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SNBoris

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Everything posted by SNBoris

  1. Um das ganze mal zu einen Abschluss zu bringen.. ich weiss ja, dass wir uns sowieso nicht einigen werden und das keiner den anderen von seiner Meinung überzeugen kann: Ich bin natürlich nicht blöd. Ich weiss, dass es jede Menge Probleme mit sich bringen würde, falls wir - mal ganz extrem gedacht - die Freizügigkeit, die wir innerhalb der EU haben auf die ganze Welt ausdehnen würden. (Nicht zuletzt die Probleme, die dadurch entstehen, das viele, die etwas dagegen haben, sich noch mehr radikalisieren). Nichtsdestotrotz denke ich, das wir das Problem nicht einfach aussitzen können. Ma
  2. Willst Du einen Zaun um ganz Europa bauen? Oder meinetwegen um ganz Deutschland? Und selbst wenn.. die Flüchtlinge sind dann immer noch da. Dann vielleicht nicht in Deutschland oder Europa sondern unmittelbar hinter dem jeweiligen Zaun. Und dann? Alles was dahinter ist, interessiert mich nicht? Ja und? Eine gewissen Anteil von n gibt es in jeder Gruppe von Menschen.
  3. Versteh mich nicht falsch. Ich hätte auch lieber, wenn die Armen in Kalkutta bleiben. Damit sie dort bleiben, muss man aber dafür sorgen, das sie nicht mehr arm sind und sie nicht noch ärmer machen. Wenn man das nicht tut, soll man sich nicht wundern, wenn sie trotzdem hier auftauchen. Und das werden sie ... da helfen auch keine geschlossenen Grenzen.
  4. Ja aber gerade wenn es für ihn völlig normal wäre, würde er doch niemals die Strapazen und das Risiko einer Flucht auf sich nehmen. Das macht man doch nicht, wenn das Leben, so wie es ist, schon ok ist. Ausserdem finde ich die Einstellung: 'Denen geht es zwar dreckig.. aber die sind das so gewohnt.. also alles ok' schon etwas bedenklich. Siehst Du.. Du findest das auch nicht gut, wenn einer soviel mehr hat, dass er dein Leben quasi aus der Portokasse erheblich verbessern könnte - es aber nicht tut. Ich glaube nicht daran, dass hier 30 Mio vor der Haustür stehen würden. Wen
  5. Es gibt sicher eine Menge, die wirklich nicht mehr dort leben können. Wie viel das jetzt prozentual von denen sind, die bei uns an die Tür klopfen - darüber kann man sicher streiten. Es ist sicher auch eine Frage, was einem Menschen zumutbar ist. Darüber kann man natürlich leicht urteilen, wenn man in einem seit vielen Jahrzehnten politisch und rechtlich stabilen Land und in einem einigermassen gut situierten oder zu mindestens sozial abgefederten Elternhaus aufgewachsen ist. Jeder sollte sich allerdings mal die Frage stellen, was für einem selbst passieren müsste oder wie stark man drangs
  6. Puh... wo kam der denn her.. der staubt ja schon Aber seis drum... Halt ich eigentlich jetzt nicht für so abwegig. Da wo er herkommt, kann er nicht mehr leben - also muss er das irgendwo anders tun. Warum nicht hier? Das sind zwei paar Schuhe. Natürlich soll er für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen wie jeder andere auch. Das muss man ihn aber auch ermöglichen - sprich Arbeitserlaubnis sofort. Wenn er nicht (sofort) arbeiten kann (kein passender Job, Gesundheit, familiäre Situation o.ä.) sollte mit ihm das passieren was mit jedem hier passiert, der nicht arbeite
  7. Ja - so kennen wir Berlin. Damit Radfahrer freie Bahn haben, schicken wir die großen LKW lieber durch die Spielstrasse. https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20201124_1930/invaliden.html
  8. Meiner Meinung und meiner Beobachtung nach entstehen die meisten Staus in Städten zur Rush Hour durch Ein- und Aus-Pendler. Die, die in der Stadt wohnen haben nur einen Katzensprung bis zur nächsten U-/oder S-Bahn und nutzen diese auch. Oder die zurückzulegenden Strecken können und werden auch locker mit dem Rad absolviert. Um den Stau zu verhindern müßte man also die Pendler vom Auto wegbringen. Dafür würde ein neuartiges Verkehrsmittel aber kein Stück weiterhelfen, welches nur in der Innenstadt fährt. Zumindestens müssten dann an den Endhaltestellen des Verkehrsmittels genügend
  9. schön und gut... aber soviel kleiner als ein Auto ist so eine Kapsel auch nicht. Wenn man mit der Software auch Autos lenken könnte - wozu soll man dann extra neue Verkehrswege schaffen? Bis die Schienen, Hochgleise oder was auch immer das ist überall dort stehen, wo Menschen hin wollen/müssen, vergehen Jahrhunderte. Strassen und Wege gibt es dort aber überall schon.
  10. Wäre mir neu, daß die sich nur auf Politiker konzentrieren....
  11. Hinzu kommt ja ausserdem, dass die, die diese Entscheidungen treffen - sprich sie in Beschlüsse und Gesetzte giessen selbst kaum davon betroffen sind. Die fahren weiter lustig Auto. Und berufen sich dann immer auf Termindruck und Sicherheitsbedürfnisse. Als ob wir das nicht alle hätten.
  12. Es geht doch aber hier auch um Bundesstrassen. Darf denn wirklich nur ein geschätztes Zwanzigstel der 'Bürger' darüber abstimmen, ob der Rest der Bevölkerung in Zukunft Umwege fahren muss? Fand ich damals bei dem Volksentscheid über Stuttgart 21 genauso doof. Nur Stuttgarter durften darüber abstimmen. Auch die, die in ihrem Leben vielleicht noch nie aus Möhringen oder Stammheim rausgekommen sind oder die null Bezug zum Hbf haben. Aber alle die, wo da täglich 'nur' durchfahren und von den verkürzten Fahrzeiten profitieren könnten, blieben aussen vor.
  13. https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-autofrei-initiative-plant-volksentscheid-fuer-leere-strassen-li.111983 Ich will hier weg....
  14. Kann man denn über Fahradfahrer auch ein Fahrverbot verhängen? Und wenn ja - zählt ein Nichteinhalten des selben (wenn man das denn wirklich auch kontrollieren könnte und würde) dann auch als Fahren ohne Führerschein?
  15. https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20200918_1930/nachrichten-zwei.html Die ersten 30 Sekunden gehts über die erste Bilanz der teilweisen Sperrung der Friedrichstrasse für den Autoverkehr nach 4 Wochen. Die wichtigsten Punkte: - bisher noch keine Umsatzzuwächse im Einzelhandel - wegen auftretender Konflikte zwischen Radfahrern und Fussgängern wird über eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Radler auf 10 km/h nachgedacht. Aber ich bin mir sicher: Ende Januar wenn die Versuchssphase beendet ist, wird sie natürlich als voller Erfolg gefeiert.
  16. Ja zwischen 220 und 250 sicher nicht. Aber zwischen 190 und 240 schon. Oder zwischen 190, wo man meint, der Motor fliegt gleich auseinander oder 190 ganz entspannt und man hat noch Reserven. Ja - 6,9 Sekunden. Und ohne, dass ein Motor aufheult. Nur ein leises Surren ist zu vernehmen. Aber ich glaube, wir schweifen vom Thema ab.
  17. Ja ich befürchte es auch. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Immerhin - ich bekomm heute meinen neuen. Mal einer, der deutlich über 200km/h schafft. Wenigstens ein reichliches Jahr werde ich die Zeiteinsparungen auf längeren Strecken (Berlin-Stuttgart o.ä.) noch genießen können. Danach.... schaun wir mal. Man wird älter.. und ruhiger.. und langsamer
  18. So einfach ist Politik bzw. Demokratie leider nicht. Mal ein Rechenbeispiel: Die Parteien A und B wollen die Massnahme nicht durchsetzen. Die Parteien C und D wollen die Massnahme. Jeweils laut Programm. 40% wählen Partei A - von denen will keiner die Massnahme. 20% wählen Partei B - von denen lehnt die Hälfte die Massnahme ab. Jeweils 20% wählen die Parteien C und D - von den 20% lehnen jeweils die Hälfte die Massnahme ab - finden andere Themen aber wichtiger. Wenn die Parteien B, C und D koallieren und die Regierung bilden und B zähneknirschend der Massnahme zustimmt dann wollen eigentlic
  19. Du hast natürlich recht - jedes Ding hat zwei Seiten. Meine Perspektive ist halt die des Autofahrers - für den Radfahren und zuFussgehen aus gesundheitlichen Gründen immer schwieriger wird. Wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Hysterie wird wahrscheinlich eher kontraproduktiv sein. Ok, die Autoindustrie schreit hier aber eher für sich und ihre Interessen als für die der Autofahrer. Wieso der ADAC hier für Coronaprämien schreit, ist mir allerdings auch nicht so wirklich klar. Viel und vor allem zeitnah wird er da nicht tun können. Meiner Meinung nach sollte man sein Hauptauge
  20. Richtig. Und genauso wäre die aussergewöhnliche Belastung der Anwohner im Wrangelkiez durch Baustellenausweichfahrer und Schleichwegsucher auch nur temporär. Aber die Stausituation für die 'bösen' Autofahrer etwas zu entspannen, in dem die eigene Wählerschaft 'temporär' etwas mehr Verkehr aushalten muss, geht natürlich gar nicht. Wenn die Verbesserung der Bedingungen für Anwohner und schwächere Verkehrsteilnehmer dazu führt, daß Autofahrer 'leiden'(was auch immer damit genau gemeint ist), dann ist das wohl unvermeidbar. Oder gibt es konkrete Ideen, wie beides gehen könnte? Bitte reisse do
  21. Gibt es eigentlich eine Erhebung darüber, wieviel von den fahrenden Autos wirklich auf einer Strecke < 5km unterwegs sind? Und bei wie vielen davon - der Fahrer schlicht kein Fahrrad hat - der Fahrer (oder mitfahrende Personen) gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist (sind), Fahrrad zu fahren - das Wetter das Fahrrad in dem Fall nicht zuläßt - Güter transportiert wurden, die man mit der verfügbaren Fahrradkapazität nicht hätte transportieren können Und das besonders zu den Stoßzeiten - wo es wirklich eng ist auf den Strassen.
  22. Leiden ist ein sehr subjektiver und komplexer Begriff. Nur weil jemand am lautesten schreit, heißt das nicht, dass derjenige auch am meisten leidet. Man kann auch leiden, wenn man sich in eine volle U-Bahn quetschen und dann da drin eine knappe Stunde aushalten muss. Oder wenn man ewig auf dem kalten Bahnsteig steht, weil die S-Bahn mal wieder eine Betriebsstörung hat. Also... warum sollten die Autofahrer leiden, damit es die anderen (Anwohner, Radfahrer z.B.) besser haben? (Wobei sich hier die Mengen von Anwohnern, Radfahren und Autofahren sicherlich gewaltig überschneiden)
  23. Sicher gibt es immer eine Alternative... zur Not könnte man laufen. Jeder wägt halt für sich ab, was für ihn am besten passt. Aber es kann doch nicht sein, dass man die für den Einzelnen bessere Möglichkeit so lange schlechter macht, bis sie schlechter als die aktuell schlechtere ist und er dann auf diese umsteigt. Sollte es nicht andersherum laufen? Aber leider wird ja die aktuell schlechtere eher noch schlechter - schon alleine aus dem Grund, dass sie noch mehr nutzen. Klar.. bei Nutzung des Autos spielt oft auch Faulheit und Bequemlichkeit eine Rolle. Aber hey.. Faulheit und Bequemlichkei
  24. Die wenigsten, die die B1 per Auto nutzen, wohnen direkt an ihr, so dass die U5 da sicher keinen adäquaten Ersatz darstellen würde. Wenn es an den wichtigsten U- und auch S-Bahnhöfen gescheite P&R-Parkplätze geben würde, sähe das sicher anders aus. Wobei ich mich dann allerdings fragen würde, wie die zur Hauptverkehrszeit jetzt schon hoffnungslos überlastete U5 dann die zusätzlichen Fahrgäste noch aufnehmen sollte. Richtig spannend wird das erst, wenn die Kanzlerbahn fertig ist und die U5 dann bis zum Hauptbahnhof durchfährt. Wenn man heute am Alex stadtauswärts fahren will, steigt man d
  25. Irgendwie lassen unsere Politiker auch keinen Fettnapf aus: https://www.bz-berlin.de/berlin/politiker-werben-fuer-die-bahn-aber-kommen-alle-mit-dem-auto Und dann diese Ausreden: Folgetermine Hallo?.. Der Termin, an dem sich keine Folgetermine anschliessen, wird mein allerletzter Termin sein. Und auch zu dem werd ich mit einem Auto kommen - nämlich mit einem langen schwarzen Kombi.
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