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Z282

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  1. Das stimmt ja weiterhin. Was falsch ist, daß diese Verengungsstelle ein physisches Hindernis bedingt. Sie kann auch durch Dauerlichtzeichen vorgegeben sein. Ich sehe allerdings auch, daß die Aufstellung einer fahrbaren Absperrtafel hinter bzw. stromabwärts von einem Sperrkreuz widersprüchlich ist. Spätestens bei einer Unfall- oder Pannenstelle wird es jedoch keine fahrbare Absperrtafel geben ...
  2. Das kann ich für diese und benachbarte Anlagen definitiv ausschließen. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten der Schaltung: 1. Automatikprogramme 2. Sonderprogramme 3. Handprogramme 4. Vor-Ort-Schaltungen. Automatikprogramme werden wie der Name schon sagt automatisch aktiviert aufgrund der laufend im 15- oder 60-Sekunden-Intervall erfaßten Verkehrs- und Umfelddaten. Die Schaltanforderung wird pro Querschnitt (=Schilderbrücke) ermittelt, dann der für dieses Progamm festgelegte Trichter stromauf- und stromabwärts darüber gelegt und dann ein Quer- und Längsabgleich mit den übrigen Schaltan
  3. Zu Deinem ersten Punkt: Du hast mit diesem Einwand grundsätzlich recht, und auch ich sage bei jeder Gelegenheit, daß bei der Absicherung von Arbeitsstellen unter Einbeziehung von SBA die fahrbare Absperrtafel spätestens unter dem ersten Sperrkreuz zu stehen hat. Alles andere ist grundsätzlich widersinnig. Allerdings gehen nicht alle Schaltungen dieser Art mit Absicherungen durch Absperrtafeln und Leitkegeln oder Leitbaken einher; insbesondere bei der Absicherung von Unfall- oder Pannenstellen ist das aufgrund von deren Nichtplanbarkeit dann die einzige Absicherung. Ähnliches gilt auch für di
  4. Das politische Problem sehe ich allerdings darin, daß die weit überwiegende Mehrheit der wahrnehmbaren "Verkehrspolitiker" von der grünen Fakultät sind. Ungeachtet dessen, daß sie - gottlob nach wie vor - nur eine Minderheit vertreten und eine unerträgliche Agenda mit Volksumerziehung und Verbieten, Verhindern und Verteuern verfolgen, sind sie in der öffentlichen Wahrnehmung weit überproportional vertreten. Welche profilierten Verkehrspolitiker (und eben keine verkappten Umweltpolitiker) gibt es denn im bürgerlichen Lager? Weshalb entwickelt man dort keine akzentuierten Gegenpositionen zur v.
  5. Von einem Troll lasse ich mir nicht vorschreiben, wo, wann und was ich jeweils poste. Man sollte ihn aber auch nicht füttern.
  6. ... und dann kommt sowas raus: https://www.hessenschau.de/panorama/knoellchen-flut-auf-a5-bei-friedberg-265-verstoesse-an-einem-tag,knoellchen-mittelhessen-100.html Ich finde die Aktion gut und hoffe, daß sich dadurch auch mal rumspricht, daß das Befahren eines mit rotem Dauerlichtzeichen gesperrten Fahrstreifens einen Rotlichtverstoß darstellt.
  7. Scheuer will die Fahrverbotsorgie wohl wieder einkassieren: https://www.welt.de/politik/deutschland/article207988157/Scheuer-will-haertere-Strafen-fuer-Verkehrssuender-wieder-einkassieren.html Wobei sich mir dazu zwei Fragen stellen: 1. Warum erst jetzt, wenn das Kind im Brunnen liegt? 2. Wie will er die Länder, auf deren Betreiben das gerade aufgenommen worden ist, zur Zustimmung bewegen?
  8. Was ist das? Beschäftigen die sich mit Untermenschen - wie dir? Es gibt in der Behördenorganisation vieler Länder oberste, obere Mittel- und untere Behörden. Untere Polizeibehörden sind dann z. B. die örtlichen Ordnungsbehörden. Forenteilnehmer als Untermenschen zu titulieren oder bei einem solchen Beitrag den Gefällt-mir-Knopf zu drücken ist absolut inakzeptabel. Lest mal Geschichtsbücher.
  9. Sowas war doch abzusehen und längst fällig. Da hast Du sicherlich recht. Aber ob das wirklich sinnvoll und zielführend sein wird, möchte ich arg bezweifeln Abzusehen ja - angesichts der zahlreichen Auto- und Freiheitsfeinde an den Spitzen der Länderverkehrsministerien. Aber überfällig? Bei seit langem rückläufigen Unfall- und Opferzahlen? Was zugenommen hat, sind doch allenfalls die Geschwindigkeitsbeschränkungen, die aus rein populistischen oder ideologischen Gründen, ohne jegliche fachliche Begründung, angeordnet sind, und die dementsprechend kaum jemand akzeptiert. Da muß man dann zum R
  10. Was du oder ich von der Verschärfung halten ist letztendlich ohne Belang. Sie kommt. Wichtig ist nur noch das Datum ab wann! Allerdings mag ich es nicht ausschließen, daß das zumindest auf die polizeiliche Überwachungspraxis gewisse Auswirkungen haben kann. Wenn man die Ahndung vergleichsweise geringfügiger Verstöße für unverhältnismäßig erachtet, verfolgt man sie halt erst gar nicht mehr. So geschehen vormals in Frankreich, als eine Flatrate von 900 FF für Geschwindigkeitsüberschreitungen galt, weshalb die meisten flics sich mit Kleinigkeiten bis [je nach persönlichem Geschmack] km/h nicht
  11. Komm mal nach Hessen. Derzeit fällt mir die Baustelle auf der A 3 in Höhe Raunheim oder der A 5 über den Rimberg ein, wo Tempo 100 angeordnet ist. In den vergangenen Jahren Tempo 100 in Baustellen beispielsweise an der A 3 zwischen Hanau und Seligenstadt, der A 5 zwischen Butzbach und Gambacher Kreuz, der A 45 bei Linden, der A 485 in Höhe Gießen oder der A 66 in Höhe Nordwestkreuz Frankfurt. Wenn Saison ist und wieder mehr Baustellen eingerichtet werden, werden's mit Sicherheit wieder mehr. Jedenfalls überall dort, wo die Voraussetzungen nach RSA - mindestens 3,50m für die Hauptfahrstreifen,
  12. ...und es scheint erklärter Wille der Verkehrsminister (nicht der Innenminister!) der Länder zu sein, daß man künftig mehr auf Schilder und Tacho achtet, weniger auf Kinder.
  13. Schlechte Verlierer halt. Die Vorläuferorganisation hat sich ja auch 40 Jahre lang mit allen Mitteln gegens Verlieren bewahrt.
  14. Scheuer (die BReg) hat die Novelle eingebracht - aber ohne die drastischen Verschärfungen bei Bußgeld, Punkten und Fahrverboten bei Geschwindigkeit. Schritt 1: Die Bundesregierung ("Scheuer") legt den Entwurf dem Bundesrat vor. Schritt 2: Der Verkehrsausschuß des Bundesrats spricht die Empfehlung aus, Bußgelder, Punkte und Fahrverbote zu verschärfen. Schritt 3: Das Plenum im Bundesrat faßt den Beschluß, der Vorlage von Scheuer zuzustimmen, aber mit zahlreichen Maßgaben, u. a. den genannten Verschärfungen. Er nimmt insoweit die Empfehlung seines Verkehrsausschusses auf. Schritt 4: Die Bundesr
  15. Das stimmt so nicht. Die Fahrverbots- und Bußgeldorgie bei den Geschwindigkeiten ist erst über die Ausschußempfehlung des Bundesrats-Verkehrsausschusses ins Verfahren gekommen und wurde von den Ländern im Plenum in den Maßgabebeschluß übernommen. Sie war nicht im VO-Entwurf der BReg enthalten. Dieser Mist ist ausschließlich auf dem Mist der Länder gewachsen, und das ohne Abwägung und Diskussion in den Arbeitsgruppen und Ausschüssen der Fachleute, sondern ausschließlich über die politische Schiene des Bundesrats und mit heißer Nadel. Interessant auch, daß sich der Bundesrats-Innenausschuß überh
  16. Es gibt für die NO2-Belastung zwei Grenzwerte. Einen Kurzzeitgrenzwert und einen Langzeitgrenzwert. Der Kurzzeitgrenzwert beträgt 200 µg/m³ als Stundenmittel und darf bis zu 18mal im Kalenderjahr überschritten werden. Der Langzeitgrenzwert beträgt besagte 40 µg/m³ als Mittelwert über das Kalenderjahr. Quelle (Seite 9) Im Jahr 2018 gab es an der Meßstelle Darmstadt-Hügelstraße insgesamt drei Überschreitungen des Kurzzeitgrenzwerts, aus Faulheit gehe ich jetzt mal davon aus, daß das in den vergangenen Monaten nicht ungünstiger war. Der höchste gemessene Stundenwert betrug 214,9 µg/m³, nur unwe
  17. Du weißt aber schon, wann diese vor-100-Zeit endete? Ein Zeitungsbericht macht noch keine Unfallhäufung.
  18. Die letzten verfügbaren Monatsmittelwerte der Luftmeßstation Darmstadt-Hügelstraße für NO2: Februar 2020: 26 µg/m³ Dezember 2019: 33,5 November: 31,5 Oktober: 28,4 September: 33,9 August: 38,0 Juli: 37,3 Juni: 35,4 Mai: 41,7 April: 39,4 März: 42,8. Der gleitende Jahresmittelwert, d. h. der Mittelwert der jeweils vergangenen 12 Monate, betrug im Dezember 38,4 µg/m³. Der Wert für Februar ist dem Monatskurzbericht entnommen, der Wert für
  19. Je geringer die Kapazitäten, desto wichtiger die mediale Drohkulisse.
  20. Och nö. Ausgerechnet an diesem nach Brandenburger Maßstäben festgesetzten Limit (Auto um die Kurve tragen), wo man bislang schön mit 70 im Verkehr mitschwimmen konnte. Es würde mich nicht wundern, wenn man nun in der Rushhour regelmäßig bis zurück zur Rudolf-Wissell-Brücke steht (also ich meine noch mehr als ohnehin schon). So baut man künstliche Störungsquellen ins Netz ein ... Aber wer sucht schon die Ursache für einen Auffahrunfall am AD Charlottenburg bei einer drei Minuten vorher an besagter Stelle erfolgten Panikbremsung ...
  21. Wie stellst Du Dir ein solches Szenario vor? Gegen welche Anordnungen sollen diese Vereinigungen klagen wollen?
  22. Grundsätzlich teile ich diese Ansicht. Solange die Praxis aber so aussieht, daß aus populisitischen und anderen fachfremden Gründen reihenweise Geschwindigkeiten herabgesetzt werden - innerorts nicht nur von 50 auf 30 auf Hauptverkehrsstraßen, sondern gerne auch mal von 70 auf 50, und auch sonst handelt man ja gerne in 20er-Schritten -, halte ich es für absolut unverhältnismäßig, wenn jemand, der auf einer Straße so schnell fährt, wie das bislang zulässig war, dann gleich ein Fahrverbot riskiert. In richtungsgetrennten Tunneln agO halte ich eine Regelgeschwindigkeit von 100 km/h wie in Öster
  23. Nein. In der Vorlage des BMVI ("Grunddrucksache") waren diese Verschärfungen nicht enthalten. Sie beruhen auf einer Beschlußempfehlung des Bundesrats-Verkehrsauschusses in den Ausschußempfehlungen (sog. "Strichdrucksache", S. 59ff). In dieser Drucksache finden sich im übrigen auch die ganzen haarsträubenden Empfehlungen des Umweltausschusses, denen das Plenum nicht gefolgt ist. BMVI folgt den Maßgaben des Bundesrats in der Regel nur dann nicht, wenn diese rechtsförmlich fehlerhaft sind (sog. Verkündungshindernis), oder wenn das wichtigen politischen Grundsätzen des BMVI diametral widersprich
  24. ..dafür soll es auf Wunsch der Länder künftig igO schon ab 21, agO ab 26 zuviel Fahrverbot geben: Beschlußdrucksache des Bundesrats Seite 31 oben. Die Regelsätze sollen verdoppelt werden. Mal sehen, ob der Bund das so umsetzt.
  25. Solche Aussagen nähren den Eindruck, daß es Beamte gibt, die bei Unfallaufnahmen sach- und möglicherweise auch wahrheitswidrig Ursache 13 ankreuzen. Abgesehen davon wirken niedrige Geschwindigkeiten, egal ob freiwillig gefahren oder durch Verkehrslage oder Anordnungen erzwungen, durchaus unfallfördernd. Sonst gäbe es u. a. keine Stauendeunfälle. Nach Aufhebung von Tempo 40 auf dem rechten FS des Elzer Berges (A 3 zwischen Diez und Limburg) sind die Lkw-Auffahrunfälle in der Zulaufstrecke drastisch zurückgegangen.
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