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Z282

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  1. Welche Überlegungen gibt es denn, und welche davon sind wie umgesetzt worden?
  2. Selbiges gilt selbstredend auch für Behelfsverkehrsführungen in Arbeitsstellen, wie auch die hierfür gebotene Abwägung. Wobei ich BOS nicht zu den Experten hierfür zähle...
  3. Ad 1 fußen diese Rechenmodelle und Abschätzungen hinsichtlich Kapazität und Unfallhäufigkeit auf hinreichend gesicherten empirischen Grundlagen, sind also für die heutige Verkehrssituation und Fahrzeugtechnik und nicht erst für irgendwelche künftigen Situationen gültig. Ad 2 führt eine einseitige Fixierung auf die Rettungsgasse zu nichts außer für den BOS-Bereich, die Schuld bei anderen verorten zu können (Straßenbaubehörden, Straßenverkehrsbehörden, Verkehrsteilnehmer). Hier sind von allen Seiten innovative Ansätze gefragt. Was mich ad 3 wiederum zur Frage alternativer Einsatzstellen-Erre
  4. Welchen Aspekt meiner Ausführungen meinst Du? Die Alternative "Wenige breite oder mehr schmale FS" ergibt sich allein schon aus den geometrischen Zusammenhängen im Fahrbahnquerschnitt, darunter dem Platzbedarf für das Baufeld und den Gesamtbreiten der befestigten Fahrbahn (einschließlich regulärer Seitenstreifen), die bei einem sechsstreifigen Regelquerschnitt für Überlandautobahnen beispielsweise 14,50 m beträgt. Alles weitere ist Rechenarbeit, die ich mir hier mal spare. Oder meinst Du die Frage der Staugefahr oder Kapazitäten? Wenn Du sechsstreifige Querschnitte in Ballungsräumen ansprichst
  5. Aus "Feuerwehr moniert schmale Fahrspuren", www.stuttgarter-zeitung.de, 17.08.2018 Daß innerhalb von Autobahnbaustellen aufgrund der vorhandenen Fahrstreifenbreiten in der Regel keine Rettungsgasse gebildet werden kann, ist nun wirklich nichts Neues. Die Mindestfahrstreifenbreiten in Arbeitsstellen längerer Dauer auf Autobahnen betragen gemäß RSA 95 3,25 m für den Hauptfahrstreifen und 2,50 m für die Überholfahrstreifen, wobei heute vielfach 2,60 m als Mindestmaß angewandt werden, um der automobilen Adipositas der letzten Jahre ein wenig entgegenzukommen. Breitere Fahrstreifen wären all
  6. Bis zur Einführung des gesetzlichen Erlaubnisvorbehalts, in Preußen 1909, ist jeder, der ein Kraftfahrzeug führte, ohne Erlaubnis gefahren, auch Frau Benz. Ohne gesetzlichen Erlaubnisvorbehalt bedarf es - nach heutigen Rechtsmaßstäben - keiner Erlaubnis, es gilt die allgemeine Handlungsfreiheit. Es ist nicht überliefert, daß Frau Daimler jemals gefahren ist. Gottlieb Daimler hat sich m. W. auch von seinen Söhnen chauffieren lassen. § 2 Absatz 1 Satz 1 StVG: "Wer auf öffentlichen Straßen ein Kraftfahrzeug führt, bedarf der Erlaubnis (Fahrerlaubnis) der zuständigen Behörde (Fahrerlaubnisbehörd
  7. Von Anarchie ist das weit entfernt. Es gelten unveränderlich die allgemeinen Verhaltensvorschriften der §§ 1-35 StVO. Mondermans Shared-Space-Idee in Reinkultur sieht die Aufhebung sämtlicher Verhaltensvorschriften, einschließlich Rechtsfahrgebot und Geschwindigkeitsbeschränkungen, ausgenommen ausschließlich das allgemeine Gebot gegenseitiger Rücksichtnahme und Rechts-vor-Links vor. Die Bohmter hatten die Hosen immerhin noch so voll, daß sie sich nicht getraut haben, auch auf ein nochmal extra (über die allgemeinen 50 hinaus) die Geschwindigkeit beschränkendes Schild zu verzichten. Im Grunde
  8. "Bürger nehmen das Heft selbst in die Hand" - und hindern andere Bürger damit ihre Rechte auszuüben (nämlich die Straße im Rahmen des gesetzlichen Gemeingebrauchs iVm den Straßenverkehrsvorschriften zu nutzen). Aus meiner SIcht ist das eine lautstarke Minderheit, deren Vertreter es in Wahlen auf 5-15 % bringen, und die es mit dem Recht nicht so genau nehmen, wenn es ihren Interessen im Weg steht. Den einschlägigen Medienberichten entnehme ich folgende Anhaltspunkte für Ordnungswidrigkeiten und ggf. Straftaten: - Unerlaubte Sondernutzung (Aufstellen von Zelten, Tischen, Stühlen usw. auf der S
  9. Z282

    Unfallatlas

    So richtig schlau werde ich aus diesem Atlas allerdings nicht. Es ist nur die Rede von "Unfällen ja Abschnitt", ohne die Abschnittslängen (z. B. Betriebskilometer BAB oder die 300-m-Abschnitte nach dem Unfallhäufungerlaß zumindest eines Bundeslandes) näher zu definieren. Aussagekräftiger wären Angaben mit echter UD(PS) [u(PS)/(km*a)] bzw. insbesondere auf Autobahnen die UR(PS) [u/(Mio kfz*km*a)]. Nur letztese spiegelt das individuelle Risiko wider, auf einem bestimmten Streckenabschnitt zu verunfallen. Ist es doch ein Unterschied, ob sich auf einem km DTV-1000-Sträßchen 10 U/a ereignen oder au
  10. Danke, dann können die sch... Brückentransparente ja langsam mal wieder verschwinden. Abzulehnen ist allerdings eine Entwicklung hin zu mediterranen Verhältnissen - Höchststrafe schon für geringe Vergehen, verbunden mit einem minimalen Risiko, erwischt zu werden.Ich kenne kein Bundesland, das in den vergangenen Jahren die Verkehrspolizei aufgewertet hat - politische Priorität hat alles, was unabhängig vom tatsächlichen Risiko das Sicherheitsgefühl beeinträchtigt, wie z. B. Einbruchskriminalität. Eine Aufwertung der Verkehrspolizei aber wäre Voraussetzung dafür, das Risiko, bei solchen Aktion
  11. Klassischer Journalistentrick... Maximale Brennweite bei der Aufnahme sorgt neben scheinbar dicht an dicht stehenden Strommasten auch schon mal für "Stau auf Bestellung". In natura stehen die lägst nicht so dicht, auch wenn die Strecke dadurch alles andere als schöner geworden ist - zumal aus Verkehrssicherheitsgründen (Schutz vor Anprall an die Masten) durchgehend Schutzplanken bzw. Betonschutzwände rechts der Fahrbahn eingebaut werden.
  12. @ SilverBanditS u. a. Trolle zeichnen sich u. a. dadurch aus, andere Forumsteilnehmer zu beleidigen, sie oder ihre Äußerungen zu diffamieren oder geäußerte Standpunkte und Argumente infrage zu stellen, ohne selbst auch nur im geringsten Stellung zu beziehen, geschweige denn die an andere gestellten Ansprüche im Hinblick auf Nachweisbarkeit usw. zu erfüllen. Auf welche Teilnehmer in diesem Forum dies zutrifft, mag jeder selbst beurteilen. Dann gilt: Don't feed a troll, d. h. man vermeide es, sich auf eine Diskussion mit diesen Teilnehmern einzulassen. Juckt es einen im Einzelfall zu sehr in d
  13. Ein "Ich habe davon in einem im Internet stehenden Zeitungsartikel erfahren" wird wohl kaum als Zeugenaussage für eine Anzeige ausreichen. Geschädigter ist im übrigen primär der Straßenbaulastträger, also ist davon auszugehen, daß dieser auch Anzeige erstattet. BTW: Weshalb setzt du deinen Vorschlag nicht selbst in die Tat um?
  14. Hoffentlich erhält der Herr die Anzeige wegen unerlaubter Sondernutzung, die ihm angesichts seines eigenmächtigen und anmaßenden Umgangs mit öffentlichem Eigentum gebührt. Das Parken eines (entsprechend gelädegängigen) Kraftfahrzeugs auf dieser Fläche sollte doch möglich und zulässig sein, oder?
  15. Ja, war Holzhausen. Schilder sind nach wie vor weg (Stand gestern). Der Abschnitt, den man für den Einbau einer lärmärmeren Decke ausgewählt hat, liegt in der Tat etwas eigenartig zum Dorf. Das hätte man geschickter anstellen und so weniger Angiffsfläche bieten können.
  16. Für den Anhänger wird man wohl § 36 Absatz 1 StVO anwenden können. Anders sieht es freilich für den Bulli aus, soweit dieser zum Zweck der Durchführung von Unterhaltungsarbeiten am Anhänger dort abgestellt sein sollte. 50 oder 100 Meter Fußweg von / zu einer legalen Abstellmöglichkeit werden wohl auch Uniformträgern zuzumuten sein, und "zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben" wird es wohl kaum "dringend geboten" sein, den Fußweg auf 5 Meter zu reduzieren. Aber eine Krähe....
  17. ...in deren Berichterstattung der HR mal wieder voll in seiner Rolle als Rächer der Enterbten und (vermeintlichen) Verwaltungsopfer aufgeht: http://www.hessenschau.de/tv-sendung/video-56064.html Was der Bericht verschweigt: - Die Eigentümer der Häuser unmittelbar neben der A 49 sind im Rahmen der Baurechtschaffung in Geld entschädigt worden (was aber zwischenzeitlich mindestens 40 Jahre her ist, und was man anders als eine bauliche Lärmschutzmaßnahme dann gern mal vergißt oder unter den Teppich kehrt). - Wortführer der BI leben in einer weiter von der Autobahn entfernten Siedlung, die e
  18. Autobahnbaustelle ist nicht gleich Autobahnbaustelle. Das größte Risiko für die Beschäftigten besteht in den sogenannten Tagesbaustellen, Arbeitsstellen kürzerer Dauer (AkD) gemäß RSA 95. Aber auch dort läßt sich das Risiko erheblich vermindern, wenn man bestimmte Grundsätze beachtet: - kein Überqueren der Fahrbahn zu Fuß, auch nicht bei Auf- und Abbau - Abstellen der Absperrtafeln nur mit Zugfahrzeug, d. h. kein An- und Abkuppeln auf der Autobahn - kein Aufenthalt in den Zugfahrzeugen bei ortsfesten Arbeitsstellen. Das größte Risiko geht verkehrsseitig allerdings nicht von zu schnell fa
  19. Vgl. §§ 29 Abs. 2 Satz 2 2. Hs., 35 Abs. 1-5 StVO. Demnach ist auch bei Inanspruchnahme der Sonderrechte nach § 35 Abs. 1 StVO das Fahren in Verbänden mit mehr als 30 Kfz erlaubnispflichtig, ausgenommen, wenn die Voraussetzungen des § 35 Abs. 4 StVO erfüllt sind (also bei Unglücksfällen, Katastrophen usw.) sowie Bundeswehr und Truppen der NATO.
  20. Es soll aber auch in D schon Sonderrechtsnutzer gegeben haben, die auf unangenehme Weise Bekanntschaft mit dem § 35 Abs. 8 StVO gemacht haben...
  21. D'accord - allerdings fällt schon auf, daß auf einem Gebiet die x-te Eskalationsstufe der Technisierung und Automatisierung gezündet werden soll, während auf den anderen noch weitgehend händisch oder zumindest mit hohem personellen (Auswerte-)Aufwand gearbeitet wird. Glaube man bloß nicht, daß die ganzen Anbieter von Überwachungsgeraffel die Kosten für Entwicklung und PTB-Zulassung aus rein altruistischen Gründen auf sich nehmen - die machen das für die Gerätschaften, bei denen sie sich die besten Einnahme- und Gewinnaussichten versprechen. Anders gesagt: Der Nutzen für die Verkehrssicherhei
  22. Es wär schon hilfreich vor der eigenen Tür zu kehren. Was gäbe es denn dort zu kehren?
  23. Schon das pseudo-englische Wort ist ja Murks: "Control" heißt im Englischen bekanntlich "Steuerung" und nicht etwa "Kontrolle" im Sinne von "Überwachung", das ist "enforcement". Ich hielte es ohnehin für zielführender, sich stattdessen mal um eine Automatisierung der Überwachung der massenhaften Verstöße im Lkw-Verkehr, insbesondere Überholen, Abstand und Überladung, zu kümmern, anstatt bei der Geschwindigkeitsüberwachung die nächste Sau durchs Dorf zu jagen. [OT]Und für die Vertreibung der allnächtlich in lebensgefährlicher Weise auf Seitenstreifen, Ein- und Ausfädelungsstreifen und Notha
  24. Hier springt der Minister mMn zu kurz - auch wenn die "saubere" Lösung möglicherweise nicht in seine Zuständigkeit fällt. Die sieht nämlich so aus, daß man die Höhe (und das Ob!) von Geschwindigkeitsbeschränkungen (wieder) an strengere Kriterien bindet und im Ergebnis großflächig Geschwindigkeitsbeschränkungen auf- oder anhebt, oder situativ (zB bei Nässe) oder zeitlich einschränkt. Anhebung auf 60 oder 70 auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen, wo die baulichen Voraussetzungen gegeben sind. Weshalb nicht 120 statt 100 auf den vierstreifigen Schnellstraßen, vgl. Polen? Bei Beschränkungen aus
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