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Exzessive Abstandsüberwachung In Bayern, Beispiel 9.8.2006


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Sie ist Bemessungsgröße für die Geldbuße, richtig, sie ist aber nicht in der StVO, um einen Abstandsverstoß zu definieren. In der StVO heißt es lediglich:

"(1) Der Abstand von einem vorausfahrenden Fahrzeug muß in der Regel so groß sein, daß auch dann hinter ihm gehalten werden kann, wenn es plötzlich gebremst wird."

 

So sehe ich bei guten Witterungsverhältnissen bei einer Sekunde Abstand keinen Abstandsverstoß, während man bei starkem Regen auch bei 2 Sek. Abstand schon einen Abstandsverstoß annehmen könnte.

Alles oberhalb der punktebewehrten Abstandsverstöße im Bußgeldkatalog halte ich für höchst spekulativ.

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Hallo, m3_,   das ist ja schon Leichenfledderei   Nichtsdestotrotz: Gut, dass es scheinbar immer mehr Abstandsmessungen gibt, denn das zeigt, dass sich scheinbar herumgesprochen hat, dass gerade auf

wenn man sonst nix zu tun hat.... veröffentlicht man halt eine veraltete Liste

Hervorhebungen korrigiert.

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Wie dir aufgefallen sein müsste kann man den Abstand nicht nur pauschal regeln, man macht es sogar. Du sprichst von der Eigenverantwortung, anhand der man den Abstand selber bestimmen sollte? Ich wette, gleiches wäre dir auch bei der Geschwindigkeit genehm, oder?

Kannst du dir auch nur ansatzweise vorstellen, was dann auf unseren Straßen los wäre?

"Man macht es sogar", ja gerade deswegen ist es Schwachsinn :blink: . Die Paragraphenleute klammern sich natürlich gerne an einen Bundesgerichtshof :70: . Es bringt doch nix, wenn ein VT die 1,5-Sekundenregel oder Halber-Tacho-Regel einhält, aber das Stauende übersehend hineinkracht :60: . Oder bei Glatteis auf den Vordermann draufknallt :80: . M. E. reichen die Grundsatzregeln vollkommen aus, fertig! Sprich jeder soll seinen Abstand eigenverantwortlich festlegen.

Auch mit der Geschwindigkeit wäre es mir so sehr angenehm. Was dann auf den Straßen los wäre? Hierzu hatte ich mal vor einiger Zeit einen Thread eröffnet "Was wäre, wenn es keine Tempolimits gäbe"

Eröffene Du doch mal ein Thread/Poll "was wäre, wenn es kein Abstandslimit gäbe"? :50:

:)

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Es bringt doch nix, wenn ein VT die 1,5-Sekundenregel oder Halber-Tacho-Regel einhält, aber das Stauende übersehend hineinkracht :) .
Koenntest Du mal bitte 'ne Erklaerung liefern, wie das vor sich gehen soll? :blink: Entweder, der VT beachtet den Sicherheitsabstand zum Vordermann, dann kann er dementsprechend auch rechtzeitig anhalten, selbst wenn der Vordermann ploetzlich in die Eisen haut, oder er beachtet ihn - den Sicherheitsabstand - nicht, dann koennte er eben das Stauende uebersehen und hinein krachen.... Aber Regeln einhalten und Stauende uebersehen passt irgendwie nicht so recht zusammen...... :70:
Oder bei Glatteis auf den Vordermann draufknallt :60: .
In diesem Falle haette er dann wohl nicht den Sicherheitsabstand der Situation angemessen eingehalten...... :80:
M. E. reichen die Grundsatzregeln vollkommen aus, fertig! Sprich jeder soll seinen Abstand eigenverantwortlich festlegen.
Auweia...... :50:
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In diesem Falle haette er dann wohl nicht den Sicherheitsabstand der Situation angemessen eingehalten...... :60:

 

Auweia...... :P

@harryb: auch wenn Du 19 Seiten durchackern mußt, lies doch bitte nochmal genau den Thread. Ich habe doch oben geschrieben, daß der Abstand zu wählen ist in Abhängigkeit

1.) der Situation (Wetter = Gripverhältnise, Position und Verhalten der anderen VT),

2.) vom Fahrzeugtyp (40t-Ostblock-Lkw mit Trommelbremsen und Holzreifen bis zum leichten Supersportfahrzeug mit einer Brachial-Bremse und Semi-Slicks)

3.) vom Fahrzeugführer selbst (Können/Nichtkönnen und Aufmerksamkeitslevel).

 

Wieso "auweia"? Der Abstand ist so zu wählen, daß es nicht zum Auffahrunfall kommt, fertig :80: . Wer auffährt, hat etwas nicht richtig gemacht :70: . Alte Regel: wer auffährt, hat Schuld :50: .

 

:blink:

 

Aber Regeln einhalten und Stauende uebersehen passt irgendwie nicht so recht zusammen...... :blink:

Merkst Du jetzt etwas?

:)

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Aber Regeln einhalten und Stauende uebersehen passt irgendwie nicht so recht zusammen...... :60:

Merkst Du jetzt etwas?

Joh - und zwar, dass Du offensichtlich den Verstand waehrend des Lesens von Beitraegen ausgeschaltet hast..... :blink: Wie sonst waere wohl jetzt diese, Deine Frage zu erklaeren..... :) ?
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Nö, m3 hat völlig Recht.

 

Angenommen wir fahren 130km/h.

Regel halber Tacho: 65 Meter Abstand

Regel 1,5-Sek.: 54 Meter Abstand

Punkte und Geldbuße gibt es bei weniger als 33 Meter Abstand.

 

Fahrzeug mit guten Bremsen, bestes Wetter, aufmerksamer Fahrer, evtl. schon Fuß vor der Bremse, 0,8-Sek Reaktionszeit reichen völlig: 30 Meter Abstand reichen.

 

Es schüttet: 2 Sek-Abstand wäre sinnvoll. --> Alles unter 70 Meter wäre bei diesem Wetter ein Abstandsverstoß

 

Glatteis: usw.

 

Für den Abstand kann es keine starre Regel geben, es ist situationsabhängig, wenn es gefährlich wird und was problemlos geht.

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Für den Abstand kann es keine starre Regel geben, es ist situationsabhängig, wenn es gefährlich wird und was problemlos geht.

Wo gibt es starre Regeln, :blink:

 

diese Zeichen sagen :) höchstens, und beim Abstand heißt es mindestens. Abweichungen in die entgegengesetzte Richtung sind normal.

 

MfG.

 

hartmut

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Hier muss man wirklich alles haarklein erklaeren, beim Lesen ist Mitdenken offensichtlich nicht aktuell..... :blink:

Nochmals: Da faehrt wer mit dem vorgegebenen Sicherheitsabstand (sei es halber Tacho oder 1,5 Sek.) hinterher und haelt diesen auch aufmerksam ein. Wie um Himmels willen soll der in ein Stauende krachen? Das geht nicht, oder?

Fahrzeug mit guten Bremsen, bestes Wetter, aufmerksamer Fahrer, evtl. schon Fuß vor der Bremse, 0,8-Sek Reaktionszeit reichen völlig: 30 Meter Abstand reichen.
Ich darf auch Dich in die Realitaet zurueck holen, ja? Bei Deiner Beschreibung darf nichts, aber auch ganz und gar nichts zur Ablenkung des Fahrers beitragen, sei es die Zigarette, das Autoradio, die Schoenheit im gerade ueberholten Auto, der Lamborghini auf der Nebenfahrbahn oder der von hinten herannahende VT, sonst reichen die 30 Meter Abstand naemlich u. U. nicht mehr aus.

Des weiteren bleibt fest zu halten: Wird der Sicherheitsabstand um kurze Zeit unterschritten, z.B. weil man durch hohe Geschwindigkeit von hinten heran kam oder weil der Vordermann gerade verlangsamte oder sontwas, dann findet auch keinerlei Bestrafung statt. Fuer einen wirksamen Abstandsverstoss muss man schon ueber eine geraume Zeit dem Vordermann recht dicht auf der Pelle hocken......

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Nochmals: Da faehrt wer mit dem vorgegebenen Sicherheitsabstand (sei es halber Tacho oder 1,5 Sek.) hinterher und haelt diesen auch aufmerksam ein. Wie um Himmels willen soll der in ein Stauende krachen? Das geht nicht, oder?

Nein, Person xy hält den vorgeschriebenen Abstand ein, fährt aber so unaufmerksam durch die Gegend, dass sie trotzdem das Stauende übersieht :blink: --> Gegen Blödheit hilft nämlich auch keine Abstandsregel.

Wie hieß es so schön in dem letzten Fernsehbeitrag von einem Mitbürger: "Die Leute, die Unfall bauen, bauen sowieso Unfall" (egal wie die Regeln gerade sind) ...

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fakt ist, dass man gerade durch vorausschauende (beachtung des rückspiegels) und damit ökonomische und ökologische fahrweise, des öfteren mal den erlaubten abstand erheblich unterschreiten "muss", um andere nicht zu behindern und auch selbst schnellstmöglich und energiesparend voranzukommen.

 

gemessen wird in einem weg von ca. 300 m, das ist nicht viel und schon gar keine geraume zeit

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fakt ist, dass man gerade durch vorausschauende (beachtung des rückspiegels) und damit ökonomische und ökologische fahrweise, des öfteren mal den erlaubten abstand erheblich unterschreiten "muss", um andere nicht zu behindern und auch selbst schnellstmöglich und energiesparend voranzukommen.
Der Teufel hat seine Grossmutter erschlagen, weil der keine Ausrede mehr einfiel...... :blink:
gemessen wird in einem weg von ca. 300 m, das ist nicht viel und schon gar keine geraume zeit
Meine eigene Erfahrung, erst letzte Woche mehrfach gemacht: Da faehrt man mit 220 km/h und moechte den Vordermann, der etwa 130 km/h faehrt gerne ueberholen. Leider befindet sich dieser aber auf der Ueberholspur oder ist gerade auf diese ausgeschert, um selbst jemanden zu ueberholen, ohne jedoch dabei das Tempo massgeblich zu erhoehen. Man nimmt den Fuss vom Gas, bremst etwas ab und hofft, dass der Vordermann entweder seinen Ueberholvorgang rechtzeitig beendet oder aber die Spur frei macht, dabei unterschreitet man den Sicherheitsabstand teilweise nicht unwesentlich. Erkennt man aber, dass die Ueberholspur nicht frei wird, bremst man halt staerker ab und laesst sich sofort wieder zurueck fallen, um den Sicherheitsabstand aufzubauen. Eine Unterschreitung ueber eine Strecke von mehr als ca. 200 m war in keinem einzigen Fall notwendig, also auch keinerlei Abstandsvergehen strafwuerdig.

Zugegeben, das Abbremsen ist irgendwo aergerlich, aber ein Grund, nun ueber mehr als 300 m hinter dem Vordermann dicht hinterher zu fahren, ist m. E. nicht gegeben......

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Ich verweise nochmal auf diesen Beitrag:

 

Es wäre fehlsam, den Sicherheitsabstand ausnahmslos zu fordern. Die Obergerichte unter Führung des Bayerischen Obersten Landesgerichts haben das Verlangen eines Sicherheitsabstandes zu Recht nicht für angebracht gehalten ..., wenn der Nachfahrende sehen kann, daß der Vordermann freie Bahn hat.
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@dagegen: besten Dank für Deine Beiträge :70: .

 

Nochmals: Da faehrt wer mit dem vorgegebenen Sicherheitsabstand (sei es halber Tacho oder 1,5 Sek.) hinterher und haelt diesen auch aufmerksam ein. Wie um Himmels willen soll der in ein Stauende krachen? Das geht nicht, oder?

@harryb: :blink: auch krampfhaftes Einhalten vom Sicherheitsabstand bringt nichts, wenn man die Situation voraus nicht erkennt, eine Schlaftablettenreaktion hat, nicht richtig Bremsen kann, usw. :60: Und schlimm finde ich es, wenn man einen Teil seiner Aufmerksamkeit für eine "aufmerksame" Abstandsbestimmung sei es über das Zählen von Straßenpfosten mit Zeitmessungen aller Art plus nachgeschalteter Kopfrechnung verschwenden muß :80: . Wir hatten diese Thematik schonmal diskutiert (Thread von @dagegen zwecks Abstandsmesser, meine ich).

 

Für Dich & @goose jetzt nochmal ganz einfach: pauschale Abstandsregelungen bedeuten nicht automatisch Sicherheit. Genauso wie Geschwindigkeitslimits bedeuten auch Abstandslimits nur Scheinsicherheit!

 

Wenn Ihr es nicht glauben wollt, dann mach ich mal einen Auffahr-/Stauenden-Unfallthread auf, wo die Unfallursachen immer so heißen: "...realisierte nicht das Stauende....fuhr ungebremst....fuhr wegen Unaufmerksamkeit auf....schätzte die Geschwindigkeit des Vordermanns nicht richtig ein...usw.

:)

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Das ist nun wirklich nett, daß du extra für mich so groß schreibst, notwendig ist es jedoch nicht.

 

Pauschale Abstandsregelungen bedeuten sicher nicht automatisch Sicherheit, jedoch bedeuten sie eine höhere Sicherheit, als wenn jeder seinen Abstand nach seiner eigenen Einschätzung wählen dürfte. Denn das hätte bei der Vielzahl der Fahrer, die sich und ihre Fähigkeiten massiv überschätzen, sicher fatale Folgen.

 

Aber ich denke nicht, daß wir hier auf einen Nenner kommen, daher sehe ich auch keinen Sinn in einer weiteren Diskussion.

 

Gruß

Goose

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Klar, man kann auch 200 Meter Abstand pauschal vorschreiben, dann dürfte noch weniger passieren :mecker:

 

Auf voller Autobahn führt sich der Abstands-Quark ad absurdum. Es passen weniger Autos auf die Bahn, es geht noch langsamer voran, die Leute werden noch aggressiver.

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Auch auf voller Autobahn ist es mir möglich, den Abstand zu beachten.

 

Aggressiv werde ich auch nicht, wenn jemand in ausreichendem Abstand hinter mir fährt, es stört mich hingegen, wenn mir jemand in den Kofferraum kriecht.

 

Wer von solchen Verkehrsvorgängen aggressiv wird, sollte vielleicht mal an seinem Gemüt arbeiten.

 

Gruß

Goose

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Du hast meine Aussage nicht verstanden. Ich meinte das aus wissenschaftlicher Sicht, wenn sich eine Autobahn an der Kapazitätsgrenze befindet oder kurz davor. Wieviel Autos pro Stunde können noch flüssig fahren? Umso größer der Abstand, umso weniger Autos passen pro Zeiteinheit auf die BAB --> mehr Staus bzw. noch geringere tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit --> noch mehr Leute, die nicht die Ruhe bewahren

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Ich habe deine Aussage durchaus verstanden. Du hast von Aggressivität gesprochen. UNd diese hat auf der Straße nichts zu suchen.

 

Weiterhin solltest du folgendes bedenken: Je geringer der Abstand ist, umso stärker muss der Hintermann durch Bremsen auf das Bremsen seines Vordermannes reagieren. Das setzt sich dann immer weiter nach hinten fort, bis es zum Stillstand kommt. Bei größerem Abstand zwischen den Fahrzeugen ist dieser Effekt nicht so stark, es kommt zu weniger Stau.

 

Gruß

Goose

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Ein weiteres Problem, das Abstandsverstöße fördert, ist, dass die Leute keine konstante Geschwindigkeit fahren können. Da wird 120 gefahren, dann plötzlich mit 90 rumgeeiert, dann mal wieder auf 110 beschleunigt. Gerne auch auf der mittleren Spur. Wahnsinnig.

 

Es gibt übrigens noch einen guten Trick, Abstandsverstöße zu umgehen: Einfach nicht schneller als 80 fahren, dann gibt's keine Punkte :mecker:

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  • 2 months later...

ein weiteres Beispiel der flächendeckenden Abstandsüberwachung an einem typischen Donnerstag, hier der 19.10.06, Sonne pur/auflösende Nebelfelder. Hier die Tagesmeldungen, welche definitiv als Abstandsmessung aufgeführt worden sind:

 

A 3 Passau Richtung Regensburg vor Aicha vorm Wald Abstandsmessung (Niederbayern)

A 9 München Richtung Nürnberg vor Manching Abstandsmessung (Oberbayern)

A 3 Richtung Würzburg nach dem Kreuz Biebelried Abstandsmessung (Unterfranken)

A 7 Berkheim Richtung Memmingen: vor dem Memminger Kreuz eine Abstandsblitzer (Schwaben)

A 70 Schweinfurt-Bamberg: bei Bamberg eine Abstandsmessung (Oberfranken)

A 92 Deggendorf Richtung München bei Altdorf ein Abstandsblitzer (Niederbayern)

 

Dazu kommt noch eine Dunkelziffer (von den VT nicht gemeldet bzw. nur als Geschwindigkeitsmessung gemeldet).

 

@goose: hiermit ist nochmal Deine Theorie von quer durch Bayern reisende Abstandmesstrupps widerlegt.

:P

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Ich hab immer noch keine Abstandmessung live gesehen :blink:

Kann nicht mal jemand eine Abstandsmessung in NRW oder Niedersachsen machen? Ich guck immer schon nach Kameras in der Nähe der Brückenpfeiler. :P

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Ich denke das Thema hat sich in einigen Jahren erledigt. Denn wenn erstmal alle halbwegs neuen Fahrzeuge eine aktive Distance Control haben, sollte sich das doch (im Normalfall) von selber regeln.

 

Distance Control kombiniert mit vollautomatisierten Verkehrsschildern (vielleicht ginge dies ja mit erweiterten RFIDs) in Kombination mit einem wie auch immer gearteten :blink::P;) würde das doch alles schön von selber regeln.

 

Und schnell gefahren wird dann nur noch auf dem Nürburgring oder Hockenheimring... da ist demnächst sowieso mehr Zeit mangels Formel1 Rennen...

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Besser noch: Wenn die Autos miteinander kommunizieren könnten, brauchte man den Abstand gar nicht :P Der ersetzt nämlich nur die menschliche Reaktionszeit. Wenn wir statt im Stau zu stehen automatisch dicht an dicht mit 120 durchs Land reisen würden, hätte ich auch nichts dagegen. Aber nachts muss man auch auf "manuell" stellen können :blink:

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ein weiteres Beispiel der flächendeckenden Abstandsüberwachung an einem typischen Donnerstag, hier der 19.10.06, Sonne pur/auflösende Nebelfelder. Hier die Tagesmeldungen, welche definitiv als Abstandsmessung aufgeführt worden sind:

 

A 3 Passau Richtung Regensburg vor Aicha vorm Wald Abstandsmessung (Niederbayern)

A 9 München Richtung Nürnberg vor Manching Abstandsmessung (Oberbayern)

A 3 Richtung Würzburg nach dem Kreuz Biebelried Abstandsmessung (Unterfranken)

A 7 Berkheim Richtung Memmingen: vor dem Memminger Kreuz eine Abstandsblitzer (Schwaben)

A 70 Schweinfurt-Bamberg: bei Bamberg eine Abstandsmessung (Oberfranken)

A 92 Deggendorf Richtung München bei Altdorf ein Abstandsblitzer (Niederbayern)

 

Dazu kommt noch eine Dunkelziffer (von den VT nicht gemeldet bzw. nur als Geschwindigkeitsmessung gemeldet).

 

@goose: hiermit ist nochmal Deine Theorie von quer durch Bayern reisende Abstandmesstrupps widerlegt.

:P

Auch hier stellt sich mir die Frage, wie man bei 6 Messungen auf 4600 Richtungskilometern, also im Durchschnitt einer Messung auf 766 Kilometern, ernsthaft von "flächendeckender Abstandsüberwachung" sprechen kann, zumal auch hier fraglich ist, ob alle Messungen zeitgleich stattfanden.

 

Sorry, aber mit deinen Formulierungen dramatisierst du maßlos.

 

Gruß

Goose

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Auch hier stellt sich mir die Frage, wie man bei 6 Messungen auf 4600 Richtungskilometern, also im Durchschnitt einer Messung auf 766 Kilometern, ernsthaft von "flächendeckender Abstandsüberwachung" sprechen kann, zumal auch hier fraglich ist, ob alle Messungen zeitgleich stattfanden.

 

Sorry, aber mit deinen Formulierungen dramatisierst du maßlos.

 

Gruß

Goose

 

@goose: ich weiß nicht, warum Du einfach nicht den Fakt der massiven Abstandsüberwachung in Bayern akzeptieren willst :kopfschuettel: ?

1.) Du bist wie erwartet in meine Copfalle getappt :) . Ich hatte privat gewettet, daß Du genau auf die "nur" 6 gemeldeten Messungen sofort anspringst :o .

2.) Es ging bei diesem Beispiel um die schöne flächenmäßige Verteilung in Bayern :P . Fast jedes Polizeipräsidium war vertreten. Nochmals: ein Fahren der Meßtrupps aus den Präsidien von beispielsweise Schwaben (Südwesten) nach Oberfranken (Norden) und von Niederbayern (Osten) nach Unterfranken (Nordwesten) gibt es nicht.

3.) Guck doch mal was z. B. hier die NRW-Fahrer gepostet haben, dies solltest Du als ebenso NRW'ler doch auch festgestellt haben bzw. sogar als Cop konkret wissen.

4.) Es gibt übrigens einen neulich nachgewiesen Rekord ;) : im Radius von 3 km zwei Abstandsmessungen gleichzeitig (A73 Bamberg-Süd+vor Buttenheim) ;) . Dies belegt, daß selbst in einer "kleinen" Polizei-Direktion (hier Bamberg) sogar zwei Meßtrupps aktiv sind. Zur Info: das Präsidium Oberfranken besteht aus den Direktionen Bamberg, Coburg, Hof, Bayreuth).

 

Revidiere doch mal Deine Ansicht ;) .

;)

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Meine Ansicht würde ich revidieren, wenn es einen Grund dazu gäbe. Deine Beiträge bieten diesen jedoch nicht. Wie gesagt, du übertreibst maßlos, wenn du von "exessiver Überwachung" sprichst.

 

Fast jedes Polizeipräsidium war vertreten.
Das ist bei der bayerischen Polizei ja auch nicht problematisch, da diese in ihrer Struktur in sieben Präsidien aufgeteilt sind. Diese unterteilen sich dann wieder in die Polizeidirektionen, welche von ihrer Größe her etwa mit den Polizeipräsidien und Kreispolizeibehörden in NRW vergleichbar sind. Es ist also etwa das selbe, als wenn sich jemand in NRW darüber beklagen würde, daß in jedem Regierungspräsidium (wir haben hier fünf: Düsseldorf, Arnsberg, Köln, Detmold und Münster) eine Messung stattfinden würde.

 

Wie gesagt, du beklagst dich über eine Messung auf durchschnittlich 766 Kilometern. Dabei von "exessiv" zu sprechen ist einfach albern.

 

Gruß

Goose

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@goose: Ist denn Pkt. 4 kein Grund? Gehst Du deswegen nicht drauf ein ;) ? Was wäre für Deine Verhältnisse denn eine exzessive Überwachung?

Nochmals, das zweite Beispiel sollte als weiterer Nachweis dazu dienen, daß es keinen Abstandüberwachungsmeßbuswandertourismus gibt ;) .

Auslöser der "exzessiven Überwachung" waren die erstgenannten 11 Tagesmessungen + Dunkelziffer. Nun lag schriftlich und nachweislich vor, was meine Praxis schon längst bestätigt hatte.

:kopfschuettel:

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Auf Punkt 4 bin ich nicht eingegangen, weil er recht bedeutungslos ist. 2 Messteams in einer Polizeidirektion, was ist daran "exzessiv"? Und wenn die beiden so dicht beieinander waren, dann wird der Rest der PD in diesem Zeitraum wohl nicht (oder weniger) überwacht werden.

 

Exzessiv ist für mich jedenfalls nicht eine Abstandsüberwachung auf durchschnittlich 766 Kilometern, von Exzessiv könnte man sprechen, wenn man durchgängig alle 10 Kilometer eine Abstandsübewachung hätte.

Ein Exzess ist eine Maßlosigkeit, eine Übertreibung. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, daß das hier vorliegt.

 

Gruß

Goose

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Goose, du willst doch nicht behaupten, dass so viele Abstandsmessungen der Normalfall sind?

P.S. Ich warte immer noch darauf, endlich mal eine Abstandsmessung live anzutreffen. Es gibt sie in NRW irgendwie nicht.

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@dagegen: Fahr mal die A61 nach Süden runter, da dürftest du schnell fündig werden. Wenn man "Glück" hat, kann man gleich mehrere Messungen hintereinander beobachten. Wobei sie in NRW wohl meistens die variablen Limite messen; erst in RP fängt es mit dem Abstand an (Bad Neuenahr).

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Goose, du willst doch nicht behaupten, dass so viele Abstandsmessungen der Normalfall sind?

P.S. Ich warte immer noch darauf, endlich mal eine Abstandsmessung live anzutreffen. Es gibt sie in NRW irgendwie nicht.

Wo sind das denn viele? Ist das in deinen Augen schon viel?

 

Gruß

Goose

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Naja, es kommt auf die Länge der BAB-Fahrt an. Wenn ich eine Strecke von über 700 Kilometern zurücklege, sollte ich mich nicht wundern, auch durch die eine oder andere Messstelle zu fahren.

 

Strenggenommen ist aber genau das doch der Sinn der Verkehrsüberwachung. Der Verkehrsteilnehmer soll eben damit rechnen,, jederzeit und überall durch eine Verkehrskontrolle zu fahren, um zu erwirken, daß er sich auch überall an die bestehenden Vorschriften hält.

 

Deswegen kann man aber doch noch nicht ernsthaft von exzessiv sprechen.

 

Gruß

Goose

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  • 3 months later...

heute war wieder so ein typischer Tag: Donnerstag, schönes Wetter. Die eindeutig gemeldeten Messung heute auf Antenne-Bayern:

 

A73 Erlangen - Bamberg bei Buttenheim Abstandsmessung

A9 Berlin - Nürnberg bei Himmelkron Abstandsmessung

A9 Nürnberg - München kurz nach Lenting Abstandsmessung

A7 Schweinfurt - Würzburg bei Werneck Abstandsmessung

A3 Passau - Regensburg bei Neutraubling Abstandsmessung

A8 Salzburg - München zwischen Bad Aibling und Irschenberg Abstandsmessung

A8 Stuttgart Richtung München: vor Adelzhausen Abstand

 

Diese Messungen wurden so gemeldet, sind aber eindeutig Abstandsmessungen:

A8 München - Salzburg Höhe Hofolding

A3 Würzburg - Nürnberg: bei Tennenlohe

 

Somit 9 eindeutige Abstandsmessungen, schön verstreut in Bayern,.

 

Es gibt noch eine Dunkelziffer, wie nicht gemeldete Messungen sowie gemeldete und höchstwahrscheinlich Abstandsmessung wie:

A9 Nürnberg - München bei Allershausen

:rolleyes:

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@lbbdt: es geht wirklich nicht um Verkehrssicherheit :rolleyes: . Die Abstandmeßstandorte haben nicht im geringsten etwas mit Unfallschwerpunkten zu tun. Es geht um ein generelles, pauschales, kontinuierliches Abschöpfen, gerade auch mit der neuen 1. Mai 06 - Ahndung.

 

Also zumindest die A 3 zwischen Nittendorf und Sinzing hat schon was damit zu tun. Das ist die Waldhäuselkurve in der sich schon etliche Unfälle zugetragen haben. Man kann diskutieren, ob es wirklich :blink: sein muß, aber zumindest :wacko: halte Ich dort schon für angemessen.

 

halte die 100 dort schon für angemessen. da gehts immer zu... ~

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halte die 100 dort schon für angemessen. da gehts immer zu... ~

kann selbst ich akzeptieren, aber trotz Limit und Einhaltung gibt es dort Tote.

Die Waghäuselkurve hat aber nichts mit einer Abstandsüberwachung zu tun.

:rolleyes:

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  • 2 weeks later...

hier ein Beispiel wie eine Abstandsmessung Unfälle produziert :vogelzeig: .

post-64-1173407539_thumb.jpg

Klassischer Auffahrunfall, es wird gerade aufgeräumt. A73 Bamberg Richtung Nürnberg, Höhe Buttenheim. Foto ist aus Gegenrichtung, im Brückengeländer sind zwei Kameras zu sehen. Es wurde nicht abgebaut. Unfall muß super schön aufgenommen worden sein.

:vogelzeig:

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Guest Simineon
hier ein Beispiel wie eine Abstandsmessung Unfälle produziert :vogelzeig: .

 

oh, ist die Abstandsmessung auf die Strasse gehüpft und hat Autos ineinander geschoben ... so ein böse Abstandsmessung aber auch.

 

Ich glaube doch viel eher, da hatte jemand zu geringen Abstand und als der Vordermann aus welchem Grund auch immer bremste hat sich blechverformenderweise gezeigt, dass der Abstand zu gering war.

 

Was wieder einmal ein Beweis dafür ist, dass der Hintermann fälschlicherweise gedacht hat, sein Sicherheitsabstand ( :vogelzeig: ) sei gross genug.

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Es ist immer wieder faszinierend, wie sich hier die Wahrnehmung verschiebt.

Unfallursache war hier nicht die Abstandsüberwachung, sondern zu geringer Abstand.

 

Diesen Unterschied sollte doch normalerweise sogar m3 erkennen, oder irre ich mich da?

 

Gruß

Goose

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Neben blind herausziehenden Fahrzeugen und ähnlichem dürften auch Kameras durchaus als Gefahrenquelle in Betracht zu ziehen sein, denn sie geben Anlaß für nicht einschätzbares Fahrerverhalten. Wobei man mit solchem natürlich immer rechnen muß.

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Du verwechselst da was. Wenn ein Autofahrer nicht regelkonform fährt und dann aus Angst, daß diese Regelüberschreitung nun geahndet wird, ein weiteres Fehlverhalten zeigt, so kann das doch nicht Schuld der Kamera sein.

 

Wer ist Schuld, wenn man einen Nagel in die Wand kloppt und sich dabei mit dem Hammer auf den Daumen schlägt?

Nach hiesiger Logik der Hammer.......

 

Gruß

Goose

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@ Goose: Man sieht verdammt häufig an Kontrollstellen, dass auch Fahrer, die regelkonform unterwegs sind, plötzlich in die Eisen steigen. Gerade wenn man selbst die Kamera noch nicht gesehen hat, kommt das dann doch etwas überraschend. Gut, wenn man dann genug Abstand hat... :rolleyes:

 

 

~ Janus

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Du verwechselst da was. Wenn ein Autofahrer nicht regelkonform fährt und dann aus Angst, daß diese Regelüberschreitung nun geahndet wird, ein weiteres Fehlverhalten zeigt, so kann das doch nicht Schuld der Kamera sein.

 

An solchen Stellen bremsen nach eigener Beobachtung auch Fahrer, die weder zu schnell noch zu dicht unterwegs sind.

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