Jump to content

Lenker

Member
  • Content Count

    453
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    2

Everything posted by Lenker

  1. ...steht es sehr wohl - Nö. Das waren meine Fragen: Was Sie darauf "antworten", ist nur das Entwicklungsziel. Bis solche Dinger hier bei uns "eingestöpselt" werden können, da können noch sehr viele Jahre vergehen. So ein Gerät ist nicht schon dadurch sicher, dass man gewollt hat, dass es sicher ist. Da kämen nämlich noch ganz andere Probleme hinzu, die zu lösen wären: Das spaltbare Material darf nicht in falsche Hände geraten. Das ist schon bei großen Kraftwerken nicht ganz gewährleistet; wenn es sehr viele kleine gibt, die weitgehend unbeaufsichtigt laufen - wie will man ver
  2. Bin zuversichtlich, dass das möglich ist - natürlich nicht, wenn man bestimmte Lösungsansätze großzügig übersieht. Schöne Darstellung:
  3. Plug-and-Pray-Kraftwerk ... Im Artikel steht nichts über das interne System (Brennstoff, Energiewandlung, Abwärme, Regelbarkeit), nichts über den Verbleib des Atommülls nach Ablauf der vier Jahre, nichts über den Entwicklungsstand und voraussichtliche Verfügbarkeit. Aber so viel ist für Sie sicher: Ganz toll alles. Woher wissen Sie das denn...
  4. Strohmann-Argument vom Feinsten. "Ohne Strom" hat noch niemand verlangt, aber Sie müssen mal wieder übertreiben, weil Sie nicht begründen können, warum viele Energiedienstleistungen nicht auch mit weniger Strom erbracht werden könnten.
  5. Da habe ich drauf gewartet: Wenn Sie Ihren Argumenten nicht mehr trauen, gehen Sie ins Persönliche. "Schlau". Um wie viel häufiger fliegen denn "Grüne" (was immer damit gemeint sein mag - Wähler? Vereinsmitglieder? ...?) als etwa CDU- oder FDP-WählerInnen? Wie ist denn die Altersverteilung in beiden Gruppen, und die jeweilige Einkommensklasse? Da das Sozialamt m.W. noch immer keine Flugtickets ausgibt, ist die regelmäßige Fliegerei eher eine Gewohnheit der Besserverdienenden. Können Sie ausschließenden, dass Grüne unter den Freizeit-Vielfliegern sogar unterrepräsentiert sind? Ich wäre da
  6. Ich hatte kein Verständnisproblem, sondern Zweifel, ob die Bezugsgröße "Personenkilometer" sinnvoll ist - man könnte auch etwas anderes wählen und dann noch mal vergleichen. Was das bedeutet ist Ihnen offenbar nicht klar, deshalb ein Beispiel: Wenn man per Fahrrad alle 500.000 km einen tödlichen Unfall erleidet, ist das ein sicheres Verkehrsmittel, denn so viel fahren die meisten Leute in ihrem Leben nicht. Bei gleichem Risiko-Kennwert für einen Flug zum Mond und retour kommt niemand lebend zurück, bei einer Reise von nur 5 Tagen. Jetzt verstanden? "Personenkillometer" bewertet schnelle Verkeh
  7. Mit Anstand - nett. Wieso sind die Personenkilometer eine sinnvolle Bezugsgröße? Wie sieht es denn aus, wenn man's auf die Reisezeit bezieht? Wer hat das noch gleich wie ermittelt? NIchts wird schon dadurch wahr, dass so Viele es immer wieder gern behaupten...
  8. Da Sie darauf nicht eingehen: Sind Sie also einverstanden, dass Ihre Behauptung "schlimmer geht immer" nicht immer zutrifft? Typisches logisches Problem: Behauptungen mit "immer" fliegen einem nach nur einem Gegenbeispiel um die Ohren.
  9. Das ist Quatsch. Immerhin haben Sie bemerkt, dass unterschiedliche Szenarien untersucht werden - aber die Schlussfolgerung haben Sie nicht geschafft: Wissenschaftler sind natürlich keine Propheten, wenn es darum geht, das Verhalten der Menschen vorherzusehen. Deshalb Szenarien: Das sind Untersuchungen vom Typ "was wäre, wenn...", und das schlimmste davon ist immer wieder "business as usual". Das ist als Hilfe gedacht für die Entscheidungsträger der Welt: Wollen wir eine 3°-Welt, oder ist eine 5° wärmere Welt auch noch in Ordnung? Oder doch lieber 1,5°, weil bei Weitem schlimm genug. Die Physik
  10. Na ja, nur wer seinen eigenen "Argumenten" selbst nicht über den Weg traut, muss die Diskussionspartner vorsorglich diffamieren. Was genau sind die "GRÜNEN"? Vielleicht bin ich ja gar keine.
  11. Wo haben wir eine in D? Wir hatten uns vor längerer Zeit schon davon verabschiedet, weil das der Einstieg in die Plutoniumwirtschaft gewesen wäre, und das Eisen war den Entscheidungsträgern damals zu heiß, oder? Oh, das haben Leute wie Sie schon vor 20 Jahren behauptet: Solar und Wind, das wird nie über ein paar Prozent ansteigen können, das verkraftet das Netz nicht. Jetzt sind wir gelegentlich über 40 %, und das Netz kommt damit klar. Ich bin zuversichtlich, dass Sie sich auch dieses Mal irren. Aber wenn Sie so genau wissen, wovon unsere Experten (z.B. Strahlenschutzkommission)
  12. Wenn man mit "normalen" Mengen im Labormaßstab hantiert, sagt man, nach 10 Halbwertszeiten ist praktisch nichts mehr da. Wenn es um sehr viele tausend Tonnen geht, muss man halt noch die eine oder andere Schippe drauflegen, auf die Wartezeit.
  13. ... ist doch schon mal nicht der Maßstab für alle Zeiten. Kein Mensch braucht ein bestimmtes Kontingent an "Strom". Was man braucht, ist eine warme Bude, gelegentlich Transport von C nach D, Licht, ... Und all das kann man schlauer oder weniger schlau anstellen, also mit weniger oder mit mehr Energieverbrauch. Herr Lindner setzt doch immer so auf Innovation - da haben wir ja ein weites Betätigungsfeld für neue Produkte, die der Weltmarkt brauchen wird. Warum ich oben nicht A und B geschrieben habe: Auch Start- und Zielpunkte sind für die meisten Menschen nicht vom Himmel gefallen, sondern
  14. Oh, Christi Geburt ist schon eine Million Jahre her? Erstaunlich, wie die Zeit vergeht. Das jedenfalls ist die offizielle Vorgabe, 1.000.000 Jahre sicherer Einschluss, nicht schlappe 2.000. Und die "modernen" Wunderkraftwerke sind noch lange nicht serienreif. Bis die betrieben werden dürfen, muss die Energieversorgung längst auf Erneuerbare umgestellt worden sein und funktionieren. Das mit der Kernenergie ist also nichts als Augenwischerei, die hilft uns nicht wirklich weiter, sondern das Fixieren auf diese Scheinlösung würde uns nur davon abhalten, die Erneuerbaren mit Eifer voranzubring
  15. Na, dazu gehört ja sicher ein Thema, dass immer gern vergessen wird, auch gerade von Ihnen: Wann werden endlich - wenigstens in der "Argumentation" - die wahrscheinlichen Entsorgungskosten für Atommüll in den ach so günstigen Strompreis mit eingerechnet? Soll das immer so weiter gehen, dass künftige Generationen die Zeche zu zahlen haben? Von den bisherigen Altlasten haben sich die Stromversorger ja geschickt und billig freigekauft, zahlt dann alles der Steuerzahler - und keiner weiß, wie viel und wie lange noch, und was noch alles schief gehen wird. Bei der Asse hat man ja auch geglaubt, man
  16. Damit die unsere Probleme lösen kann, bräuchten wir kurzfristig etwa 300 neue Atomkraftwerke. Das dauert natürlich, bis die fertig sind. Zur Überbrückung können wir einfach Wind Sonne Wasser Bio nutzen ... Und wenn die Mistdinger dann fertig wären, bräuchten wir sie nicht mehr. Mal abgesehen davon, dass die Standorte dafür nicht so leicht zu finden sein werden - es wird einfach an der Akzeptanz fehlen. Und zwar nicht bei den bösen Grünen, sondern in der Mehrheit der Bevölkerung. Wenn Ihnen das nicht gefällt, müssen Sie sich halt einfach ein anderes Volk wählen.
  17. Ach, da schau her, die alte Geschichte: Wer einer Verschwörungstheorie anhängt, neigt auch dazu, weiteren Märchenerzählungen Glauben zu schenken; Corona-Leugner sind Sie also auch. Was ist denn mit der Flachen Erde, das würde grad noch ins Programm passen.
  18. Für alle, die kleine Kinder oder Enkelkinder haben: Die Perspektiven sind eher schlecht, die wir ihnen bieten. https://www.scinexx.de/news/geowissen/unsere-welt-im-jahr-2500/
  19. Das gleiche gilt auch für die Menschheit. Scheint Ihnen Recht zu sein. Haben Sie Enkel?
  20. Hier gibt es Leute, die sicher gern aufmerksam zuhören, wenn ihnen jemand etwas von den segensreichen Wirkungen des Klimawandels erzählen möchte: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/permafrostboden-jakutien-101.html
  21. Die Sache mit dem CO2 ist tatsächlich ein alter Hut, und Sie kennen ihn immer noch nicht.
  22. Angst vor neuen Erkenntnissen also? So können Sie doch überhaupt nicht wissen, was dort gesagt wird. Aber ablehnen, das geht ...
  23. Was Sie da gerade ablehnen, sind nicht "diese Öko-Verfechter" (kennst du einen, kennst du alle?), sondern nur das Vorurteil, das Sie über diese haben. Mit dem Spruch "Alle Autofahrer sind Umweltschweine" wären Sie vermutlich auch nicht einverstanden.
  24. Carsharing ist natürlich nicht sinnvoll, wenn man damit ebenfalls jeden Tag aus purer Gewohnheit fährt. Ich hab's doch geschrieben, worauf es ankommt: Immer nur mit dem Auto zu fahren, das für die anstehende Transportaufgabe gerade eben ausreicht. Und wenn's mit Öffis oder Fahrrad geht, dann halt so. Und dann bringt's eben doch was für die Umwelt. Äh, offenbar kennen Sie sich nicht aus, wie das geht mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Da ist das längst so, wenn ich will: Wenn ich ein Jahr lang nicht damit fahre, kostet mich das keinen Cent, erst wenn ich wirklich damit fahre, brauche ich
×
×
  • Create New...