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Lenker

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  1. Ah ja. Und das muss so bleiben, oder könnte man das auch ändern? Sie möchten, dass alles so bleibt wie es ist, Ihre Fantasie für mögliche und sinnvolle Veränderungen liegt sehr nahe bei Null. Aber daraus wird nichts, auch Sie werden die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen, ob es Ihnen passt oder nicht.
  2. Fragen Sie das immer noch? Weniger CO2 emittieren, und dabei müssen wir alle mit helfen. Um die "Unmöglichkeit" dieses Ansinnens zu behaupten, arbeiten Sie mit Alles-oder-Nichts-"Argumenten". Sie müssen doch nicht jeden Tag mit einem SUV oder Kombi herumfahren, wenn Sie höchstens bei jeder 10. Fahrt mal etwas Sperriges dabei haben. Übrigens, in meiner Stadt gibt es ein Carsharing-System, stationsgebunden. Meistens erreiche ich mit den Öffentlichen oder per Fahrrad meine Ziele. Wenn nicht, nehme ich mir das kleinstmögliche Fahrzeug, bequem zu buchen per App. Wenn ich etwas transportieren m
  3. Das ist Wunschdenken Ihrerseits, damit Sie sich wieder besser fühlen können. Offenbar brauchen Sie die Vorstellung, dass Andere sich womöglich noch schäbiger gegenüber der Umwelt verhalten. Aber Ihre Behauptungen sind lediglich böswillige Unterstellungen, vollkommen haltlos und durch nichts belegt.
  4. Da haben Sie ja schon das Richtige markiert. Dem Klimasystem ist nämlich die Wirtschaftsleistung vollkommen schnuppe, da zählt nur der absolute Gehalt an CO2 in der Luft. Und der steigt global immer noch weiter an. Die Industrie hat hierzulande tatsächlich Fortschritte erreicht, aber der Verkehrssektor noch nicht. Es nützt dem Klima nichts, den Spritverbrauch von Fahrzeugen pro km zu reduzieren, wenn zugleich die neuen Fahrzeugmodelle immer größer und schwerer werden und vor allem die Menschen damit pro Jahr immer weitere Strecken zurücklegen - das hat die technischen Fortschritte der letzten
  5. Oh, ich gebe mir schon alle Mühe, und nun reicht es immer noch nicht... Oder meinten Sie dedizierter, oder dezenter, oder ...
  6. Das ist wohl richtig. Dann stünde China nicht mehr so schlecht da als globale Umweltsau, und wir würden endlich auch diesen unseren Anteil an Importen mit zu verantworten haben.
  7. "alle" = Strohmann. Hat keiner gesagt außer Ihnen. Aber ich bin sicher, schon 2% der Bangladeshis wären Ihnen zu viel. Das wird sich schon rechtzeitig herumsprechen. Ich werde ja immer nach Belegen gefragt ... Wir in D sind aktuell verantwortlich für 2% der CO2-Emissionen, stellen aber nur knapp 1% der Weltbevölkerung.
  8. Die kommen dann aber trotzdem, und dazu noch die aus Bangladesh. Die werden sagen, wir hätten den Meeresspiegelanstieg schließlich verursacht, also sollen wir sie gefällgst hier unterbringen. Womit sie auch noch Recht haben.
  9. Weiter oben habe ich die aktuelle Keeling-Kurve verlinkt, sehen Sie nach: Der CO2-Gehalt der Luft steigt und steigt immer schneller. Das mit der natürlichen Senke ist reines Wunschdenken, es reicht einfach nicht.
  10. Angefangen mit solchen Untersuchungen hat die Münchner Rück in den 80'er Jahren, weil sie natürlich wissen wollten, ob es Änderungen in der Schadensentwicklung gibt, die ihre wirtschaftliche Situation beeinflussen könnten. Sie haben die Effekte trennen können: Schäden durch Sturm, Hitze, Brände, Starkregen können mit Klimawandel zusammen hängen, Schäden durch Erdbeben eher nicht. Damit hat man eine Vergleichsmöglichkeit: Zuwachs bei Erdbebenschäden hat mit höheren versicherten Werten zu tun, Zuwachs bei Klimaschäden mit beidem - durch die Erdbebendaten kann man den Wertzuwachs aus den Klimasch
  11. Achtung, Strohmann: Wer - außer Ihnen gerade - hat behauptet, dass das wärmere Klima uns alle umzubringen droht? Die Bedrohung besteht nicht in schönem Sommerwetter, sondern in zunehmenden Extremwetterereignissen: Starkregen, Dürreperioden, extreme Hitze und Kälte. Ja, das hat es früher auch schon gegeben, aber inzwischen haben wir Jahrhunderthochwasser alle zehn Jahre, zum Beispiel. in Verlagerung von Klimazonen in einer Geschwindigkeit, dass die Vegetation nicht hinterher kommt. Folge: Fortschreitendes Artensterben. in Einwanderung einzelner Tier- oder Pflanzenarten nach Mi
  12. Im Falle einer Hilfeleistung wird man sie tragen müssen. Guten Appetit...
  13. Was ist das hier still geworden...
  14. In Gewächshäusern, na prima. Im Freiland übrigens funktioniert das nicht lange, denn das Überangebot an CO2 können die Pflanzen nur dann verwerten, wenn alle anderen Zutaten ebenfalls überreichlich im Angebot sind. Die brauchen dann auch mehr Wasser und Nährstoffe. Im Treibhaus kein Problem. Aber Sie lenken ab vom Thema Klimawandel, und leugnen die Wirkung von CO2. Das Märchen von der Wahl der Einheit "ppm", damit die Zahlen größer wirken, ist unterste Schublade. 400 ppm sind genauso zu viel wie 0,04%. Update: 0,04% sind übrigens schon wieder veraltet. Der Wert für August 2021 beträg
  15. Mal angenommen, die Zahlen stimmen: War das denn der einzige Unterschied zu heute? wie ich hörte, war damals erstens die Strahlungsleistung der Sonne deutlich geringer, so dass das Leben hier auf den wesentlich stärkeren Treibhauseffekt durch mehr CO2 angewiesen war, sonst wäre die Erde komplett vergletschert und bis heute nicht wieder aufgetaut. Zweitens sah das Leben völlig anders aus, es war an das damalige Klima angepasst, was denn sonst. Wir sind aber auf dem besten Weg, die Lebensbedingungen für unsere unmittelbaren Nachkommen rasant zu erschweren - die werden später nicht gut auf die Ge
  16. Rekordjahr 2003 hatte in D mehrere 1000 Hitzetote. Wie soll ich das verstehen: Dann macht das nix, die gehörten eh mal aufgeräumt? Ich frag ja nur...
  17. Wie viele Menschen erfrieren hierzulande im Winter, und wie viele überleben so eine richtige Hitzewelle nicht? "warmes Bier" als angeblich schlimmste Folge von Stromausfall und Klimawandel ist schon eine üble Verharmlosung.
  18. Update: Die Verbrauchsspitzen gibt es in Mitteleuropa schon längst im Sommer, durch den Betrieb der vielen Klimaanlagen. Wenn die AKWs gedrosselt werden müssen, weil sonst die Fische in den Flüssen gleich so gegart werden. Neue Info: Strom wird eher nicht mehr zum Heizen verwendet, also ist der Winter bei klirrender Kälte bisher kein Problem für die Stromversorgung.
  19. Ist schon klar, rechte Agitation hat es natürlich lieber ungerecht.
  20. Danke, sehr freundlich. Wenn Sie es verstanden hätten, hätten Sie es ja gleich erklären können, oder haben Sie sich nicht zu fragen getraut. Also: Warum soll der Gesetzgeber den Stromversorgern nicht ein flexibles Tarifsystem vorschreiben können, bei dem den Verbrauchern (jetzt mal wirklich: Den Waschmaschinen, Geschirrspülern, Kühlschränken, ...) übermittelt wird, zu welchen Preisen in den nächsten x Stunden der Strom abgerechnet wird?
  21. Achso, Sie machen sich Sorgen, dass unsere Stromversorger das Land verlassen und lieber in anderen Ländern die Leute mit Strom versorgen, und bei uns gehen die Lichter aus? Ich glaube, außer Ihnen hat sich in diesem Land noch niemand diese Sorgen gemacht.
  22. Wenn Sie andere Menschen ohne aktuellen Anlass nur so bezeichnen können - statt sachlich - fehlt eigentlich auf Ihrer Seite die Basis für eine zivilisierte Diskussion. Im übrigen vermisse ich bei Ihren Einlassungen jeden logischen Zusammenhang.
  23. Schöne Theorie. Scheitert aktuell aber wohl daran, daß a) der Aufwand viel zu groß und damit auch zu kostenintensiv ist und b) die Stromversorger an soetwas wahrscheinlich gar kein Interesse haben. a) Den zeitlichen Verlauf der Verbrauchsdaten alle paar Minuten von vielen Millionen Stromkunden zu erfassen und zu verarbeiten kommt mir deutlich aufwändiger vor, als stündlich in einem bestimmten Versorgungsgebiet ein einheitliches Preisprofil für die nächsten 3-4 Stunden zu übermitteln. b) Wenn der Gesetzgeber dies beschließt, ist das Interesse der Stromversorger irrelevant
  24. ... ist es bestimmt, auch über die Beeinflussung der Verbrauchsseite nachzudenken. Kühlhäuser brauchen viel Strom, sind aber sehr träge. Wenn man zulässt, dass die Temperatur innerhalb von 12 Stunden um ein paar Grad ansteigt (und dann immer noch niedrig genug ist), kann man sie ferngesteuert für mehrere Stunden ausschalten. Das wird nach meiner Kenntnis längst gemacht, aber vielleicht ließe es sich noch deutlich ausweiten. Smart Home und variabler Strompreis: Wann kann ich meiner Waschmaschine endlich sagen, starte das Waschprogramm erst, wenn der Strompreis unter 0,xx € liegt. Und wenn
  25. Na, bei einer Konzeptstudie für so ein Projekt würde ich als erstes untersuchen, wie mögliche Gegner versuchen könnten, das Mini-Kraftwerk "auszuschalten", wie man in den Kreisen wohl vornehm sagt. Ein MW elektrisch, um nur mal die kleinere Ausführung zu nehmen, bedeutet 1-2 MW Abwärme. Für ein Infrarot-Peilsystem ist das wie ein Leuchtturm, sichtbar bis in die Umaufbahn, die Rakete wird ihr Ziel also mit Leichtigkeit präzise finden - so viel Wärme kann man nicht verstecken, die muss raus, sonst gibt es keinen Strom, nennt man Thermodynamik. Wie schön, wenn das Kraftwerklein nicht explodieren
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