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Auch Polizisten sind nur Menschen


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Doch, das habe ich schon erklärt. Aber gerne nochmal: ein einfacher und ein qualifizierter PV ist rechtlich das gleiche. Ein PV!

Ich bin zwar anderer Ansicht (ein "qualifizierter PV" ist IMO ein erweiterter PV); aber wenn Du Recht hättest, dann hättest Du eine schöne, sinnlose Runde gedreht und wir wären wieder bei @HarryBs Frage:

 

Warum formuliert die Polizei so, wie sie es in der Pressemitteilung getan hat, wenn es sich so verhaelt, wie du hier behauptest?

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Kön-nen; Wol-len. Aber wozu ist das in dem Zusammenhang wichtig?

Ey Alda, mussu heut nich mehr. Is alles bunt. Kannsu reden wie Du wills, weissu?! Schlimm ist, daß heutzutage auch schon solche, die eigentlich nur mit Deutsch aufwachsen, keinen Migrationshinter

Hallo, PedroK,   mir ist unverständlich, wie jemand so einen überhaupt fordern und dann auch noch behaupten kann, dass dies auch noch gesetzlich geregelt ist.   Nach welcher Rechtsgrundlage sollte

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Ich versuche, mir eine Meinung zu der Rechtfertigung der Berliner Polizei "qualifizierter PV" zu bilden. Auf genaueres Nachfragen erhalte ich leider Antworten wie:

Die Rechtsgrundlage musst du dir aus dem jeweiligen Polizeirecht des Landes raussuchen.

Kannst Du (@Bluey) mir eventuell qualifiziert helfen? PolG NRW würde mir reichen. Ich meine - wie gesagt -, dass §34(2) die Rechtsgrundlage in NRW bilde.

 

Mir war bis heute der Begriff "qualifizierter Platzverweis" unbekannt. Wird meines Wissens in NRW bzw. hier in meiner Behörde auch nicht gebraucht. Aber: andere Länder, andere Sitten. So kann ich Dir leider nichts zu diesem Begriff sagen. Für NRW gilt: will ich einen Platzverweis erteilen, stütze ich mich dabei auf § 34 PolG (Abs. 1 oder 2).
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Zwar zeigen Umfragen wie der GfK-Vertrauensindex nach wie vor, dass die Institution Polizei ein hohes Ansehen bei mehr als 80 Prozent der Menschen genießt, doch dass diese Zahl leicht sinkt. Und die Polizeigewerkschaften und Vereine wie Keine Gewalt gegen Polizisten beklagen, dass das Klima den Beamten gegenüber feindlicher wird.

Es duerfte mit diesen Quellen auf der Hand liegen, dass dem dann wirklich so ist.

 

Die Gründe dafür sind (IMO) meistens aber eher bei und in der Politik zu suchen, weniger bei der Polizei, die regelmäßig für die Politikverdrossenheit ihren Kopf hinhalten muß, da Politiker idR nicht wirklich greifbar sind.

 

Ich glaube, dass das zu einseitig gedacht ist. Man muss sich nur mal ansehen, wie einem die Cops heutzutage gegenübertreten - nur von ihrer optischen Darreichungsform her. Als Bürger fühlt man sich leicht als potentieller Täter und das Machtgefüge zwischen Bürger und Cop ist nicht von Augenhöhe geprägt. Das muss hat Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung, zu der, wenn die Stimmung schon nicht mehr so positiv ist wie früher auch vermehrt Kleinigkeiten wie Falschparken und, wie ich gestern erleben durfte, Motorradfahren auf dem Bürgersteig, beitragen. (auf einem Privatmopped, sodass von einer dienstlichen Fahrt nicht ausgegangen werden kann)

 

Nicht zuletzt betreibt die Polizei über ihre Vertretungen ja auch selbst Politik - natürlich um die finanziellen Mittel zu ehöhen bzw. nicht zuviel davon einzubüßen. Mal wird hier etwas an Ausrüstung gefordert, da mehr Kompetenzen und im Allgemeinen mehr Personal.

Nur mal als Beispiel die Schutzwesten angeführt. Ich finde es furchtbar, dass sowas nötig ist und frage mich gleichzeitig, ob die Bedrohung wirklich so hoch ist, dass jeder Cop eine haben muss. Man kann natürlich nie wissen ob und warum auf einen Polizisten geschossen wird von daher verstehe ich, dass man nichts dem Zufall überlassen will. Von daher bin ich total dafür, in dem Fall "überzureagieren".

Numn hat aber der Polizeiberuf die Eigenschaft niemals ungefählich zu sein und es gibt das Bestreben, den Schutz der Beamten zu 100% zu gewährleisten, was sich über die Zeit zwangsläufig nicht auf Schutzausrüstung beschränkt sondern zunehmend auch auf Taktik bzw. Herangehensweise übergreift.

 

Die Frage ist, ob die Eigensicherung dazu führen darf, dass rabiater durchgriffen wird, denn alles plizeiliche Handeln betrifft nicht nur die Aggros und Verbrecher sondern immer auch alle anderen, wenn sie mal KOntakt mit Euch haben. Ich will bspw. nicht mit der Hand an der Knarre angesprochen werden, weil irgendwelche Knallköppe bereits auf Polizisten geschossen haben - ich kann da nämlich genausowenig was dafür wie Ihr. ;)

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Hallo, Toxic Waste,

 

unbestritten: So mancher Kollege erzeugt allein schon durch die Art, wie er auftritt und wie er sich gegenüber dem Bürger verhält, Unmut und nicht selten Aggressionen, während andere Beamte mit der gleichen Klientel keine Probleme haben und trotzdem ihre Maßnahmen durchführen können.

 

Das heißt aber nicht, dass diese Polizeibeamten jetzt die schlechteren Polizisten sind, denn es gibt auf der anderen Seite immer wieder Personen, die jede Form der Diskussion von Seiten der Polizei als Schwäche auslegen und nur eine einzige "Sprache" akzeptieren, und die heißt Gewalt.

 

Zu den Schutzwesten:

 

Wenn eine Schutzweste nicht passt, taugt sie nichts.

 

Es gibt nun mal unterschiedlich große Menschen bei der Polizei, mit den unterschiedlichsten Figuren und dazu noch Männlein und Weiblein.

 

Dazu kommt, dass man vorher nie weiß, in welcher Situation plötzlich geschossen wird und man kann somit logischerweise die Westen nicht auf der Dienststelle lagern, um sie dann bei einem Einsatz erst einmal holen zu müssen.

 

Die Mannausstattung bei den Schutzwesten macht deshalb unbedingt Sinn.

 

Viele Grüße,

 

Nachteule

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Gefaellt mir sehr, dein Beitrag, weil er ausgewogen ist!

 

Das heißt aber nicht, dass diese Polizeibeamten jetzt die schlechteren Polizisten sind, denn es gibt auf der anderen Seite immer wieder Personen, die jede Form der Diskussion von Seiten der Polizei als Schwäche auslegen und nur eine einzige "Sprache" akzeptieren, und die heißt Gewalt.

Diese Delinquenten sollen dann eben auch in der von ihnen einzig akzeptierten Sprache unterhalten werden, keine Frage! Andererseits aber kommt so manchesmal - auch hier in der Diskussion - der Eindruck auf, nicht wenige Polizisten differenzieren erst gar nicht, sondern entscheiden sofort an Ort und stelle und ohne weitere Nachfrage, dass da einer derjenigen vor ihnen steht, der nur die Sprache der Gewalt akzeptiert.....

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Ich versuche, mir eine Meinung zu der Rechtfertigung der Berliner Polizei "qualifizierter PV" zu bilden. Auf genaueres Nachfragen erhalte ich leider Antworten wie:

Die Rechtsgrundlage musst du dir aus dem jeweiligen Polizeirecht des Landes raussuchen.

Kannst Du (@Bluey) mir eventuell qualifiziert helfen? PolG NRW würde mir reichen. Ich meine - wie gesagt -, dass §34(2) die Rechtsgrundlage in NRW bilde.

 

Mir war bis heute der Begriff "qualifizierter Platzverweis" unbekannt. Wird meines Wissens in NRW bzw. hier in meiner Behörde auch nicht gebraucht. Aber: andere Länder, andere Sitten. So kann ich Dir leider nichts zu diesem Begriff sagen. Für NRW gilt: will ich einen Platzverweis erteilen, stütze ich mich dabei auf § 34 PolG (Abs. 1 oder 2).

 

 

Sagte ich ja auch 16 Länder, etc

Dazu eine Frage: war das was ich ausführte denn nur für PedroK unverständlich oder ist rübergekommen, was andere mit der unterschiedlichen Bezeichnung bei PV meinen?

 

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@Toxic

ich finde es, wie du ansprichst, auch sehr wichtig, dass die Polizei bürgerfreundlich auftritt.

  • Bürgerfreundlich
  • beim Störer jedoch muss manchmal ein anderer Ton angeschlagen werden
  • grds ist aber auch eine korrekte Umgangsform mit dem Störer für die Polizei zu leisten

Es gibt jedoch "nettere" und "unnettere" - Polizisten sind auch (nur) Menschen.
Wie Nachteule schon schrieb, gibt es im gleichen Einsatzgebiet Cops, die ihre Maßnahmen kommunikativ durchsetzen, und welche die nur "Ärger" haben - das wird dann an deren Auftreten, Kommunikation liegen (wenn es das gleiche Gegenüber ist)

Zum Video-Fall-Berlin:

  • wenn das die erste Kommunikation war, dann war sie daneben (obwohl rechtlich bleibt die Maßnahme vollstreckbar)
  • wenn schon andere Kommunikation vorher gelaufen ist, dann sieht die Situation ganz anders aus, dann kann das nämlich genau der richtige Tonfall gewesen sein

Manchmal ist rauhe, barsche Kommunikation sogar ein Einsatzmittel (das Wort ist mächtiger als das Schwert) und kann die Situation vielleicht sogar ohne Zwang entschärfen.
Manchmal führen barsche Worte / Kommunikation zum Eskalieren der Situation
Bei bestimmten kulturellen Hintergründen führt ein Erheben der Stimme zu Ruhe; eine kommunikativ sehr freundliche Frau jedoch bringt die Situation zum Eskalieren.


Das ganze ist nur ein ganz kleiner Auszug aus dem Feld Einsatzkommunikation. Es gibt Cops, die können es , welche die beschäftigen sich damit und welche die sind einfach "Panne".


Schutzwesten
früher hatten wir die nicht
Mittlerweile ist es (zum Glück) Mannausstattung.
Das Ding gehört angezogen.

Da sieht nix martialisch aus.

 

Das ist ein Teil der Uniform.

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Moin Moin

 

@Toxic Waste

In NRW hat jeder Polizist als Mannaustattung eine Unterziehschußweste. Das ist eine recht unauffällige Schutzweste etwas niedrigerer Schutzklasse, die unter dem Hemd getragen wird. Hier sieht also kein Polizist, der dem normalen Tagesgeschäft nachgeht, martialisch aus.

Die fetten Westen werden im Auto mitgeführt und sind so schnell verfügbar.

Die sichtbare Trageweise, wie sie wohl in Berlin üblich ist, würde bei mir aber ähnliche Empfindungen auslösen.

 

Was die Hand an der Waffe angeht.

In NRW werden verschiedene Waffenhaltungen gelehrt. Eine davon ist die sog. "aufmerksame Sicherungshaltung".

Die Waffe ist im Holster und wird mit der Hand umschlossen, so daß man jederzeit bereit ist die Waffe zu ziehen.

Das wirst du in NRW überwiegend antreffen aber leider nicht immer. Das sieht besser aus, als stünde der Kollege mit den Händen in der Hosentasche da.

 

 

Gruß

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Ich glaube, dass das zu einseitig gedacht ist. Man muss sich nur mal ansehen, wie einem die Cops heutzutage gegenübertreten - nur von ihrer optischen Darreichungsform her. Als Bürger fühlt man sich leicht als potentieller Täter und das Machtgefüge zwischen Bürger und Cop ist nicht von Augenhöhe geprägt. Das muss hat Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung, zu der, wenn die Stimmung schon nicht mehr so positiv ist wie früher auch vermehrt Kleinigkeiten wie Falschparken und, wie ich gestern erleben durfte, Motorradfahren auf dem Bürgersteig, beitragen. (auf einem Privatmopped, sodass von einer dienstlichen Fahrt nicht ausgegangen werden kann)

Könntest Du den ersten Punkt "optische Darreichungsform" noch mal näherer erläutern bitte? Ich kann mir darunter nicht wirklich was vorstellen bzw. würde gern wissen, was genau Du damit meinst und kritisierst.

 

Es mag regional unterschiedlich sein und mancher mag auch sagen:"ja nee, die sagen Dir als Cop eh nicht das, was sie denken!". Unsinn. In meinem Bekanntenkreis wird sehr wohl sehr offen geredet. Und dazu animiere ich die Leute auch regelmäßig. Ich nehme mir selbst im Dienst, wenn ich wieder jemanden "verarbeiten" muß, idR immer die Zeit mit ihm zu reden, wenn ich das Gefühl bekomme, daß er Gesprächsbedarf hat. Da dürfen andere auch gern mal etwas warten und Schlange stehen. Aus all diesen Gesprächen jedenfalls weiß ich zu berichten, daß sich die Leute (hier jedenfalls) nicht als potentieller Täter fühlen. Mit ein paar wenigen Ausnahmen vllt, aber das sind dann auch entsprechende Charaktere!

Aus meiner Sicht kann das Machtgefüge zwischen Bürger und Cop nicht von Augenhöhe geprägt sein, jedenfalls nicht, was bestimmte Tätigkeiten betrifft. In meinem Tätigkeitsfeld jedenfalls ist eine leichte Schräglage unabdingbar, ansonsten würde ich mit manch einem bis zum Morgengrauen diskutieren. Ich werfe ihm ein Fehlverhalten vor. Ich habe die Aufgabe, dieses Fehlverhalten zu ahnden oder zwecks Ahndung schriftlich zu fixieren. Das geht nur ein Stück weit auf Augenhöhe, z.T. aber eben auch nur in der Form: "es läuft genau so, wie ich es sage!!". Das hört sich hart an, ist es letztlich aber nur in der Konsequenz, denn man kann (und ich tue das auch) durchaus höflich eingepackt vermitteln.

Gestern bspw. hatte ich jemanden, der vor mir an einer Kreuzung einbog und dabei telefonierte. Nachdem ich ihn angehalten und alles erklärt hatte, bettelte er unentwegt, ich solle doch nochmal ein Auge zudrücken oder dafür sorgen, daß er weniger zahlen müsse und keinen Punkt bekäme. Abgesehen davon, daß ich letzteres gar nicht entscheiden bzw. umsetzen könnte, versuche ich so weit wie möglich alle gleich zu behandeln. Und da andere dafür auch entsprechend belangt werden, sah ich es auch hier nicht ein, ein Auge zuzudrücken, zumal eh keine vernünftigen Gründe dafür vorgebracht wurden.

Jedenfalls ging mir irgendwann diese elende Bettelei mächtig auf den Keks, so daß ich ihm zu verstehen gab, daß es genau so laufen würde wie eingangs schon erklärt. Sehr deutlich, aber durchaus noch freundlich.

 

Aus meiner Sicht ist es egal, wie gut oder auch wie schlecht die Stimmung ist. Kleinigkeiten wie falsch parken etc. werden immer kritisch von der Bevölkerung beäugt. Das bleibt nicht aus. Was aus meiner Sicht nicht geht, ist so eine Sache wie von Dir beschrieben: ich würde nie mit meinem Krad über den Gehweg fahren. Dienstlich dagegen schon. Da kann ich es aber auch vertreten und begründen. Genauso wie mit dem "falsch parken". Ob das der geneigte Kritiker einsehen mag, steht dann auf einem anderen Blatt.

 

Nicht zuletzt betreibt die Polizei über ihre Vertretungen ja auch selbst Politik - natürlich um die finanziellen Mittel zu ehöhen bzw. nicht zuviel davon einzubüßen. Mal wird hier etwas an Ausrüstung gefordert, da mehr Kompetenzen und im Allgemeinen mehr Personal.

Nur mal als Beispiel die Schutzwesten angeführt. Ich finde es furchtbar, dass sowas nötig ist und frage mich gleichzeitig, ob die Bedrohung wirklich so hoch ist, dass jeder Cop eine haben muss. Man kann natürlich nie wissen ob und warum auf einen Polizisten geschossen wird von daher verstehe ich, dass man nichts dem Zufall überlassen will. Von daher bin ich total dafür, in dem Fall "überzureagieren".

Nun hat aber der Polizeiberuf die Eigenschaft niemals ungefählich zu sein und es gibt das Bestreben, den Schutz der Beamten zu 100% zu gewährleisten, was sich über die Zeit zwangsläufig nicht auf Schutzausrüstung beschränkt sondern zunehmend auch auf Taktik bzw. Herangehensweise übergreift.

Natürlich betreiben unsere Vertretungen auch ein Stück weit Politik. Nur:

1. wir haben mehrere und durchaus unterschiedliche Vertretungen

2. diese Vertretungen vertreten bei weitem nicht alle Kollegen, so daß man meine ich auch nicht von "die Polizei" reden kann.

3. ist es naturgemäß auch so, daß bei weitem nicht alles, was die Vertretungen öffentlich verkünden, auf Gegenliebe und Zustimmung seitens der Belegschaft stößt und daher auch nicht die Meinung/Haltung von "die Polizei" wiedergibt.

4. die Politik, die unsere Vertretungen betreiben - Du hast es ja beispielhaft aufgeführt -, dürfte im Allgemeinen nicht zu einer Verdrossenheit seitens der Bürger führen. Sie werden ja dadurch kaum bis gar nicht tangiert.

 

Schutzwesten:

das kann man IMO differenziert sehen. Ich persönlich trage sie nicht. Ich hab's mal anfangs "versucht", aber sehr gemerkt, daß es mich mehr behindert als daß es mir nutzt.

a) fühlte ich mich sehr eingeengt

b) war ich im Sommer nach einer halben Stunde klatsch naß. So oft wie erforderlich konnte ich mich gar nicht umziehen.

c) im Auto sitzend ist es fast eine Unmöglichkeit.

Das Problem ist halt nur: wenn denn mal etwas passieren sollte und man angeschossen wird, kommt natürlich die Frage: hat der Beamte seine Schutzweste getragen? Wenn nein, warum denn nicht?

Im Ausland scheint es mir - jedenfalls in einigen Ländern - schon länger als bei uns Normalität zu sein eine Schutzweste zu tragen. Unsere Auszubildenden haben sie auch und sind auch gehalten sie zu tragen. Ob sie es nach der Ausbildung noch tun? Wer weiß.... Sinnvoll ist so eine Weste denke ich aber auf jeden Fall. Nur sollte man es dem einzelnen Beamten überlassen sie zu tragen oder auch nicht.

d) Du sagst, der Polizeiberuf sei nunmal gefährlich, man müsse wohl quasi damit rechnen, daß auch mal etwas passieren kann. Muß dann wirklich jeder Polizist mit einer Schutzweste ausgestattet sein? Nun, vom Grundsatz her würde ich sagen: im operativen Einzeldienst, wo es sehr wohl zu entsprechenden Vorfällen kam und auch künftig kommen kann, macht das Sinn! Außerhalb dessen wohl eher nicht. Ist aber nicht die Masse. In anderen Berufen wird aber auch dafür Sorge getragen, daß möglichst nichts passieren kann. Und wenn doch, daß die Folgen möglichst gering bleiben. Oder muß bspw. der Handwerker unbedingt Sicherheitsschuhe oder Handschuhe tragen? Muß der Grubenarbeiter unbedingt einen Helm tragen? Beispiele gibt's derer mehr als genug und überall ist man bestrebt, die Sicherheitsstandards möglichst hoch anzulegen, damit im Falle des Falles die Folgen gering bleiben. Das macht meine ich Sinn und ist auch gut so. Da sollte der Polizeiberuf keine Ausnahme bilden.

e) natürlich beschränkt sich das Sicherheitsbestreben und -bewußtsein nicht ausschließlich auf die Ausrüstung, sondern insbesondere auch auf Taktik und Herangehensweise. Das ist auch erforderlich, wie man oftmals sieht und daher auch gut so. Wer vorbereitet ist, wer weiß, wie er wann vorzugehen hat, kann vieles im keim ersticken bzw. von vornherein vermeiden.

 

Die Frage ist, ob die Eigensicherung dazu führen darf, dass rabiater durchgriffen wird, denn alles plizeiliche Handeln betrifft nicht nur die Aggros und Verbrecher sondern immer auch alle anderen, wenn sie mal KOntakt mit Euch haben. Ich will bspw. nicht mit der Hand an der Knarre angesprochen werden, weil irgendwelche Knallköppe bereits auf Polizisten geschossen haben - ich kann da nämlich genausowenig was dafür wie Ihr. ;)

1) in Einzelfällen sage ich ganz klar: ja! Die Eigensicherung geht grundsätzlich vor, so daß in Einzelfällen dann auch rabiater durchgegriffen wird bzw. werden muß. Aktion und Reaktion! Im Allgemeinen führt das aber meiner Meinung nach eben nicht dazu, daß grundsätzlich rabiater vorgegangen wird. Insbesondere nicht bei solchen Leuten, wo erkennbar überhaupt keine Notwendigkeit besteht. Sollte sich im Laufe des Einsatzes diese Notwendigkeit aber herausstellen, wird natürlich entsprechend darauf reagiert. Meine Meinung: irgendwann muß auch mal Schluß sein mit Labern. Vor allem dann, wenn es erkennbar keinen Sinn macht. Wenn der Cop dann sagt "So und nicht anders wird es jetzt laufen", dann läuft es so. Ist der "Betroffene" damit nicht einverstanden, ist das eine Sache. Wehrt er sich zudem, bekommt er ggf. ein Problem. Er hat in jedem Fall vorab die Wahl: für ihn einfach oder kompliziert.

 

Das mit der "Hand an der Knarre" wird heutzutage so gelehrt. Ich persönlich mache es nicht, habe es aber auch nicht so beigebracht bekommen. Man lernt eben aus einschlägigen Fällen und paßt sich der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung an. Und die erfordert offenbar z.B. auch die "Hand an der Knarre", wenn Bürger XY angesprochen wird. Persönlich finde ich das jetzt nicht wirklich schlimm. Schlimmer wäre es, würde der 2. Kollege grundsätzlich abgesetzt mit der Knarre IN der Hand in Sicherungshaltung stehen, jederzeit zum Schuß bereit. Damit hätte ich schon eher ein Problem.

Da man aber den Leuten eben leider nur vor und nicht in den Kopf schauen kann, demzufolge auch nicht weiß, wie sie im nächsten Moment reagieren werden, ist eine gewisse Vorsicht schon ratsam. Und da ist die Hand an der Knarre meine ich noch relativ harmlos, für uns aber im Falle des Falles u.U. entscheidend.

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Diese Delinquenten sollen dann eben auch in der von ihnen einzig akzeptierten Sprache unterhalten werden, keine Frage!

Was aber offensichtlich dem ein oder anderen auch wieder nicht paßt!

 

Andererseits aber kommt so manchesmal - auch hier in der Diskussion - der Eindruck auf, nicht wenige Polizisten differenzieren erst gar nicht, sondern entscheiden sofort an Ort und stelle und ohne weitere Nachfrage, dass da einer derjenigen vor ihnen steht, der nur die Sprache der Gewalt akzeptiert.....

Doch, ich denke schon, daß im Regelfall differenziert wird. So jedenfalls erlebe ich es im Dienst regelmäßig.

Wo, wenn nicht sofort an Ort und Stelle, im direkten Kontakt mit dem Bürger, soll denn sonst entschieden werden, wen oder was man da vor sich hat? Bei wem soll man denn Nachfragen?

Dazu eine Frage: war das was ich ausführte denn nur für PedroK unverständlich oder ist rübergekommen, was andere mit der unterschiedlichen Bezeichnung bei PV meinen?

Für mich war es verständlich. Die einschlägigen "Kommentare" etc. waren IMO albern und überflüssig.
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Bezgl. Differenzierung

  • Ich differenziere
  • Meine Kollegen differenzieren
Das heißt, die Kommunikation im Berlin-Video hätte auch von mir sein können. Jedoch weiß ich, dass vorher anders kommuniziert worden wäre und im Rahmen des abgestuften Einschreiten irgendwann auch ein solcher Tonfall erreicht sein kann.
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Hallo, Bluey,

 

auf privaten Baustellen wird man vermutlich wenige Arbeiter mit Helm sehen, aber auf den Baustellen, die von der BG überwacht werden, läuft kaum jemand ohne Helm herum.

 

Deine Probleme mit der Schutzweste, insbesondere im Sommer, hatte ich auch, aber nachdem wir mit leichteren und maßgearbeiteten Schutzwesten ausgestattet worden sind, war es, bis auf das Schwitzen, durchaus erträglich.

 

Wie heißt es so schön: Man gewähnt sich an Allem, auch am Dativ. :abwarten:

 

Richtig ist allerdings, dass keine Notwendigkeit besteht, auch die Beamten, die nur im Innendienst tätig sind, mit einer Schutzweste für jeden einzelnen auszustatten.

 

Viele Grüße,

 

Nachteule

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@nachteule

Wir haben auch maßgeschneiderte Westen. Trotzdem: ich mag sie nicht und kann mich auch nicht dran gewöhnen.

 

@Blaulicht

Tja, dann hast Du wohl für meine Haltung kein Verständnis. Macht aber auch nichts. Bislang kam und komme ich damit gut klar und lebe auch immer noch.

 

BTW: erwartest Du etwa auch, daß man die Weste unter der Kradkombi trägt? Müßte man ja im Prinzip, oder?

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Doch, ich denke schon, daß im Regelfall differenziert wird. So jedenfalls erlebe ich es im Dienst regelmäßig.

Wo, wenn nicht sofort an Ort und Stelle, im direkten Kontakt mit dem Bürger, soll denn sonst entschieden werden, wen oder was man da vor sich hat? Bei wem soll man denn Nachfragen?

Beim Delinquenten selbst nachfragen und nicht von seiner optischen Erscheinung ausgehend klassifizieren.......

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Das heißt, die Kommunikation im Berlin-Video hätte auch von mir sein können.

Das dachte ich mir.....

 

Jedoch weiß ich, dass vorher anders kommuniziert worden wäre und im Rahmen des abgestuften Einschreiten irgendwann auch ein solcher Tonfall erreicht sein kann.

Tja, nur sind wir hier bereits wieder in der Spekulationsphase. Fuer den Berliner Fall wissen wir nicht, in welcher Tonart - wenn ueberhaupte - vorher kommuniziert wurde. Deine vorab pauschal verteidigenden - ich moechte nicht Korpsgeistangehauchten sagen - Vermutungen helfen hier nicht weiter.......

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Nun gibt es ein paar mehr Informationen zu der Geschichte.

Daraus:

Peters sagt, so eine brutale Polizeiaktion habe er noch nie gesehen. Jetzt macht er sich Vorwürfe, weil er die Polizei doch selbst gerufen hat, „wie man als Staatsbürger eben so ist“: Personalien angeben, sich als Zeuge anbieten. Er wirkt noch immer erschüttert.

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Fuer den Berliner Fall wissen wir nicht, in welcher Tonart - wenn ueberhaupte - vorher kommuniziert wurde

 

Jein, denn

  • du selber sagtest, dass man sieht wie mit im gesprochen wird
  • die Pressemeldung sprach davon, dass ihm vorher ein PV ausgesprochen wurde
  • meine allgemeine Lebens- und Polizeierfahrung lässt mich das vermuten

was uns sagt, dass wohl vorher kommuniziert wurde.

Wirklich wissen tun wir es aber nicht.

 

Wir sprachen aber auch darüber, was denn wäre, wenn nicht kommuniziert worden wäre, so dass dieses

 

"

 

Deine vorab pauschal verteidigenden - ich moechte nicht Korpsgeistangehauchten sagen - Vermutungen

"

 

unfair und unsachlich ist.

Ich sagte, dass wenn keine Kommunikation erfolgt ist

  • diese Art der Kommunikation falsch ist
  • die Maßnahme trotzdem durchgezogen werden darf

 

Die Rechtmäßigkeit hängt nicht an der Höflichkeit.

Jedoch ist und bleibt es unvorstellbar, dass das die erste Kommunikation war. Vielmehr scheint dass die (verbale) Eskalation der vorherigen Kommunikation und Maßnahmen (Situation) gewesen zu sein.

 

Das ist auch kein Korpsgeist, sondern lediglich ein transparent machen, was das Video so nicht sagt. So dass ihr euch nicht eine Meinung diktieren lassen müsst.

 

 

 

 

nicht von seiner optischen Erscheinung ausgehend klassifizieren..

 

Auch dann, wenn es nun mal so ist, dass die optische Erscheinung etwas über den Menschen aussagt bin ich mir sicher, dass hier nicht seine Optik sondern sein Verhalten ausschlaggebend war.

 

Das war in Berlin-Kreuzberg. Der Typ auf dem Video sieht im Vergleich zum Rest der Menschen dort doch fast aus wie ein Geschäftsmann.

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Nun gibt es ein paar mehr Informationen zu der Geschichte.

 

Daraus:

Peters sagt, so eine brutale Polizeiaktion habe er noch nie gesehen. Jetzt macht er sich Vorwürfe, weil er die Polizei doch selbst gerufen hat, „wie man als Staatsbürger eben so ist“: Personalien angeben, sich als Zeuge anbieten. Er wirkt noch immer erschüttert.

 

 

 

Auch daraus:

  • es sei nicht das erste Mal, dass Karim A. in einer solchen Situation war. In Dortmund soll er unter ähnlichen Umständen schon einmal festgenommen worden sein.
  • behinderte die Beamten mehrfach bei ihrer Arbeit und verhinderte, dass die Beteiligten der Schlägerei ermittelt werden.

den zweiten Anstrich kenne ich zu genüge.

Es ist ja nett und toll, dass es Menschen gibt, die friedlich sind, vegetarisch leben und Yoga betreiben. Es ist toll, dass er den Streit der Männer beendet hat.

Ich kenne es aber zu genüge, dass solche Menschen dann auch meinen, dass die Polizei nun "nichts mehr aufklären müsse". Da wird in Klassensprechermanier dazwischen gegangen, da werden Beteiligte angesprochen, weggeschickt, die Polizisten angesprochen etc.

So funktioniert das aber nicht. Die Polizei macht sich ihr eigenes Bild und hat gesetzliche Handlungszwänge.

 

Ob der Herr hier so war weiß ich nicht. Nachdem was die Polizei schreibt kann das so gewesen sein - warum sonst den PV?

 

 

 

Eine typische Situation aus den vergangenen paar Monaten? Sie werden in die Schule gerufen, von den Flüchtlingen selbst. Drinnen steht ein Mann, wütet, schlägt mit einer langen Eisenstange wild um sich. Die anderen rufen: „Take him away, take him away!“ Die Polizisten nähern sich vorsichtig, reden auf den Mann ein. „Da kommen von draußen Unterstützer rein, Typ Abiturient aus Lichterfelde West, rennen auf uns zu und brüllen: Ihr Rassisten, haut ab, ihr verletzt seine Rechte, fasst ihn nicht an!“.

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meine allgemeine Lebens- und Polizeierfahrung lässt mich das vermuten

Meine diesbezuegliche allgemeine Erfahrung - insbesondere mit Polizisten im Berliner Raum - laesst es nicht unwahrscheinlich erscheinen, dass diese erste Kommunikation - so sie denn statt fand - in genau diesem Ton statt fand.

 

Wirklich wissen tun wir es aber nicht.

Eben!

 

Wir sprachen aber auch darüber, was denn wäre, wenn nicht kommuniziert worden wäre, so dass dieses

 

Deine vorab pauschal verteidigenden - ich moechte nicht Korpsgeistangehauchten sagen - Vermutungen

"

 

unfair und unsachlich ist.

 

Du sprachst darueber, ich hoffe doch, du setzt hier nicht den Pluralis Majestatis ein...... So wie du darueber sprachst, hiess es ausschliesslich, dass dieses eine friedliche Kommunikation ist, die Moeglichkeit, dass auch diese im barschen, unangebrachten Ton gefuehrt wurde, laesst du erst gat nicht zu. Insofern empfinde ich meine Aussage weder als unsachlich noch als unfair.

 

Ich sagte, dass wenn keine Kommunikation erfolgt ist

 

diese Art der Kommunikation falsch ist

Richtig, das sagtest du, aber wie erwaehnt, du schliesst diese Moeglichkeit ja praktisch selbst aus.

 

die Maßnahme trotzdem durchgezogen werden darf

Rechtlich mag das ja korrekt sein, die Art und Weise, wie die Massnahme durchgezogen wurde jedoch ist und bleibt zumindest fragwuerdig.

 

Die Rechtmäßigkeit hängt nicht an der Höflichkeit.

Warst es nicht du, der da einforderte, dass der Buerger dich als Polizeibeamten hoeflich anzusprechen habe? Warum gilt das deiner Meinung nach nicht vice versa?

 

Jedoch ist und bleibt es unvorstellbar, dass das die erste Kommunikation war. Vielmehr scheint dass die (verbale) Eskalation der vorherigen Kommunikation und Maßnahmen (Situation) gewesen zu sein.

Hiermit bestaetigst du meine weiter oben in diesem Beitrag geschriebenen Worte.....

 

Das ist auch kein Korpsgeist, sondern lediglich ein transparent machen, was das Video so nicht sagt. So dass ihr euch nicht eine Meinung diktieren lassen müsst.

Wie willst du etwas transparent machen, von dem du selbst nicht weisst, wie es abgelaufen ist? Wir - wer ist das ueberhaupt? - lassen uns auch nicht eine Meinung diktieren, ich zumindest sehe die Fakten im Video und stelle dazu Fragen. Als Folge bekomme ich den Versuch deinerseits, mir deine Meinung diktieren zu wollen.......

 

 

nicht von seiner optischen Erscheinung ausgehend klassifizieren..

Auch dann, wenn es nun mal so ist, dass die optische Erscheinung etwas über den Menschen aussagt bin ich mir sicher, dass hier nicht seine Optik sondern sein Verhalten ausschlaggebend war.

 

Dieser, mein Hinweis, war nicht auf den Fall in Berlin Kreuzberg bezogen, sondern gilt allgemein.

 

Das war in Berlin-Kreuzberg. Der Typ auf dem Video sieht im Vergleich zum Rest der Menschen dort doch fast aus wie ein Geschäftsmann.

Deine Kenntnisse bezueglich Berlin-Kreuzberg scheinen mir doch sehr rudimentaer - oder begrenzt - zu sein, anderenfalls du hier nicht solchen aetzenden Unterton anschlagen wuerdest. Kreuzberg ist mittlerweile zu einer der teureren Wohngegenden geworden, das nur mal zu deiner Erhellung......

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[.....]

Der Artikel ist eigentlich sehr objektiv geschrieben, eines daraus moechte ich einmal explizit hervor heben:

 

Sie reicht weit, ja: sehr weit zurück. Es ist weniger eine Geschichte von Missverständnissen, sondern: des Nichtverstehenwollens. Mit voller Wucht trifft Berlin eine Diskussion über Einsatzgewalt, deren Rechtfertigung und ihrer Grenzen. Es stehen Verbitterte, Wütende auf beiden Seiten: die Polizei und der Bürger.

Diese Worte sollten auch den Hardcore-Cops zu denken geben - und ja, nicht nur denen........

 

Ganz interessant ist es auch, alle Seiten dieses recht langen Artikels zu lesen. Die Ausfuehrungen von 'Blaulicht' erscheinen dann immer weniger wahrscheinlich........

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Beim Delinquenten selbst nachfragen und nicht von seiner optischen Erscheinung ausgehend klassifizieren.......

Mal ernsthaft: wie stellst Du Dir das vor? Soll man hergehen und fragen: "Sind Sie ein Vollidiot? Oder sind sie mehr normal?". Nicht wirklich, oder?! Man macht sich seinen Eindruck nunmal anhand der Optik und des gesamten Verhaltens. Und ich glaube, daß das bei allen anderen nicht anders ist.

 

 

Tja, nur sind wir hier bereits wieder in der Spekulationsphase. Fuer den Berliner Fall wissen wir nicht, in welcher Tonart - wenn ueberhaupte - vorher kommuniziert wurde. Deine vorab pauschal verteidigenden - ich moechte nicht Korpsgeistangehauchten sagen - Vermutungen helfen hier nicht weiter.......

Eben. Und es halb ist es sehr schade, daß auch Du Dich in den Chor derer einreihst, die sogleich das polizeiliche Verhalten und Vorgehen kritisieren, OHNE eben die Vorgeschichte zu kennen. Folglich spekulierst Du nicht nur (=> da war nichts vorher), Du vorverurteilst auch!
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Nun gibt es ein paar mehr Informationen zu der Geschichte.

 

Daraus:

Peters sagt, so eine brutale Polizeiaktion habe er noch nie gesehen. Jetzt macht er sich Vorwürfe, weil er die Polizei doch selbst gerufen hat, „wie man als Staatsbürger eben so ist“: Personalien angeben, sich als Zeuge anbieten. Er wirkt noch immer erschüttert.

 

Schön (sezierend bzw. selektierend) herauszitiert. Und welchen Wert hat dieses (geschnittene) Zitat? Für mich jedenfalls keinen.
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Meine diesbezuegliche allgemeine Erfahrung - insbesondere mit Polizisten im Berliner Raum - laesst es nicht unwahrscheinlich erscheinen, dass diese erste Kommunikation - so sie denn statt fand - in genau diesem Ton statt fand.

Sorry, Harry, aber Deine Erfahrungswerte sind Jahrzehnte alt. Wie es heute ist, weißt Du gar nicht. Dafür bist Du viel zu lange raus.

 

 

Wirklich wissen tun wir es aber nicht.

Eben!

 

Schön. Und woran stößt Du Dich jetzt? Du weißt es doch auch nicht, spekulierst aber nicht minder.

 

Wir sprachen aber auch darüber, was denn wäre, wenn nicht kommuniziert worden wäre, so dass dieses

Du sprachst darueber, ich hoffe doch, du setzt hier nicht den Pluralis Majestatis ein...... So wie du darueber sprachst, hiess es ausschliesslich, dass dieses eine friedliche Kommunikation ist, die Moeglichkeit, dass auch diese im barschen, unangebrachten Ton gefuehrt wurde, laesst du erst gat nicht zu. Insofern empfinde ich meine Aussage weder als unsachlich noch als unfair.

 

Es ist doch immer wieder auffällig und bezeichnend, daß solche Videos erst in dem Moment starten, wo es laut wird bzw. zur Sache geht. Wundert Dich das nicht? Ich kenne solche Situationen auch zur Genüge. Und ich weiß, daß idR (Ausnahmen mag es geben) erst vernünftig, sachlich, freundlich kommuniziert wird. Aber wie ich schon mal sagte, irgendwann ist damit auch mal Schluß. Und spätestens dann, wenn man erkennt, daß man damit nicht weiter kommt. In dem Fall wird der Ton geändert und ganz genau, kurz und prägnant gesagt, was man will. Danach folgen ggf. Handlungen, um das durchzusetzen. Heutzutage scheint fast jeder zu erwarten, daß man bis zum Erbrechen labert. Sorry, wenn man/wir diese abstrusen Erwartungshaltung nicht erfüllen. Wer labern will, darf sich gern in einen Betkreis begeben. Da kann er labern, bis er schwarz wird.

 

Richtig, das sagtest du, aber wie erwaehnt, du schliesst diese Moeglichkeit ja praktisch selbst aus.

Nö. Er hält sie vielmehr für unwahrscheinlich. Ich übrigens auch. Es sei denn, das Verhalten des "Clowns" gab von vornherein Anlaß zu einer härteren Gangart. Dann wird auf die höfliche Einleitung auch schon mal verzichtet.

 

Rechtlich mag das ja korrekt sein, die Art und Weise, wie die Massnahme durchgezogen wurde jedoch ist und bleibt zumindest fragwuerdig.

Jap. Weil heute wohl viele meinen, wir hätten die Leute in jeder Lage in Samt und Watte zu packen. Typische Haltung: Gewalt ist keine Lösung. Doch, in manchen Situationen ist Gewalt die einzige Lösung.

 

Warst es nicht du, der da einforderte, dass der Buerger dich als Polizeibeamten hoeflich anzusprechen habe? Warum gilt das deiner Meinung nach nicht vice versa?

Machst Du gerade mal wieder den Fehler zu unterstellen, seitens der Polizei würde nicht höflich vorgegangen?
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[Fortsetzung]

 

Hiermit bestaetigst du meine weiter oben in diesem Beitrag geschriebenen Worte.....

Siehe auch meine Äußerung dazu weiter oben. Letztlich ist es seine Meinung, die ihm zusteht. Zweitens entspricht es seiner Berufserfahrung. Meiner übrigens auch.

 

Wie willst du etwas transparent machen, von dem du selbst nicht weisst, wie es abgelaufen ist? Wir - wer ist das ueberhaupt? - lassen uns auch nicht eine Meinung diktieren, ich zumindest sehe die Fakten im Video und stelle dazu Fragen. Als Folge bekomme ich den Versuch deinerseits, mir deine Meinung diktieren zu wollen.......

Daß er nicht weiß, wie es genau abgelaufen ist, hat er mehr als deutlich gemacht. Er beschreibt, wie es seiner Meinung nach abgelaufen sein könnte bzw. nach seiner Erfahrung wahrscheinlich (!!) abgelaufen sein wird, nicht aufgelaufen IST.

Scheinbar laßt "Ihr" euch doch eine Meinung diktieren, nämlich die, die durch dieses geschnittene Video suggeriert wird/werden soll. Und auf die Fakten, die das Video zeigt, wurden auch Antworten gegeben, die aber offensichtlich bei dem ein oder anderen weder ins Weltbild noch in die eigene Erwartungshaltung passen.

 

Dieser, mein Hinweis, war nicht auf den Fall in Berlin Kreuzberg bezogen, sondern gilt allgemein.

Seine und meine obige Äußerung dazu gelten auch allgemein.

 

Deine Kenntnisse bezueglich Berlin-Kreuzberg scheinen mir doch sehr rudimentaer - oder begrenzt - zu sein, anderenfalls du hier nicht solchen aetzenden Unterton anschlagen wuerdest. Kreuzberg ist mittlerweile zu einer der teureren Wohngegenden geworden, das nur mal zu deiner Erhellung......

Das eine schließt das andere nicht grundsätzlich aus. Und oftmals liest man Negativschlagzeilen eben aus genau diesem Bezirk. Mögen dort ja mittlerweile durchaus gutsituierte Leute wohnen, so scheint es dennoch ein Treffpunkt etwas anders gestrickter Leute zu sein.
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Ick hab hier dat Jefühl, dat mit Jewalt der Polente Fehlverhalten anjedichtet werden soll, wah. Dabei ist das Verhalten doch nicht zu beanstanden

  • Eine Person wird aufgefordert sich auszuweisen.
  • Die Person geht weg
  • Die Person wird gehalten und zu Boden gedrückt

Es ist egal, ob vorher nett kommuniziert wurde oder nicht, ob das höflich oder unnett war, ob man meint die Kontrolle sei falsch, unbegründet, richtig oder was auch immer. Man darf nicht weggehen. Geht man weg, wenn die Polizei den Ausweis fordert, dann wird man festgehalten. Wehrt man sich, dann geht man zu Boden. Die Gewalt der Polizei war eine sehr sehr sehr softe Form. Es ist auch egal ob man einen Ausweis dabei hat, ob es keine Mitführpflicht gibt; es geht um eine Kontrolle und das wird durch die Ansage deutlich.

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Bezgl. Differenzierung

Ich differenziere

Stimmt. Deine Aussage, wem Du generalallgemeinpräventiv auf die Schnauez hauen wollen würdest, bezog sich nicht auf alle Bürger.

 

Meine Kollegen differenzieren

Keine Verallgemeinerungen, bitte.

 

Das heißt, die Kommunikation im Berlin-Video hätte auch von mir sein können.

Daran kann niemand zweifeln, der Deine Beiträge liest.

 

Übrigens: hast Du die Aufforderung Deines Kollegen in #4466 überlesen oder kneifst Du wie üblich?

 

Zu dem ganzen anderen Geschwalle kann ich mich nicht äußern - um die dafür notwendigen Mittelchen zu bekommen, müßte ich eine Apotheke überfallen und das ist es nicht wert (snb ist ja leider nicht mehr bei uns). Nur eins aus dem letzten Beitrag:

Es ist auch egal ob man einen Ausweis dabei hat, ob es keine Mitführpflicht gibt

Wieder mal die klare Aussage: Gesetze sind uns im Zweifel scheißegal.

 

 

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Schön (sezierend bzw. selektierend) herauszitiert.

Hättest Du den Artikel gern als Vollzitat?

 

Scheinbar laßt "Ihr" euch doch eine Meinung diktieren, nämlich die, die durch dieses geschnittene Video suggeriert wird/werden soll. Und auf die Fakten, die das Video zeigt, wurden auch Antworten gegeben, die aber offensichtlich bei dem ein oder anderen weder ins Weltbild noch in die eigene Erwartungshaltung passen.

Bluey, mir scheint, Du ließest Dir Deine Meinung diktieren - zum einen von Deinem Beruf, zum anderen von offensichtlich fragwürdigen Pressemitteilungen der Polizei, die Du ebenso offensichtlich nicht kritisch zu hinterfragen in der Lage bist.

 

Da wird von einer "Massenschlägerei" schwadroniert, was der Zeuge, der die Polizei rief, als vollkommenen Blödsinn bezeichnet. Bevor der Polizei klar wird, dass das Video unterwegs ist, heißt es, der junge Mann sei beiseite gezogen worden, was ja nun der Euphemismus schlechthin ist. Schließlich schwafelt man vom "qualifizierten PV" - einem Ausdruck, den auch Du als Polizist nicht kennst - um IDF plus Zwang zu rechtfertigen.

 

All das beeinflusst Deine von den Umständen nicht erschütterbare Meinung natürlich genau null, weil in Deiner kleinen Polizistenwelt die Polizei halt immer alles richtig macht.

 

Gruß, Pedro.

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All das beeinflusst Deine von den Umständen nicht erschütterbare Meinung natürlich genau null, weil in Deiner kleinen Polizistenwelt die Polizei halt immer alles richtig macht.

Und da in Deiner kleinen linken Störerwelt die Polizei eh alles falsch macht, macht es auch wenig Sinn, sich mit Dir über Polizei etc. zu unterhalten.
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Was immernoch vergessen wird: man geht nicht weg, wenn die Polizei einen kontrolliert. Ansonsten wird man festgehalten. So einfach ist es.

Rechtsgrundlage?

 

Ist das jetzt nicht albern? Solange eine Maßnahme läuft, hat sich niemand zu entfernen. Hier wurde ganz klar deutlich, daß man die Personalien des Mannes feststellen wollte. Und wie Blaulicht treffend schrieb, beruht die Rechtsgrundlage (auch oder insbes. für das Festhalten) auf der IDF.
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Und da in Deiner kleinen linken Störerwelt die Polizei eh alles falsch macht, macht es auch wenig Sinn, sich mit Dir über Polizei etc. zu unterhalten.

Tsss. Ich gewinne zunehmend den Eindruck, dass Du nicht beißt. Bin ich ein linker Störer?

 

Rechtsgrundlage der IDF. Plus RGL Zwang.

Danke. Also nichts Konkretes von Deiner Seite. Was soll die Rechtsgrundlage der IDF gewesen sein?

 

Solange eine Maßnahme läuft, hat sich niemand zu entfernen.

Quatsch.

 

Hier wurde ganz klar deutlich, daß man die Personalien des Mannes feststellen wollte.

Na und? Ein Polizist kann viel wollen.

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Tsss. Ich gewinne zunehmend den Eindruck, dass Du nicht beißt. Bin ich ein linker Störer?

Wer weiß.... wer weiß....

 

Danke. Also nichts Konkretes von Deiner Seite. Was soll die Rechtsgrundlage der IDF gewesen sein?

Gute Güte.... es wird immer alberner.

 

Quatsch.

Genau. Das, was Du hier schreibst und fragst, ist Quatsch!

 

Na und? Ein Polizist kann viel wollen.

*plonk*
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Tsss. Ich gewinne zunehmend den Eindruck, dass Du nicht beißt. Bin ich ein linker Störer?

Wer weiß.... wer weiß....

 

Siehste: Du vermutest mal wieder in der Gegend herum.

 

Gute Güte.... es wird immer alberner.

So hart würde ich es nicht formulieren, obwohl Deine "Argumente" eine - erfrischende - Kindlichkeit zeigen.

 

Genau. Das, was Du hier schreibst und fragst, ist Quatsch!

Siehe oben: Das ist "Wer es sagt, ist's selber"-Niveau. Sweeeet!

 

 

Na und? Ein Polizist kann viel wollen.

*plonk*

 

Das beschreibt ganz gut Euer Problem.

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Siehste: Du vermutest mal wieder in der Gegend herum.

Jap. In einer ziemlich eng einzugrenzenden.

 

So hart würde ich es nicht formulieren, obwohl Deine "Argumente" eine - erfrischende - Kindlichkeit zeigen.

Du - als Fachmann - mußt es ja wissen. ;)

 

Siehe oben: Das ist "Wer es sagt, ist's selber"-Niveau. Sweeeet!

Genau. Dein kindliches Gemüt ist unübertroffen, unübersehbar. Nice.

 

Das beschreibt ganz gut Euer Problem.

Vor allem beschreibt es Deine Haltung, Einstellung und leider wohl auch Deinen Intelligenzgrad.
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Was immernoch vergessen wird: man geht nicht weg, wenn die Polizei einen kontrolliert.

Was Du immer noch nicht beantwortet hast, was allerdings auch nicht verwunderlich ist, weil auch Du natürlich auch das nicht kannst: wie soll der durchschnittlich gebildete Untertan aus der hier relevanten Ansprache erkennen, daß ihn die Obrigkeit zu kontrollieren wünscht?

 

So einfach ist es. Der Grund der Kontrolle, die Kommunikation, die Lage vorweg, etc das ist alles irrelevant.

Weder ist das so einfach noch ist es irrelevant.

 

Und da in Deiner kleinen linken Störerwelt die Polizei eh alles falsch macht, macht es auch wenig Sinn, sich mit Dir über Polizei etc. zu unterhalten.

Hatte mich schon gewundert, daß es doch so lange relativ gut ging. Aber nun bist Du ja wieder voll in Deiner Rolle. Wer eine andere Meinung vertritt bezgl. der Polizeiarbeit ist ein linker Störer und weil Dir die Argumente ausgehen, verziehst Du Dich in Deine Schmollecke. Wenn es nicht so armselig wäre, könnte man drüber lachen.

 

Solange eine Maßnahme läuft, hat sich niemand zu entfernen. Hier wurde ganz klar deutlich, daß man die Personalien des Mannes feststellen wollte.

Da letzteres nicht richtig ist, trifft ersteres per se nicht zu.

 

Aber auch Du darfst gern erklären, was Blaulicht gar nicht erst versucht (s.o.). Das gilt auch hierfür:

wenn ein Bürger Dich so anspricht in einer Situation, in der der Bürger einen Anspruch darauf hat, daß Du Dich als Polizist legitimierst - was tust Du dann?

 

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Hatte mich schon gewundert, daß es doch so lange relativ gut ging. Aber nun bist Du ja wieder voll in Deiner Rolle. Wer eine andere Meinung vertritt bezgl. der Polizeiarbeit ist ein linker Störer und weil Dir die Argumente ausgehen, verziehst Du Dich in Deine Schmollecke. Wenn es nicht so armselig wäre, könnte man drüber lachen.

Hätte mich auch gewundert, wenn von Dir nicht wieder das übliche Blablabla gekommen wäre. Obwohl es relativ lange gedauert hat.

 

Da letzteres nicht richtig ist, trifft ersteres per se nicht zu.

Aha. Und was meint der Herr Besserwisser aus der Tatsache zu filtern, daß man den Ausweis verlangte? Du weißt es nicht? Dachte ich mir. Laß Dir deshalb ruhig mal gesagt sein: den verlangt man, um die Personalien festzustellen.

 

wenn ein Bürger Dich so anspricht in einer Situation, in der der Bürger einen Anspruch darauf hat, daß Du Dich als Polizist legitimierst - was tust Du dann?

Das eine hat mit dem anderen recht wenig zu tun. Zudem: der Vergleich hinkt, da ein Apfel niemals eine Birne sein kann. Aus diesem Grund muß man diese Deine Frage auch nicht beantworten.

In welcher Situation hätte denn der Bürger Anspruch auf Legitimation meinerseits (die nicht ohnehin schon erfolgt wäre, da er ja einen Anspruch darauf hat)?

 

 

Was ist an "Ausweis her" unverständlich? Ja ich weiß, dass es keine Mitführpflicht gibt. Aber was ist an "Ausweis her" unverständlich? Damit weiß jeder, dass er Adressat einer Maßnahme ist.

Daran ist nichts unverständlich. Biber und Co hätten nur gern, daß man in jeder Situation mit Samt und Watte vorgeht und ganz doll lieb Bitte Bitte macht. Auch dann, wenn der Betroffene nicht will.
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Was ist an "Ausweis her" unverständlich? Ja ich weiß, dass es keine Mitführpflicht gibt. Aber was ist an "Ausweis her" unverständlich? Damit weiß jeder, dass er Adressat einer Maßnahme ist.

Wenn es denn so wäre, was Du nach wie vor nur behauptest: was ist an losgehen und Ausweis holen falsch?

 

Hätte mich auch gewundert, wenn von Dir nicht wieder das übliche Blablabla gekommen wäre. Obwohl es relativ lange gedauert hat.

Du bringst da mal wieder eniges durcheinander. Unter anderem Aktion und Reaktion.

 

Aus diesem Grund muß man diese Deine Frage auch nicht beantworten.

Ja, die klassische Ausrede, wenn Dir Deine Antwort nicht in den Kram passen würde.

 

In welcher Situation hätte denn der Bürger Anspruch auf Legitimation meinerseits

Das müßtest Du doch wissen, gell? Ansonsten hilft vielleicht ein Blick ins PAG.

 

(die nicht ohnehin schon erfolgt wäre, da er ja einen Anspruch darauf hat)?

Den Satz hätte ich gern in verständlich.

 

Biber und Co hätten nur gern, daß man in jeder Situation mit Samt und Watte vorgeht und ganz doll lieb Bitte Bitte macht.

Ich für meinen Teil hätte es vor allem gern, wenn sich die Polizei an Recht und Gesetz hält und sich durch ihr Auftreten nicht immer wieder zu Vollhonks macht.

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was ist an losgehen und Ausweis holen falsch?

1. grundsätzlich nichts.

2. hat er das zuvor entsprechend kunzutun.

3. wenn die Polizei damit einverstanden ist, darf er das tun.

3.1 ggf. darf er das jedoch nicht ohne polizeiliche Begleitung tun.

 

Im vorliegenden Fall kann ich anhand des Videos nichts erkennen, was auch nur ansatzweise Deine Theorie stützen könnte.

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grundsätzlich nichts.

Na siehste. Dann ist ja alles tutti.

 

hat er das zuvor entsprechend kunzutun.

Sagt welche Vorschrift?

 

Im vorliegenden Fall kann ich anhand des Videos nichts erkennen, was auch nur ansatzweise Deine Theorie stützen könnte.

Das wundert sicher niemanden.
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Du bringst da mal wieder eniges durcheinander. Unter anderem Aktion und Reaktion.

:lol: Ja nee, iss schon klarrrr.... :D

 

Ja, die klassische Ausrede, wenn Dir Deine Antwort nicht in den Kram passen würde.

Ja, die klassische Reaktion, wenn Dir eine Antwort nicht gefällt. Abgesehen davon, daß Dir eh keine Antwort gefallen würde, die nicht Deiner Haltung/Erwartung entspräche.

 

Das müßtest Du doch wissen, gell? Ansonsten hilft vielleicht ein Blick ins PAG.

Hey, wow. Was für eine gescheite Antwort..... so viel zum Thema "Antworten geben". Beschwere Du Dich nochmal darüber, daß andere - insbes. Blaulicht - Deine Fragen nicht beantworten.

 

(die nicht ohnehin schon erfolgt wäre, da er ja einen Anspruch darauf hat)?

Den Satz hätte ich gern in verständlich.

Ganz einfach: in welcher Situation müßte ich mich dem Bürger gegenüber legitimieren? Und zwar gilt die Frage solchen Situationen, wo er einen Anspruch darauf hätte. Da ich mich aber ohnehin ausweisen würde in Situtationen, in denen der Bürger darauf Anspruch hätte, ist diese Deine Ausgangsfrage eigentlich Unsinn, denn der Bürger bekäme ja gar keinen Anlaß, meine Legitimation - zudem noch in unhöflicher Form - zu verlangen, da - wie gesagt - ich mich ja ausweisen würde bzw. ausgewiesen hätte. War das deutlich genug?

 

Ich für meinen Teil hätte es vor allem gern, wenn sich die Polizei an Recht und Gesetz hält und sich durch ihr Auftreten nicht immer wieder zu Vollhonks macht.

Tja.... Du bringst da mal wieder eniges durcheinander. Unter anderem Aktion und Reaktion. Würde sich der Bürger ab und an nicht wie ein Vollhonk aufführen, müßte man ihm nicht nachdrücklich deutlich machen, daß sein Verhalten inakzeptabel ist.
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Na siehste. Dann ist ja alles tutti.

Offenkundig ja eben nicht.

 

Sagt welche Vorschrift?

Z.B. die zur IDF, wonach der Bemaßnahmte zur und während der IDF festgehalten werden kann. D.h.: der Cop bestimmt in der Zeit, wo er hingeht und wohin nicht.

 

Das wundert sicher niemanden.

Anstelle eines unsinnigen Kommentars könntest Du ja Deinerseits mal näher erläutern, was denn Deine These stützt.
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Es ist und bleibt so, dass die Polizei ihre Maßnahmen vor Ort durchsetzt. Wer nach einem "Ausweis her" weggeht muss sich nicht wundern, wenn er festgehalten wird. Das erlaubt das Recht. Anders wäre Polizeiarbeit auch nicht möglich. Ist so.

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Du hast vergessen die Rechtsgrundlage zu benennen. Die Frage kommt gleich bestimmt noch. Und dann sei auch so gut es ganz genau zu erläutern, sonst wird Dir eh nicht geglaubt.

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