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24 Km/h Außerorts


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10 Antworten in diesem Thema

#1 DrT

DrT

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Geschrieben 26 Juni 2020 - 14:09

Moin werte Mitforisten,

 

ich habe mir 124km/h außerorts bei erlauben 100km/h geleistet. Heute kam der Anhörungsbogen diesbezüglich.

Dank neuem Personalausweis hab ich mir mal meine aktuelle KBA-Auskunft gezogen; demnach habe ich insgesamt einen Punkt, der letzte Verstoß (Geschwindigkeit, 1 Punkt) datiert von 07/2018.

ich bin beruflich auf den Führerschein angewiesen, und bin froh, trotz Corona noch einen neuen Auftrag gewonnen zu haben - der ~4.000km Fahrten pro Monat erfordert.

Mit dem neuen Bussgeldkatalog ist dieser Verstoß ja sofort führerscheinentziehend; meint ihr, ich habe argumentativ eine Chance, nach Zugang des Bussgeldbescheides das Fahrverbot gegen höheres Bußgeld einzutauschen - oder geht (ging?) sowas nie?

 

Cheers,

Dr.T



#2 KlausK

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Geschrieben 26 Juni 2020 - 14:31

Du kannst es versuchen, aber ein Punkt wegen Geschwindigkeitsübertretung hilft da nicht und führt oft sowieso schon zu einer angemessenen Erhöhung (gerne Verdoppelung) des Bußgeldes. Eventuell wird man Dir nahelegen die Strafe im Urlaub abzusitzen.

Wenn Du auf dem Foto gut zu erkennen bist hilft nur mit der Behörde reden und hoffen.



#3 DrT

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Geschrieben 26 Juni 2020 - 14:33

Sollte ich da jetzt schon mit der Behörde reden, oder erstmal auf den AHB antworten und auf den Zugang des BGB warten?



#4 Biber

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Geschrieben 26 Juni 2020 - 14:38

Mit dem neuen Bussgeldkatalog ist dieser Verstoß ja sofort führerscheinentziehend

Nein.
 

ich bin beruflich auf den Führerschein angewiesen

Dann fahr halt nicht so, daß Du ihn riskierst.


  • Sobbel gefällt das

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#5 KlausK

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Geschrieben 26 Juni 2020 - 14:43

Fahrverbot erst ab 26 zuviel, du erhälst einen weiteren Punkt und darfst neben den Gebühren mindestens 70€ bezahlen, je nachdem wie die Bußgeldstelle drauf ist.



#6 DrT

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Geschrieben 26 Juni 2020 - 14:50

Ah stimmt, das galt nur innerorts... wobei ich jetzt gelesen habe, dass der Verkehrsminister bezüglich der neuen Fahrverbotsregelung wohl schon zurückgerudert ist, und in den nächsten 1-3 Monaten eine Abschwächung erwartet wird.

 

 

 

 

ich bin beruflich auf den Führerschein angewiesen

Dann fahr halt nicht so, daß Du ihn riskierst.

 

 

Da habe ich auch beste Absichten. Bei 50.000km p.a. läuft aber aber zwangsläufig hin und wieder in solche Situation, wie bei mir vorliegend. Offene Autobahn über längere Strecke, Corona-bedingt kaum Verkehr, und dann direkt 100, und gefühlt wenige hundert Meter dahinter schon der Blitzer. Unnötig zu erwähnen, dass weitere 500m wieder offen war. Aber gut, muss ich halt künftig noch härter abbremsen, als man instinktiv auf einer BAB für notwendig halten würde.



#7 rth

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Geschrieben 26 Juni 2020 - 15:47

@DrT, ist jetzt nicht entscheidend, aber bei 50.000km/pa ist eine Verkehrsrechtschutzversicherung eine gute Idee. 
 


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#8 Biber

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Geschrieben 26 Juni 2020 - 20:48

und in den nächsten 1-3 Monaten eine Abschwächung erwartet wird.

Vergiss es. Dafür bräuchte er die Zustimmung der Länder, die bekommt er aber (erfreulicherweise) nicht.


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#9 m3_

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Geschrieben 30 Juni 2020 - 06:13

und dann direkt 100, und gefühlt wenige hundert Meter dahinter schon der Blitzer. Unnötig zu erwähnen, dass weitere 500m wieder offen war. 

Wo war das denn? Nur 1 x  :100: von  :R130: und dann der Blitzer? Gefahrenschilder wie Baustelle 2000 Meter / 800 Meter davor?   

 

Und wenn Du willst, frag mal den Supertroll und 1+1=2-Belegforderer @biber, ob er einen Beleg oder eine Quelle für seine Aussage in #8 bringen kann! Mich hat er auf seiner Ignore-List.

:nolimit:


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"Die Autobahn ist schließlich nicht für eine Geschwindigkeit von nur 80 oder 100 km/h gemacht", Landesverkehrsminister Otto Ebnet.

"§2, schonmal gehört?" Autobahnpolizistin Patrizia Kaiser zu einem Linksschleicher

#10 handysammler

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Geschrieben 30 Juni 2020 - 06:20

Wo war das denn? Nur 1 x  :100: von  :R130: und dann der Blitzer? Gefahrenschilder wie Baustelle 2000 Meter / 800 Meter davor?  

 

Hab ich die Tage auch gesehen. :nolimit: und nach einer langgezogenen Linkskurve :100:. Keine Gefahrenzeichen oder ähnliches. Blitzer war keiner da, aber eine FL war auf der Fahrbahn markiert. 

 

Ich fahr etwas viel im Jahr quer durch Deutschland, daher kann ich nicht mehr genau sagen wo es war... Ich bilde mir aber ein, dass es auf dem östlichen Berliner Ring war.



#11 m3_

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Geschrieben 30 Juni 2020 - 22:23

@handysammler: Ist ein alte Geschichte, es sind zwei Ebenen zu betrachten. Der einfache Schilderaufsteller (=Behörde) denkt nicht zwingend daran, daß er für die Wegelagerei-Branche hieb- und stichfest beschildern sollte.... Es gab in der BAB-Geschichte schon öfters kurze :100: -Zonen rein aus Sicherheitsgründen oder rechtlichen Haftungsgründen. Berühmt waren auf der A3 F - K die etlichen Baustellenauffahrten seinerzeit beim Bau der ICE-Schnelltrasse, also gerade abgebremst auf :100: bzw. noch nicht ausgerollt und schon :nolimit: . Oder mal auf der A61, als ein Baukran in die Nähe der Fahrbahn kommen könnte. Es gibt sogar dauerhafte Beschränkugen auf der A61 oder auch auf der A9, die nicht blitzrelevant sind :ph34t:. Denn die zweite Ebene ist dann die Betrachtung aus Sicht der Wegelagerei-Branche, sprich der seriöse und gebildete Meßbeamte benötigt eine rechtssicher ausgeschilderte Meßstelle. Naive Meßtrupps soll es immer wieder geben :schreck: , belegt aber eine unprofessionelle Führung des betreffenden Bundeslandes, da bringt auch eine akurat aufgebrachte Fotolinie nichts :whistling: .

:nolimit:


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