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Neue Feinstaub Plaketten


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Pug/Cit haben ja so um 2001 angefangen, Filter zu verbauen - und kriegen auch grün.

Wenn sich der Vorbesitzer nicht drum gekümmert hat, heißt´s halt ein bißchen laufen: Herstellerbescheinigung abholen, alles (für Geld) brav eintragen lassen, damit man sie kriegt.

Aber vielleicht schaffst Du´s ja, beim Ummelden alles in einem Rutsch zu erledigen.

 

Grüße,

b.

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min. 150km/Tag.

Das bedeutet für mich eher, ein Autogas-Fahrzeug haben zu müssen als ein Dieselfahrzeug.

 

Darf ich erfahren welche Vorteile du da siehst? Hab mich mit dem Thema auch schon beschäftigt. Sah das aber bisher als zweitbeste Möglichkeit an.

 

Könnte man vielleicht auch auslagern.

 

 

MfG

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Das bedeutet für mich eher, ein Autogas-Fahrzeug haben zu müssen als ein Dieselfahrzeug.

 

Darf ich erfahren welche Vorteile du da siehst? Hab mich mit dem Thema auch schon beschäftigt. Sah das aber bisher als zweitbeste Möglichkeit an.

 

Könnte man vielleicht auch auslagern.

 

 

MfG

 

Man spart sich die Kosten für die Gasanlage, hat mehr Kofferraum, spart die Gasanlagenprüfungskosten, behält die volle Herstellergarantie.

Bei einem Gasfahrzeug schieben sich wenn die Maschiene fliegt Hersteller und Umrüster die Schuld gegenseitig zu und du kannst dich auf Jahrelange Gerichtsprozesse einrichten. Wenn sonst was kaputt ist, sagt dir die Werkstatt "liegt am Gas, gehen wir nicht dran" und der Umrüster "liegt am Auto, ist nicht mein Problem".

Wenn du fertige Fahrzeuge nimmst, gibt es die meißtens nicht mit nem gescheiten Motor, sondern nur so Hilfsantrieben für Wahnwitzige Aufpreise.

 

Heut zu Tage ist es zwar nicht mehr so, das ein Dieselmotor länger hält als ein Benziner, aber sie haben eine wesentlich geringere thermische Belastung und sind Vollgasfester, mindestens als Benziner die auf Autogas umgerüstet wurden.

Da gibt es regelmäßig Probleme wenn Leute mit den Autos und Vollgas über die Autobahn fahren.

Dazu nimmt obenrum der Verbrauch bei Benzinern exponentiell zu, da lohnt es sich als Vollgasfahrer keinesfalls, Gas zu fahren. Lieber nen Kraftvollen Diesel.

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Meine Frau war vor kurzem mit unserem großen Diesel-Auto nach Bochum gefahren. Hat uns aber keiner gesagt, dass die da seit ein paar Wochen auch eine Umweltzone haben. Hat sie aber nicht daran gehindert, auch dort rumzufahren :rolleyes: Hätte ja noch für 5 Euro so eine Plakette kaufen können. Das ist alles ein Käse, worüber man sich vorher alles informieren muss. Ob das die Holländer auf ihren Ausflügen nach NRW auch machen? :unsure:

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Bisher boykottiere ich diesen Umweltzonenquatsch noch recht erfolgreich; die grüne Plakette liegt noch unangetastet im Handschuhfach.

 

Für die Franzosen scheint es wesentlich einfacher zu sein, die Auflagen zu erfüllen. In Frankreich habe ich bisher jedenfalls noch nicht so einen Blödsinn gesehen, obwohl der Anteil der älteren Diesel-Fahrzeuge in Frankreich gefühlt deutlich höher ausfällt.

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Man spart sich die Kosten für die Gasanlage, hat mehr Kofferraum, spart die Gasanlagenprüfungskosten, behält die volle Herstellergarantie.

Bei einem Gasfahrzeug schieben sich wenn die Maschiene fliegt Hersteller und Umrüster die Schuld gegenseitig zu und du kannst dich auf Jahrelange Gerichtsprozesse einrichten. Wenn sonst was kaputt ist, sagt dir die Werkstatt "liegt am Gas, gehen wir nicht dran" und der Umrüster "liegt am Auto, ist nicht mein Problem".

Wenn du fertige Fahrzeuge nimmst, gibt es die meißtens nicht mit nem gescheiten Motor, sondern nur so Hilfsantrieben für Wahnwitzige Aufpreise.

 

Heut zu Tage ist es zwar nicht mehr so, das ein Dieselmotor länger hält als ein Benziner, aber sie haben eine wesentlich geringere thermische Belastung und sind Vollgasfester, mindestens als Benziner die auf Autogas umgerüstet wurden.

Da gibt es regelmäßig Probleme wenn Leute mit den Autos und Vollgas über die Autobahn fahren.

Dazu nimmt obenrum der Verbrauch bei Benzinern exponentiell zu, da lohnt es sich als Vollgasfahrer keinesfalls, Gas zu fahren. Lieber nen Kraftvollen Diesel.

 

Sehe das genauso. Wenn ich nen Gasumbau mache, geht die Kohle schon wieder vom Budget ab. Ergo es reicht nur für ne ältere Mühle.

Außerdem gehöre ich auch zur Vollgasfraktion. Ich hab wirklich bedenken, dass das die Maschinen nach dem Gasumbau mitmachen. Wäre nicht der erste Motor der mir um die Ohren fliegt. Da trau ich dem Diesel mehr.

Vom Verbrauch her bezweifle ich, dass ich einen Benziner mit Gas unter 11-12l fahre. Da gibts einfach keine brauchbaren Motoren. Als Bsp: Golf V 1.6 Benziner. Verbrauch 11,4l bei mir. Ohne lange Vollgaspassagen. Jetzt noch mit Gas, da komm ich auf 12-13l. Und es geht trotzdem kein Rad rum.

 

Deshalb soll ein 130 PS Diesel aus dem VW Regal her. Sparsam, durchzugsstark und hoffentlich langlebig.

 

MfG

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Da gibts einfach keine brauchbaren Motoren. Als Bsp: Golf V 1.6 Benziner. Verbrauch 11,4l bei mir. Ohne lange Vollgaspassagen.

Was ist denn das für eine Kiste? :rolleyes:

 

Ich habe einen Benziner 115 PS 2 Liter Hubraum und selbst bei Tachodurchschnitt 160-170 (Höchstgeschwindigkeit etwa 210 laut Tacho) verbraucht die Kiste keine 10 Liter auf 100 km Autobahn. Dabei wiegt der Wagen 1500 kg. Selbst bei 180 bis 200 sind es gerade einmal gut 10,5 Liter pro 100 km.

Das Vehikel ist im Übrigen 11 Jahre alt.

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Das mit dem Mehrverbrauch und dem eingeengten Kofferraum sind unreflektierte Scheinargumente.

Noch ein größeres Scheinargument ist die Behauptung, der Motor würde früher draufgehen. Dazu gibt es bereits Langzeittests, die das Gegenteil belegen.

 

Wenn man nen Muldentank nutzt, ist der Kofferraum nicht beeinträchtigt und eine Gasanlage der Generation 4 hat im Vergleich zum Benziner keinen Mehrverbrauch.

 

Besser als ein Diesel ist Gas allemal. Zumal Diesel höher besteuert wird, nur minimal weniger Verbrauch hat und der preis sich mittlerweile dem Super ziemlich angenähert hat.

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Hallo Mace,

 

hast du bezüglich der Langzeittests eine Quelle? Würde mich sehr interessieren. Was meinst du mit 4. Generation?

 

Das Kofferraumvolumen interessiert mich nicht. Bin zu 90% allein unterwegs. Spricht für LPG.

 

Die Steuer ist für mich auch nicht relevant. Es kommt mir rein auf die Haltbarkeit, Verbrauch und die Leistung an.

 

Bezüglich der Haltbarkeit unter Volllast, kommt es nach meinem bisherigen Kenntnisstand häufig zu Problemen mit LPG. Die Fahrzeuge laufen zu mager und haben somit eine erhöhte Betriebstemperatur, was zu frühen Motorschäden führt.

 

Fahrzeuge die schon umgerüstet sind, sind sehr überteuert und mein oben aufgeführtes Argument bezüglich des Anschaffungspreis + Umbaukosten kommt für mich dazu.

 

@Mace: Warum fährst du kein Gasfahrzeug, wenn es zum Diesel nur Vorteile hat?

 

@Gast225:

Früher gab es noch brauchbare Motoren. Es stellt sich aber die Frage ob ich ein Fahrzeug, das älter als 10 jahre ist, noch umrüsten soll. Und ganz ehrlich, ein 115 PS Benziner ist mir etwas zu schwach auf der Brust.

 

Das ganze Problem mag sowohl an den kastrierten Motoren wegen dem Umweltschutz (Schadstoffausstoß), als auch an den extrem gestiegenen Leergewichtswerten liegen.

 

MfG

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Die Steuer ist für mich auch nicht relevant. Es kommt mir rein auf die Haltbarkeit, Verbrauch und die Leistung an.

Das sind etwas widersprüchliche Forderungen. Wenn man einen Motor ständig an der Leistungsgrenze betreibt, nimmt der Verbrauch immer unverhältnismäßig zu.

 

Ich würde Dir empfehlen, Deinen Fahrstil zu überdenken. Eine freiwillige Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf 20 oder 30 km/h unter der Vmax bringt deutliche Verbrauchsvorteile und kostet kaum mehr Zeit. Das konnte ich bei meinem TDI gut beobachten.

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hast du bezüglich der Langzeittests eine Quelle? Würde mich sehr interessieren. Was meinst du mit 4. Generation?

Ich habe einen Bekannten, der einen C 180 auf Autogas fährt.

Der hat sich sehr umfassend informiert (der baut fast alles an seinen Autos selbst und bringt die entsprechende Ahnung mit). Er hat zwar noch eine Gasanlage der 3. Generation und somit etwa 10% Mehrverbrauch, jedoch soll die 4. Generation keinen Mehrverbrauch mehr haben ggü. dem Benziner.

 

Ja, was meine ich mit 4. Generation? Was meint man mit Generation? (Neu-)Auflage, (Neu-)Entwicklung, Überarbeitung?

 

Das Kofferraumvolumen interessiert mich nicht. Bin zu 90% allein unterwegs. Spricht für LPG.

Durchaus. Selbst mit LPG (Muldentank) würde vom Kofferraum nichts verloren gehen.

 

 

Bezüglich der Haltbarkeit unter Volllast, kommt es nach meinem bisherigen Kenntnisstand häufig zu Problemen mit LPG. Die Fahrzeuge laufen zu mager und haben somit eine erhöhte Betriebstemperatur, was zu frühen Motorschäden führt.

Hat beim Bekannter bislang noch nichts von gehört.

 

@Mace: Warum fährst du kein Gasfahrzeug, wenn es zum Diesel nur Vorteile hat?

Weil der Diesel noch aus der Zeit ist, in der es sich noch gelohnt hat.

Wenn ich mir ein neues Fahrzeug anschaffen würde, würde ich mir sicherlich keinen Diesel mehr holen, ich bin ja nicht verrückt ;)

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ich bin mit meinem Umbau zufrieden. Ford Mondeo BJ2004, 2L, 145PS. Prins Anlage mit Flashlube. 2* Nachstellen wegen Anreicherung und Abmagerung und seit dem keine keine Probleme mehr. Allerdings fast ausschließlich Stadtverkehr. Verbrauch 10l Gas/100km

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@Gast225:

Früher gab es noch brauchbare Motoren. Es stellt sich aber die Frage ob ich ein Fahrzeug, das älter als 10 jahre ist, noch umrüsten soll. Und ganz ehrlich, ein 115 PS Benziner ist mir etwas zu schwach auf der Brust.

Jep umrüsten lohnt da nicht mehr und war ja auch nicht deine Frage. Wäre der Wagen nicht so alt, hätte ich ihn auch schon umgerüstet.

 

Auf wieviel Prozent der Strecke braucht man denn mehr als 115 PS? Ich denke der Prozentsatz bei 150 km Pro Tag dürfte einstellig sein.

 

In der Regel stehen auf Landstraßen andere im Weg, welche man eh nicht überholen kann und in der Stadt braucht man sie sowieso nie. Auf BAB beschleunigt man einmal und fährt dann seine Geschwindigkeit. Wenn man vorausschauend fährt muss man auch höchst selten abbremsen, sofern keine Baustelle einen dazu zwingt später wieder Gas geben zu müssen.

 

Edit:

Hier mal noch ein Link wo alles recht gut dargestellt wurde

Lpg Im T5 Multivan V6 3,2, Erfahrungsbericht und Frage nach Tipps

 

Link 2

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  • 4 weeks later...
Guest bigfoot49

Stadt Frankfurt sieht erste Erfolge der Umweltzone

 

(...)

Vor Einführung der Umweltzone habe hingegen immer die Friedberger Landstraße an der Spitze gelegen, so Friedel. Zum Beleg dafür, dass die hohe Hintergrundbelastung in der Region maßgeblich für die Feinstaubkonzentration in den Städten sei, verweist Friedel auf das beschauliche Reinheim im Kreis Darmstadt-Dieburg am Nordrand des Odenwalds. Dort sind bisher die meisten Feinstaubüberschreitungen in diesem Jahr gemessen worden, nämlich vierzehn. Ein generelles Fahrverbot nur in Frankfurt nütze nichts; wenn es einen Effekt haben solle, müsse es bei einer austauscharmen Wetterlage, wie sie in den vergangenen Tagen geherrscht habe, in ganz Hessen gelten.

 

Dessen ungeachtet hatte das Umweltdezernat in der vergangenen Woche an die Bevölkerung appelliert, wenn möglich das Auto stehenzulassen, aber auch die offenen Kamine nicht zu betreiben, bis die Messwerte wieder gesunken seien. Beim Feinstaub tun sie das in der Regel. Anders beim Stickstoffdioxid, für den ein EU-weiter Grenzwert von 2010 an gelten wird. Friedel weiß, dass es dann mit der Umweltzone nicht mehr getan ist. Dezernentin Rottmann ziehe auch Tempolimits auf den Autobahnen rund um Frankfurt in Betracht und stärkere Vorgaben für Großfeuerungsanlagen. Dazu sei der Gesetzgeber gefordert. Andernfalls, so Friedel, hätten die Kommen allein Aufgaben zu meistern, die sie nicht bewältigen könnten.

(...)

FAZ

 

 

 

 

 

Durchatmen meist möglich

Stuttgart staubige Spitze

 

Die Feinstaubwerte in Deutschland sind 2008 weiter gesunken. Als Grund nannte das Umweltbundesamt eine günstige Wetterlage. Der Grenzwert für Feinstaub wurde nur bei rund fünf Prozent aller Messstationen häufiger als an den erlaubten 35 Tagen im Jahr überschritten.

(...)

http://www.n-tv.de/1089062.html

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  • 2 weeks later...

Jetzt dürfen auch die städtischen Ordnungsämter und deren Politessen parkende Autos auf das Vorhandensein von Umweltplaketten überprüfen. In der neuen Fassung der Straßenverkehrsordnung (StVO), die am 1. Februar in Kraft trat, ist nun nicht mehr das „Führen eines Fahrzeugs“ ohne gültige Plakette untersagt, sondern die „Teilnahme am Verkehr“, was auch das Parken einschließt.

 

Die alte Formulierung erlaubte es nur der Polizei, die Einhaltung der Plakettenvorschrift zu überprüfen, wenn sie Fahrer und Fahrzeug angehalten hatten. Das hatte in vielen Städten mit Umweltzonen dazu geführt, dass die Polizei sich bewusst auf ihre „anderen Aufgaben“ konzentrierte.

 

So wurden in Hannover seit Einrichtung der Umweltzone am 1. Januar 2008 nur 104 Bußgelder verhängt. An den beiden ersten Tagen unter der neuen StVO kassierte Hannover nun schon 175 Autobesitzer ab

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  • 4 weeks later...
Heilbronn/Stuttgart

Die Grenzwerte zur Feinstaubbelastung sind dieses Jahr bis Ende Februar in Heilbronn, Ilsfeld und Ludwigsburg bereits an über 20 Tagen überschritten worden. Höchstens 35 Tage im Jahr darf das nach EU-Norm eigentlich nur der Fall sein. Am Stuttgarter Neckartor wurden die Grenzwerte sogar schon an 42 Tagen überschritten. Viele Bürgermeister oder Oberbürgermeister halten an ihrer Kritik der Umweltzonen fest.

 

www.radioton.de

 

(morgen sicher auch in der tageszeitung)

 

nur eine kleine info hierzu: in HN herrscht seit diesem jahr die umweltzonenregelung. letztes jahr ohne plakette warens imho nicht so viele. muss ich aber noch genauer nachschauen

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Hoffen wir, daß eine Stadt endlich mal wegen Wirkungslosigkeit die "Feinstaub-Zone" wieder aufhebt und diesen Schildbürgerstreich eingesteht. Aber sie werden sich über die Zeit retten mit dem nächsten, neuen Buhmann namens Stickoxid.

;)

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Guest bigfoot49
Heilbronn/Stuttgart

Die Grenzwerte zur Feinstaubbelastung sind dieses Jahr bis Ende Februar in Heilbronn, Ilsfeld und Ludwigsburg bereits an über 20 Tagen überschritten worden. Höchstens 35 Tage im Jahr darf das nach EU-Norm eigentlich nur der Fall sein. Am Stuttgarter Neckartor wurden die Grenzwerte sogar schon an 42 Tagen überschritten. Viele Bürgermeister oder Oberbürgermeister halten an ihrer Kritik der Umweltzonen fest.

 

www.radioton.de

 

(morgen sicher auch in der tageszeitung)

 

nur eine kleine info hierzu: in HN herrscht seit diesem jahr die umweltzonenregelung. letztes jahr ohne plakette warens imho nicht so viele. muss ich aber noch genauer nachschauen

 

na wodran das wohl liegen mag :vogelzeig:

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Heilbronn/Stuttgart

Die Grenzwerte zur Feinstaubbelastung sind dieses Jahr bis Ende Februar in Heilbronn, Ilsfeld und Ludwigsburg bereits an über 20 Tagen überschritten worden. Höchstens 35 Tage im Jahr darf das nach EU-Norm eigentlich nur der Fall sein. Am Stuttgarter Neckartor wurden die Grenzwerte sogar schon an 42 Tagen überschritten. Viele Bürgermeister oder Oberbürgermeister halten an ihrer Kritik der Umweltzonen fest.

 

Legen die Bürgermeister die Zonen in BW etwa nicht selber fest, oder was kritisieren sie dann daran? Sie könnten dann ja gegen die Festlegung der Zone klagen, wenn sie ihnen aufgezwungen wurde.

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Servus,

 

ja und wie funktioniert das? Wer bekommt den Punkt? Wir haben doch keine Halterhaftung?

 

MfG

 

wenns dich genau interessiert http://www.verkehrsportal.de/board/index.p...akette&st=0

 

ab seite 2 wirds da interessant. aber ich kanns dir auch so sagen, es wird genauso gehandhabt wie bei parkverstößen, wenn der fahrer nicht ermittelt werden kann. der halter muss die gebühren zahlen, aber das bussgeld natürlich nicht und den punkt gibts natürlich auch nicht

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das wird in dem thread auch diskutiert. grundsätzlich ist natürlich eine fahrtenbuchauflage möglich, da es sich ja um einen punkterverstoß handelt. aber mehr kann ich dazu auch nicht sagen. also ich würde eine fahrenbuchauflage jedenfalls nicht akzeptieren.

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  • 2 weeks later...
Heilbronn/Stuttgart

Die Grenzwerte zur Feinstaubbelastung sind dieses Jahr bis Ende Februar in Heilbronn, Ilsfeld und Ludwigsburg bereits an über 20 Tagen überschritten worden. Höchstens 35 Tage im Jahr darf das nach EU-Norm eigentlich nur der Fall sein. Am Stuttgarter Neckartor wurden die Grenzwerte sogar schon an 42 Tagen überschritten. Viele Bürgermeister oder Oberbürgermeister halten an ihrer Kritik der Umweltzonen fest.

 

Legen die Bürgermeister die Zonen in BW etwa nicht selber fest, oder was kritisieren sie dann daran? Sie könnten dann ja gegen die Festlegung der Zone klagen, wenn sie ihnen aufgezwungen wurde.

nein, wird von der landesregierung aufgezwungen.

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Guest bigfoot49

Leipzig. Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) hat am Dienstag auf die Kritik von Sachsens Umweltminister Frank Kupfer (CDU) hinsichtlich der fehlenden Fortschreibung des Luftreinhalteplans reagiert.

(....)

Der Leipziger FDP-Europaabgeordnete Holger Krahmer erklärte: "Ich habe die Feinstaubrichtlinie im Europaparlament selbst als Berichterstatter mitgestaltet. Ich kann sagen: Europa hat längst erkannt, dass die Umweltzone kein Allheilmittel ist." Seitens der EU gäbe es keine Pflicht, eine Umweltzone einzurichten.

(...)

http://www.lvz-online.de/aktuell/content/91461.html

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Guest bigfoot49

in Dortmund hat man an der Brackeler Str. bereits den 35. Tag an Überschreitungen des zulässigen Wertes voll...

 

seit 01.01.08 hat die Brackeler Str. eine Umweltzone, seit 01.10.08 die Innenstadt Dortmund

:sneaky:

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in meinem golf klebt die schwarze plakette mit der '1' und nem netten gruß im kennzeichen-feld. eigentlich würde ich die grüne bekommen, aber ich boykottiere diesen ganzen umwelt und plaketten schwachsinn. ist ja ganz nett gemeint mit 'sauberen bereichen' in großstädten, aber die leute machen sich keine gedanken darüber. unternehmern mit altem fuhrpark wird diktiert neue fahrzeuge anzuschaffen und der familienvaddi sagt brav danke und amen und klebt sich die grüne plakette in den silbernen leasingkombi. nicht jeder kleine unternehmer hat geld mal eben hundert scheine für einen neuen lkw auf den tisch zu legen. deutsches kulturgut aus der automobilgeschichte wird ebenfalls aus dem verkehr ausgeschlossen. in italien wird man mit ner alten schleuder sogar noch steuerlich begünstigt. deswegen - nicht mit mir!

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In Berlin meldet sich unser Ex-Bürgermeister zu Wort:

 

28. März 2009 21.00 Uhr, Eberhard Diepgen

Reine politische Hysterie nannte Prof. Möller, Luftexperte an der Technischen Universität in Cottbus, in der gestrigen Ausgabe dieser Zeitung die Einführung der Umweltzone in Berlin. So weit will ich nicht gehen. Immerhin gibt es eine Richtlinie der EU. Dem Senat muss aber blinder Aktionismus und vorauseilender Gehorsam vorgeworfen werden. Er will schneller sein, als die EU-Richtlinien es vorsehen. Das geht zulasten des sogenannten kleinen Mannes, der sich trotz Abwrackprämie weder ein neues Auto noch eine Umrüstung leisten kann. In Berlin geht es um etwa 50 000 Diesel-Fahrzeuge. Der Senat sollte beachten, dass aus technischen Gründen eine Umrüstung nicht immer möglich ist. Dennoch will er die nächste Stufe der Umweltzone bereits mit dem Beginn des nächsten Jahres einführen. Nach der EU-Richtlinie ist das erst zwei Jahre später vorgesehen.

 

weiter: http://www.bz-berlin.de/archiv/schuetzt-di...icle409519.html

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Dennoch will er die nächste Stufe der Umweltzone bereits mit dem Beginn des nächsten Jahres einführen. Nach der EU-Richtlinie ist das erst zwei Jahre später vorgesehen.

Muss man ja auch, da die Zonen ja bisher keine Wirkung zeigen. :whistle::dribble:

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Dennoch will er die nächste Stufe der Umweltzone bereits mit dem Beginn des nächsten Jahres einführen. Nach der EU-Richtlinie ist das erst zwei Jahre später vorgesehen.

Muss man ja auch, da die Zonen ja bisher keine Wirkung zeigen. :explode:<_<

 

 

 

Und wenn dann alle Autos verboten wurden,

und der erdachte Erfolg nicht eingetreten ist,

kommt man vielleicht ENDLICH mal auf die Idee,

die Fahrräder, deren Benutzung auch Feinstaub aufwirbelt,

zu verbieten !!!

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  • 2 weeks later...
Prima Klima oder freie Fahrt für freie Bürger? In einem Grundsatzverfahren entscheidet das Verwaltungsgericht Hannover heute über Sinn und Unsinn von Umweltzonen. Geklagt hatten ein Handwerker und eine Rentnerin aus Hannover....

Weiter gehts hier:

 

Grundsatzverfahren gegen Umweltzone

 

 

Hoffen wir das beste... aber ich glaub ehrlich gesagt nicht dran, dass da richtig (=gegen die Umweltzone) entschieden wird. Ist politisch nicht gewollt.

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In München dürfen Fahrer von Elektroautos nicht in die Zone. Keine grüne Plakette wegen Schlüsselnumemr 00 :licht: Die Computer 'Sollen nun umprogrammiert werden'. Dusslige Beamtenschimmel.

Habe auch ein Fahrzeug mit Schlüsselnummer 0000 zumindest bei zu 3.

 

Habe aber problemlos auf der Zulassungsstelle meine Plakette erhalten.

 

MfG

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Der Artikel zur Münchner Umweltzone: http://www.abendzeitung.de/muenchen/rathaus/100848

 

In Berlin gibts auch was neues:

Jetzt ist klar, wer ab 2010 noch in die Umweltzone fahren darf. Der Senat hat sich auf die Ausnahmeregelungen für die zweite Stufe geeinigt. Demnach erhalten die Besitzer von (Diesel-)Autos und Lkw mit gelber Plakette nur dann einen Freifahrtschein, sofern für ihr Modell kein Rußfilter nachgerüstet werden kann. Die Bescheinigung soll für etwa 40 Euro bei Prüfstellen wie Tüv, Dekra und GTÜ zu bekommen sein. Sie muss jährlich verlängert werden – damit niemand weiter ohne Filter fährt, obwohl zwischenzeitlich einer auf den Markt gekommen ist. Für mehr als 80 Prozent der „gelben“ Fahrzeuge gibt es laut Umweltverwaltung bereits geeignete Nachrüsttechnik.

Weiter: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Verkehr-...rt18614,2779020

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War ja klar:

 

Umweltzone in Hannover bleibt.

 

Den Umweltschwachsinn in seinem Lauf

hält weder Ochs noch Esel auf.

 

 

 

Vor Gericht gewinnt eh immer die Staatsmacht; der Bürger kann sich den Gang echt sparen. Gewaltenteilung geht in D nur so weit, wie es den Staat nicht beeinträchtigt.

 

Ich glaub ich wähl nächstes mal ungültig. Meine demokratische Legitimation bekommen diese selbstherrlichen weinsaufenden Wasserprediger jedenfalls nicht.

 

(Ich hätte nie gedacht, dass ich mir mal die 68er-Sprache zu eigen mache... aber genug ist genug. Keine Angst, die Radikalen - egal welche Seite - die auf Protestwählerfang sind, bekommen meine Stimme eh nicht.)

 

 

A propos: Wusstet ihr, dass am 4.-7.6.2009 Europawahl ist? Ich habs gestern durch Zufall erfahren. Ich bin sicher, viele wissen das nicht.

Eigentlich skandalös, wenn man bedenkt, dass die wichtigen Entscheidungen mittlerweile im Europaparlament getroffen werden...

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  • 2 months later...

Augsburg ist seit dem 1.7.09 nun im Club der schwachmatischen feinstaubfreien Zone ;) .

 

Eine aktuelle Studie vom ADAC bestätigt wie logischerweise erwartet:

Damit wird die Auffassung des ADAC zur mangelhaften Wirksamkeit von Umweltzonen eindeutig bestätigt:

Die erwartete Verbesserung der Luftqualität durch die Einführung von Umweltzonen im Vergleich zur Schadstoffbelastung in Städten ohne Fahrverbote ist nachweislich nicht eingetreten.

Auszug aus: ADAC-Studie "Wirksamkeit von Umweltzonen", Juni 2009

:)

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Das böse Wetter ist Schuld. :)

 

23. Februar 2005. Das Rhein-Main Gebiet im Ausnahmezustand: George W. Bush auf Deutschland-Besuch. Die Stadt Mainz gleicht einer Geisterstadt, wenig Menschen und kein Verkehr. Die Visite des amerikanischen Präsidenten bietet aber auch die einmalige Chance für einen groß angelegten Feldversuch. Wie stark sinkt die Feinstaubbelastung, wenn außer Polizeiautos und Präsidentenlimousine nichts mehr fährt.

 

 

O-Ton: Dr. Michael Weissenmayer, Landesumweltamt Rheinland-Pfalz

"Wir haben uns auf Grund der umfangreichen Verkehrssperrungen in der Region Mainz/ Wiesbaden schon eine deutliche Reduzierung der Feinstaubbelastung versprochen. Die Verkehrsreduzierung konnte ganz klar an Hand der Stickoxidwerte hier an Hand des Stickstoffmonoxids nachgewiesen werden. Hier waren die Konzentrationen an dem Tag sehr gering. Die Feinstaubbelastung zeigte jedoch keine Reaktion."

Hervorhebung von mir.

http://www.mdr.de/fakt/aktuell/2001560.html

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@Gast225: Die Stadt Mainz plant ja auch keine Einführung von Umweltzonen, sondern reduziert die Feinstaubbelastung durch häufiges Abspritzen der Straßen durch den Reinigungsdienst. Das scheint auch wesentlich wirkungsvoller zu sein.

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Da wird in Mainz wohl bald der Posten des Stadtkämmeres frei werden. Es kann ja nicht sein das man Geld ausgibbt (Reinigung) anstatt Geld einzunehmen (Plaketten, Knöllchen). Vermutlich ist der sogar noch selber Autofahrer! Ich wittere einen Skandal. Wo bleibt der Untersuchungsausschuss? Wo bleiben die Klagen des BUND wegen vorsätzlicher Bedrohung der Menschheit?

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@Gast225: Die Stadt Mainz plant ja auch keine Einführung von Umweltzonen, sondern reduziert die Feinstaubbelastung durch häufiges Abspritzen der Straßen durch den Reinigungsdienst. Das scheint auch wesentlich wirkungsvoller zu sein.

Meine Hochachtung für diese Entscheidung. Andere Städte sollten sich ein Beispiel daran nehmen. Aber man schikaniert lieber die Autofahrer und das sage ich als Inhaber der grünen Plakette.

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