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Anderer Fahrer Bei Abstandsverstoss


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13 Antworten in diesem Thema

#1 SandraFunke

SandraFunke

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Geschrieben 05 Januar 2020 - 22:32

Liebe Community,

ich habe eine Frage zu folgendem Vorfall.

Ich habe Post des Landkreises bekommen, dass ich aufgrund eines Abstandsverstosses geblitzt worden bin.

Zu dieser Zeit habe ich mein Auto allerdings an einem Bekannten verlieren.
Seine Freundin ist an diesem Tag gefahren. Man sieht sie auch auf dem Foto.

Am circa 10. Dezember habe ich Einspruch eingelegt und der Behörde die Daten der Freundin mitgeteilt. Sie hat bis heute keine Post erhalten. Trete ich jetzt an die Behörde ran und frage was los ist oder warten wir einfach?

Ich habe bereits 7 Punkte und deswegen ist es natürlich sehr wichtig, dass alles klappt.

Viele Grüße und vielen Dank

Sandra Funke

#2 Biber

Biber

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Geschrieben 05 Januar 2020 - 22:51

Willkommen im Radarforum!

 

Abwarten und Tee trinken. Aktiv werden solltest Du erst wieder, wenn eine Nachfrage der Behörde kommt bzw. wenn Dir wegen dieses Verstoßes ein Bußgeldbescheid zugestellt wird. Die Freundin kann die Füße komplett stillhalten, bis sie Post bekommt. Bekommt sie keine (was eher unwahrscheinlich ist), hat sie Glück.

 

P.S.: Sieben Punkte? Wow. Jetzt weiß ich wenigstens, wo meine sein könnten, die ich statistisch gesehen haben müßte. ;)


Diskutiere nie mit einem Idioten. Erst zieht er Dich auf sein Niveau herunter und dann schlägt er Dich mit Erfahrung. (G.B. Shaw)

 

When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.


#3 rth

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Geschrieben 06 Januar 2020 - 00:04

Wenn tatsächlich eine Andere gefahren ist bist du raus. Mehr als Namen und möglicherweise Anschrift des Fahrers brauchst du nicht angeben.

Sollte es eine „Schutzbehauptung“ sein hast du ein massives Problem. Falsche Beschuldigungen sind eine Straftat.


Stoppt den Raserirrsinn – schützt Mücken und Fliegen!

#4 hawethie

hawethie

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Geschrieben 06 Januar 2020 - 09:47

Abgesehen von der ErKältungs- und Weihnachtsurlaubszeit: Wenn jemand mit sieben Punkten jemanden anderes benennt, schaut die Behörde schon mal genauer hin.


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#5 SandraFunke

SandraFunke

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Geschrieben 09 Januar 2020 - 21:32

Nabend Leute,

 

danke für eure Antworten.

 

Ich war im Urlaub und konnte mich erst jetzt melden - entschuldigung.

 

Ich habe einen Einstellungsbescheid bekommen.

 

Dort steht drin: Nach Überprüfung Ihrer Begründung nehme ich den Bußgeldbescheid gemäß §69 OWiG zurück. Das OwI-Verfahren ist gemäß §46 (1) OwIG i.v.m §170 (2) STPO eingestellt, da diejenige Person, die die OWI begangen hat nicht ermittelt werden konnte.

 

Die zuständige Straßenverkehrsbehörde ist jedoch hiervon unterrichtet worden.

 

Was bedeutet das jetzt für mich? Ich steige durch die § nicht durch.

 

Viele Grüße

Sandra



#6 rth

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Geschrieben 09 Januar 2020 - 21:50

Ich verstehe es so: Wegen des Abstandverstosses droht dir kein Ungemach mehr.

Deine Heimatstadt soll prüfen, ob ein — kostenpflichtiges — Fahrtenbuch angeordnet werden kann.


Stoppt den Raserirrsinn – schützt Mücken und Fliegen!

#7 QTreiberin

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Geschrieben 09 Januar 2020 - 22:04

Und das kann 200 € kosten plus die Bußgelder falls es nicht ordnungsgemäß geführt wird....



#8 Zöllner

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Geschrieben 09 Januar 2020 - 22:21

Liebe Community,

ich habe eine Frage zu folgendem Vorfall.

Ich habe Post des Landkreises bekommen, dass ich aufgrund eines Abstandsverstosses geblitzt worden bin.

Zu dieser Zeit habe ich mein Auto allerdings an einem Bekannten verlieren.
Seine Freundin ist an diesem Tag gefahren. Man sieht sie auch auf dem Foto.

Am circa 10. Dezember habe ich Einspruch eingelegt und der Behörde die Daten der Freundin mitgeteilt. Sie hat bis heute keine Post erhalten. Trete ich jetzt an die Behörde ran und frage was los ist oder warten wir einfach?

Ich habe bereits 7 Punkte und deswegen ist es natürlich sehr wichtig, dass alles klappt.

Viele Grüße und vielen Dank

Sandra Funke

Ein Fahrtenbuch sehe ich nicht, denn die TE hat doch an den Ermittlungen mitgewirkt und nichts verschwiegen oder verschleiert.

Es scheint mir eher so zu sein, dass die "Freundin" von der Behörde angeschrieben wurde und als Rückmeldung kam "unbekannt verzogen" oder ähnliches.



#9 rth

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Geschrieben 09 Januar 2020 - 22:48

@Zöllner, gegen die Anordnung eines Fahrtenbuches kann man sich kaum wehren. 
Wohl gegen die Gebühr.


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#10 zorro69

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Geschrieben 10 Januar 2020 - 11:50

@Zöllner, gegen die Anordnung eines Fahrtenbuches kann man sich kaum wehren. 
Wohl gegen die Gebühr.

Mit welcher Begründung willst Du Dich gegen die Gebühr wehren?  


Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates

#11 wolle63

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Geschrieben 10 Januar 2020 - 22:00

Hi,

Gegenfrage: Mit welcher Begründung sollte denn in diesem Fall überhaupt ein Fahrtenbuch verhängt werden?
Mehr als den tatsächlichen Fahrer mit Name und Hausnummer zu benennen kann man ja wohl nicht tun?!
Oder muss man ihn neuerdings persönlich zur Bußgeldstelle schleifen und dort abliefern?

Grüße
Wolle

#12 rth

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Geschrieben 10 Januar 2020 - 23:06

@wolle63, die TE hat, wenn ich nichts überlesen habe, nie geschrieben wann der Verstoss begangen wurde, ob und wann sie angehört wurde. Nur, dass sie am 10.12. Einspruch eingelegt hat. Ich vermute gegen einen BGB. 
 

Ob die Behörde eine Chance hatte, gegen die tatsächliche Fahrerin vorzugehen, ist unbekannt.


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#13 wolle63

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Geschrieben 11 Januar 2020 - 15:32

Hi,

nö, sie hat Einspruch eingelegt UND die Daten der "wirklichen" Fahrerin angegeben.
Mehr geht IMHO nicht.

Grüße
Wolle

#14 rth

rth

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Geschrieben 11 Januar 2020 - 16:48

Hi,

nö, sie hat Einspruch eingelegt UND die Daten der "wirklichen" Fahrerin angegeben.
Mehr geht IMHO nicht.

Grüße
Wolle

Kann durchaus sein. 
Es kann aber auch sein, dass sie so spät Einspruch eingelegt und die wirkliche Fahrerin genannt hat, dass die Verfehlung für diese Fahrerin verjährt ist, bzw. die Behörde nicht mehr reagieren konnte. Wir wissen es nicht, diese Daten fehlen.


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