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Neuer UN-Klimabericht Teil I


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2853 Antworten in diesem Thema

#1 LiLa

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Geschrieben 27 September 2006 - 06:10

http://focus.msn.de/..._nid_36163.html

Die Zukunft wird heiß: 40 Grad im Schatten, immer wieder Nächte über 20 Grad Celsius und lange Dürreperioden – so sehen künftig die Sommer in Deutschland aus. Das geht aus einem einen neuen Klimabericht hervor, den Wissenschaftler im Auftrag der Vereinten Nationen (UN) erstellt haben.
Die Studie kommt nach Informationen der „Welt am Sonntag“ zu Ergebnissen, die zum Teil weit über die des UN- Klimaberichts von 2001 hinausgehen.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Umweltministerium, Michael Müller (SPD), bezeichnete den Bericht als „alarmierend“. Das Papier beschreibe „einen qualitativen Sprung in der Erderwärmung zu Beginn des neuen Jahrtausends“. Es sei eindeutig, dass sich Prozesse, die zur Klimaerwärmung beitragen, beschleunigten.

Passend dazu haben amerikanische Wissenschaftler festgestellt, dass die globale Temperatur einen neuen Höchststand erreicht hat:
http://www.frankfurt...?em_cnt=977615

Die Temperatur sei dabei auf den höchsten Stand in der derzeitigen zwischeneiszeitlichen Periode gestiegen, die vor 12 000 Jahren begann.

Und auch der Golfstrom ist als Folge der Erwärmung deutlich schwächer geworden:
http://www.frankfurt...?em_cnt=977614

Der Golfstrom, so das Team um den britischen Ozeanographen Harry Bryden, schwächelt. "Unsere Daten machen uns ehrlich gesagt ziemlich nervös", gesteht Bryden. "Auch wenn wir aufgrund unserer jetzigen Erkenntnisse natürlich nicht mit Sicherheit sagen können oder wollen, dass der Golfstrom komplett versiegen wird."
Brydens Daten zeigen zunächst eine Abschwächung des Golfstroms um immerhin 30 Prozent- vor allem vor Grönlands Ostküste, wo der Strom in riesigen Wasserfällen in die Tiefe stürzt.

Um die Auswirkungen der Klimaänderung nochmal deutlich zu machen hier noch ein Interview aus dem Frühjahr 2006:
http://www.germanwat...io/hjsint06.pdf
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#2 HarryB

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Geschrieben 27 September 2006 - 07:08

Joh, habe kuerzlich einen Bericht im Fernsehen gesehen, nachdem in Grossbritannien jetzt schon Wein, Tee und Oliven angebaut werden und zwar gewinnbringend..... ;)

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#3 LiLa

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Geschrieben 29 November 2006 - 13:25

2 neue Meldungen zum Klimawandel:

Wärmster Herbst seit über 100 Jahren:
http://www.faz.net/s...n~Scontent.html

Jetzt ist es amtlich: Der sogenannte Jahrhundertherbst 2006 istder mit Abstand wärmste in Deutschland seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnung. September, Oktober und November waren alle jeweils drei bis vier Grad zu warm

Viel wichtiger ist aber die 2te Meldung:
http://www.washingto...6112401361.html

While the political debate over global warming continues, top executives at many of the nation's largest energy companies have accepted the scientific consensus about climate change and see federal regulation to cut greenhouse gas emissions as inevitable.

"We have to deal with greenhouse gases," John Hofmeister, president of Shell Oil Co., said in a recent speech at the National Press Club. "From Shell's point of view, the debate is over. When 98 percent of scientists agree, who is Shell to say, 'Let's debate the science'?"


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#4 Gast_Pferdestehler_*

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Geschrieben 29 November 2006 - 13:32

Mir ist trotzdem zu kalt. :blink:

scnr

#5 gerre

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Geschrieben 29 November 2006 - 23:51

Die Zukunft wird heiß: 40 Grad im Schatten, immer wieder Nächte über 20 Grad Celsius

Au weiah! Dann sollte ich mir wohl doch eine Klimaanlage anschaffen.
Und weil die viel Strom braucht wünsche ich, daß der billiger wird. Hoffentlich fällt bald das Energie-Einspeisungsgesetz, und es werden wieder ein paar Kernkraftwerke gebaut.
Gegen das Netzmonopol der Stromkonzerne sollte natürlich auch was gemacht werden.

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#6 gerre

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Geschrieben 30 November 2006 - 00:07

@HarryB: Wart nur ab, wenn demnächst in Alaska Ananas angebaut wird!
Und Franz Josef Strauß kann dabei nicht mitmachen. :blink: :D :50:
Nachher gibts in Bayern ein Dauererdbeben, weil der vor Wut in seinem Grab rotiert.
(Oh weh, des Hofbräuhaus fallt um!)

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#7 Gast_GM__*

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Geschrieben 30 November 2006 - 00:16

Nur so nebenbei:

Ein Abreißen des Golfstromes würde die Temperatur bei uns nicht steigen sondern absinken lassen.

(Ist im Lauf der Erdgeschichte übrigens schon oft passiert.)

#8 glückspilz

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Geschrieben 30 November 2006 - 00:27

Dann werden die Winterreifen überflüssig. Dann benötigt man nur Spezialreifen (Teflonbeschichtet damit der Asphalt beim Parken nicht festklebt) für Temperaturen über 40°C im Schatten.

Leider wird uns der Treibhauseffekt kein besseres Wetter bringen sondern eher Dauerregen.

Immerhin haben die US-Bürger Glück da 2006 (Bisher) keine nenneswerten ( nur ~$183Mill.)Hurrikan-Schaden entstanden sind.

#9 LiLa

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Geschrieben 30 November 2006 - 13:42

Manchmal hat der Klimawandel auch gute Seiten: :blink:
"Kein Schnee für Raab"
http://www.letmenter...tikel_1790.html
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#10 NetGhost

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Geschrieben 30 November 2006 - 15:17

Allein die Aussage

Der wärmste Winter seit 250 Jahren


ist äusserst gewagt, hat doch der Winter noch nicht wirklich begonnen. :blink:

Mangelnde Aufmerksamkeit ist mit Abstand der häufigste Unfallgrund und oft auch die wahre Ursache von Unfällen,

die laut Statistik wegen Vortrittsverletzung, unvorsichtigen Überholens oder ungenügenden Abstand geschehen sein sollen.

 

Hans Giger, Kommentar zum Schweizer Strassenverkehrsgesetz SVG, 8. Auflage, Zürich 2014, Art. 31 N 8


#11 runner

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Geschrieben 30 November 2006 - 15:41

Allein die Aussage

Der wärmste Winter seit 250 Jahren


ist äusserst gewagt, hat doch der Winter noch nicht wirklich begonnen. :blink:

Zwei Verbesserungsvorschläge:

1.: Ersetze "allein" durch "lediglich".
2.: Quellenangabe. Zitat von wo, wem, wann, aus welchem Zusammenhang gerissen?
.

#12 NetGhost

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Geschrieben 30 November 2006 - 15:47


Allein die Aussage

Der wärmste Winter seit 250 Jahren


ist äusserst gewagt, hat doch der Winter noch nicht wirklich begonnen. :blink:

2.: Quellenangabe. Zitat von wo, wem, wann, aus welchem Zusammenhang gerissen?


Mein Zitat bezieht sich auf den Beitrag, dem es folgt!

Mangelnde Aufmerksamkeit ist mit Abstand der häufigste Unfallgrund und oft auch die wahre Ursache von Unfällen,

die laut Statistik wegen Vortrittsverletzung, unvorsichtigen Überholens oder ungenügenden Abstand geschehen sein sollen.

 

Hans Giger, Kommentar zum Schweizer Strassenverkehrsgesetz SVG, 8. Auflage, Zürich 2014, Art. 31 N 8


#13 gerre

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Geschrieben 30 November 2006 - 21:33

Dazu heute in der Tagesschau: Die Zahl der Arbeitslosen ist unter vier Millionen gefallen. :) :geil: :huh: :unsure:
Wann hat man das schon einmal erlebt, daß die Zahl der Arbeitslosen in einem November gefallen ist?
Die Ursache dafür war unter anderem das milde Wetter in diesem Herbst. Also hat die Klimaerwärmung auch ihre guten Seiten. Oder was kann daran so schlimm sein, daß es eine halbe Million Arbeitsplätze aufwiegt?

J.M.Keynes: "Auf lange Sicht sind wir alle tot."


#14 gerre

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Geschrieben 30 November 2006 - 22:05

2.: Quellenangabe. Zitat von wo, wem, wann, aus welchem Zusammenhang gerissen?

:unsure: :lol: :geil: :lol: :huh: :lol: :) Ja, das fragt der immer!

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#15 carterarch

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Geschrieben 30 November 2006 - 22:52

Dazu heute in der Tagesschau: Die Zahl der Arbeitslosen ist unter vier Millionen gefallen. :) :geil: :huh: :unsure:
Wann hat man das schon einmal erlebt, daß die Zahl der Arbeitslosen in einem November gefallen ist?
Die Ursache dafür war unter anderem das milde Wetter in diesem Herbst. Also hat die Klimaerwärmung auch ihre guten Seiten. Oder was kann daran so schlimm sein, daß es eine halbe Million Arbeitsplätze aufwiegt?


Das wäre ja schön,wenn das fallen der registrierten(gemeldeten) arbeitslosenzahl bedeuten würde,dass gewissermaßen eine adäquate anzahl vollwertiger arbeitsplätze damit besetzt worden wäre!
Man denke daran,was in den letzten jahren von der Legislative und deren ausführendem organ,der Arbeitsagentur, alles getan wurde,um die arbeitslosenstatistik in positivem licht erscheinen zu lassen!

Aber back to topic.......Klimawandel,Global Warming usw.

Ich bin immer mehr davon überzeugt,dass die heute messbare erwärmung der atmosphäre primär mit einem stärkeren "anheizen" von außen erfolgt(wie das in langen geologischen erdperioden immer wieder auf "nichtantropogene" weise geschah) und der zunehmend beschworene "Treibhauseffekt",hervorgerufen durch "Treibhausgase" antropogenen ursprungs(z.B. das atmosphärische spurengas Co²) sich entweder als Chimäre oder äußerst marginal wirkend,herausstellen wird!
Die "Treibhauseffekt" behauptung,natürlich ausschließlich antropogen erzeugt,beweist sich stück für stück als das,was sie wahrscheinlich von einem bestimmten punkt an war,nämlich ein wunderbar neues,"innovatives" feld um (mit ständig geschürter angst)"moderne" weltpolitik zu machen und dabei gleichzeitig,sozusagen aus dem nichts heraus , jede menge geld "der massen" zu binden und abzuführen!

Ich neige sehr dazu,eher der "anderen seite" große aufmerksamkeit und immer mehr glauben zu schenken,auch deshalb,weil diese planmäßig marginalisiert wird......Das macht mich sehr stutzig !
Hier ein link dazu,den ich in diesem zusammenhang sehr lesenswert finde :

http://www.biokurs.de/treibhaus/

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#16 runner

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Geschrieben 01 Dezember 2006 - 09:03

Mein Zitat bezieht sich auf den Beitrag, dem es folgt!

Ach ja, stimmt. Und ich habe schier ewig bei den ernstzunehmenden Quellen gesucht...


Die Ursache dafür war unter anderem das milde Wetter in diesem Herbst. Also hat die Klimaerwärmung auch ihre guten Seiten. Oder was kann daran so schlimm sein, daß es eine halbe Million Arbeitsplätze aufwiegt?

Doch, sehr überzeugend. Und wenn die Alpen so nach und nach unbewohnbar werden, weil es oben in den Bergen zu warm wird und der Frost das Gestein nicht mehr zusammenhält und der starke warme Regen immer wieder zu massiven Bergrutschen und Überschwemmungen führt - was das Arbeitsplätze schafft, damit die Leute dann immer noch in den Winterurlaub fahren können, als wäre nichts gewesen! </ironie, muss man vermerken, sonst versteht's gerre miß.>

Immerhin, kaum ein Wissenschaftler würde diesen einen warmen Herbst als unmittelbare Folge des Klimawandels ansehen - gerre tut's.
.

#17 gerre

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Geschrieben 01 Dezember 2006 - 19:25

Das wäre ja schön,wenn das fallen der registrierten(gemeldeten) arbeitslosenzahl bedeuten würde,dass gewissermaßen eine adäquate anzahl vollwertiger arbeitsplätze damit besetzt worden wäre!
Man denke daran,was in den letzten jahren von der Legislative und deren ausführendem organ,der Arbeitsagentur, alles getan wurde,um die arbeitslosenstatistik in positivem licht erscheinen zu lassen!

Es ist bekannt, daß die Anzahl der Arbeitslosen geschönt ist, und daß es neben dem Heer der registrierten Arbeitslosen noch eine stille Reserve gibt. Allein, diese Verfälschung der Arbeitslosenzahlen hat es auch früher schon gegeben, und sie müßte zeitlich konstant sein.
Daß der jüngste Rückgang der Arbeitslosenzahlen im wesentlichen von der Arbeitsagentur erlogen wurde, ohne daß die Presse davon erfährt, halte ich nicht für wahrscheinlich.

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#18 LiLa

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Geschrieben 12 Dezember 2006 - 08:26

@carterarch

Ich neige sehr dazu,eher der "anderen seite" große aufmerksamkeit und immer mehr glauben zu schenken,auch deshalb,weil diese planmäßig marginalisiert wird......

Kann es nicht vielleicht eher daran liegen, dass du der anderen Seite mehr glaubst, weil wir dann nichts tun müssen sondern stattdessen einfach weiter machen können wie bisher?
Das Kritiker am Klimawandel unterdrückt werden ist ausgemachter Unsinn, vielmehr haben die Energiekonzerne die Finanzierung dieser Gruppen eingestellt (siehe den 2ten link in meinem 2ten Beitrag), einfach weil die Indizien für den Klimawandel so überwältigend sind, dass ein weiteres Leugnen geradzu grotesk wäre.

Übrigens wird es auch in der Bevölkerung um die Leugner und Skeptiker immer einsamer:
http://www.spiegel.d...,452691,00.html

Das Umweltbewusstsein der Deutschen ist einer Studie zufolge weiter gestiegen. Den Klimawandel empfinden immer mehr als bedrohlich für sich und die Familie. Die Mehrheit will, dass Deutschland eine Vorreiterrolle im Klimaschutz spielt und plädiert für eine Kerosinsteuer.

Jetzt wäre es Zeit, dass die Regierung diesen Reformwillen in der Bevölkerung (die mit großer Mehrheit erkannt hat, dass wir jetzt schon mitten im Klimawandel stecken) auch endlich nutzt und wirksame Maßnahmen in die Wege leitet. Aber was ist die Realität? Reformunwilligkeit und wieder mal ein Einknicken vor den Lobbyverbänden :geil: :
http://www.rbb-onlin...ag_5150955.html

Die größte Sorge der Deutschen? Das ist die Angst vor der Arbeitslosigkeit. Aber gleich dahinter, zweitwichtigstes Thema: der Umweltschutz. Das kam gerade bei einer großen Studie heraus, die die Bundesregierung in Auftrag gegeben hatte. Wer hätte das gedacht? Dass Umweltschutz und Klimawandel plötzlich wieder so im Fokus stehen. Und was macht die Regierung gegen die Erderwärmung? Viel zu wenig – findet KONTRASTE-Autor Chris Humbs.

Einer, der seit Jahren die Mächtigen zum Handeln auffordert ist Klaus Töpfer, der
ehemalige Umweltbeauftragte der UN. Man hört ihm gerne zu, seine Ratschläge werden aber meist ignoriert.

Prof. Klaus Töpfer (CDU), ehemaliger Bundesminister für Umwelt
„Man ist ja fast wie ein Wanderprediger durch die Welt und Deutschland gelaufen und ist nicht immer auf die Resonanz gestoßen, weil man gesagt hat: Das ist irgendwann in weiter Zukunft. Und jetzt merkt man, das ist jetzt, das passiert jetzt. Und die Konsequenzen sind dramatisch.“

In Westdeutschland hat sich (beim CO2-Ausstoß) so gut wie nichts verändert - dem Wirtschaftswachstum zuliebe.

Und: beim Pro-Kopf-Ausstoß nimmt Deutschland – hinter den USA - immer noch einen Spitzenplatz ein. Wir sind also weiterhin ein führender Klimakiller, trotz der Reduzierung nach dem Mauerfall.

Prof. Klaus Töpfer (CDU), ehemaliger Direktor des UN-Umweltprogramms (UNEP)
„Deswegen geht es nicht darum, sich zurück zu legen und zu sagen: Wir sind besser als andere. Sondern wir müssen viel mehr tun und ich sage noch mal: Wir können viel mehr tun – auch im Sinne einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung.“

Beispiel eins: CO2-Emissionen durch den Verkehr.

Vor zehn Jahren hat sich die europäische Autoindustrie in einer freiwilligen Verpflichtung geeinigt, den Ausstoß bis 2008 zu senken. Deutsche Hersteller werden den vereinbarten Grenzwert aber deutlich verfehlen.

Das belegt eine aktuelle Studie. Bei der Entwicklung von umweltfreundlichen Autos ist VW – einst weit vorne - ins hintere Drittel abgerutscht. Ein Grund dafür: der neue VW-Passat, innovative Technik, Auto des Jahres 2005. Der Variant 1,9 TDI - Basismodell. Der Vorgänger: Er stößt 154 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Der Nachfolger, viele Entwicklungsjahre später: 159. So die Werte laut offizieller Liste des Verbandes deutscher Autohersteller.

VW bestreitet auf Anfrage den erhöhten Ausstoß, ohne allerdings vergleichbare eigene Zahlen zu benennen. Und zum Versprechen, die Abgaswerte zu reduzieren, will sich der Konzern grundsätzlich nicht äußern.

Prof. Klaus Töpfer (CDU), ehemaliger Bundesminister für Umwelt
„Es ist wohl war, die freiwillige Vereinbarung wird wohl nicht erreicht werden können. Und dann ist es ganz sicher, wenn man eine Chance gehabt hat, bestimmte, ja auch nicht all zu fordernde Ziele freiwillig umzusetzen, dann muss man die verbindlich vorgeben.“

Also per Gesetz. Möglichst einheitlich für ganz Europa. Für Deutschland sollten Verkehrs- und Bauminister Tiefensee und –federführend- Wirtschaftsminister Glos eine solche Regelung auf den Weg bringen. Die EU wollte einen strikten Grenzwert für den Verbrauch der Neuwagenflotte eines jeden Herstellers: maximal 4,9 Liter. Das entspricht 120 Gramm CO2 pro Kilometer. Dieser strikte Grenzwert stand im Entwurf zum Positionspapier – hier links. Im kürzlich verabschiedeten Positionspapier – rechts – sind die 120 Gramm, Hokuspokus, verschwunden. Die Autohersteller haben sich im letzten Moment durchgesetzt.

Ohne diesen strikten Grenzwert werden jährlich fünf Millionen Tonnen einsparbares CO2 in die Atmosphäre geschickt – nur in Deutschland, so die Schätzungen der Umweltverbände.

Unter diesen Umständen kann ich jeden verstehen, der als Mitglied einer der Regierungsparteien sein Parteibuch zurück gibt. Wer so eindeutig gegen den erklärten Bürgerwillen (und den eigenen Koalitionsvertrag!) regiert hat in der Regierung nicht mehr zu suchen.
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#19 Gast_rumpelstilzchen_*

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Geschrieben 12 Dezember 2006 - 08:58

Hätten wir jetzt zufällig nen kalten Herbst und Dezember - hätten die Studien nicht die Attention. :geil:

Die langfristigen Indikatoren - z.B. schmelzende Gletscher sind doch da wesentlicher.

"Oder was kann daran so schlimm sein, daß es eine halbe Million Arbeitsplätze aufwiegt?"

Frag mal die österreichischen Skiliftbetreiber - alles nur verlagert - Skilehrer zum Mauerermeister umschulen :(

Außerdem widersprüchlich - wenn der Golfstrom zum erliegen kommt, wird es hier nicht wüstenähnlich - sondern saukalt im Winter.

Es ist doch nur eines klar - es wird Änderungen geben.

#20 Kolbenfeder

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Geschrieben 12 Dezember 2006 - 09:39

Klima, Erdöl, Energie usw.

Mal angenommen die beschriebende Klimaerwärmung wäre Tatsache, welchen Fehler, welche negativen Folgen hätte es davon auszugehen, es als Tatsache anzunehmen?

So weiter machen wie bisher mit noch steigendem Ölverbrauch, wirklich ein "Gewinn" für die Menschheit, für uns? Sehr schnell den Druck spüren sehr teure Alternativen beschleunigt einzuführren?

Oder durch Planung, ja Planung, die Wirtschafts- und Wohnstrukturen auf lange Lebensdauer und nur kurze notwendige Wege für Personen- und Warentransport umzustellen.

Keine Angst vor Planung: Die derzeitige Wirtschaft, die Märkte für Autos, Strassenbau, Siedlungstruktur, Rohstoffwege oder Fertigungstätten sind auch Ergebnis von Planung und Strategie.

Buchtipp Eggdahl: Mit der Ölwaffe zur Weltmacht....

Pessimismus oder ich nenne es Realismus ist für mich die Tatsache dass invidueller Massen-PKW-Verkehr mit Energiealternativen schlichtweg unwirtschaftlich wird, allein aus Kostengründen dann Verkehrsvermeidung eine Selbstverständlichkeit wird. Elektro- Wasserstoff oder sonstige Autoträume nur Träume bleiben werden. Wird funktionieren, aber nur sehr teuer.

Eien Siedlungstruktur die jeden Tag ca. 1 Mo Menschen über 35km im Raum Stuttgart oder München in den ÖPNV zwingt ist genauso ein bald nicht mehr bezahlbarer Luxus!

#21 Waschbaerbauch

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Geschrieben 12 Dezember 2006 - 19:30

Es ist doch nur eines klar - es wird Änderungen geben.

eben.. und die gab es schon immer... auch zu zeiten, in denen es keine autos und fabriken gab
Mir kennet alles - außer wählen...

Nur weil du keine Paranoia hast, heißt das nicht, dass sie dich nicht verfolgen

#22 carterarch

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Geschrieben 12 Dezember 2006 - 23:25



Es ist doch nur eines klar - es wird Änderungen geben.

eben.. und die gab es schon immer... auch zu zeiten, in denen es keine autos und fabriken gab


So ist es!

Carterarch
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#23 LiLa

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 06:45


Es ist doch nur eines klar - es wird Änderungen geben.

eben.. und die gab es schon immer... auch zu zeiten, in denen es keine autos und fabriken gab

So ist es!
Carterarch

Natürlich hat sich das Klima immer geändert, allerdings global gesehen höchstwahrscheinlich noch nie auch nur annähernd so schnell wie jetzt:
http://www.ozean-klima.de

Betrachten wir längere Zeiträume, so sind die größten globalen Klimaänderungen der letzten Jahrhunderttausende zweifellos die Eiszeiten, auf deren Höhepunkt die globale Mitteltemperatur ca. 4-6 ºC unter dem heutigen Niveau lag. Im Vergleich dazu ist die bisherige globale Erwärmung um 0.6 ± 0.2 ºC im 20. Jahrhundert natürlich noch gering. Die Erwärmung gegen Ende dieser Eiszeiten hat allerdings jeweils insgesamt mehrere Jahrtausende gedauert. Nehmen wir einen typischen Wert von 5 ºC Erwärmung über 5000 Jahre, so ergibt sich eine Erwärmungsrate von 0.1 ºC pro Jahrhundert. Lokal waren dem
zwar erheblich raschere Klimaschwankungen überlagert, z.B. in Grönland, wo Änderungen der Meeresströme eine wichtige Rolle spielen. Einige dieser Schwankungen wurden zu ähnlichen Zeiten in verschiedenen Regionen der Erde beobachtet, allerdings teilweise mit geringerer Amplitude oder umgekehrten Vorzeichen. Globale Erwärmungsraten in der letzten Eiszeit, die in die Nähe der heutigen Werte kommen, sind daher nicht belegt und eher unwahrscheinlich, aber aufgrund der heute bekannten Daten auch nicht völlig ausgeschlossen. Für die derzeitige Warmzeit ist die Geschwindigkeit des gegenwärtigen globalen Temperaturanstiegs hingegen sehr außergewöhnlich. Die Bezeichnung der anthropogenen Erwärmung als „sehr moderat und nicht ungewöhnlich“ lässt sich daher aus der Klima-geschichte nicht begründen.

Für die Auswirkungen auf Öko-systeme und Gesellschaft kommt es zudem nicht nur auf den Betrag, sondern auch sehr auf die Geschwindigkeit der Veränderung an, da eine langsamere Klimaänderung eine Anpassung wesentlich erleichtert.


Übrigens ist es in diesem Jahr das erste mal dazu gekommen, dass der Pollenflug schon im Dezember eingesetzt hat anstatt wie üblich im nächsten Frühjahr:
http://www.frankfurt...d...nt=1029890
Wieviel eindeutigste Anzeichen dafür, dass etwas gewaltig schief läuft, braucht ihr denn eigentlich noch, damit ihr endlich aufwacht? Oder ist es erst soweit, wenn ihr in nicht allzuferner Zukunft 90% vom Lohn dank Küstenschutzsonderabgabe, Sturm- und Dürreschädenausgleichszuschlag oder Umsiedlungsnotopfer etc. an an den den Staat abführen müsst? Unabhängig davon, ob sich das Klima schonmal so stark geändert hat oder nicht, für die Folgen des aktuellen Klimawandels müsst ihr so oder so zahlen. Es ist doch naiv zu glauben, dass man nicht betroffen sein wird, wenn man den Kopf in den Sand steckt und die Problem ignoriert.
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#24 gerre

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 08:00

Wieviel eindeutigste Anzeichen dafür, dass etwas gewaltig schief läuft, braucht ihr denn eigentlich noch, damit ihr endlich aufwacht?

Wacht auf Verdammte dieser Erde!
Wacht auf verdammt nochmal !!! :geil: :vogelzeig: :(
Die roten Ideologen sind von grünen abgelöst worden.

Oder ist es erst soweit, wenn ihr in nicht allzuferner Zukunft 90% vom Lohn dank Küstenschutzsonderabgabe, Sturm- und Dürreschädenausgleichszuschlag oder Umsiedlungsnotopfer etc. an an den den Staat abführen müsst?

Das ist immer noch besser als 91% Einkommensverlust durch Deindustriealisierung, Umweltabgaben und die Privilegien einer ökologisch indoktrinierten Elite. Zumal wir mit dem erzwungenen ökologischen Umdenken nicht nur unser Geld, sondern auch unsere Freiheit verlieren.

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#25 LiLa

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 08:09

Der einzig wahre Ideologe ist der, der trotz eindeutigster Hinweise eine reale, jetzt gerade stattfindende Entwicklung als nichtexistent und reine Ideologie abtut. Hinweise, die man Punkt für Punkt auf 9 langen Seiten nachlesen kann:
http://www.zeit.de/2.../Klima_D?page=1

sondern auch unsere Freiheit verlieren.

Ja ein Teil der Freiheit wird enden, nämlich der, die Umwelt zu verdrecken und das Klima ruinieren zu dürfen.
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#26 NetGhost

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 10:45

Und weiter geht der Kampf gegen die (Klimakatastrophen)-Ungläubigen... :geil:

Mangelnde Aufmerksamkeit ist mit Abstand der häufigste Unfallgrund und oft auch die wahre Ursache von Unfällen,

die laut Statistik wegen Vortrittsverletzung, unvorsichtigen Überholens oder ungenügenden Abstand geschehen sein sollen.

 

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#27 LiLa

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 10:58

Falsch, der Kampf geht nicht gegen Personen, sondern nur gegen das Verharmlosen und Herunterspielen der Gefahren des Klimawandels bzw. (wie in deinem Fall) gegen die ständige, verleumderische Meinungsmache (angebliche Enttarnung der "CO2-Lüge") gegenüber den Ergebnissen der Klimaforschung.

Gegen Ungläubige zu kämpfen sind die Methoden von Hamas und Hisbollah, nicht diejenigen von Umweltschützern, insofern hast du hier etwas durcheinander gebracht. :geil:
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#28 NetGhost

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 11:02

Gegen Ungläubige zu kämpfen sind die Methoden von Hamas und Hisbollah, nicht diejenigen von Umweltschützern, insofern hast du hier etwas durcheinander gebracht. :geil:


Die Intoleranz, die hier "Ungläubigen" und sogar leisen Zweiflern entgegengebracht wird, erinnert stark an die an den Tag gelegte Intoleranz in religiösen Konflikten. Anderslautende Meinungen und Ansichten werden verteufelt, anstatt auf sie einzugene, Zweifler häufig auf persönlicher Ebene angegriffen...

Hinzu kommen grobe Unsachlichkeiten in der Berichterstattung. So wird vom "wärmsten Winter seit XY" berichtet. Dabei wird übersehen, dass der Winter noch nicht begonnen hat.

Mangelnde Aufmerksamkeit ist mit Abstand der häufigste Unfallgrund und oft auch die wahre Ursache von Unfällen,

die laut Statistik wegen Vortrittsverletzung, unvorsichtigen Überholens oder ungenügenden Abstand geschehen sein sollen.

 

Hans Giger, Kommentar zum Schweizer Strassenverkehrsgesetz SVG, 8. Auflage, Zürich 2014, Art. 31 N 8


#29 Diesel_of_Hazard

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 11:26

[quote name='LiLa' post='435229' date='12.12.2006, 8:26']Das belegt eine aktuelle Studie. Bei der Entwicklung von umweltfreundlichen Autos ist VW – einst weit vorne - ins hintere Drittel abgerutscht. Ein Grund dafür: der neue VW-Passat, innovative Technik, Auto des Jahres 2005. Der Variant 1,9 TDI - Basismodell. Der Vorgänger: Er stößt 154 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Der Nachfolger, viele Entwicklungsjahre später: 159. So die Werte laut offizieller Liste des Verbandes deutscher Autohersteller.
...
Also per Gesetz. Möglichst einheitlich für ganz Europa. Für Deutschland sollten Verkehrs- und Bauminister Tiefensee und –federführend- Wirtschaftsminister Glos eine solche Regelung auf den Weg bringen. Die EU wollte einen strikten Grenzwert für den Verbrauch der Neuwagenflotte eines jeden Herstellers: maximal 4,9 Liter. Das entspricht 120 Gramm CO2 pro Kilometer. Dieser strikte Grenzwert stand im Entwurf zum Positionspapier – hier links. Im kürzlich verabschiedeten Positionspapier – rechts – sind die 120 Gramm, Hokuspokus, verschwunden. Die Autohersteller haben sich im letzten Moment durchgesetzt.

Ohne diesen strikten Grenzwert werden jährlich fünf Millionen Tonnen einsparbares CO2 in die Atmosphäre geschickt – nur in Deutschland, so die Schätzungen der Umweltverbände.[/quote]
Unter diesen Umständen kann ich jeden verstehen, der als Mitglied einer der Regierungsparteien sein Parteibuch zurück gibt. Wer so eindeutig gegen den erklärten Bürgerwillen (und den eigenen Koalitionsvertrag!) regiert hat in der Regierung nicht mehr zu suchen.
[/quote]

So sieht es aus. Mit Monster SUV´s und 3m³ Innenraum Vans lassen sich solche Emissionsgrenzen natürlich nicht darstellen.

Habe von 1998 - 2005 mit meinem Polo 1.7 SDI selber schon ein 120g/km CO2 Auto besessen. Habe einen kleinen Innen- und Kofferaum sowie bescheidene Fahrleitungen hingenommen und wurde mit KFZ Steuer von ca.50€ höher als z.B bei einem Chayenne Turbo (480 g/km) "belohnt".

Ergo:Her mit der Emissionsabhängigen KFZ Steuer!

Kerosinsteuer: Aber bitte. Kann ja wohl nicht angehen, das die 40 km Fahrt zur Arbeit langsam teurer ist, als nach Rom zum Cappochino Schlürfen zu jetten.

MfG

DoH

:R250: , und das ist gut so!


#30 LiLa

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 11:27

Die Intoleranz, die hier "Ungläubigen" und sogar leisen Zweiflern entgegengebracht wird,

Leisen Zweiflern wird hier auch nicht mit Intoleranz begegnet, nur Verschwörungstheoretikern, die im Brustton der Überzeugung unbelegte Behauptungen als Wahrheit verkaufen:

Die CO²-Lüge ist entlarvt, stellt euch doch bitte den tatsächlichen Problemen!


So wird vom "wärmsten Winter seit XY" berichtet. Dabei wird übersehen, dass der Winter noch nicht begonnen hat.

Jetzt geil dich mal nicht an einem simplen Schreibfehler auf, in dem Satz wurde doch nur der Zusatz Früh vor dem Winter vergessen. Und damit stimmt die Aussage dann:

Der wärmste Frühwinter seit 250 Jahren


@DoH

Ergo:Her mit der Emissionsabhängigen KFZ Steuer!

Kerosinsteuer: Aber bitte. Kann ja wohl nicht angehen, das die 40 km Fahrt zur Arbeit langsam teurer ist, als nach Rom zum Cappochino Schlürfen zu jetten.

Endlich mal ein Vernünftiger! :(
Ich sehs ganz genauso.

Habe von 1998 - 2005 mit meinem Polo 1.7 SDI selber schon ein 120g/km CO2 Auto besessen. Habe einen kleinen Innen- und Kofferaum sowie bescheidene Fahrleitungen hingenommen und wurde mit KFZ Steuer von ca.50€ höher als z.B bei einem Chayenne Turbo (480 g/km) "belohnt".

Geht mir genauso, fahre schon seit 1996 ein 120 g/km Auto und dank Rapsölbetrieb habe ich diesen Ausstoß seit 1,5 Jahren um nochmal mindestens 75% senken können. Und als Belohnung steigt die KFZ-Steuer. :geil:
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#31 NetGhost

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 11:44

Die Intoleranz, die hier "Ungläubigen" und sogar leisen Zweiflern entgegengebracht wird,

Leisen Zweiflern wird hier auch nicht mit Intoleranz begegnet, nur Verschwörungstheoretikern, die im Brustton der Überzeugung unbelegte Behauptungen als Wahrheit verkaufen:

Die CO²-Lüge ist entlarvt, stellt euch doch bitte den tatsächlichen Problemen!


:geil: Ich dachte wir seien schon viel weiter... Scheinbar wirst Du Dich noch lange an dieser Aussage aufgeilen!

So wird vom "wärmsten Winter seit XY" berichtet. Dabei wird übersehen, dass der Winter noch nicht begonnen hat.

Jetzt geil dich mal nicht an einem simplen Schreibfehler auf, in dem Satz wurde doch nur der Zusatz Früh vor dem Winter vergessen. Und damit stimmt die Aussage dann:

Der wärmste Frühwinter seit 250 Jahren


Dir ist aber auch jede Lächerlichkeit recht... Der Winter, gleich ob früh oder spät, beginnt am Freitag, den 22. Dezember. Erst ab diesem Zeitpunkt sind Aussagen über seine Qualität legitim!

Mangelnde Aufmerksamkeit ist mit Abstand der häufigste Unfallgrund und oft auch die wahre Ursache von Unfällen,

die laut Statistik wegen Vortrittsverletzung, unvorsichtigen Überholens oder ungenügenden Abstand geschehen sein sollen.

 

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#32 LiLa

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 11:59

Diese Aussage ist ganz nützlich, um dich hin und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, wenn du mal wieder in weinerlicher Selbstgefälligkeit davon faselsts, als ach so armer, wissbegieriger Ratsuchender von den bösen, bösen Klimaapokalyptikern völlig zu Unrecht angegriffen zu werden.
Dieser Spruch holt dich jedesmal wieder ein, wenn du mit neuer Masche aber den alten Zielen auf die Klimawandelvertreter losgehst.

Ich dachte wir seien schon viel weiter...

Oder willst du damit zum Ausdruck bringen, dass du an Erkenntnis hinzugewonnen hast und von deinen alten Standpunkten abrückst? Das zu glauben würde mir aber ehrlich gesagt nicht leicht fallen.

Der Winter, gleich ob früh oder spät, beginnt am Freitag, den 22. Dezember.

Oh je oh je, es zeigen sich ja immer neue Wissenslücken! Mein Tip: google mal nach dem Begriff "meteorologischer Winteranfang"!
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#33 NetGhost

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 12:11

Der Winter, gleich ob früh oder spät, beginnt am Freitag, den 22. Dezember.

Oh je oh je, es zeigen sich ja immer neue Wissenslücken! Mein Tip: google mal nach dem Begriff "meteorologischer Winteranfang"!


Deine Unverschämtheiten kannst Du Dir sparen, tragen sie doch nicht sonderlich zur Ernsthaftigkeit der Klimadiskussion bei. Der Artikel "Wärmster Winter seit 250 Jahren" stammt vom 28. November 2006. Seine Aussage ist also sowohl zum "meteorologischen Winter" und zum tatsächlichen Winterbeginn unsachlich, falsch und irreführend. Es stellt sich die Frage, warum das so ist...

Mangelnde Aufmerksamkeit ist mit Abstand der häufigste Unfallgrund und oft auch die wahre Ursache von Unfällen,

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#34 LiLa

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 12:30

Deine Unverschämtheiten kannst Du Dir sparen

Wie mir scheint, bist du im Austeilen besser als im Einstecken. :nick:

tragen sie doch nicht sonderlich zur Ernsthaftigkeit der Klimadiskussion bei

Dieser Artikel war auch nicht für eine ernsthafte Diskussion gedacht sondern nur eine kleine humoristische Einlage, die dank :) auch einwandfrei als solche zu erkennen war. Für eine Untermauerung meiner Argumente brauche ich auch keine Boulevard-Quellen wie "letmeentertainyou.de", dafür gibt es genug seriöse Seiten.

Der Artikel "Wärmster Winter seit 250 Jahren" stammt vom 28. November 2006

Wir können das ganze natürlich noch auf die Spitze treiben, mit der Feststellung, dass die abgesagte Veranstaltung am 02. Dezember stattfinden sollte, also sehr wohl nach meteorologischem Winterbeginn. Aber lassen wir das, diese Diskussion ist so überflüssig, wie sie lächerlich ist.
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#35 NetGhost

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 12:41

Aber lassen wir das, diese Diskussion ist so überflüssig, wie sie lächerlich ist.


Wie die gesamte Klimadiskussion zu grossen Teilen. :nick:

Mangelnde Aufmerksamkeit ist mit Abstand der häufigste Unfallgrund und oft auch die wahre Ursache von Unfällen,

die laut Statistik wegen Vortrittsverletzung, unvorsichtigen Überholens oder ungenügenden Abstand geschehen sein sollen.

 

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#36 runner

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 12:43

NetGhost traut sich wohl nur noch zu, "Quellen" wie Letmeentertainyou.de zu widerlegen... :nick:

Wie auch sonst, der Rest ist ja hinreichend durch seriöse Erkenntnisse abgesichert.

#37 NetGhost

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 12:53

NetGhost traut sich wohl nur noch zu, "Quellen" wie Letmeentertainyou.de zu widerlegen... :nick:

Wie auch sonst, der Rest ist ja hinreichend durch seriöse Erkenntnisse abgesichert.


Du meinst wohl "durch Klimakatastrophenpropaganda gedeckelt". Es ist schon amüsant, wie die Klimakatastrophenjünger jedes mal aufs neue darauf hinweisen, dass ihre Quellen "seriös" seien. Tatsächlich seriöse Quellen benötigen diesen Hinweis nicht, im Gegenteil. Der permanente Hinweis auf die "seriösen", "wissenschaftlichen", "unbestrittenen" Quellen weckt erst mal den Argwohn. Das wird dann noch gepaart mit einer Priese Arroganz im Umgang mit Zweiflern und ... (Aber da verfalle ich wohl in "Selbstgefälligkeit"... :) )

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#38 LiLa

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 12:54

NetGhost traut sich wohl nur noch zu, "Quellen" wie Letmeentertainyou.de zu widerlegen...

Ja da hat er mal wieder nach dem letzten Strohhalm gegriffen. :nick:

Wie auch sonst, der Rest ist ja hinreichend durch seriöse Erkenntnisse abgesichert.

Richtig und deswegen steht er ja auch nicht mehr zu seinen Parolen von vor einem Jahr. Mittlerweile hat selbst er endlich gemerkt, dass man sich damit auch nur noch lächerlich macht.

Wie die gesamte Klimadiskussion zu grossen Teilen.

Da hast du durchaus recht und zwar für den Teil der Diskussion, der sich mit den lange überholten Thesen der Skeptiker befasst. Es wird endlich Zeit, die Diskussion hin zu den Maßnahmen zu lenken, die gegen den Klimawandel ergriffen werden müssen.
Hier gäbe es ein neues Betätigungsfeld für dich, wo du dich (hoffentlich konstruktiver als bisher) an der Diskussion beteiligen könntest. Versuchs doch mal. :) :)

edit:

weckt erst mal den Argwohn. Das wird dann noch gepaart mit einer Priese Arroganz im Umgang mit Zweiflern

Es ist wirklich außergewöhnlich wie weit deine Selbsteinschätzung und die Realität auseinanderliegen. Du bist weder ein Zweifler noch wurde irgendetwas in dir erst geweckt, im Gegenteil du bist von deinen Ansicht so überzeugt als ob du quasi gottgleich im alleinigen Besitz der absoluten Wahrheit währest. Und das mit Thesen, die allen wissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten Jahre widersprechen. Wundert es dich ob dieser Hybris wirklich, wenn man sojemanden nicht gerade mit Samthandschuhen anfasst?
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#39 NetGhost

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 14:51

... du bist von deinen Ansicht so überzeugt als ob du quasi gottgleich im alleinigen Besitz der absoluten Wahrheit währest. Und das mit Thesen, die allen wissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten Jahre widersprechen. Wundert es dich ob dieser Hybris wirklich, wenn man sojemanden nicht gerade mit Samthandschuhen anfasst?


Mich wundert gar nichts mehr! Im alleinigen Besitz der Wahrheit wägen sich scheinbar die Klimaapokalyptiker, zu denen Du Dich getrost zählen darfst. Zweifel und anderslautende Meinungen werden von Dir (& euch) nicht geduldet. Bei so viel bornierter Verbissenheit dürft ihr euch nicht wundern, wenn es Gegenwind gibt.

Erst die Eiszeit, jetzt wieder Erwärmung, in Zukunft wird es wieder die Eiszeit sein, das "Vogelsterben" wird das "Waldsterben" als Medienthema in Kürze ablösen und die Klimakatastrophenjünger werden auf jeden Zug aufspringen, egal in welche Richtung er fährt - blind dem politisch betriebenen Missbrauch des Umweltschutzes folgend.

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#40 runner

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 15:06

Zweifel und anderslautende Meinungen werden von Dir (& euch) nicht geduldet.

Du verwechselst Meinungen mit unzutreffenden Behauptungen.

Bei so viel bornierter Verbissenheit dürft ihr euch nicht wundern, wenn es Gegenwind gibt.

Huch, ein Gegenlüftchen.

...und die Klimakatastrophenjünger werden auf jeden Zug aufspringen, egal in welche Richtung er fährt - blind dem politisch betriebenen Missbrauch des Umweltschutzes folgend.

"Einer? Hunderte!" sagte NetGhost, als in den Verkehrsmeldungen vor einem Geisterfahrer gewarnt wurde...
.

#41 NetGhost

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 15:26

"Einer? Hunderte!" sagte NetGhost, als in den Verkehrsmeldungen vor einem Geisterfahrer gewarnt wurde...


Diese hohle Klimakatastrophenrhetorik spricht durch ihre inhaltliche Leere für sich. :nick:

Mangelnde Aufmerksamkeit ist mit Abstand der häufigste Unfallgrund und oft auch die wahre Ursache von Unfällen,

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#42 Diesel_of_Hazard

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 15:44

...und die Klimakatastrophenjünger werden auf jeden Zug aufspringen, egal in welche Richtung er fährt - blind dem politisch betriebenen Missbrauch des Umweltschutzes folgend.

"Einer? Hunderte!" sagte NetGhost, als in den Verkehrsmeldungen vor einem Geisterfahrer gewarnt wurde...
.


:)

@NetGhost: :nick: Da fehlen einem echt die Worte. Deine Meinung in Ehren, aber bist du nicht etwas arg ignorant unterwegs. Siehe auch deine Signatur.

MfG

DoH

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#43 NetGhost

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 15:49



...und die Klimakatastrophenjünger werden auf jeden Zug aufspringen, egal in welche Richtung er fährt - blind dem politisch betriebenen Missbrauch des Umweltschutzes folgend.

"Einer? Hunderte!" sagte NetGhost, als in den Verkehrsmeldungen vor einem Geisterfahrer gewarnt wurde...
.


:)

@NetGhost: :nick: Da fehlen einem echt die Worte. Deine Meinung in Ehren, aber bist du nicht etwas arg ignorant unterwegs. Siehe auch deine Signatur.


Weil ich vermeintliche Dogmen in Frage stelle? Siehe dazu Deine Signatur...

Mangelnde Aufmerksamkeit ist mit Abstand der häufigste Unfallgrund und oft auch die wahre Ursache von Unfällen,

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#44 Diesel_of_Hazard

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 16:10

Was bitte ist ein einem Newton-Zitat bitte dogmatisch? Pulver schon verschossen? :nick:

Dogmatismus ist als gelernter Naturwissenschaftler und Mitarbeiter einer Entwicklungsabteilung ganz sicher keine bevorzugte Charaktereigenschaft meinerseits.

Mir stößt auch die unterschwellige Panikmache bei der Berichterstattung auf, aber es ist doch wohl nicht zu leugnen, das etwas mit unserem Wetter geschieht. Oder ist Schlittschuhlaufen im März oder blühende Kirschbäume im Dezember normal für Mitteleuropa?

Imho nein! Es gibt also was zu tun.

MfG

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#45 NetGhost

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 16:22

Was bitte ist ein einem Newton-Zitat bitte dogmatisch? Pulver schon verschossen? :nick:

Dogmatismus ist als gelernter Naturwissenschaftler und Mitarbeiter einer Entwicklungsabteilung ganz sicher keine bevorzugte Charaktereigenschaft meinerseits.


Du verstehst da etwas falsch. Mit Dogma meine ich die skizzierte Unausweichlichkeit einer Klimakatastrophe. Da keine Wiederworte gegen dieses Szenario geduldet werden, bildet sich ein vermeintliches Dogma - ungeachtet vom inhaltlichen Wahrheitsgehalt.


Mir stößt auch die unterschwellige Panikmache bei der Berichterstattung auf, aber es ist doch wohl nicht zu leugnen, das etwas mit unserem Wetter geschieht. Oder ist Schlittschuhlaufen im März oder blühende Kirschbäume im Dezember normal für Mitteleuropa?


Die unseriöse Art der Berichterstattung ist es, die den Inhalten der dargelegten Thesen die Glaubwürdigkeit raubt. Erschreckend ist, dass dies eben trotz aller Offensichtlichkeit niemand merkt.

Das Klima der Erde verändert sich laufend. Es fehlt der Nachweis, dass der Mensch einen Einfluss auf das Kima ausüben kann. Überhaupt ist das Wissen um unser Klima in einem sehr frühen Stadium (daher habe ich auf Deine Signatur Bezug genommen).

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#46 runner

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 17:14

Es fehlt der Nachweis, dass der Mensch einen Einfluss auf das Kima ausüben kann. Überhaupt ist das Wissen um unser Klima in einem sehr frühen Stadium (daher habe ich auf Deine Signatur Bezug genommen).

Oh ja, Nichtwissen macht stark. Sorry, aber Zweifel an der Fähigkeit des Menschen, das Klima zu verändern (verändert zu haben), haben mittlerweile nur noch diejenigen, die sich mit der Materie nicht befassen. Insofern zählst Du zur kleiner werdenden Zunft der klimawissenschaftlichen Geisterfahrer.

Und das Wissen um unser Klima war nie in einem späteren Stadium als heute. Du hast da ein wunderbar bequemes Schlupfloch entdeckt: Wir könnten hier und da noch mehr wissen, also wissen wir nichts.

Bremst Du eigentlich, wenn alle anderen vor Dir langsamer werden? Das ist nicht nötig, Du weißt doch überhaupt noch nicht, ob die nicht sowieso alle gleich in den Graben fahren, und dann hättest Du sowieso freie Fahrt. Warte einfach ab, bis Du wirklich alles ganz genau weißt! Bitte, entweder konsequent oder inkonsequent, aber nicht immer dieses Hin und Her!
.

"So 400 bis 500 PS braucht man schon..."

Na ja, wenn das so ist, dann steht für Dich natürlich einiges auf dem Spiel, wenn die äußeren Umstände diese Werte auf ein Zehntel drücken würden: Image, gesellschaftlicher Status - das darf doch alles nicht wahr sein mit dem NetGhostgemachten Klimawandel. Da müßtest Du ja handeln, Dein Verhalten ändern, denn schließlich bist Du ja intelligent, aber was werden die Leute dazu sagen, die Dich nur mit 500 PS in ihrer Nähe haben wollen. Die völlige Vereinsamung droht, denn ob die 40-PS-Elche Dich aufnehmen, das ist ja keineswegs sicher.

#47 NetGhost

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 19:11

"So 400 bis 500 PS braucht man schon..."

Na ja, wenn das so ist, dann steht für Dich natürlich einiges auf dem Spiel, wenn die äußeren Umstände diese Werte auf ein Zehntel drücken würden: Image, gesellschaftlicher Status - das darf doch alles nicht wahr sein mit dem NetGhostgemachten Klimawandel. Da müßtest Du ja handeln, Dein Verhalten ändern, denn schließlich bist Du ja intelligent, aber was werden die Leute dazu sagen, die Dich nur mit 500 PS in ihrer Nähe haben wollen. Die völlige Vereinsamung droht, denn ob die 40-PS-Elche Dich aufnehmen, das ist ja keineswegs sicher.


Dir ist auch nichts zu peinlich... :) :) :80:

Und bei der Diskussion um Verhaltensänderungen (übrigens von mir angestossen) wurde ja bereits festgestellt, dass ich mich nahezu CO2-neutral verhalte. :nick:

Mangelnde Aufmerksamkeit ist mit Abstand der häufigste Unfallgrund und oft auch die wahre Ursache von Unfällen,

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#48 runner

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 21:39

Und bei der Diskussion um Verhaltensänderungen (übrigens von mir angestossen) wurde ja bereits festgestellt, dass ich mich nahezu CO2-neutral verhalte. :nick:

Aaah - soo. Und warum tust Du dies, wo es doch in Deinen Augen offenbar gänzlich unnötig ist? Und, äh, tust Du dies real oder virtuell, um hier die Leute ein wenig an der Nase herumzuführen? Da war doch neulich schon so jemand im Forum, der hat durch massive Provokationen innerhalb weniger Tage drei Threads schließen lassen... Geht mir nur gerade so durch den Sinn.

#49 gerre

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Geschrieben 13 Dezember 2006 - 22:17

@carterarch

Ich neige sehr dazu,eher der "anderen seite" große aufmerksamkeit und immer mehr glauben zu schenken,auch deshalb,weil diese planmäßig marginalisiert wird......

Kann es nicht vielleicht eher daran liegen, dass du der anderen Seite mehr glaubst, weil wir dann nichts tun müssen sondern stattdessen einfach weiter machen können wie bisher?
Das Kritiker am Klimawandel unterdrückt werden ist ausgemachter Unsinn, vielmehr haben die Energiekonzerne die Finanzierung dieser Gruppen eingestellt (siehe den 2ten link in meinem 2ten Beitrag), einfach weil die Indizien für den Klimawandel so überwältigend sind, dass ein weiteres Leugnen geradzu grotesk wäre.

Du lieferst selbst das Beispiel, wie Kritiker am Klimawandel diffamiert werden: Wer nicht Deiner Meinung ist, der ist angeblich von der Industrie bezahlt, und deshalb sollen seine Erkenntnisse falsch sein. :nick:
Deinen Äußerungen zufolge bilden die Klimaforscher, die der Theorie vom Klimawandel anhängen, eine überwältigende Mehrheit, und deshalb soll ihre Theorie richtig sein. Als eine Disziplin, in der mit Mehrheit über Tatsachenbehauptungen abgestimmt wird, dürfte die Klimaforschung unter den Naturwissenschaften allerdings einzigartig sein. Außerdem ist die Klimaforschung offenbar eine katholische Wissenschaft: In ihr gilt das Dogma, daß die Lehrmeinung des Papstes unfehlbar sei, wobei die Klimaforscher den größten Hysteriker aus ihren Reihen zu ihrem Papst wählen. :)

Übrigens wird es auch in der Bevölkerung um die Leugner und Skeptiker immer einsamer:
http://www.spiegel.d...,452691,00.html

Das Umweltbewusstsein der Deutschen ist einer Studie zufolge weiter gestiegen.

...
http://www.rbb-onlin...ag_5150955.html

Die größte Sorge der Deutschen? Das ist die Angst vor der Arbeitslosigkeit. Aber gleich dahinter, zweitwichtigstes Thema: der Umweltschutz. ...

Unter diesen Umständen kann ich jeden verstehen, der als Mitglied einer der Regierungsparteien sein Parteibuch zurück gibt. Wer so eindeutig gegen den erklärten Bürgerwillen (und den eigenen Koalitionsvertrag!) regiert hat in der Regierung nicht mehr zu suchen.

Was Du weiter anführst sind zwei Meinungsumfragen, plötzlich nach ein paar Panik machenden Pressemeldungen aus dem Hut gezaubert. Wenn Du die zum "erklärten Bürgerwillen" hochstilisierst und danach beurteilst, wer in der Regierung etwas zu suchen hat, stellst Du Dich außerhalb unserer demokratischen Verfassung. Der Bürgerwillen wird einzig und allein durch Wahlen erklärt und nicht durch irgendwelche zweifelhaften Umfragen, in denen der Manipulation Tür und Tor geöffnet sind und mit denen alles bewiesen werden kann.
Wenn es nach Meinungsumfragen ginge wäre in unserer Bundesrepublik z.B. die Todesstrafe schon fünf mal eingeführt und wieder abgeschafft worden. :)

J.M.Keynes: "Auf lange Sicht sind wir alle tot."


#50 runner

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Geschrieben 14 Dezember 2006 - 08:15

Deinen Äußerungen zufolge bilden die Klimaforscher, die der Theorie vom Klimawandel anhängen, eine überwältigende Mehrheit, und deshalb soll ihre Theorie richtig sein. Als eine Disziplin, in der mit Mehrheit über Tatsachenbehauptungen abgestimmt wird, dürfte die Klimaforschung unter den Naturwissenschaften allerdings einzigartig sein.

Was Du hier konstruierst, hat doch keiner behauptet. Wenn aber auf Fachkongressen niemand mehr auftritt, der die Deutung in Zweifel zieht (und dies nachvollziehbar belegen kann), der Klimawandel sei maßgeblich vom Menschen verursacht, dann darf man ja wohl von einer überwältigenden Mehrheit sprechen, ohne dass jemals eine "demokratische Abstimmung über Tatsachenbehauptungen" stattgefunden hat.

Etwas anders funktioniert die Abstimmung über den UN-Bericht des IPCC - da haben sich Arbeitsgruppen daran gemacht, einen zusammenfassenden Bericht über die Erkenntnisse der Klimaforschung zu erstellen. Bevor dieser in der Endfassung veröffentlicht wird, wird über jede einzelne Aussage abgestimmt, und sie muss einstimmig verabschiedet werden, sonst fliegt sie raus. Das ist ebenfalls keine "demokratische Abstimmung über Tatsachenbehauptungen", sondern darüber, ob alle dieser Aussage zustimmen können - nachdem sie genügend Zeit hatten, die Forschungsergebnisse eines Kollegen nachzuvollziehen. Und wenn dieser Klimabericht trotz dieses harten Verfahren zustande kommt, darf man wohl auch von einer überwältigenden Mehrheit sprechen: 100%!

Wie gesagt, Skepiker sind nur noch die, die sich nicht ernsthaft mit der Materie befassen.

Außerdem ist die Klimaforschung offenbar eine katholische Wissenschaft: In ihr gilt das Dogma, daß die Lehrmeinung des Papstes unfehlbar sei, wobei die Klimaforscher den größten Hysteriker aus ihren Reihen zu ihrem Papst wählen.

Wer also ist unser Klima-Papst? Ich habe davon noch nichts gehört... :nick:
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