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max 130 auf Autobahn ?


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@Netghost

 

Hic Rhodos, hic salta!

 

@LiLa

 

So wichtig der Russfilter auch ist gegen das Problem der zu hohen CO2-Emissionen nützt er nichts [...]Nochmal: Es ist die Summe der Einzelmaßnahmen, die etwas bewirkt, ein Tempolimit genauso wie die Lieferung von Solarkocher nach Afrika

Exakt. Das ist auch der Gedanke hinter dem Kyoto-Protokoll: Einsparungen zu den wirtschaftlich günstigsten Bedingungen vornehmen. Jedoch zielt dieses Protokoll auf die Industrie ab, die Bevölkerung bleibt erst einmal außen vor.

 

Bzgl. des Verbrauchs bei versch. Geschwindigkeiten empfehle ich einen Blick auf @GMs Auswertung seiner Vergleichsfahrt. Dann ist alles gschwätzt ;)

 

@ts1

 

Die Ausnutzung der regenerativen Energien in China ist so eine Sache. Es wurden zwar explizit Großprojekte ausgenommen, doch zählt der "Drei Schluchten"-Staudamm im Prinzip ebenfalls als regenerative Energiequelle. Die Norweger erlebten vorletzten Winter eine schwere Energiekrise, weil sie fast ausschließlich von Wind- und Wasserenergie abhängig waren. Der Niederschlag blieb aus und schon kam es zu Versorgungsengpässen u.a. weil viel mit Strom geheizt wird.

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@Steffen

Die Norweger erlebten vorletzten Winter eine schwere Energiekrise, weil sie fast ausschließlich von Wind- und Wasserenergie abhängig waren. Der Niederschlag blieb aus und schon kam es zu Versorgungsengpässen u.a. weil viel mit Strom geheizt wird.
Das kenne ich, deswegen liegen in meiner zweiten Heimat immer Taschenlampen parat.

Leider kommt die Wasserknappheit regelmäßig vor dem Monsun, gerade wenn es schwül wird und auch in der Nacht über 30°C bleibt. Ohne Klimaanlage lästig.

Manchmal wird die Abschaltung rechtzeitig angekündigt, manchmal gehen einfach so die Lichter aus. Zum Glück hat mein Vetter nebenan haufenweise Starterbatterien (hat eine Recycling-Firma), eben ein Halogenlämpchen angeklemmt und weiter gehts.

Aber um die Straßenlaternen ansonsten den ganzen Tag brennen zu lassen (als ob diese Funzeln die Tropensonne spürbar unterstützen können), da reicht der Strom. Bürokratenvolk, dämliches! ;)

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Guest Mr_Biggun
Schade, dass Menschen keine Fische sind, denn dann gäbe es keine Staus. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich Fische in Schwärmen absolut zeitgleich bewegen und auch synchron auf äußere Einflüsse reagieren. Vielleicht ist es ja ein Trost für die Fahrer am Ende des Staus zu wissen, Teil einer sich immer wieder verschiebenden, unendlich komplexen Gleichung zu sein.

 

Quelle

Die Fische halten aber alle nicht den erforderlichen Sicherheitsabstand ein !!! Sie müssen immer ausweichen, wenn der Vordermann bremst.... :geil:;)

 

SCNR :o

 

Sorry, der Vergleich ist imho für die Mülltonne. Wenn Du uns eine BAB von proportional gleichem Ausmaß wie der Breite eines Fischschwarmes bzw. eine vergleichbar große nutzbare Verkehrsfläche baust, garantiere ich Dir, dass es keine Staus geben wird.... :)

Nur wäre Deutschland dann eine einzige Asphaltplatte :licht:

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Hallo zusammen,

nachdem ich jetzt von allen Seiten verbale Schläge bekommen habe, will ich jetzt darauf Antworten. Entschuldigt bitte das ich mich jetzt nicht auf einzelne Poster beziehe, sondern die Argumente zusammenfasse.

 

1.) Kompetenz beziehungsweise Inkompetenz der VT.

Der Führerschein ist noch lange kein Zeugnis für die Fähigkeit ein Fahrzeug zu führen. Es werden bei der Führerscheinprüfung doch nur die minimalsten Fähigkeiten getestet. Er sagt nichts über die Fähigkeiten aus. Auch Verkehrsteilnehmer die nur selten die Autobahn benutzen, sollen sicher ankommen. Wenn sie dabei Geschwindigkeiten wählen die ihrem Können angemessen sind ist es doch OK. Wo ist da das Problem wenn ich dann einfach einmal den Fuß von Gas nehmen muß. Es wird erst zum Problem wenn von hinten ein Drängler kommt, und den Vorderen verunsichert. Unsicherheit nicht durch den Langsamen sondern von dem Hinterem verursacht. Ich weiß jetzt schon was wieder kommt ( Schleicher usw. rechts überholen, und soll Zuhause bleiben). Nur möchte ich den von euch sehen, der bereit, ist seinen Führerschein abzugeben, nur weil ( Alter Gesundheit) er nicht mehr V-max auf der AB fahren kann, oder will.

 

2.) Sozialneid.

Dieser Punkt ist mir besonders sauer aufgestoßen. Viele haben es wohl immer noch nötig ihren Sozialen Status durch PS-Prozerei zu definieren. Nehmt ihnen das Auto weg, und es bleiben nur noch kleine Würstchen übrig. Glaubt ihr wirklich die gesamte Menschheit sei auf eure Blechdosen neidisch? Lernt erst einmal das Autos keine Sportgeräte, oder Helfer für euer verkrüppeltes Selbstbewußtsein sind. Wacht endlich auf. Autos sind stinkende notwendige Übel. Nicht mehr als ein Werkzeug um von A nach B zu kommen.

 

3.) Sicherheit. Natürlich gehören Autobahnen zu den sichersten Straßen überhaupt. Und so soll es auch bleiben. Das die Unfälle relativ glimpflich ablaufen, liegt nicht am können der Autofahrer, sonder an der Sicherheitstechnik Das Thema Unfälle Stadt und Land gehört sicher nicht hier her. Dieser Vergleich hinkt.

Wenn jemand glaubt nicht 130 auf der Autobahn einhalten zu können, soll er, wie er es von den Langsamen verlangt, doch die Autobahn meiden. Er mag dann für Tempo 250 geeignet sein, aber nicht zum autofahren.

An die Situationen an die ich mich erinnern kann, bei denen es auf Autobahnen bei mir eng zuging, waren es in der Regel kultivierte Schnellfahrer. Beginnend bei beim Rechtsüberholen, obwohl ich nach rechts einscheren wollte, und anschließendem schneiden. Sei es beim einfahren Auf die Autobahn, einscheren über mehrere Fahrspuren hinweg. Qualmende Reifen am Stauende. Blockieren der linken Spur (ja keinen rein lassen). Alles Situationen die vermeidbar gewesen wären.

 

4.) Sicherheit der Fahrzeuge. In den letzten Jahren ist sehr viel an aktiver und passiver Sicherheit gemacht worden. Das ist auch gut so. Aber muß im täglichen Gebrauch wirklich an die Sicherheitsreserven gegangen werden. Gerade bei großen Fahrzeugen wird die Geschwindigkeit nicht mehr so richtig wahrgenommen. Es ändert aber nicht an der Tatsache, daß Unfälle bei geringeren Geschwindigkeiten in der Regel glimpflicher ausgehen. Die Fahrzeuge können noch so gut sein wie sie wollen. Schwachpunkt ist immer noch der Mensch der versagen kann. Die Fahrbahnen sind bei 250 schon sehr eng.

 

5.) Verbrauch bei Tempo 130. Wer glaubt bei 130 mehr zu verbrauchen, soll sich wenn er will selber anlügen. Der Effekt ist doch wohl ein anderer. Wer nicht mehr als 130 Fährt, braucht auch kein Auto mit 250. Zum normalen Gebrauch müssen doch nicht immer 2Tonnen bewegt werden.

Doch wenn wir über Auto und Umwelt sprechen wollen, sollte ein neuer Thread eröffnet werden.

 

 

6.) Emotionen. Das Auto ist für viele eben immer noch ihr liebstes Kind. Leider kann diese Thema nicht sachlich behandelt werden. Jeder fürchtet das "sein Recht" in irgendeiner weise unzumutbar beschnitten wird . Das Rechte auch Pflichten beinhalten wird geflissentlich übersehen. Sonst könnten wir hier eine einfache Bilanz aufstellen. Eine Spalte für Pro und eine Kontra. Vieles erinnert mich an die Einführung von Tempo100 und Gurtpflicht. Viele Halbwahrheiten, viele Scheinargumente, und sehr viele Emotionen. Heute haben sie sich bewährt, und die meisten sind auch damit einverstanden.

 

7.) Privates. Es wurde behauptet, ich wäre in den 80gern stehengeblieben. Wie man das aus meinem Beitrag lesen kann? In den 80gern fuhr ich überwiegend 2,5l BMW. Doppelvergaser mit viel Durst. Autobahn natürlich auch meist auf der Überholspur, und das nur aus Freude am fahren. Langsam hat sich mein Fahrstil geändert, und die Autos wurden immer kleiner, und immer mehr auf meine wirklichen Bedürfnisse abgestimmt. Heute weiß nicht einmal wieviel PS mein kleiner Hüpfer hat. Hier halte ich es mit RR, genügend. Er fährt mir schnell genug. Jetzt sollten mal einige überlegen ob sie nicht irgendwo stehen geblieben sind. Es hat sich seit den 80gern eben viel geändert.

Gleichmacherei. Nein Danke, jeder soll so leben wie er mag. Wer Verkehrsregeln als Gleichmacherei empfindet hat wohl irgend etwas falsch verstanden. Und wer den Sinn von Verkehrsregeln nicht versteht, bzw. sich ständig darüber hinwegsetzt, hat auf der Straße nichts verloren.

Oberlehrer. Nein Danke. Es sollte jeder seine eigene Meinung bilden. Fakten als Besserwisserei zu bezeichnen. Was solls. Geht mir ehrlich am A.... vorbei.

Fahrpraxis genug. Seit 30Jahre ohne verschuldeten Unfall. Muß aber dazu sagen, daß ich einen super Schutzengel habe.

Motorrad ja, leider ohne Kat. Rot werd ;) . Keine Fahrpraxis seit Führerscheinerwerb. Totaler Anfänger.

Politisch, wurde auch angesprochen, nicht Rot, Gelb, Schwarz oder Grün. Sondern immer auf das Thema bezogen.

 

 

 

Und um es jetzt noch einmal auf den Punkt zu bringen. Es hat sich viel geändert in den letzten Jahren. Die Verkehrsregeln müssen sich den neuen Verhältnissen anpassen.

 

PRO 130

 

hartmut

 

Ps. Es darf weiter geprügelt werden. :licht:

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Ps. Es darf weiter geprügelt werden.
Danke. :geil:
PRO 130
Können wir uns auf die Einheit kts einigen? ;)

 

Und um ein neues "Schlachtfeld" aufzumachen:

viel wichtiger wäre mir :licht: innerorts (jetzt nicht grad auf den Stadtautobahnen, Ihr wißt schon, was ich meine).

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Ps. Es darf weiter geprügelt werden. ;)

Lohnt sich nicht.

 

Punkt 1 - 3 und 7 (insbesondere 2!) machen das zur Zeitverschwendung.

 

 

Übrigens, daß Autos durchaus Sportgeräte sein können, solltest vielleicht ersteinmal Du selber lernen, bevor Du hier dummes Zeug erzählst. Rennwagen heißen die dann (zum besseren Verständnis: Rennräder heißt vergleichbares in der Radlerszene).

 

 

MfG

 

Kaimann

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Autos sind stinkende notwendige Übel.

Hmm... ich meine, diesen Satz das letzte Mal während meiner Grundschulzeit eingetrichtert bekommen zu haben... :geil:;)

 

Das einzige, was vielleicht stinkt, sind frittenfettbetankte Dieselfahrzeuge :licht:

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Doch wenn wir über Auto und Umwelt sprechen wollen, sollte ein neuer Thread eröffnet werden.
Finde ich nicht, vielmehr sollte sich die 130-Diskussion hauptsächlich um den Umweltaspekt und weniger um den der Sicherheit drehen. Die meisten der Schnellfahrer haben ihr Auto auch bei hohem Tempo im Griff, die Hauptursache für Autobahnunfälle dürfte zu geringer Sicherheitsabstand sowie Fehler bei Spurwechseln bzw. die Kombination beider Faktoren sein.

 

Zum normalen Gebrauch müssen doch nicht immer 2Tonnen bewegt werden.

 

Gerade das ist der Punkt, der dringend mal diskutiert werden müßte, nicht nur hier sondern in einer breiten Öffentlichkeit. Die Entwicklung hin zu immer schwerer, größer, schneller (von der Industrie angeboten und beworben, aber auch von den Kunden verlangt) ist m. E. eine Fehlentwicklung, die der Korrektur bedarf, und zwar nicht nur durch Gesetze sondern auch durch einen gesellschaftlichen Diskussionsprozess. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die breite Masse der Bevölkerung die Notwendigkeit zur automobilen "Abrüstung" irgendwann erkennt. Ich meine dabei nicht zurück zum Tretroller, aber solche Auswüchse wie den Touareg braucht doch wirklich niemand.

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Und um es jetzt noch einmal auf den Punkt zu bringen. Es hat sich viel geändert in den letzten Jahren. Die Verkehrsregeln müssen sich den neuen Verhältnissen anpassen.

 

PRO 130

 

Toll! Erinnert mich an die Rechtschreibreform... Wir schrauben einfach die Anforderungen soweit runter, bis auch der letzte Depp korrekt schreibt...(weil man schreiben kann wie man will)

 

Ich könnte kotzen bei solchen Kommentaren, auf den Rest mag ich gar nicht mehr eingehen.

 

Grobi

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Es hat sich viel geändert in den letzten Jahren. Die Verkehrsregeln müssen sich den neuen Verhältnissen anpassen.

Richtig insofern, daß mehr in den Straßenbau investiert werden muß und auch die Städte vom "Öko-Trip", sprich Entschleunigung und Behinderung des MIV zugunsten des ÖPNV runterkommen müssen.

 

Aber ist klar, die eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus - der Sprit, der im Stau unnötigerweise verblasen wird, spült natürlich dem "blanken Hans" Geld quasi fürs Nixtun ein...

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Guest Mr_Biggun

Der Führerschein ist noch lange kein Zeugnis für die Fähigkeit ein Fahrzeug zu führen. Es werden bei der Führerscheinprüfung doch nur die minimalsten Fähigkeiten getestet. Er sagt nichts über die Fähigkeiten aus. Auch Verkehrsteilnehmer die nur selten die Autobahn benutzen, sollen sicher ankommen. Wenn sie dabei Geschwindigkeiten wählen die ihrem Können angemessen sind ist es doch OK.

Zustimmung ! Verwundert, hm ? :)

Aber im Gegensatz zu Dir würde ich das Problem an der Wurzel lösen und nicht nur das Symptom zu kurieren versuchen. Schickte man die Anfänger zu zwei Sicherheitstrainings und verbesserte die Grundlagenausbildung, dann wäre imho schon viel gewonnen. Dazu klare Worte und Beispiele in der Fahrerausbildung zum Thema Alkohol (war bei mir '95 ein recht lasches "Nich gut, Finger wech !") und Du wirst auch da einiges bewirken können.

 

Dieser Punkt ist mir besonders sauer aufgestoßen. Viele haben es wohl immer noch nötig ihren Sozialen Status durch PS-Prozerei zu definieren. Nehmt ihnen das Auto weg, und es bleiben nur noch kleine Würstchen übrig.

 

 

Ich schmeiß mich weg. :o

Hier den Objektiven spielen und dann diese Giftsülze auskippen...

 

[ironie]

Ich habe es ja schon immer gesagt : es sind die Fiat-Seicento-Fahrer, die diesem Land die Innovationen schenken und es entscheidend voranbringen. Hey, die Porsche-Fraktioin leistet und kann soch nix, das wissen wir alle. Diese geistesarmen Schwachmaten fahren ja den ganzen Tag nur in ihrem Auto rum.

[/ironie]

 

 

Glaubt ihr wirklich die gesamte Menschheit sei auf eure Blechdosen neidisch? Lernt erst einmal das Autos keine Sportgeräte, oder Helfer für euer verkrüppeltes Selbstbewußtsein sind. Wacht endlich auf. Autos sind stinkende notwendige Übel. Nicht mehr als ein Werkzeug um von A nach B zu kommen.

Mhmmm....verkrüppeltes Selbstbewußtsein bei einem erfolgreichen Familienvater, der seinen Job und seine Familie liebt und gerne mal im Carrera durch die Gegend fährt, um sein verkrüppeltes Selbstbewußtsein aufzupeppeln. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du keinen einzigen dieser 'armseligen PS-Protze' kennst.

Für Dich ist es ein Werkzeug, für andere eben nicht. Der eine ißt beim McD, der andere geht ins Restaurant. Wen juckt's ? Soll doch jeder glücklich werden.

 

Sicherheit. Natürlich gehören Autobahnen zu den sichersten Straßen überhaupt. Und so soll es auch bleiben. Das die Unfälle relativ glimpflich ablaufen, liegt nicht am können der Autofahrer, sonder an der Sicherheitstechnik Das Thema Unfälle Stadt und Land gehört sicher nicht hier her. Dieser Vergleich hinkt.

 

Doch wohl nur, weil er nicht in Deine Argumentation vom ach so notwendigen Handlungsbedarf paßt...

 

An die Situationen an die ich mich erinnern kann, bei denen es auf Autobahnen bei mir eng zuging, waren es in der Regel kultivierte Schnellfahrer.

Komisch, bei mir wird es meistens eng, wenn ein Fahrzeug konstant hinter einem LKW hergurkt und unvermittelt ohne zu blinken nach links zieht, wobei ich dann schauen darf, dass ich rechtzeitig runterbremsen kann. Passiert bei allen Geschwindigkeiten, selbst bei :geil:; letztere Situation ist meistens noch gefährlicher, weil nach meiner Erfahrung die Bereitschaft höher ist, noch vor dem bereits im Überholvorgang befindlichen Fahrzeug einzuscheren ("der kommt ja nicht so schnell an, da kann er ruhig bremsen"). Aber für alles bin ja nur ich verantwortlich, nicht etwa der, der nicht in den Spiegel geschaut hat oder so rauszieht, "weil es ja sein gutes Recht ist, in jeder Situation zu überholen"....ich habe das bewußt überspitzt formuliert.

 

Sicherheit der Fahrzeuge. In den letzten Jahren ist sehr viel an aktiver und passiver Sicherheit gemacht worden. Das ist auch gut so. Aber muß im täglichen Gebrauch wirklich an die Sicherheitsreserven gegangen werden. Gerade bei großen Fahrzeugen wird die Geschwindigkeit nicht mehr so richtig wahrgenommen. Es ändert aber nicht an der Tatsache, daß Unfälle bei geringeren Geschwindigkeiten in der Regel glimpflicher ausgehen.

 

Das stimmt. Tatsache ist aber auch, dass entsprechend motorisierte Fahrzeuge auch eine wesentlich höhere passive Sicherheit haben (Bremsen, Fahrwerk), weil nur so die hohe Geschwindigkeit auch sicher beherrscht werden kann. Kleines Beispiel aus meiner persönlichen Erfahrung : bin mal an einem schönen Sommerabend gegen 23 h auf der A93 unterwegs gewesen. Straße war frei und Wetterverhältnisse optimal, ich bin mit vmax unterwegs (beim A3 1,8 sind das ~ 200 km/h). Auf der linken Spur steht plötzlich ein Fahrzeug quer, das dessen Fahrer in die Leitplanke gesetzt hat (sah nach Achsbruch aus, wobei ich nicht weiß, ob der durch den Unfall kam oder diesen ausgelöst hat). Vollbremsung (mit dem unschönen ABS-Geklacker, ESP hat er nicht, habe es in dieser Situation aber auch nicht vermißt) und Ausweichmanöver. Nachdem ich vorbei war, stand ca. 120 auf dem Tacho. Wäre mir das mit einem Auto aus den 80ern passiert, würde ich wohl nicht posten. Du siehst also, dass hohe Geschwindigkeiten durchaus auch in Extremsituationen beherrschbar sind, wenn man im richtigen Augenblick richtig reagiert.

 

Die Fahrbahnen sind bei 250 schon sehr eng.

Bist Du dieses Tempo schon mal gefahren ? Und auf welcher BAB ? Als ich die gefahren bin, hatte ich keineswegs das Gefühl, auf beengter Strecke unterwegs zu sein.

 

Verbrauch bei Tempo 130. Wer glaubt bei 130 mehr zu verbrauchen, soll sich wenn er will selber anlügen. Der Effekt ist doch wohl ein anderer. Wer nicht mehr als 130 Fährt, braucht auch kein Auto mit 250. Zum normalen Gebrauch müssen doch nicht immer 2Tonnen bewegt werden.

 

Das muss jeder für sich selbst entscheiden, Privatautonomie. Wenn Du keine 250 fahren möchtest, zwingt Dich keiner dazu. Nur solltest Du nicht diejenigen dazu zwingen, nach Deiner Sicht der Dinge leben zu wollen.

 

Jeder fürchtet das "sein Recht" in irgendeiner weise unzumutbar beschnitten wird . Das Rechte auch Pflichten beinhalten wird geflissentlich übersehen. Sonst könnten wir hier eine einfache Bilanz aufstellen.

Das gilt aber für alle VT. Nicht nur für die Schnellfahrer !

Ist es so viel verlangt, aufmerksam zu fahren ? Ich habe mit einem 75PS-Golf-II angefangen und der zog weiß Gott nicht das Schnitzel vom Teller. Gut, habe ich eben die Möglichkeiten und Lücken genutzt, die sich boten, um ohne Behinderung anderer die LKW's zu überholen. Genau zweimal habe ich mitten im Überholvorgang ne Lichthupe kassiert. Und ? Wen juckt's. Bei der nächsten Möglichkeit rechte Spur und gut is. Das ist wirklich nicht schwer. :licht:

 

Fakten als Besserwisserei zu bezeichnen. Was solls. Geht mir ehrlich am A.... vorbei.

 

Fakten : kein Problem !

 

Nehmt ihnen das Auto weg, und es bleiben nur noch kleine Würstchen übrig. Glaubt ihr wirklich die gesamte Menschheit sei auf eure Blechdosen neidisch? Lernt erst einmal das Autos keine Sportgeräte, oder Helfer für euer verkrüppeltes Selbstbewußtsein sind.

 

Unflätige Polemik ohne Hintergrund : nein danke !

 

In diesem Sinne : ;)

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Sozialneid?

 

*duckundwegrenn*

;) Wüßtest Du, was für ein Auto ich besitze, hättest Du Dir diese Worte bestimmt verkniffen.

 

BTW: BMWs, die wie beschrieben qualmen und stinken, dürften die schon recht betagten 3er-Modelle (E30 u.ä.) sein. Die Kisten sind eh kaum noch was wert. Worauf soll man da bitte schön neidisch sein?? :licht:

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@Mr_Biggun

 

Danke² ... hast mir viel Arbeit erspart! ;)

 

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen! Aber dazu fällt unserem lieben Hartmut bestimmt auch wieder was ein, schließlich geht es ja darum, die Welt vor den bösen Schnellfahrern (=arme, komplexbeladene Würstchen :licht:) zu bewahren!

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Und dann die Verdraengungstaktik der kultivierten Schnellfahrer, in deren Anwendung Du ein wahrer Meister des Faches bist:

Entschuldige bitte lieber Harry, aber bloß weil ich die Dinge unverblümt beim Namen nenne (und es dir nicht passt) ist das noch lange kein Grund mir zu unterstellen, ich würde etwas verdrängen. Verzeih mir bitte, dass ich in einem Beitrag von knapp 1000 Wörtern vergessen habe ein einziges zu zitieren.

 

Zu Deinem angeblich so repräsentativen Szenario:

 

Wie soll man denn eigentlich das Verhalten des Fahrers bezeichnen, der seinem Vordermann durch Blinken, Lichthupe, dichtes Auffahren und wieder Zurueckfallenlassen auf sein vermeintliches Recht auf schnelle Fahrt aufmerksam macht, obwohl der Vordermann das Rechtsfahrgebot gar nicht missachtet?
Unsachlichkeiten und schwammige Eventualitäten habe ich zum besseren Verständnis entfernt.

Ein Recht auf schnelle Fahrt lässt sich nirgends herleiten, das müsstest du selbst am besten wissen. Auf der anderen Seite steht jedoch das Rechtsfahrgebot, geschaffen dazu allen Verkehrsteilnehmern ein zügiges Vorankommen bei der Geschwindigkeit ihrer Wahl zu ermöglichen. Eigentlich wäre das Rechtsfahrgebot überflüssig, wenn nicht die Unsitte vorherrschen würde, nach dem Überholen nicht wieder einzuscheren. Dazu aber später mehr. Die von Dir geschilderte Situation habe ich in über 10 Jahren und ~ 350.000 km genau 2 mal erlebt. Deshalb ist sie so unheimlich repräsentativ... Aber mal ehrlich Harry, fast ausnahmslos alle Bedrängten, die ich beobachte, haben selbst hart daran gearbeitet dass sie in diese Situation kommen. Aus Spaß drängelt niemand.

 

Na klar ist es ok, sowohl als auch. Ganz einfach deswegen, weil es unter den menschlischen Fehlern einzuordnen ist. Jedoch ist es nicht ok, wenn man, nur weil man bei der Missachtung ertappt wurde und dementsprechend zahlen muss, das grosse Jammern anfaengt. Wobei - naturgemaess - die Missachter der Tempolimits haeufiger und lauter jammern, da sie ja auch haeufiger und heftiger zur Kasse gebeten werden. Tempolimits kann man meinetwegen so oft wie man will missachten, solange man keinen anderen damit gefaehrdet oder bedraengt.... Was ein Netghost voellig entspannt des naechtens bei Tempo 270 in der 100 Zone macht, ist mir voellig egal

 

Sorry, deine letzte Nacht muss ja furchtbar gewsen sein... das ist aber kein Grund, seine miese Laune gleich hier abzulassen. Von besonders gutem Stil zeugt es jedenfalls nicht.

Dass die Schnellfahrer häufiger jammern ist gleichermaßen eine Legende. Wer hirnlos zu schnell fährt, der wird auch erwischt - andere eben nicht. Mich wirst du nie jammern hören, auch wenn dir das gute gefallen würde.

 

Welch' hervorragende Argumentation, jeder halbwegs veranlagte Rhetoriker unter den Verkehrspolitikern wuerde sie Dir um die Ohren hauen, weil sie zu gar nichts taugt, sondern nur billigste Polemik darstellt. Warum ist das wohl so, wie Du da angeblich verwundert behauptest? Kann es sein, dass wohl niemand, der halbwegs seine Sinne beisammen hat, im Gegenverkehr fahren wird oder auch nur auf der Spur des Gegenverkehrs, solange dieses vermeidbar ist?
Sensationell! Das war der Brüller des Tages! :geil::o:)

Lesen und verstehen sind zwei Dinge die Du offensichtlich nicht umsetzen kannst - wohl aber laut "Polemik" schreien. Die Überholvorgänge gleichen sich sehr wohl. Rückspiegel, schauen ob vorne frei ist, blinker, beschleunigen, rausziehen, überholen, einscheren. Was soll jetzt auf der Autobahn anders sein? Warum sollte man auf der Autobahn nach dem Überholen dahindösen dürfen? Warum soll ein Überholvorgang nicht gleichermaßen zügig und aufmerksam durchgeführt werden? Viele Fragen, keine Antworten...

 

Was ist aber auf Bundesstrassen mit 2 Fahrspuren in einer Richtung? Willst Du mir allen Ernstes erklaeren, dass es dort niemanden gibt, der nur linkls faehrt und das Rechtsfahrgebot missachtet?

Leider gibt es Linksspurblockierer auch dort.

 

Und warum eigentlich wirfst Du den Linksspurblockierern Egoismus vor? Woher kennst Du die denkweise eines derart Handelnden?
Die muss man nicht kennen. Allein die Einstellung, der Teilnahme am Straßenverkehr nicht die für die Sicherheit aller VTs notwendige Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit zu schenken deutet auf absichtliches, von Egoismus gepräges Handeln hin. Egal wie man es dreht und wendet, es bleibt in höchtem Maße asozial und ein großes Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer.

 

 

@LiLa

So wichtig der Russfilter auch ist gegen das Problem der zu hohen CO2-Emissionen nützt er nichts. M. E. gibt es im Umweltschutz, insbesondere beim CO2-Ausstoß, leider nicht die eine Maßnahme mit großem Wirkungspotential. Es sind viele kleine Maßnahmen (nicht nur im Staßenverkehr aber auch) notwendig, die dann in der Summe einen nennenswerten Effekt ergeben.

 

Sorry, mit der CO2-Theorie bist du einem Klima-Irrtum aufgesessen, der wahrscheinlich alten Schulbüchern entstammt. Lediglich ca. 3% der weltweiten CO2-Emissionen sind vom Mensch verursacht. Der Rest setzt sich aus vulkanischen Emissionen, geologischer Ausgasung und der Atmung von Boden- und Landorganismen zusammen. Wegen diesen 3% CO2-Ausstoß wird nun ein riesiges Faß aufgemacht, internationale Klimaabkommen unterzeichnet etc... uns das alles wegen einem lebensnotwendigen, ungiftigen Stoff, der außerdem Quelle allen organischen/tierischen Lebens und essentielle Pflanzennahrung darstellt. Der Mensch ist nicht für Erderwärmung oder Klimawandel verantwortlich, dazu würden die 3% CO2-Emissionen schlicht nicht ausreichen. Auch einen Treibhauseffekt gibt es nicht.

Auch gibt es am Klima nichts zu retten, weil der Mensch schlicht und einfach keinen Einfluß darauf hat.

 

Welche Lobby genau wie von diesem gut gepflegten Klima-Irrtum profitiert möchte ich mal wissen.

 

Im Gegensatz zum Herumdoktern an den CO2-Emissionen würden mit Einführung bzw. Nachrüstung des (Diesel-)Rußfilters sofort und unmittelbar die Bewohner der Ballungszentren von deutlicher steigerung der Lebensqualität sowie den wahrscheinlich stark zurückgehenden Astmaerkarankungen profitieren.

 

@Steffen

 

Hic Rhodus, hic saltus.

 

Du wirst schon noch fündig, oder gibst du immer so schnell auf?

 

@Hartmut

 

Hallo Hartmut ;)

 

1.)

Der Führerschein ist noch lange kein Zeugnis für die Fähigkeit ein Fahrzeug zu führen.
Richtig. Auch gibt es kein Grundrecht auf einen Führerschein. Wie Grobi und Mr. Biggun schon sehr richtig schreiben ist es jedoch der falsche Ansatz die Symptome zu bekämpfen, auch wenn es der leichteste ist. Vielmehr sollte man das Problem an der Wurzel packen und endlich eine anspruchsvolle und gestaffelte Fahrausbildung anbieten, verbunden mit Fahrsicherheitstrainings. 95% aller FS-Besitzer in Deutschland wissen zwar dass sie ein System namens ABS im Fahrzeug haben, eine ABS-Vollbremsung aus hohen Geschwindigkeiten mit anschließendem Ausweichen hat aber kaum einer von jeden je geübt. Ein großtel aller Unfälle ließen sich vermeiden wenn die Leute wüssten wie man richtig bremst. All dies lernt man jedoch nicht in der Fahrschule.

 

Nur möchte ich den von euch sehen, der bereit, ist seinen Führerschein abzugeben, nur weil ( Alter Gesundheit) er nicht mehr V-max auf der AB fahren kann, oder will.

 

Hier! Ich! Aber was hat das mit V-Max zu tun?

 

 

 

Punkt 2 ist gegenstandslos. Mr. Biggun hat trotzdem etwas vollkommen korrektes dazu geschrieben.

 

3.)

Sicherheit. Natürlich gehören Autobahnen zu den sichersten Straßen überhaupt. Und so soll es auch bleiben. Das die Unfälle relativ glimpflich ablaufen, liegt nicht am können der Autofahrer, sonder an der Sicherheitstechnik Das Thema Unfälle Stadt und Land gehört sicher nicht hier her. Dieser Vergleich hinkt.

 

Der Vergleich zur Stadt- und Landstraße gehört essentiel zu dieser Diskussion dazu, auch wenn es dir nicht passt. Die Autobahnen sind die sichersten Straßen der Republik. Obwohl über sie 30 % des Verkehrs abgewickelt wird und die Verkehrsdichte 20mal höher als auf anderen Straßen ist, gibt es dort die wenigsten Toten und Verletzten. Während insgesamt auf deutschen Straßen 1990 das Risiko bei 17 Verkehrstoten pro Milliarde Kilometer lag, betrug es auf Autobahnen 6,9 Verkehrstote.

Obwohl der Verkehr immer dichter wurde, sank die Zahl der Verkehrstoten seit 1970 kontinuierlich.

 

Meine Erfahrungen im BAB-Verkehr sind deinen genau gegenteilig, daher brauche ich sie nicht näher ausführen.

 

Punkt 4. bietet nicht ausreichend Diskussionsbasis. Bitte fahr doch erstmal eine moderne Limousine und 250 km/h bevor du dir eine Meinung dazu bildest. Vermutungen über die Fahrbahnbreite sind keiner sachlichen Diskussion förderlich.

 

Und hier noch ein paar Anregungen für alle:

 

Wenn unbedingt ein Tempolimit, warum dann die aus den Nachkriegszeiten stammenden ;) bzw. :licht: ? Wäre im Falle eines unvermeidbaren generellen Tempolimits nicht Europaweit 200 km/h sinnvoller und fortschrittlicher um der gravierend verbesserten aktiven und passiven Fahrzeugsicherheit einen Tribut zu zollen und wenigstens einigermaßen komfortables Reisen auf langen Strecken zu ermöglichen?

 

In diesem Sinne....

PRO ;) EUROPAWEIT!

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@Steffen

 

Hic Rhodus, hic saltus.

salta - frei nach Hegel :licht:

 

Du wirst schon noch fündig, oder gibst du immer so schnell auf?
Ja, in diesem Fall ist es absolut angezeigt, die Hoffnung aufzugeben.

 

Nachtrag:

 

Lediglich ca. 3% der weltweiten CO2-Emissionen sind vom Mensch verursacht.

Dieses Postulat stützt sich ebenfalls auf die Suchfunktion? ;)

Edited by Steffen
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Ich meine in Erinnerung zu haben, daß z.B. Methan ein weitaus schlimmeres Treibhausgas ist als CO2 - und größere Mengen Methan entstehen beispielsweise bei der Großviehhaltung.

 

Möchte jemand mal durchrechnen, welchen Umweltschaden die (staatlich/europäisch subventionierte!) Landwirtschaft verursacht, im Vergleich zum Straßenverkehr?!

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@Bes: ;)

 

Ich hab damit nicht zum Ausdruck bringen wollen, daß man plötzlich der Treibhausgase wegen aufs Fleisch verzichten soll.

Nur sollte Deutschland bzw. die EU endlich davon Abstand nehmen, etwas zu subventionieren, was die Umwelt mglw. mehr schädigt als der Straßenverkehr.

 

Aber wie kann man von so einem Bürokratenwasserkopf wie der EU auch logisches Denken verlangen...

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@Netghost:

Auf letzterer gibt es Gegenverkehr, deshalb ist ein Einscheren nach dem Ueberholvorgang unerlaesslich, ja sogar lebensnotwendig. Auf der BAB ist es "nur" der Schnellere der dahinten eingeflogen kommt, das koennte vernachlaessigbar sein.
Dieses ist ein Zitat von mir, wo ich versuchte, Dir den Unterschied des Ueberholens auf der BAB und auf der Land- bzw. Bundesstrasse naeher zu bringen. Mit den ersten beiden Worten dieses Zitats ist die Land- bzw. Bundesstrasse gemeint.

Ich wiederhole dieses deswegen noch einmal, weil Du es bei Deiner Beantwortung meines laengeren Beitrages entweder verdraengt oder geflissentlich unterschlagen hast - eben Netghost-typisch. Glaubst Du sicherlich nicht, dass es typisch fuer Dich ist, ich kann Dir aber etliche Beispiele in diesem und in einem anderen Forum auffuehren, wo Du derart verfaehrst, insbesondere, wenn Du mit Menschen "diskutierst", die nicht Deiner Meinung sind.

Damit Du nun nicht wieder verzweifelt versuchst, mir einen Strick aus diesem Zitat zu drehen, wuerde ich Dich bitten, vor einer Antwort doch noch einmal den ganzen Beitrag zu lesen - und zumindest versuchen, ihn halbwegs zu verstehen.

 

Zu Deinem angeblich so repräsentativen Szenario:

 

QUOTE 

Wie soll man denn eigentlich das Verhalten des Fahrers bezeichnen, der seinem Vordermann durch Blinken, Lichthupe, dichtes Auffahren und wieder Zurueckfallenlassen auf sein vermeintliches Recht auf schnelle Fahrt aufmerksam macht, obwohl der Vordermann das Rechtsfahrgebot gar nicht missachtet?

Unsachlichkeiten und schwammige Eventualitäten habe ich zum besseren Verständnis entfernt.

Ein Recht auf schnelle Fahrt lässt sich nirgends herleiten, das müsstest du selbst am besten wissen. Auf der anderen Seite steht jedoch das Rechtsfahrgebot, geschaffen dazu allen Verkehrsteilnehmern ein zügiges Vorankommen bei der Geschwindigkeit ihrer Wahl zu ermöglichen. Eigentlich wäre das Rechtsfahrgebot überflüssig, wenn nicht die Unsitte vorherrschen würde, nach dem Überholen nicht wieder einzuscheren. Dazu aber später mehr. Die von Dir geschilderte Situation habe ich in über 10 Jahren und ~ 350.000 km genau 2 mal erlebt. Deshalb ist sie so unheimlich repräsentativ... Aber mal ehrlich Harry, fast ausnahmslos alle Bedrängten, die ich beobachte, haben selbst hart daran gearbeitet dass sie in diese Situation kommen. Aus Spaß drängelt niemand.

Schauen wir uns doch noch dieses nette Beispiel an. Anstatt eine Antwort auf eine einfache und verstaendliche Frage - Du hast sie ja zum eigenen Verstaendnis noch simplifiziert - zu geben, lamentierst Du wieder ueber das boese Verhalten des Linksspurblockierers herum, und behauptest, das von mir beschriebene Szenario nur 2mal innerhalb von 10 Jahren und einer satten Anzahl von Kilometern selbst beobachtet zu haben. Sorry, Netghost, hier muss ich dann annehmen, dass Du betriebsblind bist. Es gibt in diesem Forum etliche Beitraege, die genau dieses Szenario beschreiben - und zwar haeufiger. Ich denke, ich hatte Dir in meinem letzten Beitrag sogar einen aktuellen Link dazu geliefert. Hast Du den etwa verdraengt? ;) Oder handelst Du so, wie Du mir immer vorwirfst: Was nicht sein darf kann nicht sein....?

 

Dass die Schnellfahrer häufiger jammern ist gleichermaßen eine Legende.
Find' ich gut, damit erklaerst Du dieses Forum zur Legende. Freut mich, an einer Legende mitzuwirken, bleibt nur zu hoffen, dass unsere Nachfahren spaeter aehnlich denken.... Lies' mal quer in diesem Forum, insbesondere ist der Bereich "Geschwindigkeitsverstoss" zu empfehlen. Dort findest Du all die von mir erwaehnten Jammereien zuhauf, meistens verbunden mit dem Wort "Abzocke".

 

Die Überholvorgänge gleichen sich sehr wohl. Rückspiegel, schauen ob vorne frei ist, blinker, beschleunigen, rausziehen, überholen, einscheren. Was soll jetzt auf der Autobahn anders sein?

Ich habe Dir in meinem letzten Beitrag versucht zu erklaeren, worin m.E. der Unterschied liegt. Zum besseren Verstaendnis ist die Antwort ganz oben in diesem Beitrag noch einmal zitiert.....

 

Warum sollte man auf der Autobahn nach dem Überholen dahindösen dürfen?
Wer sagt denn, dass man das duerfe? Kannst Du irgendwo in diesem Forum - selbst wenn Du bis zum allerersten Beitrag zurueck gehst - irgendwo einen Hinweis finden, wo jemand sagt, dass man das duerfe?

 

Warum soll ein Überholvorgang nicht gleichermaßen zügig und aufmerksam durchgeführt werden?

Auch hier wieder, aehnlich wie oben: Wer sagt denn, dass dem nicht so sein sollte?

 

Viele Fragen, keine Antworten...

Das mag daran liegen, dass Deine Fragen recht rhetorisch sind, also gar keiner Antwort beduerfen. Nichtsdestoweniger habe ich es halbwegs versucht, denke aber, dass Du dich jeglichem Verstaendnis ganz einfach verweigerst. Letztendlich versuche ich nur, einem "kultivierten Schnellfahrer" zu erklaeren, dass man doch Verstaendnis fuer Fehler der anderen haben und die anderen nicht immer sofoert als die boesen Schleicher und Blockierer verdammen sollte..... Ich, als Befuerworter des gemaechlicheren Fahrens, versuche ja auch, Verstaendnis fuer die Fehler der Schnellfahrer zu haben und verdamme sie nicht generell als Raser und Draengler, obwohl mir das von bestimmten Seiten in diesem Forum immer wieder unterstellt wird.

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Guest Chris11

Hallo,

 

gestern abend kurz vor dem dunkel werden wieder erlebt. Recht wenig Verkehr 3 spurige BAB. 2x auf Mutterseelenallein (mittlere und rechte Spur war mindestens 800m frei) mit 130 auf der linken Spur fahrende Autos aufgelaufen. Beides mal vom Begrenzer auf 130 abgebremst, dabei versucht, mich mit Lichthupe bemerkbar zu machen. Als ich dann so einige 100m mit gleicher Geschwindigkeit hinterhergefahren bin (Sicherheitsabstand) haben die auf die mittlere Spur gewechselt. Waren beides mal junge Frauen am Steuer. Die schauten recht verstört. Was machen und lernen die in der Fahrschule? Die nächste Steigerung ist nur noch ein kräftiger Ruck am Lenkrad und es gibt eine weitere Schlagzeile in der Bildzeitung.

 

Mit freundlichem Gruß

Christian

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Lediglich ca. 3% der weltweiten CO2-Emissionen sind vom Mensch verursacht.

Dieses Postulat stützt sich ebenfalls auf die Suchfunktion? ;)

Nein, das ist Schulwissen. :geil::licht:

kannst du dazu eine aktuelle und seriöse quelle nennen, bitte?

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Mit den ersten beiden Worten dieses Zitats ist die Land- bzw. Bundesstrasse gemeint.

Ich wiederhole dieses deswegen noch einmal, weil Du es bei Deiner Beantwortung meines laengeren Beitrages entweder verdraengt oder geflissentlich unterschlagen hast - eben Netghost-typisch.

Wenn du meinen Beitrag gelesen hättest, dann wüsstest du, das ich sehr wohl darauf eingegangen bin. Extra für dich ganz besonders lernresistenten: Ich unterschlage oder verdränge hier nichts. Sollte ich einen deiner Meinung nach wesentlichen Punkt übersehen oder nicht ausreichend gewürdigt haben, so genügt ein kleiner Hinweis. Die permanente und unsachliche Pöbelei kannst du dir sparen! Ich kann ja verstehen dass dir meine Ansichten und Meinungen nicht passen, aber das ist noch lange kein Grund hier permanenet unsachlich und ausfallend zu werden. Bitte bleib sachlich und trage einenTeil dazu bei, dass dieses Forum wieder auf das gleiche hohe Niveau kommt, auf dem es einmal war (wie ich kürzlich auf einer Recherche in den Forumsjahren 1999 und 2000 festgestellt habe). :licht:

 

Ich wuerde ich Dich bitten, vor einer Antwort doch noch einmal den ganzen Beitrag zu lesen.

(Unsachlichkeiten bereinigt)

Gesagt, getan. Das von dir gezeichnete Verhalten wäre, wenn es denn vorkommen sollte, dumm. Genau das willst du wohl hören, aber es entspricht trotzdem der Tatsache. In der Realität beobachte ich ein solches Verhalten jedoch extrem selten, was nicht beduetet, lieber Harry, dass es nicht vorkommt. Ich, ja sogar ich bin schon rechts überholt worden, obwohl ich nicht gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen habe und gewiss nicht langsam unterwegs war, sondern oberhalb meiner dir bekannten und von dir gern verdrängten Reisegeschwindigkeit. Ich bin in besagten 10 Jahren und 350.000km nun 2 mal bedrängt und ein mal rechts überholt worden, wohl aber hunderte male behindert, geschnitten und blockiert worden. Hinzu kommt dass sich in diesen zehn Jahren das Klima auf der Autobahn deutlich verbessert hat, es gibt weniger Risikobereitschaft, der Umgang miteinander ist besser und ich habe seit vielen Jahren kein Ausbremsmanöver mehr beobachten müssen. Was jedoch stark zugenommen hat, ist die bereits beschriebene Mentalität, der Teilnahme am Straßenverkehr nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenken zu müssen oder anderen VTs die eigene Ideologie aufzwingen zu wollen. Übrigens auch ein Punkt, den du wahrscheinlich nicht verdrängt sondern schlicht übersehen hast.

 

Schade auch dass du zu meiner Fragestellung bezgl. des Überholvorganges nicht sachlich Stellung genommen hast. Das Thema liegt mir wirklich am Herzen und die Fragen waren nicht rhetorisch, sondern durchaus ernst gemeint (was natürlich Bereitschaft voraussetzt, sich mit dem Vergleich auseinanderzusetzen zu wollen).

 

Letztendlich versuche ich nur, einem "kultivierten Schnellfahrer" zu erklaeren, dass man doch Verstaendnis fuer Fehler der anderen haben und die anderen nicht immer sofoert als die boesen Schleicher und Blockierer verdammen sollte..... Ich, als Befuerworter des gemaechlicheren Fahrens, versuche ja auch, Verstaendnis fuer die Fehler der Schnellfahrer zu haben und verdamme sie nicht generell als Raser und Draengler, obwohl mir das von bestimmten Seiten in diesem Forum immer wieder unterstellt wird.

 

Das liegt wahrscheinlich an deinem inflationären Gebrauch des permanent in den Dreck gezogenen Begriffes "Kultivierter Schnellfahrer". Deine Absicht in allen Ehren, aber du weisst selbst sehr genau, dass ich immer und immer wieder für mehr Sicherheit und ein besseres Miteinander auf unseren Straßen eintrete. Bereits lange vor dem Führerschein habe ich gelernt für andere mitzudenken, mich darauf einzustellen dass sie Fehler machen können und mit diesen Szenarien umzugehen. Es gibt aber auch Dinge, die ich nicht tolerieren kann und will. Hierzu gehören unter anderem mangelnde Aufmerksamkeit, Desinteresse und allem voran die bagatellisierung und Förderung von Inkompetenz (ein in diesem Thema leider oft gebrauchtes Argument PRO Tempolimit). ;)

 

@indy

 

Sehr schön und leicht verständlich zusammengefasst ist die ganze Thematik hier.

 

Weitere Quellen:

 

Meeresspiegelschwankungen

 

Irrtümer des IPCC

 

Spiegel.de - Mangelhafte Modelle

 

Milankovitch-Zyklen

 

"Der Treibhauseffekt" von Wolfgang Thüne (kontrovers)

 

CO2 Science Magazine

 

Energetik Leipzig - Treibhauseffekt

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Sorry, mit der CO2-Theorie bist du einem Klima-Irrtum aufgesessen, der wahrscheinlich alten Schulbüchern entstammt. Lediglich ca. 3% der weltweiten CO2-Emissionen sind vom Mensch verursacht. Der Rest setzt sich aus vulkanischen Emissionen, geologischer Ausgasung und der Atmung von Boden- und Landorganismen zusammen.
Jetzt frage ich mich aber wirklich wie du auf diese Zahl kommst. Meine Theorie stützt sich z. B. auf eine Veröffentlichung des UBA aus diesem Jahr, aus der ich kurz zitieren möchte:

Globaler Klimawandel 2004

Für Kohlendioxid (CO2) stieg die Konzentration seit der Industrialisierung um nahezu 30 %. Hier sind sowohl das inzwischen erreichte Niveau (367 ppm gegenüber 280 ppm in der vorindustriellen Zeit) als auch die aktuellen Anstiegsraten (derzeit ca.1,5 ppm pro Jahr) für die letzten 20.000 Jahre einzigartig.Zieht man in die Betrachtung weit zurück liegende Zeiträume ein,so findet man während der letzten 420.000 Jahre keine vergleichbaren Konzentrationen

 

Der Mensch ist nicht für Erderwärmung oder Klimawandel verantwortlich, dazu würden die 3% CO2-Emissionen schlicht nicht ausreichen. Auch einen Treibhauseffekt gibt es nicht

 

Du bestreitest den Treibhauseffekt nicht aber die Erderwärmung. Wie passt das zusammen? In den letzten 20 Jahren hat es eine Steigerung der Erdtemperatur in einer Größenordnung gegeben, wie sie in der bisherigen Erdgeschichte noch nicht aufgetreten ist. Warum sollte eine solche Erwärmung zufällig gerade jetzt auftreten, wenn der Mensch daran fast nicht beteiligt ist?

 

Zum Thema Anteil des Menschen an der Erderwärmung siehe auch den folgenden Link:

http://www.dwd.de/de/FundE/Observator/MOHP...w_brief_014.pdf

 

Sicherlich kann man über die Genauigkeit von Klimamodellen streiten (z. B. über das CO2-Speicherungsvermögen von Ozeanen), es gibt aber keine ernstzunehmende Theorie, die der vorhergesagten anthropogenen Erwärmung widerspricht. Umstritten ist lediglich die Größe des Effekts. Willst du dich darauf verlassen, dass die für uns günstigste Variante eintreten wird? Und selbst wenn man die Modelle mal außer acht läßt, zeigen die Temperaturmessungen der letzten Jahre bereits die Richtung deutlich an - und zwar steil nach oben.

 

Ich meine in Erinnerung zu haben, daß z.B. Methan ein weitaus schlimmeres Treibhausgas ist als CO2 - und größere Mengen Methan entstehen beispielsweise bei der Großviehhaltung.

Es ist nervig, dass hier immer wieder die Bekämpfung eines Übels deswegen als nicht notwendig dargestellt wird, da es ja andere noch viel schlimmere Übel gibt. (Methan bzw Russ versus CO2, Umweltverhalten der USA bzw anderer Länder versus das der BRD, etc.) Wie oft muss man es denn noch wiederholen: Man kann das eine tun ohne das andere zu lassen.

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Und noch als Nachtrag zu deinen Links:

 

Die Theorien der aufgeführten Kritiker sind in der Zwischenzeit widerlegt worden. Siehe hierzu auch die Veröffentlichung von Dr. Bakan vom Max-Planck-Institut in Hamburg und Prof. Raschke von der Uni Hamburg in Heft 3/4 der Zeitschrift Promet von 2002. Leider habe ich den Artikel nicht online gefunden.

In der Beurteilung des anthropogenen Anteils der Erderwärmung sind sich eigentlich weltweit alle renommierten meteorologischen Forschungsinstitute einig. Außenseitermeinungen gibt es fast in allen wissenschaftlichen Forschungsgebieten, mit solchen Thesen (je abwegiger, desto besser) läßt sich in Form von Buchveröffentlichungen gutes Geld verdienen.

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Nein, das ist Schulwissen. :B):;)

In Baden-Württemberg jedenfalls nicht. Ich stimme mit @LiLas Antwort überein, dass es sich hierbei um Extrempositionen handelt, wie sie in jeder Wissenschaft anzutreffen sind. Da sie offenbar auch schon widerlegt worden sind, erübrigen sich weitere Ausführungen hierzu.

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... es gibt viele ölfelder und uranvorkommen die wurden noch nicht mal gefunden !

Aber du weisst, das es sie gibt. Alle Achtung.

 

 

also für das fachwissen braucht man kein diplom,

erkundige dich mal in richtung - wann und wo neue Ölfelder erschlossen wurden/werden,

dann fällt dir mit sicherheit auf das jährlich neue gefunden werden,

und nun nenn mir ein logisches argument welches sagt das das nicht auch noch ne

weileso weiter gehen wird - und somit kann niemand sagen wann genau

das Öl alle sein wird.

 

und zum thema Uran - schauen wir mal nach sibirien - ein großteil ist noch nicht

geologisch untersucht worden, auch dort findet man täglich was neues....

und das Ural gebirge (oder wie das heißt, trennt europa zu rußland, keine ahnung wies genau heißt),

hier gilt das selbe - ich frag mich halt manchmal voher unser umwelt terrorist tritin sein halbwissen hernimmt,

bzw. der rest der leute die den müll nachplappern...

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Globaler Klimawandel 2004

Für Kohlendioxid (CO2) stieg die Konzentration seit der Industrialisierung um nahezu 30 %. Hier sind sowohl das inzwischen erreichte Niveau (367 ppm gegenüber 280 ppm in der vorindustriellen Zeit) als auch die aktuellen Anstiegsraten (derzeit ca.1,5 ppm pro Jahr) für die letzten 20.000 Jahre einzigartig.Zieht man in die Betrachtung weit zurück liegende Zeiträume ein,so findet man während der letzten 420.000 Jahre keine vergleichbaren Konzentrationen

 

würde mich doch wirklich mal interessieren, wer das vor 420000 jahren gemessen hat....

 

 

Du bestreitest den Treibhauseffekt nicht aber die Erderwärmung. Wie passt das zusammen?
hm, irgendwie impliziert das, daß du dir nicht vorstellen kannst, daß es andre ursachen für temperatutschwankungen geben könnte als einen treibhauseffekt.

 

 

In den letzten 20 Jahren hat es eine Steigerung der Erdtemperatur in einer Größenordnung gegeben, wie sie in der bisherigen Erdgeschichte noch nicht aufgetreten ist.

 

die erdgeschichte ist über 4 mrd. jahre lang. woher will irgendein mensch wissen, was es da schon gegeben hat und was nicht?

 

 

Warum sollte eine solche Erwärmung zufällig gerade jetzt auftreten, wenn der Mensch daran fast nicht beteiligt ist?
warum sollte sie nicht? warum gab es eiszeiten? warum sind die dinosaurier ausgestorben?

 

ups, es passieren ja doch auch dinge, ohne das der mensch nachhilft.

 

 

Es ist nervig, dass hier immer wieder die Bekämpfung eines Übels deswegen als nicht notwendig dargestellt wird, da es ja andere noch viel schlimmere Übel gibt.

 

100% zustimmung.

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würde mich doch wirklich mal interessieren, wer das vor 420000 jahren gemessen hat....

 

die erdgeschichte ist über 4 mrd. jahre lang. woher will irgendein mensch wissen, was es da schon gegeben hat und was nicht?

Aehem, frost, Du bist nicht gerade sehr beleckt in Sachen Geologie und Forschung ueber die Entwicklung unseres Planeten, oder? Ich empfehle Dir mal ein paar Sendungen auf National Geographic oder Discovery, ersatzweise auch die dritten Programme in D'land. Die sind ergiebiger als die nachmittaeglichen Talkschows und Soap Operas auf den privaten Kanaelen...... :P

 

hm, irgendwie impliziert das, daß du dir nicht vorstellen kannst, daß es andre ursachen für temperatutschwankungen geben könnte als einen treibhauseffekt.

Jetzt gib' aber mal 'nen Tipp, was kann denn z.B. die Ursache sein fuer die nicht unerhebliche Temperaturerhoehung innerhalb der letzten - sagen wir mal 120 - Jahre? Faellt Dir wenigstens irgendwie auf, dass in diesem Zeitraum die Industrialisierung auf diesem, unseren Planeten einen erheblichen Aufschwung hatte?

 

warum gab es eiszeiten? warum sind die dinosaurier ausgestorben?

Nu komm' warum diese Fragen? Das alles sollte Dir doch eigentlich schon in der Schule erlaeutert worden sein, oder wird das jetzt auch nicht mehr gelehrt? Falls dem so ist, ein praktischer Tipp: Google mal.... :D

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Jetzt gib' aber mal 'nen Tipp, was kann denn z.B. die Ursache sein fuer die nicht unerhebliche Temperaturerhoehung innerhalb der letzten - sagen wir mal 120 - Jahre?
Ich kann Dir einen Tipp geben: Seit Beginn der wissenschaftlichen Sonnenbeobachtung ist deren Aktivität gestiegen. Und es gibt auch nicht wenige Wissenschaftler, die ausrechnen, was auch nur 0.01% mehr Sonnenaktivität ausmacht.

 

Aber darauf hinzuweisen, daß der Mensch nicht allein Schuld ist und keineswegs allmächtig ist, ist heutztage nicht pc.

Doch die Sonne interessiert es einen Dreck, was die kleinen Menschlein auf diesem winzigen Erdhaufen im All denken.

Rate mal, was allein ein Rülpser der Sonne für eine Energie hat, wenn eine 700000km durchmessende Protuberanz von 80000°K ins All geschleudert wird (14.3.2004, ohne die Erde zu treffen).

 

Auch andere Faktoren wie Pinatubo, Mount St.Helens usw. können das Weltklima gleich mal um 1° abkühlen!

Ein neuer Ausbruch eines Supervulkans wie z.B. derjenige, der vor Jahrmillionen fast ganz Indien mit Lava bedeckt hat, könnte die Atmosphäre für Jahrzehnte verdunkeln und eine neue Eiszeit einläuten.

 

Wir können nur mithelfen die Erde zu erwärmen. Was nicht prinzipiell schlecht sein muß.

 

Zu Zeiten der Dinos war die Antarktis grün und mit Urwäldern bedeckt. In Norwegen wachsen Obstbäume, was vor 200 Jahren undenkbar war. Und die Sahara begrünt sich schon jetzt wieder! Auch indische Wissenschaftler progostizieren steigende Monsunniederschläge mit zunehmender Erwärmung. Die letzten Jahrzehnte gaben ihnen Recht. Da ist man in Indien froh drüber, Monsun ist Leben!

Auch wenn weit vor der Küste Indien ein kleiner Staat namens Malediven baden geht. Die Amis nennen so etwas Kollateralschaden.

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Wir können nur mithelfen die Erde zu erwärmen.
Das ist ja das Dumme, die natuerlichen Sachen, wie Sonnenruelpser und Vulkanausbrueche gab es ja schon immer, der bloede Mensch fuehrt ein Additiv hinzu, das den Tropfen, der das Fass zum Ueberlaufen bringt, bedeuten kann.
Und die Sahara begrünt sich schon jetzt wieder!

Ist dem so? Ich habe davon noch nichts gehoert, das soll aber nichts bedeuten. Wovon ich aber gehoert habe, ist, dass die Wueste Gobi sich massiv ausbreitet - hast Du auch davon gehoert?

Da ist man in Indien froh drüber, Monsun ist Leben!
Aehem, die Leute, die letztens im Fernsehen zu sehen waren, weil sie sich vor den Fluten auf die Daecher ihrer Haeuser oder auf die Baeume gerettet haben, sahen ganz und gar nicht so froehlich aus. Selbiges galt fuer die Bilder der Ueberschwemmungskatastrophen des letzten Jahres und wird fuer die der kommenden Jahre auch gelten....
Auch wenn weit vor der Küste Indien ein kleiner Staat namens Malediven baden geht.

Wenn's mal nur dieser kleine Staat waere.... Obwohl, gerade um ihn ist es schade, beherbergt er doch eines der schoensten tauchgebiete dieser Erde....

Nein, auch andere Staaten gehen baden, im wahrsten Sinne des Wortes. Bangladesh, China, Philippinen, Malaysia, Indonesien - um nur mal einige von "um die Ecke" zu nennen. Gestern erst in den hiesigen Nachrichten gemeldet: Wasserstand im Victoriahafen innerhalb der letzten 50 Jahre um 15 cm gestiegen - wobei gleich gesagt wurde, dass da neben der Klimaerwaermung auch andere Faktoren mit einspielen.

 

Erst letztens hatten wir hier im Forum eine Diskussion, dass sich das Klima gar nicht erwaermt, sondern eher abkuehlt. Andererseits hoert man in letzter Zeit aber wieder mehr von der Erwaermung..... ja was denn nun, fragt sich der interessierte Laie und forscht nach: Und siehe da, der Trend geht eindeutig zur Erwaermung, oder etwa doch nicht?

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Ist dem so? Ich habe davon noch nichts gehoert, das soll aber nichts bedeuten. Wovon ich aber gehoert habe, ist, dass die Wueste Gobi sich massiv ausbreitet - hast Du auch davon gehoert?
http://www.zum.de/Faecher/Materialien/hupf...les/sahara.html

Es ist alles ein hin und her. Leben und sterben. Von der Gobi habe ich aber nichts gehört.

Da ist man in Indien froh drüber, Monsun ist Leben!
Aehem, die Leute, die letztens im Fernsehen zu sehen waren, weil sie sich vor den Fluten auf die Daecher ihrer Haeuser oder auf die Baeume gerettet haben, sahen ganz und gar nicht so froehlich aus. Selbiges galt fuer die Bilder der Ueberschwemmungskatastrophen des letzten Jahres und wird fuer die der kommenden Jahre auch gelten....
Ja, da sterben bedauerlicherweise mal 150000 Menschen, wenn Monsun und Taifun zusammen den Golf von Bengalen überschwemmmen. Dafür wurden wieder mal 1 Milliarde Menschen über das Jahr gerettet.

Indien ohne Monsun wäre eine lebensfeindliche Wüste. Und ohne Monsun gibt es kaum Regen, nur an der Südspitze und im Nordosten. Was meinst Du, was das für eine Katastrophe wäre, wenn Südasien ohne Regen bliebe? 1.5 Millarden Menschen auf der Flucht. Da würdest Du selbst in HK etwas von mitkriegen.

Wasser ist doch das zentrale Lebenselixier schlechthin. Wir kennen keinen einzigen Organismus, der ohne existieren kann.

ja was denn nun, fragt sich der interessierte Laie und forscht nach: Und siehe da, der Trend geht eindeutig zur Erwaermung, oder etwa doch nicht?
Im Augenblick scheint es sich zu erwärmen. Aber wir sind noch mitten in der natürlichen Schwankungsbreite. Es gibt auch Stimmen die sagen, daß die Erderwärmung zum Versagen des Golfstroms und anderer Meeresströme führt, das wiederum zur Erkaltung von Europa usw. und darauf hin wieder die Gletscher vorstoßen und eine neue Eiszeit einläuten. Und das ganze Spiel wieder von vorne, weil die Eisabschmelzung aufgehört hat und der Mechanismus der ausgleichenden Meeresströme wieder in Gang kommt.

Oder wird vorher die Sonne ungemütlich oder stattdessen der Supervulkan Yellowstone aktiv oder kommt wieder ein 10km-Brocken aus dem All? Dann gute Nacht. Wörtlich zu nehmen!

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Auch andere Faktoren wie Pinatubo, Mount St.Helens usw. können das Weltklima gleich mal um 1° abkühlen! Ein neuer Ausbruch eines Supervulkans wie z.B. derjenige, der vor Jahrmillionen fast ganz Indien mit Lava bedeckt hat, könnte die Atmosphäre für Jahrzehnte verdunkeln und eine neue Eiszeit einläuten.
Stand der Wissenschaft ist, dass natürliche Faktoren für ca. 30% der derzeitigen Erderwärmung verantwortlich sind. Das es Klimakatastrophen potentiell auch durch natürliche Ereignisse geben kann (und in der Erdgeschichte wohl auch schon gab) berechtigt doch wohl nicht dazu, eine menschengemachte Klimakatastrophe einfach zu akzeptieren.

 

die erdgeschichte ist über 4 mrd. jahre lang. woher will irgendein mensch wissen, was es da schon gegeben hat und was nicht? würde mich doch wirklich mal interessieren, wer das vor 420000 jahren gemessen hat....

 

Es gibt ein Spezialgebiet der Meteorologie, die s. g. Paleoklimatologie, die sich genau damit befasst. Ist aber nicht mein Spezialgebiet, wenns dich interessiert => googlen.

 

Wir können nur mithelfen die Erde zu erwärmen. Was nicht prinzipiell schlecht sein muß.
Mehr Wärme auf unserem Planeten bedeutet mehr Energie in der Wetterküche, d. h. eine Zunahme extremer Ereignisse. Es wird mehr regnen, aber die größeren Regenmengen fallen in immer kürzerer Zeit, d. h. es kommt zu Überschwemmungen und Bodenerosion, so dass der Regen mehr schadet als nützt. Das einige Regionen von der Klimaveränderung profitieren (z. B. der Süden Russlands) wird von den negativen Auswirkungen in vielen Teilen der Welt locker überwogen. Und zum Thema Wüstenbildung mußt du nicht nach Afrika oder Asien schauen du brauchst nur im Sommer mal nach Brandenburg und Sachsen zu fahren. Da geben die Bauern reihenweise auf wegen der Trockenheit.

 

Es gibt auch Stimmen die sagen, daß die Erderwärmung zum Versagen des Golfstroms und anderer Meeresströme führt, das wiederum zur Erkaltung von Europa usw. und darauf hin wieder die Gletscher vorstoßen und eine neue Eiszeit einläuten. Und das ganze Spiel wieder von vorne, weil die Eisabschmelzung aufgehört hat und der Mechanismus der ausgleichenden Meeresströme wieder in Gang kommt.

 

Diese Ausgleichsprozesse laufen in Zeiträumen ab, die für geologische Prozesse üblich sind. Glaubst du, dass nach einem Abreisen des Golfstroms sich das Klima nach einigen Monaten wieder normalisiert??? Nach einem Abreisen des Golfstroms werden wir in Deutschland für lange Zeit ein Klima haben wie im nördlichen Kanada. Spätestens dann hat sich die Temoplimitdiskussion erledigt, bzw. dreht sich dann um das Tempo von Motorschlitten. Wahrscheinlich haben wir dann aber ganz andere Probleme.

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Das es Klimakatastrophen potentiell auch durch natürliche Ereignisse geben kann (und in der Erdgeschichte wohl auch schon gab) berechtigt doch wohl nicht dazu, eine menschengemachte Klimakatastrophe einfach zu akzeptieren.
Ich fahre eh schon regelmäßig mit dem Radl ins Büro und benutze mein Auto wohlüberlegt (dann üblicherweise mit 4 Personen besetzt). Was soll ich sonst machen? Der Welt als Sannyasin zu entsagen kommt erst im 4.Lebensabschnitt. Jetzt bin ich noch Grihasta (Hausvorstand mit Verantwortung auch für materielle Bedürfnisse der Familie, 2.Abschnitt).

Ich schone die Umwelt wo ich einigermaßen kann, esse vegetarisch und habe schon Hemmungen, eine lästige Mücke zu erschlagen.

Aber ein kleines bißchen Egoismus gönne ich mir doch. Was dann übrig bleibt an Umweltzerstörung das akzeptiere oder toleriere ich notgedrungen. Ich bin kein Missionar, der anderen sein Verhalten aufdrängen will. Zuerst mal habe ich genug an mir selbst zu arbeiten.

Die Energiepreise werden die Angelegenheit schon regeln.

Nach einem Abreisen des Golfstroms werden wir in Deutschland für lange Zeit ein Klima haben wie im nördlichen Kanada.
Und bis dahin sind noch ein paar Jährchen. Und da schon zur Eiszeit vor 20000 Jahren Mitteleuropa besiedelt war, ohne Niedrigenergiehäuser, Wärmepumpen und Solarzellen usw., sollte es jetzt auch noch möglich sein.

Das Leben paßt sich an. Maßvolle Umweltveränderungen erzwingen Evolution und Fortschritt. Wäre vor Jahrmillionen das zentrale Ostafrika nicht versteppt, wären unsere Vorfahren eben in den dann noch zahlreichen Baumkronen geblieben anstatt auf dem Boden zu laufen und die Hände zu gebrauchen.

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Ich fahre eh schon regelmäßig mit dem Radl ins Büro und benutze mein Auto wohlüberlegt
Lobenswert!

 

Was soll ich sonst machen?

max. 130 fahren!

Auch wenn mirs langsam auf die Nerven geht, nochmal mein Leitspruch:

Das eine tun ohne das andere zu lassen!

 

Der Welt als Sannyasin zu entsagen kommt erst im 4.Lebensabschnitt. Jetzt bin ich noch Grihasta
???????

 

Aber ein kleines bißchen Egoismus gönne ich mir doch. Was dann übrig bleibt an Umweltzerstörung das akzeptiere oder toleriere ich notgedrungen. Ich bin kein Missionar, der anderen sein Verhalten aufdrängen will.

 

Wir haben nur eine Welt und wenn jeder nur ein bißchen egoistisch ist in Umweltdingen ergibt das insgesammt ein großes Problem. Und wenn eigenes Verhalten andere schädigt und die Einsicht dafür fehlt, brauchts keinen Missionar sondern den Gesetzgeber.

 

Die Energiepreise werden die Angelegenheit schon regeln.
Das ist der Weg der Grünen - Umweltschutz nur von Niedrigverdienern, nein Danke.

 

Und bis dahin sind noch ein paar Jährchen. Und da schon zur Eiszeit vor 20000 Jahren Mitteleuropa besiedelt war, ohne Niedrigenergiehäuser, Wärmepumpen und Solarzellen usw., sollte es jetzt auch noch möglich sein.

Das Leben paßt sich an. Maßvolle Umweltveränderungen erzwingen Evolution und Fortschritt. Wäre vor Jahrmillionen das zentrale Ostafrika nicht versteppt, wären unsere Vorfahren eben in den dann noch zahlreichen Baumkronen geblieben anstatt auf dem Boden zu laufen und die Hände zu gebrauchen.

 

Erstens wird der Klimawandel u. U. nicht maßvoll verlaufen und zweitens ist die Frage, inwieweit unsere hochtechnisierte Gesellschaft unter sich rapide verschlechternden Rahmenbedingungen zu einer (positiven) Evolution überhaupt fähig ist. Sieht man allein schon an dem Chaos während des Stromausfalls in den USA im letzen Sommer.

Übrigens: Vor 20000 Jahren reagierten unsere afrikanischen Vorfahren auf die Trockenheit in Afrika durch Auswanderung nach Europa. Ein Handlungsmodell auch für heute???

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@LiLa

 

Übrigens: Vor 20000 Jahren reagierten unsere afrikanischen Vorfahren auf die Trockenheit in Afrika durch Auswanderung nach Europa. Ein Handlungsmodell auch für heute???

 

Also ich stelle mir das auf dem Mars ganz knuffelig vor, bißchen Wasser hier, bißchen Wasser dort, schon gibts feine Pflänzlein, die für festen Untergrund und gute Atmosphäre sorgen ... und herrlich unverbaute Ebenen, auf denen sich 4-5 spurige Autobahnen errichten lassen, auf denen sich ruckzuck in die entlegensten Ecken des Planeten vordringen lässt, um diese zu besiedeln und nutzbringend auszubeuten! ;)

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@Besorgter

 

Guter Vorschlag; du gehst mit gutem Beispiel voran und lässt uns in einigen Jahrzehnten wissen, ob deine Mission erfolgreich war. Fänd ich wirklich gut, wenn das mal jemand kompetentes in die Hand nimmst, NASA und ESA kriegt das doch eh nicht gebacken. ;);):lesen:

 

Und noch ein kleiner, gutgemeinter Hinweis: Earth II ist kein Reality-TV, nicht dass du deine Mission mit falschen Vorstellungen antrittst.

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Übrigens: Vor 20000 Jahren reagierten unsere afrikanischen Vorfahren auf die Trockenheit in Afrika durch Auswanderung nach Europa. Ein Handlungsmodell auch für heute???

;) Dann bin ich ja ein "Ausländerkind". Werde mir demnach rechtsradikale Parolen demnächst persönlich zu Herzen nehmen. ;)

 

 

MfG

 

Kaimann

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@LiLa

Was soll ich sonst machen?
max. 130 fahren!
Meist kein Problem. Mein Durchschnittsverbrauch (4.6 Liter, seit 118tkm) liegt unter dem Normverbrauch (4.9 Liter).
???????
Hab doch schon 2 Ashramas erklärt. Die 4 Ashramas sind

- Schüler(in) (soll lernen)

- Hausmann/frau (sorgt für sinnvollen Wohlstand und Wohlergehen der Familie)

- Senior(in) (allmähliche Übergabe der materiellen Dinge an den erwachsen werdenden Nachwuchs)

- Heilige® (vollständige Lösung von der materiellen Welt, totale Vergeistigung [sehr selten verwirklicht])

Wir haben nur eine Welt und wenn jeder nur ein bißchen egoistisch ist in Umweltdingen ergibt das insgesammt ein großes Problem.
Es kommt auf den Grad der Umweltbeeinträchtigung an. Unsere Teilnahme in Foren kostet Strom und somit Energie. Selbst Sport kostet Energie, somit Lebensmittel und Energie für deren Herstellung.

Da sag ich mal: Umwelt ist nicht nur alles außer mir, auch ich gehöre dazu. Mein Wohlbefinden (und das meiner Familie usw.) ist für mich auch Umweltschutz. Diesen Egoismus gönne ich mir, wie wohl zwangsläufig jeder in den ersten 3 Ashramas.

 

Wenn andere (wie evtl. Du) perfekte und völlig durchgeistige Heilige sind - bitteschön - vor denen hätte ich größte Hochachtung. Aber begegnet bin ich noch keinem, allenfalls Scheinheiligen.

 

Und noch eine Erfahrung:

Die Inder sind oft Dreckschweinchen die sich nicht allzuviel um die Umwelt scheren. Stinkende 2-Takter, achtlos weggeworfene Abfälle usw.

Und doch gibt es in Indien viel, viel mehr Natur als in Deutschland. Die für Deutschland so typischen generalstabsmäßig geplanten Ausrottungsaktionen gegenüber "Ungeziefer", "Schädlingen", und "Raubtieren" aller Art sind dem Hindu fremd.

Keine chemische Keule gegen Insekten, keine Treibjagden zur Ausrottung von Wölfen usw., kein zertrampeln von Schlangen die mal über den Weg schlängeln usw.

Mutter Erde verträgt 1 Miiliarde dreckige Inder besser als 80 Millionen lebenshassende Deutsche (um mal die Klischees ganz extrem auszumalen).

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Dann bin ich ja ein "Ausländerkind". Werde mir demnach rechtsradikale Parolen demnächst persönlich zu Herzen nehmen.

 

Es lässt sich genetisch nachweisen, dass sich der Stammbaum der gesamten Weltbevölkerung außerhalb Afrikas letzlich auf eine einzige, vor ca. 100000 Jahren ausgewanderten Frau zurückführen lässt. Solltest du nicht gerade Schwarzafrikaner sein, können dir rechtsradikale Parolen glatt am Arsch vorbei gehen, schliesslich bist du mit den Leuten verwandt. ;);)

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Meist kein Problem. Mein Durchschnittsverbrauch (4.6 Liter, seit 118tkm) liegt unter dem Normverbrauch (4.9 Liter).
Damit liegst du voll im Soll und bist besser wie ich mit meine 5 Litern, weniger geht mit dem Auto aber leider nicht. Wozu diskutieren wir dann eigentlich?

 

Von spirituellen Dingen verstehe ich zu wenig um das mit dir zu diskutieren. Es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht so sehr, als dass ich es wirklich verstehen möchte.

 

Da sag ich mal: Umwelt ist nicht nur alles außer mir, auch ich gehöre dazu. Mein Wohlbefinden (und das meiner Familie usw.) ist für mich auch Umweltschutz. Diesen Egoismus gönne ich mir

 

Ich bin mir sicher, dass dein Wohlbefinden von einem Tempolimit nur minimal beeinträchtigt wird. Im Grunde hast du schon recht damit, dass die Verhältnismäßigkeit der Umweltschutzmaßnahmen stimmen muss. Bei einem Tempolimit ist die aber durchaus gegeben.

 

Die Inder sind oft Dreckschweinchen die sich nicht allzuviel um die Umwelt scheren. Stinkende 2-Takter, achtlos weggeworfene Abfälle usw.

Und doch gibt es in Indien viel, viel mehr Natur als in Deutschland. Die für Deutschland so typischen generalstabsmäßig geplanten Ausrottungsaktionen gegenüber "Ungeziefer", "Schädlingen", und "Raubtieren" aller Art sind dem Hindu fremd.

Keine chemische Keule gegen Insekten, keine Treibjagden zur Ausrottung von Wölfen usw., kein zertrampeln von Schlangen die mal über den Weg schlängeln usw.

Mutter Erde verträgt 1 Miiliarde dreckige Inder besser als 80 Millionen lebenshassende Deutsche (um mal die Klischees ganz extrem auszumalen).

 

Artenschutz und Klimaschutz sind zwei verschiedene Themen, die nicht vermengt werden sollten. Im Bezug auf Artenschutz mag dein letzter Satz stimmen, nicht aber im Bezug auf den Klimaschutz.

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Wozu diskutieren wir dann eigentlich?
Um Mißverständnisse auszuräumen? Imho hast Du Dich etwas an meinem Egoismus gestört, doch dieses Eingeständnis entstammt einigermaßen ehrlicher Selbstkritik.
Ich bin mir sicher, dass dein Wohlbefinden von einem Tempolimit nur minimal beeinträchtigt wird.
Ich mir auch. ;)

Aber was ich bereit bin zu verzichten oder zu opfern, muß doch nicht zwangsläufig für andere gelten. Ich fordere nicht leichtfertig Einschränkungen für andere. Was ein Tempolimit bringen kann, kann man beim Umweltbundesamt nachlesen. Es ist selbst nur bezogen auf den deutschen Pkw-Verkehr nicht so viel. Für Deutschland insgesamt eher enttäuschend. Ist es den Volksaufstand wert?

Ich fahre einfach selber langsamer und laß mich durch etwaige Drängler nicht aus der Ruhe bringen. Machen genug Leute mit, pendelt sich die Geschwindigkeit ganz automatisch auf moderate Werte ein. Und die paar Mal, wo die Schnellfahrer dann Sonntags in aller früh um 2 Uhr zwischen DA und F Gas geben, gönne ich ihnen.

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