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All Pigs Are Equal


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1. typisch Daniel, der sich über so eine absolute Banalität aufregt. Ich, mei Güatst'n Dü, habe mich darüber amüsiert. :kopfschuettel:

2. ich neige nicht unbedingt dazu, den Übertreibungen der BLÖD großartig Glauben zu schenken.

3. es kann durchaus Gründe geben, die ein solches Parken rechtfertigen.

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Die Banalität regt mich nicht auf, aber deine Reaktion.

Baldrian soll da helfen. :kopfschuettel:

 

3. es kann durchaus Gründe geben, die ein solches Parken rechtfertigen
Klar, steht ja in der Überschrift: some Pigs are mor equal

Es gibt nunmal Menschen, die mehr Rechte haben als andere. Ob Dir das nun paßt oder nicht. Es ist so. Albern, sich darüber aufzuregen.

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Ein Stadtsprecher: „Der OB hat den Marathonlauf eröffnet, er war also dienstlich unterwegs. Und in solchen Fällen hat er eine Park-Sondergenehmigung.“
Was müssen diese Sportheinis ihren Marathonlauf auch unbedingt vom OB eröffnen lassen? Sowas hätte doch auch irgend ein Streifenpolizist erledigen können. :D Das haben wir ja gern! :) Erst einen Promi zur Verzierung von diesem Sportzirkus engagieren, und dann nölen, weil der falsch parkt. Womöglich noch auf einer Fläche, die eigens für das Event gesperrt worden ist.

 

Es gibt nunmal Menschen, die mehr Rechte haben als andere. Ob Dir das nun paßt oder nicht. Es ist so. Albern, sich darüber aufzuregen.

Gleiche Rechte für alle sollten schon etwas erstrebenswertes sein. Da ist doch zuerst einmal zu fragen: Müssen denn für ein Freizeitvergnügen - der Marathonlauf ist nichts anderes - Straßen gesperrt und der Verkehr behindert werden? Diese Dauerläufer können doch einfach auf dem Bürgersteig laufen. (Und immer schön stehen bleiben, wenn die Fußgängerampel rot zeigt!)

 

...und dieses Schild im Mondeo besagt: der OB darf das ...

Wie sagt man doch im Rheinland:

DARF DAT DAT?

DAT DARF DAT.

DAT DAT DAT DARF!! :nick::D;)

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Gleiche Rechte für alle sollten schon etwas erstrebenswertes sein. Da ist doch zuerst einmal zu fragen: Müssen denn für ein Freizeitvergnügen - der Marathonlauf ist nichts anderes - Straßen gesperrt und der Verkehr behindert werden? Diese Dauerläufer können doch einfach auf dem Bürgersteig laufen. (Und immer schön stehen bleiben, wenn die Fußgängerampel rot zeigt!)

Aufgrund fehlender Smileys gehe ich mal davon aus, daß Du das wirklich ernst gemeint hast => das ist aber leider völliger Unsinn. Ein Marathon auf dem Bürgersteig. Schon klar. :D Manchmal sollte man wirklich erst denken und dann schreiben!

 

BTW: es mögen zwar Freizeitvergnügen sein, die aber durchaus auch im öffentlichen Interesse stehen (können). Ich persönlich halte es für sinnvoll und auch notwendig, wenn dafür (zeitweilig) Straßen gesperrt werden. Ich habe selbst schon dienstlich einen Marathon begleitet. Da wurden nur Nebenstraßen komplett gesperrt. Hauptstraßen nur kurzfristig, wenn Läufer die Straße queren mußten. Zudem fand das Ganze am Wochenende statt (Sonntag), so daß der Verkehr kaum beeinträchtigt wurde.

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Ich versteh das Problem nicht. Ich bin kein Oberbürgermeister, aber wenn ich da irgendwo hinmüsste, hätte ich da trotzdem so geparkt. Ist ja auch ausreichend Platz das noch ne Mutter mit Kinderwagen vorbeikommt.

Übrigens ein sehr bemitleidenswerter OB, der nen Focus fahren muss...

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Übrigens ein sehr bemitleidenswerter OB, der nen Focus fahren muss...

Wohl eher ein kostenbewußter OB. Es muß doch nicht zwingend ein DB, Audi oder BMW sein.

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Hehe, was fährst du nochmal? *g* Und du weisst doch auch warum...

Und? Ich habe ihn schließlich auch von meinem eigenen Geld gekauft und unterhalte ihn auch vom selbigen. Ein kleiner Unterschied, denke ich. Ein Ford ist auch nicht gerade ein schlechtes Auto. Bin selbst kürzlich in einem neuen gesessen und fand ihn gar nicht schlecht.

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Übrigens ein sehr bemitleidenswerter OB, der nen Focus fahren muss...

Wohl eher ein kostenbewußter OB. Es muß doch nicht zwingend ein DB, Audi oder BMW sein.

Als OB ist man eben zu etwas Lokalpatriotismus verpflichtet. Und der neue Mondeo (nicht Fokus) ist nun mal das größte und schönste Auto, das in den Kölner Ford-Werken gebaut wird.

 

BTW: es mögen zwar Freizeitvergnügen sein, die aber durchaus auch im öffentlichen Interesse stehen (können).

Es ist schon merkwürdig, wofür sich die Öffentlichkeit interessiert bzw. nicht interessiert. Wer ist eigentlich die Öffentlichkeit? :D

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Als OB ist man eben zu etwas Lokalpatriotismus verpflichtet. Und der neue Mondeo (nicht Fokus) ist nun mal das größte und schönste Auto, das in den Kölner Ford-Werken gebaut wird.

Zum Glück und auch offenkundig sieht das wohl nicht jeder so wie Du.

 

Wer ist eigentlich die Öffentlichkeit? :D

Naja, Du jedenfalls bist ein klitzekleiner Teil von ihr. :D

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Da ist doch zuerst einmal zu fragen: Müssen denn für ein Freizeitvergnügen - der Marathonlauf ist nichts anderes - Straßen gesperrt und der Verkehr behindert werden? Diese Dauerläufer können doch einfach auf dem Bürgersteig laufen. (Und immer schön stehen bleiben, wenn die Fußgängerampel rot zeigt!)
Auch wenn da keine Smilys sind, kann das doch nicht ernst gemeint sein, oder?

 

Wir sprechen über den Köln-Marathon, die Dimension dieses Sportereignisses ist dir doch bewusst, oder?

Ich meine, du forderst doch nicht ernsthaft, daß ca. 18000 Marathon-Läufer, 9000 Halbmarathonläufer sowie die Handbiker, Walker und Staffelläufer auf dem Gehweg laufen...

 

Da wiegt das öffentliche Interesse an dieser Veranstaltung (incl. den wirtschaftlichen Faktoren für den Standort Köln) doch ein bisschen schwerer als das Interesse des einzelnen Fahrzeugführers, der von der Streckensperrung betroffen ist.

(außerdem hätte es mir meien Zeit kaputt gemacht, wenn ich da an jeder Ampel hätte stehen bleiben müssen...)

 

Gruß

Goose

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Als OB ist man eben zu etwas Lokalpatriotismus verpflichtet. Und der neue Mondeo (nicht Fokus) ist nun mal das größte und schönste Auto, das in den Kölner Ford-Werken gebaut wird.

 

Psssst,das größte Auto das in den Kölner Ford-Werken gebaut wird ist der Fusion.Der Focus kommt aus dem Saarland und der Mondeo aus Belgien.Allerdings ist die Zentrale der Fordwerke in Köln.

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Da ist doch zuerst einmal zu fragen: Müssen denn für ein Freizeitvergnügen - der Marathonlauf ist nichts anderes - Straßen gesperrt und der Verkehr behindert werden? Diese Dauerläufer können doch einfach auf dem Bürgersteig laufen. (Und immer schön stehen bleiben, wenn die Fußgängerampel rot zeigt!)
Auch wenn da keine Smilys sind, kann das doch nicht ernst gemeint sein, oder?

Nicht so ganz... :rolleyes:

Ich wollte nur mal mit der Vorstellung spielen, daß diese Sportskanonen genau so lieblos behandelt wie die Autofahrer.

 

Wir sprechen über den Köln-Marathon, die Dimension dieses Sportereignisses ist dir doch bewusst, oder?

Ganz und gar nicht! Sport ist Mord, und durch solche Events wird nur das Fernsehprogramm versaut. (Deshalb bin ich ja hier.) So etwas spielt sich hinter meinem Rücken ab. :abwarten:

Hat ein Sportereignis überhaupt eine Dimension? Ja doch, Marathonlauf: Länge = 42 km. Und eine Zeitdauer kann man auch angeben. Aber was bedeutet das für mich?

"Was frommt das alles uns und diese Spiele,

die wir doch groß und ewig einsam sind,

und wandernd nimmer suchen irgend Ziele?" (H. v. Hoffmannsthal)

 

Da wiegt das öffentliche Interesse an dieser Veranstaltung (incl. den wirtschaftlichen Faktoren für den Standort Köln) doch ein bisschen schwerer als das Interesse des einzelnen Fahrzeugführers, der von der Streckensperrung betroffen ist.

Nun, Köln hat mehrere solche Ringelpietze: Schwulenumzug, Karneval, Papstbesuch, art de cologne, - und dann noch dieser Köln-Marathon. Daneben die Dauerattraktionen Dom und Museen. Damit müßte Köln doch viel besser dastehen als z. B. Essen oder Düsseldorf. Allerdings haben ich neulich gelesen, daß Düsseldorf schuldenfrei ist. Ist Köln das auch? :vogelzeig:

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Fragen zum Kölner Stadtsäckel kann ich dir leider nicht beantworten, jedoch gilt für diese wie für jede andere Großveranstaltung auch, daß es dem Verkehrsteilnehmer zuzumuten ist, die Einschränkungen hierfür in Kauf zu nehmen.

 

Sport ist Mord,
Naja, das mag Ansichtssache sein, mir würde wohl ohne ihn etwas fehlen...

 

Ja doch, Marathonlauf: Länge = 42 km
Falsch, 42, 195 km. Die letzten 195 Meter sind mit die härtesten :vogelzeig:

 

Gruß

Goose

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Als OB ist man eben zu etwas Lokalpatriotismus verpflichtet. Und der neue Mondeo (nicht Fokus) ist nun mal das größte und schönste Auto, das in den Kölner Ford-Werken gebaut wird.

Zum Glück und auch offenkundig sieht das wohl nicht jeder so wie Du.

Nanu?? :vogelzeig: Wie siehst Du das denn anders, und was soll daran besser sein?

Auch wenn der Mondeo nicht in Köln gebaut wird ist Köln doch der Sitz der Europazentrale und einer Produktionsstätte der Ford AG. Gibt es in Köln einen größeren Arbeitgeber als diese Firma?

Die Hochdachversion (igitt!) eines Fiesta zu fahren wäre zwar von dem Kölner OB etwas viel verlangt, aber ein Ford Mondeo ist immerhin so lang wie ein 5er BMW oder eine E-Klasse.

 

@Goose

[Klugscheißmodus]

Ja doch, Marathonlauf: Länge = 42 km
Falsch, 42, 195 km.
Nicht falsch. 42,195 km ergeben abgerundet 42 km. 42,195 km sind auf den Meter genau, 42 km sind auf den Kilometer genau und in dieser Genauigkeit richtig. Falsch wären nur 42,000 km.

[/Klugscheißmodus]

 

Die letzten 195 Meter sind mit die härtesten
Dann lauf Deine 42,195 km doch in entgegengesetzter Richtung! :abwarten: Damit hast Du den härtesten Abschnitt hinter Dich gelegt, solange Du noch frisch und ausgeruht bist.

 

gilt für diese wie für jede andere Großveranstaltung auch, daß es dem Verkehrsteilnehmer zuzumuten ist, die Einschränkungen hierfür in Kauf zu nehmen.
So lauten wohl die Vorschriften, aber ergeben die auch einen Sinn? Sind sie zweckmäßig und angemessen? Ist der Nutzen für das Gastgewerbe (Umsatz mit den Zuschauern) größer als der Schaden für die anderen Besucher der Stadt, die nicht wegen der Veranstaltung gekommen sind?
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Gleiche Rechte für alle sollten schon etwas erstrebenswertes sein. Da ist doch zuerst einmal zu fragen: Müssen denn für ein Freizeitvergnügen - der Marathonlauf ist nichts anderes - Straßen gesperrt und der Verkehr behindert werden? Diese Dauerläufer können doch einfach auf dem Bürgersteig laufen. (Und immer schön stehen bleiben, wenn die Fußgängerampel rot zeigt!)

Na, wieder mal die Scheuklappen nicht abgesetzt? :abwarten: Wenn 'ne Stadt wie Koeln einen Marathonlauf organisiert, dann mag das fuer mehrere Teilnehmer ein Freizeitvergnuegen sein, fuer die Wirtschaft der Stadt aber ist das erst einmal knallhartes Geschaeft, woran auch verdient wird.

 

Aber trotzdem schoen, ab und an mal einfaeltige Meinungen zu hoeren/lesen...... :vogelzeig:

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@Goose

[Klugscheißmodus]

Ja doch, Marathonlauf: Länge = 42 km
Falsch, 42, 195 km.
Nicht falsch. 42,195 km ergeben abgerundet 42 km. 42,195 km sind auf den Meter genau, 42 km sind auf den Kilometer genau und in dieser Genauigkeit richtig. Falsch wären nur 42,000 km.

[/Klugscheißmodus]

Nun, wenn du schon Klugscheißen willst, dann schau dir mal die offizielle Marathon-Distanz an oder erzähle einem Veranstalter, du willst aus Rundungsgründen die Strecke auf 42 km verkürzen.....

 

So lauten wohl die Vorschriften, aber ergeben die auch einen Sinn? Sind sie zweckmäßig und angemessen? Ist der Nutzen für das Gastgewerbe (Umsatz mit den Zuschauern) größer als der Schaden für die anderen Besucher der Stadt, die nicht wegen der Veranstaltung gekommen sind?
Es ist nicht nur das Gastgewerbe. Wie schon gesagt, sprechen bei der Gesamtveranstaltung (also alle Läufe) von rund 27000 Teilnehmern, von denen übrigens jeder ein Startgeld bezahlt. Dazu kommen noch die, die an der Strecke stehen. Ein Teil reist schon im Vorfeld an, ein Teil bleibt länger vor Ort. Ich denke schon, daß der Nutzen für die Stadt Köln die Einschränkungen rechtfertigt.

 

Gruß

Goose

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Auch Klugscheißen muß

 

Die Strecke ist doch nur wegen des britischen Königshauses so lang. :vogelzeig:

 

Bei den Olympischen Sommerspielen 1908 in London betrug die Strecke gemäß einem Vermessungsprotokoll exakt 26 Meilen 385 Yards, was umgerechnet 42,195 km entsprach. Es gibt viele Erklärungen, wie es zu dieser Distanz kam. Das Vermessungsprotokoll gibt Auskunft. Ausgangspunkt der Vermessung war das neu erbaute Olympiastadion im Londoner Stadtteil Shepherd’s Bush. Der Start sollte beim Schloss Windsor erfolgen. Nachdem man 25 Meilen (40,23 km), die bislang übliche Distanz eines Marathonlaufs, ausgemessen hatte, war man noch immer 1 Meile vom Schloss Windsor entfernt. An der Ostterrasse des Schloss Windsors hatte man schließlich 26 Meilen vermessen. Es fehlte aber noch das Stück vom Stadionmesspunkt bis vor die königliche Loge, also mussten noch einmal 385 Yards der Distanz hinzugefügt werden. Aus diesem Grund sollen noch heute angelsächsische Marathonläufer auf dem letzten Kilometer ein God Save the Queen ausstoßen.

Quelle

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schau dir mal die offizielle Marathon-Distanz an oder erzähle einem Veranstalter, du willst aus Rundungsgründen die Strecke auf 42 km verkürzen.....

Warum soll ich denn an der Strecke was ändern wollen, mich interessiert das Theater doch gar nicht. :vogelzeig:

Irgendwelche Sportsfunktionäre mögen sich ja an Deinen 42,195 km hochziehen, aber im normalen Leben haben die Nachkommastellen keine Bedeutung. Einem VT, der wegen Deinem Marathon umgeleitet wird, ist es doch schnurzegal, ob die Laufstrecke ein paar Meter länger oder kürzer ist.

Außerdem schließt die Angabe 42 km alle Längen ein, die auf diese Zahl auf- oder abgerundet werden können, also von 41,6 km bis 42,4 km. Deine ominösen 42,195 sind da auch mit drin.

Du weißt anscheinend nicht, worauf es ankommt, und rechnen kannst Du auch nicht. :abwarten:

 

Ich denke schon, daß der Nutzen für die Stadt Köln die Einschränkungen rechtfertigt.
Na schön! Dann würde sich so eine Veranstaltung aber auch in jeder anderen Stadt bezahlt machen. Warum veranstaltet nicht jede größere Stadt ihren "Marathon", und was wäre die Folge, wenn sie das täte?
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Du weißt anscheinend nicht, worauf es ankommt, und rechnen kannst Du auch nicht.
Lassen wir es besser....

 

Na schön! Dann würde sich so eine Veranstaltung aber auch in jeder anderen Stadt bezahlt machen. Warum veranstaltet nicht jede größere Stadt ihren "Marathon", und was wäre die Folge, wenn sie das täte?
Du meinst beispielsweise den Frankfurter Marathon, den Berlin-Marathon, den Düsseldorf-Marathon, Rhein-Ruhr-Marathon, Hamburg-Marathon etc....? (Dieses Jahr fanden alleine in Deutschland über 20 Marathon-Läufe mit mehr als 1000 Teilnehmern statt. Bei allen Läufen wurden Straßen gesperrt und der Verkehr umgeleitet.

 

Und, erkennst du irgendwelche Folgen?

 

Gruß

Goose

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Allerdings haben ich neulich gelesen, daß Düsseldorf schuldenfrei ist. Ist Köln das auch? :blink:

 

Düsseldorf hat dazu auch sämtliches Tafelsilber verkauft. Und damit auch die Objekte, die jährliche Einnahmen erbrachten. Sollte das jährliche Steueraufkommen mal irgendwann wegbrechen, sieht die Stadt ziemlich alt aus - und nicht nur beim Bier.

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Es gibt nunmal Menschen, die mehr Rechte haben als andere. Ob Dir das nun paßt oder nicht. Es ist so. Albern, sich darüber aufzuregen.

 

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Artikel 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

 

wenn du das für Albern hälst, wundere ich mich wie du deine Gesinnung und deinen Beruf vereinbaren kannst....

 

Daniel

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Es gibt nunmal Menschen, die mehr Rechte haben als andere. Ob Dir das nun paßt oder nicht. Es ist so. Albern, sich darüber aufzuregen.

 

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Artikel 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

 

wenn du das für Albern hälst, wundere ich mich wie du deine Gesinnung und deinen Beruf vereinbaren kannst....

 

Daniel

Du weißt aber schon das dies auch eingeschränkt zu betrachten ist. Ungleiche Gruppen können auch anders behandelt werden. :blink:

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@mt2

Dafür muß Düsseldorf jetzt aber keine Schuldzinsen mehr zahlen. Und die könnten bald steigen, wenn jetzt die Inflation wieder in Gang kommt. :(

Wie groß waren denn die Einnahmen aus den von Düsseldorf verkauften Objekten? Wirklich größer als die Zinslast, die die Stadt mit dem Verkauf los geworden ist? Haben sie überhaupt die dazu gehörenden Kosten überstiegen? Auf jeden Fall haben sie nicht ausgereicht, um die bisher aufgelaufenen Schulden abzutragen.

Wer wirklich alt aussieht sind die "verdienten Genossen", die jetzt nicht mehr auf eine Pfründe zu Lasten der Steuerzahler hoffen können. :D

 

@Goose

den Frankfurter Marathon, den Berlin-Marathon, den Düsseldorf-Marathon, Rhein-Ruhr-Marathon, Hamburg-Marathon
In den Nachrichten habe ich nur von einem New York-Marathon und einem Berlin-Marathon gehört, von den übrigen Marathönern, einschließlich Deines Kölners, lese ich erst in diesem Thread. (Ach ja, in Saarbrücken gibts auch so was ähnliches. :blink: )

Die Bekanntheit der Schauplätze wird durch solche Veranstaltungen nicht gesteigert, und ihr Ansehen wird eher belastet (außer bei einer kleinen Klientel von Sportfans).

Bleibt noch ein wirtschaftlicher Nutzen durch den dabei animierten Umsatz. Der ist aber nur bei wenigen großen und gut organisierten Veranstaltungen beträchtlich. Ab dem 21. Marathon mit weniger als 1000 Teilnehmern werden die Kosten nicht mehr ausgeglichen, und je mehr Veranstaltungen es gibt, desto alltäglicher wird jede einzelne.

Wie ich mal gehört habe waren alle olympischen Spiele bis auf eines in den USA ein Verlustgeschäft.

Und die Folgen? Hier mal Aufenthalt wegen Stau, da mal Ärger wegen Umleitung. Und gibts auch einen Nutzen? Nur bei den wenigen besten dieser Veranstaltungen. :wand:

 

jedoch gilt für diese wie für jede andere Großveranstaltung auch, daß es dem Verkehrsteilnehmer zuzumuten ist, die Einschränkungen hierfür in Kauf zu nehmen.

Das ist die Haltung der Obrigkeit, die meint, der Bürger hätte alle ihm zugemuteten Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Was dabei fehlt ist die Rechtfertigung der Maßnahme durch einen die Lasten übersteigenden Nutzen. Der dürfte bei einigen wenigen Veranstaltungen gegeben sein, aber bestimmt nicht bei "jede andere Großveranstaltung auch". Es sei denn, die Genehmigungen der GroßVeranstaltungen würden so restriktiv vergeben, daß nur wenige wirklich lohnende stattfinden. Und das wiederum ist bei allein 20 Marathonläufen in Deutschland nicht der Fall. :lol:

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Dafür muß Düsseldorf jetzt aber keine Schuldzinsen mehr zahlen. Und die könnten bald steigen, wenn jetzt die Inflation wieder in Gang kommt. :blink:

Wie groß waren denn die Einnahmen aus den von Düsseldorf verkauften Objekten? Wirklich größer als die Zinslast, die die Stadt mit dem Verkauf los geworden ist? Haben sie überhaupt die dazu gehörenden Kosten überstiegen? Auf jeden Fall haben sie nicht ausgereicht, um die bisher aufgelaufenen Schulden abzutragen.

 

Nein, die Einnahmen waren nicht höher als die Schuldzinsen. Betriebswirtschaftlich gesehen machte das schon auf den ersten Blick Sinn.

 

Aber nicht volkswirtschaftlich. Wenn sich die Stadt z.B. aus dem sozialen Wohnungsbau/-bestand verabschiedet, gibt sie auch ein Steuerungselement aus der Hand, dass eingesetzt werden könnte, um z.B. in Zukunft eine teure Brennpunktproblematik zu entschärfen bzw. nicht entstehen zu lassen. Diese und ähnlich gelagerte Folgekosten sind in dem Rechenmodell gar nicht vorgesehen.

 

Ebenso die Stadtwerkeanteile. Die sind nun im Besitz eines monopolistischen Großversorgers. Was das für die Verbraucherpreise bedeutet, kann man ja zur Zeit in der Presse lesen. Auch wenn man den Stromanbieter vielleicht wechseln könnte, bei Gas, Wasser und ÖPNV geht das nicht.

 

Eine Kommune ist eben kein Wirtschaftsbetrieb und so ist es verfehlt, sie als rein solcher zu betreiben. Aber vielleicht will ja Düsseldorf in Zukunft unproduktive Einwohner kündigen und vor die Stadtgrenze setzen :wand:

 

 

jedoch gilt für diese wie für jede andere Großveranstaltung auch, daß es dem Verkehrsteilnehmer zuzumuten ist, die Einschränkungen hierfür in Kauf zu nehmen.

 

Mittlerweile hat doch schon jedes zweites Kuhdorf einen Marathon. Der Röntgenlauf um Remscheid sorgt auch jährlich für eine Sperre der Stadt (die Strecke läuft ja rund herum ) und diese Radveranstaltung "Rund um Köln" kappt auch alle Hauptverkehrsstraßen im Rheinisch-Bergischen Kreis.

 

Diese Veranstaltungen nehmen wirklich inflationär zu.

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Aber nicht volkswirtschaftlich. Wenn sich die Stadt z.B. aus dem sozialen Wohnungsbau/-bestand verabschiedet, gibt sie auch ein Steuerungselement aus der Hand, dass eingesetzt werden könnte, um z.B. in Zukunft eine teure Brennpunktproblematik zu entschärfen bzw. nicht entstehen zu lassen. Diese und ähnlich gelagerte Folgekosten sind in dem Rechenmodell gar nicht vorgesehen.

Du schreibst selbst "könnte". Allem Anschein nach haben die Kommunen das Steuerungselement nicht gerade erfolgreich eingesetzt. Soziale Brennpunkte z. B. sind trotzdem entstanden. Der soziale Wohnungsbau hat in der Praxis dazu geführt, daß eine bevorzugte Minderheit auf Kosten der Steuerzahler sehr preiswert wohnt, und der größere Rest ist nach wie vor auf den freien Wohnungsmarkt angewiesen.

 

Ebenso die Stadtwerkeanteile. Die sind nun im Besitz eines monopolistischen Großversorgers. Was das für die Verbraucherpreise bedeutet, kann man ja zur Zeit in der Presse lesen. Auch wenn man den Stromanbieter vielleicht wechseln könnte, bei Gas, Wasser und ÖPNV geht das nicht.
Damit ist die Versorgung von einem kleinen städtischen zu einem größeren regionalen Monopolisten übergegangen. Ich habe bisher nicht erfahren, daß die Stadtwerke besser oder billiger als andere Versorger sind. Und der Preisanstieg hat wohl eher politische Gründe (EEG, Ökosteuer, alternative Energien), daneben auch Netzkosten und den Rohölpreis. In Wirklichkeit treibt die Politik die Preise in die Höhe und schiebt dann die Schuld daran den "bösen Kapitalisten" in die Schuhe.

Den Stromanbieter habe ich übrigens schon im Jahr 2000 gewechselt, aber der ist dann pleite gegangen. Er ist von rot-grün in die Pleite getrieben worden. :rolleyes:

 

Eine Kommune ist eben kein Wirtschaftsbetrieb und so ist es verfehlt, sie als rein solcher zu betreiben.

Das nehmen viele Kommunen zum Anlaß, um über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse zu leben.

 

Aber vielleicht will ja Düsseldorf in Zukunft unproduktive Einwohner kündigen und vor die Stadtgrenze setzen :angry2:

Dagegen können Berufstätige jetzt keine produktiven Einwohner werden. Sie müssen vor der Stadtgrenze wohnen und täglich nach Düsseldorf hinein pendeln. Und auch das wird ihnen immer mehr erschwert, weil ja in Düsseldorf die Wohn- und Lebensqualität gesteigert werden soll. :mecker:

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@Goose
den Frankfurter Marathon, den Berlin-Marathon, den Düsseldorf-Marathon, Rhein-Ruhr-Marathon, Hamburg-Marathon
In den Nachrichten habe ich nur von einem New York-Marathon und einem Berlin-Marathon gehört, von den übrigen Marathönern, einschließlich Deines Kölners, lese ich erst in diesem Thread. (Ach ja, in Saarbrücken gibts auch so was ähnliches. :rolleyes: )
Wohl, weil du dich mit dem Thema noch nie befasst hast

 

Die Bekanntheit der Schauplätze wird durch solche Veranstaltungen nicht gesteigert, und ihr Ansehen wird eher belastet (außer bei einer kleinen Klientel von Sportfans).
So klein ist das Klientel nicht

 

Bleibt noch ein wirtschaftlicher Nutzen durch den dabei animierten Umsatz. Der ist aber nur bei wenigen großen und gut organisierten Veranstaltungen beträchtlich. Ab dem 21. Marathon mit weniger als 1000 Teilnehmern werden die Kosten nicht mehr ausgeglichen, und je mehr Veranstaltungen es gibt, desto alltäglicher wird jede einzelne.
Das denke ich nicht, daß es viele gibt, die doch lieber bei den lokalen Veranstaltungen laufen. Ich habe, auch wenn mich die Stimmung beim New York-Marathon sicher reizt, dann doch nicht die Möglichkeit, mal eben an diesem teilzunehmen, daher suche ich mir dann lieber Verstanstaltungen in meinem Umfeld

 

jedoch gilt für diese wie für jede andere Großveranstaltung auch, daß es dem Verkehrsteilnehmer zuzumuten ist, die Einschränkungen hierfür in Kauf zu nehmen.

Das ist die Haltung der Obrigkeit, die meint, der Bürger hätte alle ihm zugemuteten Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Was dabei fehlt ist die Rechtfertigung der Maßnahme durch einen die Lasten übersteigenden Nutzen. Der dürfte bei einigen wenigen Veranstaltungen gegeben sein, aber bestimmt nicht bei "jede andere Großveranstaltung auch". Es sei denn, die Genehmigungen der GroßVeranstaltungen würden so restriktiv vergeben, daß nur wenige wirklich lohnende stattfinden. Und das wiederum ist bei allein 20 Marathonläufen in Deutschland nicht der Fall. :mecker:

Wir sprechen hier hauptsächlich von Köln, einem der größten in Deutschland. Aber auch kleinere Veranstaltungen bieten einen Nutzen für die Region.

 

Gruß

Goose

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@Goose

In den Nachrichten habe ich nur von einem New York-Marathon und einem Berlin-Marathon gehört, von den übrigen Marathönern, einschließlich Deines Kölners, lese ich erst in diesem Thread. (...)

Wohl, weil du dich mit dem Thema noch nie befasst hast

Hätte ich das denn tun sollen?

Jeder hat ein anderes Hobby: Briefmarken, Modellbahnen, Schach, Motorsport, Leichtathletik. Und alle Einzelheiten Deiner besonderen Art von Langstreckenläufen sind imho nicht Bestandteil der Allgemeinbildung.

 

Aber auch kleinere Veranstaltungen bieten einen Nutzen für die Region.
Welchen Nutzen denn bitte? Gut, die Aktiven und Funktionäre der betreffenden Sportart erfahren eine Steigerung ihres Selbstwertgefühls. Aber was haben davon andere, in deren Freiheit recht erheblich eingegriffen wird? Sie erfahren den Ort der Veranstaltung als unzugängliche und unfreundliche Stadt und werden sie künftig meiden. Ihre Einkäufe tätigen sie dann in einem Einkaufszentrum auf der grünen Wiese oder im Internet. Und dann wundert man sich im Rathaus, warum in der Stadtmitte immer mehr Läden schließen. :nolimit:

Solche Veranstaltungen sollten in die Baustelleninfos aufgenommen werden, damit man sich rechtzeitig darauf einstellen kann.

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Du schreibst selbst "könnte". Allem Anschein nach haben die Kommunen das Steuerungselement nicht gerade erfolgreich eingesetzt. Soziale Brennpunkte z. B. sind trotzdem entstanden. Der soziale Wohnungsbau hat in der Praxis dazu geführt, daß eine bevorzugte Minderheit auf Kosten der Steuerzahler sehr preiswert wohnt, und der größere Rest ist nach wie vor auf den freien Wohnungsmarkt angewiesen.

 

So, und nun ist der soziale Wohnungsbau weg. Was passiert jetzt? Die Hartz-IV Leute bekommen trotzdem vom Amt die Wohnung bezahlt. Die Wohnungen kosten aber nun "marktgerechte" Preise, da in privater Hand. Ergo, die Allgemeinheit muss höhere Kosten tragen.

 

Damit ist die Versorgung von einem kleinen städtischen zu einem größeren regionalen Monopolisten übergegangen. Ich habe bisher nicht erfahren, daß die Stadtwerke besser oder billiger als andere Versorger sind. Und der Preisanstieg hat wohl eher politische Gründe (EEG, Ökosteuer, alternative Energien), daneben auch Netzkosten und den Rohölpreis. In Wirklichkeit treibt die Politik die Preise in die Höhe und schiebt dann die Schuld daran den "bösen Kapitalisten" in die Schuhe.
Stadtwerke finanzieren sich quer, d.h. Gewinne aus der Energiesparte werden in den defizitären ÖPNV gesteckt. Wenn nun das ganze privatwirtschaftlich betrieben wird, muss jede Sparte nun selbst Gewinn abwerfen. Das bedeutet, unrentable Dinge, wie z.B. Die Busanbindung in den Außenbezirken nach 18:00 Uhr wird eingestellt oder fällt ganz weg, Nachtlinien fallen weg, der Fahrplan wird als solcher ausgedünnt. Die Gewinne des Energiesparte werden mitgenommen, die defizitären Teile werden so weit es geht eingedampft.

 

Dagegen können Berufstätige jetzt keine produktiven Einwohner werden. Sie müssen vor der Stadtgrenze wohnen und täglich nach Düsseldorf hinein pendeln. Und auch das wird ihnen immer mehr erschwert, weil ja in Düsseldorf die Wohn- und Lebensqualität gesteigert werden soll. :nolimit:

 

Das Pendeln aus den Speckgürteln ist zumeist freiwilliger Natur. Auch in Düsseldorf gibt es reichlich Wohnraum, wenn auch oft Altbestand. Aber citynahes Wohnen soll ja angeblich wieder en vogue werden.

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Eigentlich eine Gedankenlosigkeit - und eine Verschwendung von Geld, Steuerzahlers Geld! Ich meine , es wäre diesem OB durchaus zuzumuten gewesen, die Veranstaltung mit einem Taxi heimzusuchen, den Sportmob in Bewegung zu setzen und dann wieder mit einem Taxi abzudampfen. Das wäre 1.) billiger weil 2.) sein Fahrer -der sicher Überstunden aufschreibt- daheimgeblieben wäre.

Ich darf mal daran erinnern, daß Bremens Henning Scherf grundsätzlich mit dem Fahrrad fuhr. So gehts also auch!

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So, und nun ist der soziale Wohnungsbau weg. Was passiert jetzt? Die Hartz-IV Leute bekommen trotzdem vom Amt die Wohnung bezahlt. Die Wohnungen kosten aber nun "marktgerechte" Preise, da in privater Hand. Ergo, die Allgemeinheit muss höhere Kosten tragen.

Jetzt bekommen nur noch HartzIV-Empfänger die Miete bezahlt, vorher empfingen alle im sozialen Wohnungsbau Leistungen von der Allgemeinheit - auch Berufstätige und Rentner, die nicht bedürftig sind, sich eine frei finanzierte Wohnung leisten können, aber die kostengünstige Sozialwohnung nicht räumen möchten. Die Kosten für die Allgemeinheit haben sich damit eher verringert.

 

Stadtwerke finanzieren sich quer, d.h. Gewinne aus der Energiesparte werden in den defizitären ÖPNV gesteckt.
Na Klasse! :spinner: Dann zahle ich also mit meiner Stromrechnung dafür, daß ich als VT noch mehr behindert werde. Je mehr man an diesen Staat / diese Kommunen zahlt, desto mehr kriegt man von denen vors Schienbein getreten. (Das Argument, daß der ÖPNV auch den Individualverkehr verringert, trifft hier in Saarbrücken nicht zu.)

Wer den ÖPNV nutzt hat auch die dementsprechenden Kosten zu tragen, und ein Linienbus mit Fahrer kostet nun mal mehr als ein Taxi mit Fahrer. Mal soll die Allgemeinheit von übermäßigen Kosten entlastet werden, mal soll sie für unrentable Buslinien zahlen. :rofl: Allerdings könnte man ja die Kreise, die wegen ihrer Lebensqualität die Verringerung des Autoverkehrs fordern, für die finanzielle Unterstützung des ÖPNV zur Kasse bitten.

 

Das Pendeln aus den Speckgürteln ist zumeist freiwilliger Natur. Auch in Düsseldorf gibt es reichlich Wohnraum, wenn auch oft Altbestand.
Damit hast Du Deine Befürchtung - "Aber vielleicht will ja Düsseldorf in Zukunft unproduktive Einwohner kündigen und vor die Stadtgrenze setzen" - selbst entkräftet. :geil::rofl:
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@Goose

In den Nachrichten habe ich nur von einem New York-Marathon und einem Berlin-Marathon gehört, von den übrigen Marathönern, einschließlich Deines Kölners, lese ich erst in diesem Thread. (...)

Wohl, weil du dich mit dem Thema noch nie befasst hast

Hätte ich das denn tun sollen?

[...]

Grundsätzlich musst du das natürlich nicht.

Jedoch würde es schon Sinn machen, wenn du ernsthaft über Vor- und Nachteile sprechen willst. Sonst sprichst du wie der Blinde von der Farbe, und das wirkt dann unglaubwürdig.

 

Gruß

Goose

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Jetzt bekommen nur noch HartzIV-Empfänger die Miete bezahlt, vorher empfingen alle im sozialen Wohnungsbau Leistungen von der Allgemeinheit - auch Berufstätige und Rentner, die nicht bedürftig sind, sich eine frei finanzierte Wohnung leisten können, aber die kostengünstige Sozialwohnung nicht räumen möchten. Die Kosten für die Allgemeinheit haben sich damit eher verringert.

 

Vorher bekamen diese Leute auch nicht die Miete von der Stadt geschenkt gezahlt, im Gegenteil, diese zahlten Miete an den kommunalen Wohnträger, teilweise noch mit Fehlbelegungsabgabe. Jetzt kommt der private Träger. Und wie hoch wird nun der Anteil sein, der nun erstmals auf Unterstützung angewiesen ist, weil die Wohnungskosten nach Modernisierung und Energiepreiserhöhung nun nicht mehr alleine tragen kann ? Stichwort Grundsicherung, Wohnzuschuß.

 

Na Klasse! :spinner: Dann zahle ich also mit meiner Stromrechnung dafür, daß ich als VT noch mehr behindert werde. Je mehr man an diesen Staat / diese Kommunen zahlt, desto mehr kriegt man von denen vors Schienbein getreten. (Das Argument, daß der ÖPNV auch den Individualverkehr verringert, trifft hier in Saarbrücken nicht zu.)

Wer den ÖPNV nutzt hat auch die dementsprechenden Kosten zu tragen, und ein Linienbus mit Fahrer kostet nun mal mehr als ein Taxi mit Fahrer. Mal soll die Allgemeinheit von übermäßigen Kosten entlastet werden, mal soll sie für unrentable Buslinien zahlen. :rofl: Allerdings könnte man ja die Kreise, die wegen ihrer Lebensqualität die Verringerung des Autoverkehrs fordern, für die finanzielle Unterstützung des ÖPNV zur Kasse bitten.

Ja, Du subventionierst - wie fast jeder in Deutschland - den ÖPNV. Nach Deiner Lesart darf wohl keine Infrastruktur querfinanziert werden. Aber Vorsicht! Das wird dann zum Bumerang, wenn man mal selbst darauf angewiesen ist. Besonders, wenn Du nicht zentrumsnah wohnst, lohnt sich betriebswirtschaftlich weder Deine tägliche Postzustellung, noch der Strom-, Wasser- und und Telefonananschluss, auch nicht die mautfreie geteerte Straße zu Deinem Dorf oder Siedlung. Und spätestens, wenn Du mal nicht Autofahren kannst/darfst (vielleicht aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen), wirst Du gerne auf den ÖPNV zurückgreifen. Oder z.B. Deine 17jährige Tochter, die den Nachtbus nachhause nimmt und deshalb nicht durch den Stadtwald radeln muss.

 

Deine Vergleich Taxi/Bus stimmt übrigens nicht, ein Bus ist im Schnitt immer wirtschaftlicher. Abgesehen davon, dass der Berufs-/ Schulverkehr von Taxis gar nicht leistbar ist.

 

Damit hast Du Deine Befürchtung - "Aber vielleicht will ja Düsseldorf in Zukunft unproduktive Einwohner kündigen und vor die Stadtgrenze setzen" - selbst entkräftet. :geil::rofl:

 

Du hast es nicht verstanden: Pendler aus dem Speckgürtel = Produktive Arbeitnehmer mit außerhalb liegenden Eigenheim != residierende Transferleistungsempfänger

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Aber auch kleinere Veranstaltungen bieten einen Nutzen für die Region.
Welchen Nutzen denn bitte? Gut, die Aktiven und Funktionäre der betreffenden Sportart erfahren eine Steigerung ihres Selbstwertgefühls. Aber was haben davon andere, in deren Freiheit recht erheblich eingegriffen wird? Sie erfahren den Ort der Veranstaltung als unzugängliche und unfreundliche Stadt und werden sie künftig meiden. Ihre Einkäufe tätigen sie dann in einem Einkaufszentrum auf der grünen Wiese oder im Internet. Und dann wundert man sich im Rathaus, warum in der Stadtmitte immer mehr Läden schließen. :rofl:

Solche Veranstaltungen sollten in die Baustelleninfos aufgenommen werden, damit man sich rechtzeitig darauf einstellen kann.

Das ist doch m.E. Unsinn vom Feinsten. Wer in eine Stadt kommt, die wegen einer Sportveranstaltungen stellenweise Streckensperrungen erfaehrt, wird diese deswegen doch nicht kuenftig und dauerhaft meiden. Solche Ereignisse finden in der Regel ja nicht jede Woche statt. Dann hat man mal eben Pech gehabt und kommt das naechste Mal wieder, wenn keine solche Sportveranstaltung statt findet. Uebrigens werden solche Ereignisse in der regionalen Presse auch immer gross angekuendigt und ueber eventuelle Sperrungen ausreichend informiert. Dass nun der Herr Oberbuergermeister bei 'gerre' vorfaehrt und ihn persoenlich und detailliert ueber die zu erwartenden Uanannehmlichkeiten informiert ist doch nur Wunschdenken eines Phantasten...... :spinner:

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