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Wie Gesundheitsgefährdend Sind Feinstaub Und Nox ?


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31 Antworten in diesem Thema

#1 Tiefkühlpizza

Tiefkühlpizza

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Geschrieben 23 Januar 2019 - 07:54

https://www.welt.de/...r-unsinnig.html

Die Überschrift ist etwas plakativ aber inhaltlich ok. Mal ein Denkanstoß in die andere Richtung.

Pizza

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#2 rth

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Geschrieben 23 Januar 2019 - 11:35

@Tiefkühlpizza, das ist weinen über verschüttete Milch. Die Grenzwerte sind per Gesetz festgelegt, das ändert niemand mehr.
Leider!
Stoppt den Raserirrsinn – schützt Mücken und Fliegen!

#3 zorro69

zorro69

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Geschrieben 23 Januar 2019 - 13:01

Gesetze werden praktisch "jeden Tag" geändert. Das ist die Aufgabe des Parlamentes. Die Frage ist, ob sich diese Erkenntnis durchsetzt. Ich habe den verlinkten Text so verstanden, dass der "Verband" früher genau das Gegenteil behauptete. Das erhöht natürlich die Glaubwürdigkeit enorm.


Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates

#4 Tiefkühlpizza

Tiefkühlpizza

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Geschrieben 23 Januar 2019 - 14:09

Gerade Gesetze auf EU Level brauchen doch Jahrzehnte für eine Änderung. Das Kind ist in den Brunnen gefallen...

Außerdem bräuchte man dazu erstmal Einsicht. Und dazu muss man definitiv wissen was ist richtig und was falsch. Eine Studie, mehrere Interpretationen - Wie immer schwierig. Da braucht man noch eine Studie...

Interessant ist hier die (evtl.) vorschnelle Aktivität,welche (für mich) zu einer "Überschuss" Gesetzgebung geführt hat.

Auf die Alkoholiker und Raucher an den Hauptverkehrstraßen die zur Legitimation der Feinstaubfahrverbote mißbraucht werden 😉

Pizza

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#5 gerre

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Geschrieben 25 Januar 2019 - 00:13

Die Grenzwerte sind per Gesetz festgelegt

Wenn Gesetze mit unglaubwürdigen oder sachlich falschen Behauptungen begründet werden, dann sind sie zwar gültig, aber trotzdem nicht richtig. Sie verringern das Vertrauen in ihre Gesetzgeber, die dann anscheinend nur die Bürger schädigen wollen.


I live my life until my life ends, 

an open highway without any bends

(frei nach Motörhead, Iron Horse)


#6 rth

rth

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Geschrieben 25 Januar 2019 - 10:59

@gerre, ich Stimme dir zu, nur das Nützt nicht. EU Grenzwerte sind nur theoretisch abänderbar.
Stoppt den Raserirrsinn – schützt Mücken und Fliegen!

#7 Biber

Biber

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Geschrieben 27 Januar 2019 - 12:00

Über 100 'renommierte Wissenschaftler, zumeist Lungenfachärzte', Herr Köhler ganz vorn dabei, zweifeln Grenzwerte an (was auch immer ihr Ziel sein mag) - und schon ist mal wieder alles sch... in Deutschland.

 

Was macht eigentlich aus einem Lungenfacharzt ('Internist, Pneumologe. Niedergelassener Arzt') einen 'renommierten Wissenschaftler'? Das heftige Nicken zu den jetzt verbreiteten Aussagen, deren Autoren offenbar ganz bewußt eher nicht so deutlich publiziert werden? Und wie haben die Autoren eigentlich herausgefunden, welcher der rund 4.000 Lungenfachärzte in D sich mit dem Thema 'wissenschaftlich beschäftigt haben'? Wieviele wurden angefragt und haben es abgelehnt, der Stellungnahme uneingeschränkt zuzustimmen? Und wurde eigentlich der Fachmann für Menschenverstand auch gefragt?

 

Wenn ich den Geschichten der Altvorderen glauben darf, drohte schon immer bei jeder irgendwie restriktiven Massnahme in Zusammenhang mit des Deutschen liebsten Spielzeuges mindestens der Untergang des Abendlandes, wenn nicht sogar der Niedergang der deutschen Automobilindustrie mit den bekannten Folgen (Massenarbeitslosigkeit, Verarmung, Verelendung). Erstaunlicherweise hat man dann die Gurtpflicht und deren Durchsetzung genauso überlebt wie die Einführung des Katalysators und des bleifreien Benzins, und auch die (selbstverständlich grundgesetzwidrigen, weil enteignenden) Umweltzonen haben bisher jedenfalls keinen spürbaren Absatzeinbruch ausgelöst. Aber diesmal wird das sicher ganz anders sein. Bestimmt.

 

Kalifornien gilt ja gemeinhin als Vorreiter bezgl. der Grenzwerte für Fahrzeuge. Wenn ich mich nicht täusche, werden dort auch deutsche Autos verkauft und zugelassen. Wäre es daher nicht am einfachsten, wir übernehmen in Deutschland die kalifornischen Vorgaben?

 

 

 

 


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

Ein Land ist nicht nur, was es tut - es ist auch das, was es duldet. (Tucholsky)

 


#8 Bluey

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Geschrieben 27 Januar 2019 - 22:53

Mag sein, daß ich mich täusche, aber mein Eindruck ist: man wollte gern bis zum Jahr X (genau weiß ich es leider nicht mehr) so und so viele zugelassene E-Autos auf den Straßen haben. Daraus wird offenkundig nichts. Nicht einmal ansatzweise. Es ist schon blöd, wenn die Bevölkerung nicht umsetzen will, was sich einige wenige auf ihre Fahnen geschrieben haben.

 

Also, was mancht man? Eben: man verteufelt die Verbrenner (zunächst einmal den Diesel, der Benziner ist sicher sehr bald auch noch dran) und (als Vorschlag) man verteuert den Sprit. Damit macht man die Verbrenner insgesamt künstlich deutlich teurer und das aus meiner Sicht viel zu teure E-Auto salonfähig. Super!
 
Was ich mich in der aktuellen Dabatte hingegen frage ist:
 
- wo steht genau nachzulesen (wisschenschaftlich belegt und nachvollziehbar), daß tatsächlich viele tausend Menschen jährlich an Feinstaub und Nox sterben?
- warum wird nur im Straßenverkehr eine drastische Reduzierung gefordert, an davon gleichermaßen oder noch viel mehr betroffenen Arbeitsplätzen hingegen geschieht offenbar nichts?
- hat man sich überhaupt schonmal Gedanken gemacht, was wäre, wenn tatsächlich quasi über Nacht sehr viele zeitnah auf ein E-Auto umsteigen wollten? Woher sollen die ganzen Akkus kommen (von den Autos ganz zu schweigen) und vor allem: was geschieht mit den Akkus, wenn sie das Zeitliche segnen? Mich beschleicht da ein negativ belegter Vergleich zu den ehemals ach so hoch gelobten und dann doch als giftigen Sondermüll entlarvten Energiesparlampen.

- woher soll der ganze Strom kommen, um die vielen E-Autos zu laden? Zumal ja in mehr oder weniger absehbarer Zeit kein Atom- und Kohlestrom mehr erzeugt wird. Daß das Wetter gern mal anders spielt, als man es gern hätte, tsssssss....... unvorhersehbar natürlich. Und wenn's passiert, muß man eben das E-Auto stehen lassen. Fährt man 30 km oder noch (viel) mehr mit dem Fahrrad. Oder doch gleich zuhause bleiben? Oder man wartet locker ein bis zwei Stunden auf den nächsten Bus......
 
Was den Diesel betrifft, so habe ich kürzlich den Autohändler meines Vertrauens befragt. Er sagte:
 
"man habe sich (angeblich) an geltendes EU-Recht gehalten. Die entsprechenden Schaltungen (bei zu niedrigen oder zu hohen Temperaturen) wären noch vor einigen Jahren von der damaligen Bundesregierung als im Rahmen geltenden Rechts für ok befunden worden. Aus seiner Sicht völlig unverständlich, warum man jetzt so täte, als wäre alles böse, was seinerzeit gut bzw. ausreichend war.
Was nutzt eine adblue-Einspritzung bei zu niedrigen (außen oder Motor) Temperaturen, wenn diese erst ab einer bestimmten Temperatur ihre volle Wirkung erzielt? Gleiches gilt, wenn der Motor zu heiß ist. In beiden Fällen wird die Einspritzung nicht völlig zurückgefahren, sondern lediglich reduziert. 1., weil etwas anderes überhaupt keinen Sinn ergäbe (weil keine höhere Wirkung erzielt wird) und 2., weil dadurch Schäden am Motor verhindert werden."

 
Bei all den Umfragen, wie viele Leute für oder gegen ein Tempolimit auf Autobahnen stimmen, würde mich doch sehr interessieren:

- wo wohnen/leben/arbeiten/bewegen sich diese Menschen hauptsächlich? a) in einer größeren oder großen Stadt mit entsprechenderm ÖPNV? oder b) auf dem Land ohne entspr. ÖPNV-Möglichkeiten?
- haben diejenigen, die für ein TL stimmen, überhaupt ein Auto? Fahren die in der Hauptsache nur auf innerstädtischen und/oder Landstraßen? Oder auch (und nicht nur selten) auf der Autobahn? Bedenkt man dabei auch, daß auf den Autobahnen deutlich weniger als 10% aller schweren Unfälle geschehen?! Es hört sich ja markig an, wenn man sagt: bei :130: ballert keiner mehr mit 200 km/h auf ein anderes Auto. Wo bitte schön passiert denn sowas ständig, häufiger oder überhaupt? Und welche Fahrzeuge fahren denn in Wesentlichen in Stauenden? Pkw oder doch eher die Lkw?!
 
Ich habe das Gefühl, daß nicht wenige für ein TL stimmen, die schon lange kein Auto mehr haben oder nie eins hatten, in einer Großstadt leben und jeden Tag mit Bus oder Bahn fahren (können). Von den Widrigkeiten in ländlichen Regionen aber haben sie Null Ahnung. Von dem, was auf den Autobahnen geschieht, erst recht nicht. Wenn ich mich auf der Autobahn bewege und der Verkehr eh nur noch zwischen 100 und max 140  zuläßt, braucht es keine :130: . Wenn ich mich bspw. nachts nahezu mutterseelenallein auf der BAB bewege, warum soll ich dann nicht auch 200 km/h fahren dürfen?!
 

Kürzlich las ich einen interessanten Artikel auf Spiegel-Online, in dem sich ein Professor XY (seines Zeichens Berater der Bundesregierung) dafür aussprach, Tempolimits auf BABen einzuführen, das Autofahren allgemein erheblich zu verteuern und letztlich damit auch die Leute zu zwingen (!!!! freiwillig? Überzeugung? Was ist das?!), auf ÖPNV umzusteigen. Auf die Frage, was denn mit den vielen Leuten in ländlichen Bereichen sei, wo es den ÖPNV nur spärlich gäbe, und auch die vielen Pendler betreffend, die mit den Auto sehr viel schneller und flexibler zur Arbeitsstelle kämen, kam die Antwort:
 
Wo ein Wille, da ein Weg!  :wacko:  :wand:
 
Für diese selten dämliche Aussage hätte ich ihm eine klatschen können!
 
Was mich aber völlig aus der Fassung brachte, war: dieser Mann, Berater der Bundesregierung, ein Mann, der offenbar deutlichen Einfluß auf entsprechende Entscheidungsfindungen hat,
- lebt in einer Großstadt, lebte noch nie auf dem Lande
- hat noch nie ein Auto besessen (warum auch, braucht er in der Großstadt ja auch nicht).
Dieser Mann, offensichtlich vollgestopft mit theoretischen Wissen, dafür aber ohne jede praktischen oder realen Erfahrungswerte, dieser Mann sitzt "da oben" und will Einfluß nehmen auf die "völlig ahnungslosen da unten" und ihnen quasi vorschreiben, wie sie zu leben haben.
 
Manchmal denke ich wirklich, ich bin im falschen Film!


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Gruß .......... Bluey

"Wenn über eine (dumme) Sache Gras gewachsen ist, kommt garantiert ein Kamel und frißt es herunter."
"Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!"

Kein 11 September, kein Terror, kein Afghanistan, kein Euro, keine Krise, 1l Diesel für umgerechnet 36 ct....

...das waren die 80er...


#9 Diplomat

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Geschrieben 28 Januar 2019 - 00:38

So funktioniert nun einmal die Deutsche Politik.

Der "Volksvertreter" beauftragt "Klima-Arbeitsgruppen" und schiebt für den Bürger unangenehme Entscheidungen so auf "Sachverständige" ab, in anderen Fällen auf die EU, in der man im Vorfeld aber den ganzen Schwachsinn voran getrieben hat.

Wenn dann die verantwortlichen Politiker die Maximalforderungen der vorgeschobenen Institutionen abmildern, lassen sie sich feiern, der Deutsche Michel schluckt die Kröte und gut.

Tempolimit ist von den Regierungsparteien gewollt, da nur unter diesen Umständen der ganze autonome Quatsch umsetzbar ist, und auch weil die Elektromöhren bei hohen Geschwindigkeiten an jeder Raststätte an den Stecker müssten.

Im Übrigen hat die von der Bundesregierung eingesetzte "Klima-Arbeitsgruppe" eine massive Diesel und auch Benzinpreiserhöhung gefordert, nur schade, dass ein Deutscher seine Warnweste nie als Unfiform für zivilen Ungehorsam nutzen wird......


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Politik ist die überflüssigste menschliche Gestaltungsform. Politik war und ist ein Fluch des menschlichen Daseins.

Es ist schwer, einen Menschen dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Einkommen davon abhängt, es nicht zu verstehen.

Every day they take away a little more of your freedom. Take back some ! 


#10 Sobbel

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Geschrieben 28 Januar 2019 - 12:32

Moin Moin

 

 

Ob das eigentlich Raucher sind, die sich über so was aufregen?

 

 

Gruß


Mal etwas von Goethe:

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, in der sie gelten."
"Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen."
"Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten."
"Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch."

#11 SilverBanditS

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Geschrieben 28 Januar 2019 - 14:30

Kalifornien gilt ja gemeinhin als Vorreiter bezgl. der Grenzwerte für Fahrzeuge. Wenn ich mich nicht täusche, werden dort auch deutsche Autos verkauft und zugelassen. Wäre es daher nicht am einfachsten, wir übernehmen in Deutschland die kalifornischen Vorgaben?

 

...Du weißt aber schon, welcher Grenzwert in Kalifornien gilt??? Von Rest-Amiland ganz zu schweigen?!



Gruß
SilverBanditS

#12 SilverBanditS

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Geschrieben 28 Januar 2019 - 14:34

@Bluey: Das sind alles sehr gute und absolut berechtigte Fragen.

 

Wenn Du Dir die daraus resultierenden logischen Schlüsse herleitest, kannst Du Dir an einer Hand ausrechnen, worauf das ganze hinauslaufen soll - auf die größtmögliche Demobilisierung breiter Bevölkerungsteile!



Gruß
SilverBanditS

#13 em280

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Geschrieben 29 Januar 2019 - 15:32

Mag sein, daß ich mich täusche, aber mein Eindruck ist: man wollte gern bis zum Jahr X (genau weiß ich es leider nicht mehr) so und so viele zugelassene E-Autos auf den Straßen haben. Daraus wird offenkundig nichts. Nicht einmal ansatzweise. Es ist schon blöd, wenn die Bevölkerung nicht umsetzen will, was sich einige wenige auf ihre Fahnen geschrieben haben.

...

 
Manchmal denke ich wirklich, ich bin im falschen Film!

 

ich habe beim Lesen 2 mal hochgescrollt um mich zu versichern wer den Text verfasst hat.  :rofl:


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Gruß

Michael

#14 Biber

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Geschrieben 29 Januar 2019 - 22:12

(...)

Auf diese Sammlung an Unsachlichkeiten muß man nicht eingehen, oder?
 

...Du weißt aber schon, welcher Grenzwert in Kalifornien gilt??? Von Rest-Amiland ganz zu schweigen?!

Nö. Sollte ich mich denn getäuscht haben und Kalifornien ist doch nicht Vorreiter bezgl. der Grenzwerte für Fahrzeuge im allgemeinen und Diesel im besonderen? Aber warum hat VW dann dort die Betrugssoftware eingesetzt?


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

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#15 SilverBanditS

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Geschrieben 30 Januar 2019 - 08:40

Nö.

 

Das erstaunt mich aber, weißt Du doch sonst immer alles sehr genau!

Oder passt es einfach nicht in Dein Weltbild, dass selbst die so Umwelt- und Gesundheitsbewussten Kalifornier einen um knapp 43% höheren Grenzwert für Stickoxide haben, welcher nach meiner Kenntnis in 2017 selbst mit den aktuell teilweise fragwürdigen Messstellen nur in 6 deutschen Städten recht knapp gerissen wurde?!
 

...warum hat VW dann dort die Betrugssoftware eingesetzt?

 
...das hast Du jetzt nicht mich gefragt, oder???
 
Kleiner Tipp: Frag' doch mal VW!



Gruß
SilverBanditS

#16 Biber

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Geschrieben 01 Februar 2019 - 20:59

Das erstaunt mich aber, weißt Du doch sonst immer alles sehr genau!

Das wußte ich gar nicht.
 

Oder passt es einfach nicht in Dein Weltbild, dass selbst die so Umwelt- und Gesundheitsbewussten Kalifornier einen um knapp 43% höheren Grenzwert für Stickoxide haben, welcher nach meiner Kenntnis in 2017 selbst mit den aktuell teilweise fragwürdigen Messstellen nur in 6 deutschen Städten recht knapp gerissen wurde?!

Du hast da offenbar etwas missverstanden, obwohl das bei dieser Aussage

Kalifornien gilt ja gemeinhin als Vorreiter bezgl. der Grenzwerte für Fahrzeuge.

schon recht schwierig ist.
 

...das hast Du jetzt nicht mich gefragt, oder???

Natürlich nicht. Die Frage war eher rhetorisch.


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

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#17 Z282

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Geschrieben 02 Februar 2019 - 15:48

In diesem Zusammenhang sehr zur Lektüre zu empfehlen:

 

"Eine Zahl macht Karriere - Ohne Grenzwerte gäbe es heute keine Fahrverbote. Wußten die Politiker früher, was sie taten?" Gut recherchierte und detaillierte Darstellung, auf welch unglaubliche Weise die heutigen Grenzwerte zustande gekommen sind; F.A.Z vom 31.1.2019, Seite 3, sowie, hinter Bezahlschranke,  hier: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/streit-ueber-schadstoffe-wer-hat-eigentlich-wann-die-grenzwerte-festegelegt-16016359.html 

 

Und für den Obertroll hier sowie die Interessierten noch dieses Zitat aus diesem Artikel, der wiederum Alexander Kekulé zitiert: "Auch unter Einbeziehung der neuesten Forschungsergebnisse ist unter Fachleuten umstritten, ob der Wert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter medizinisch gerechtfertigt ist. Die sehr strenge amerikanische Umweltbehörde empfiehlt 100 Mikrogramm, und dieser Wert ist erst im April 2018 überprüft worden."



#18 Biber

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Geschrieben 03 Februar 2019 - 22:04

Ohne Grenzwerte gäbe es heute keine Fahrverbote.

Wow. Welch bahnbrechende Erkenntnis. Wenn man so ein Allgemeinkekschen liest, denkt man doch eher an einen Küchenkalender als an eine Zeitung, die von Journalisten als Leitmedium eingestuft wird.

Alternativ hätten wir hier einen (weiteren) sehr zur Lektüre zu empfehlenden frei zugänglichen Artikel zum Thema. Allerdings ohne Zitate irgendeines Arztes, dessen Vita eher keine besondere Qualifikation für eine Äußerung zu dem Thema erkennen lässt. Wobei er ja nicht mal unrecht hat mit dem, was Z282 zitiert hat. Nur ist das lediglich eine Beschreibung der bekannten Fakten, und so eine Beschreibung hätte auch unser Foren-Doktorand hinbekommen (inhaltlich zumindest, sprachlich hätte ich da so meine Zweifel). Unklar bleibt, welche Schlüsse der Herr Doktor aus diesen Fakten zieht.


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

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#19 m3_

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Geschrieben 08 Februar 2019 - 02:11

@z282: Ich finde es echt faszinierend, wie inzwischen die ganze Nation über Meßwerte, Grenzwerte, Meßwesen, Studien, usw. spricht. Hätte ich niemals für möglich gehalten :rolleyes:  .

SPON hatte gerade eine Faktensammlung veröffentlicht, wie so oft einseitig. Eigentlich müßten sie durch den SPIEGEL-Skandal geläutert sein, es gilt dort jedoch weiterhin ein weiter so.

Die noch druckfrische autobild hat gleich im Editorial ein schönes Beispiel von Prof. Jochen Winkler veröffentlich :cool: , um ein Gefühl für ca. 40 µg Stickoxid pro Kubikmeter zu bekommen. Auch nicht schlecht der Artikel "Die Luftmessung in Deutschland ist eine Luftnummer" als Interview mit dem Baurechtler Dr. Matthias Götte, welcher vom Verkehrsministerium zum VGT als AK-Referent eingeladen wurde :whistle: . Der rote Faden sind Pellets...und die DUH am Anfang und Ende... :whistling:

:nolimit:


"Regeln setzen ein, wo die Intelligenz aufhört"

"Die Autobahn ist schließlich nicht für eine Geschwindigkeit von nur 80 oder 100 km/h gemacht", Landesverkehrsminister Otto Ebnet.

"§2, schonmal gehört?" Autobahnpolizistin Patrizia Kaiser zu einem Linksschleicher

#20 Biber

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Geschrieben 15 Februar 2019 - 18:05

Das war wohl nix.


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

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#21 Tiefkühlpizza

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 09:20

Das habe ich auch gelesen. Da macht man sich natürlich unglaubwürdig - Zumal ich glaube das ein Hinterfragen der Abgasdebatte nicht verkehrt ist. Schade.

Sind die anderen der 100 Lungenfachärzte alle dem dyskalkulativen Greis hinterhergerannt ohne die Zahlen zu prüfen?

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#22 SilverBanditS

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 11:54

Hier die klare Antwort von Köhler selbst...

 

https://www.welt.de/...rechnungen.html

 

Und warum nun ausgerechnet die taz das Thema voll umfänglich durchdrungen hätte haben sollen, erschloss sich mir vom ersten Augenblick ihrer "Kritik" nicht!

Mein Eindruck war eher: hier sollte/musste ein unbequemer Querulant öffentlich diskreditiert und mundtot gemacht werden!

Im Übrigen sind es mittlerweile über 130 Fachleute, die Köhlers These unterstützen!



Gruß
SilverBanditS

#23 Tiefkühlpizza

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 16:23

Na dann geht die Diskussion ja weiter 🤡

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#24 Biber

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 20:59

Hier die klare Antwort von Köhler selbst...

Ach ja, der Herr Köhler. Der hält sich ja für einen der wenigen Experten im Bereich Gesundheitsgefährdung durch Abgase. Bisher habe ich allerdings noch von keinem Wissenschaftler gelesen, der diese Einschätzung teilt. Das könnte möglicherweise daran liegen, daß von ihm verfasste bzw. betreute wissenschaftliche Studien eher nicht bekannt sind:

Auch scheint Köhlers Qualifikation für die Auswirkungen von Stickoxid fraglich. Er selbst bezeichnet sich im Anschreiben an die LungenärztInnen zwar als einen der „wenigen Experten in diesem Bereich“. In der Datenbank Medline, die alle wissenschaftlichen Veröffentlichungen erfasst, findet sich von ihm aber keine einzige Publikation zum Thema Stickoxid. Er selbst schickte der taz auf Anfrage nach seinen Veröffentlichungen zum Thema einen einzigen Text aus dem Deutschen Ärzteblatt, der nicht der wissenschaftlichen Beurteilung durch Kollegen, der sogenannten Peer Review, unterliegt. Überprüfte wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema Stickoxid habe er nicht, erklärte Köhler.

(Hervorhebungen durch mich)

 

Die von Dir als klare Antwort bezeichneten Aussagen sind vor allem eins nicht: eine klare Antwort. Eher ein rumgeeiere, ohne konkret auf die verschiedenen, von der taz nachgewiesenen Fehler einzugehen. Und die Tatsache, daß er nicht mal einen seit reichlich 14 Jahren (!) geltenden Grenzwert kannte, ist schlicht und ergreifend ein Armutszeugnis für diesen selbsternannten Experten.
 

Und warum nun ausgerechnet die taz das Thema voll umfänglich durchdrungen hätte haben sollen, erschloss sich mir vom ersten Augenblick ihrer "Kritik" nicht!

Was möchtest Du mit den ganzen Konjunktiven und den " " sagen? Das nicht wahr sein darf, was die taz veröffentlicht hat, weil es die taz veröffentlicht hat? Das ein Journalist, der für die taz schreibt, intellektuell gar nicht in der Lages sein kann, das Thema zu verstehen, geschweige denn zu beurteilen und schon gar nicht, einem der wenigen Experten in diesem Bereich irgendwelche Fehler nachzuweisen?
 

Mein Eindruck war eher: hier sollte/musste ein unbequemer Querulant öffentlich diskreditiert und mundtot gemacht werden!

Aah - die klassischen Verschwörungstheoretiker sind aufgewacht. Es gibt zwar nicht einen einzigen belastbaren Hinweis oder gar Beleg für den Unsinn, den Du da munkelst, aber alle VT wissen: das ist ja das perfide an solchen diskreditieren-und-mundtot-machen-Aktionen: die Organisatoren (die niemand benennen kann) organisieren das immer so, daß keiner nachweisen kann, daß sie irgendwas organisiert haben.
 

Im Übrigen sind es mittlerweile über 130 Fachleute, die Köhlers These unterstützen!

Die Unterzeichner sind sicherlich Fachleute, das wird niemand ernsthaft bestreiten wollen. Es bleibt allerdings unklar, was genau sie zu Fachleuten bei diesem Thema macht. Wer bzw. wie viele von denen sind denn durch wissenschaftliche Studien bzw. Publikationen oder Forschungsarbeiten zum Thema aufgefallen? Das nicht mal alle von ihnen Lungenfachärzte sind, dürfte ja inzwischen allgemein bekannt sein. Das kein einziger (!) von ihnen die Angaben von Köhler nachgeprüft hat, spricht dabei für sich - und damit gegen sie. Und zur Erinnerung: es wurden rund 3.800 Ärzte angeschrieben - knapp über hundert unterstützen Köhlers steile Thesen.

Hast Du eigentlich die Links aus meinem Link gelesen? Ja? Was hältst Du denn von den Fachleuten, die dort zu Wort kommen?


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

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#25 SilverBanditS

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Geschrieben 19 Februar 2019 - 07:43

Ach weist Du @Biber, wenn ich Zahnschmerzen habe, dann gehe ich persönlich definitiv zum Dentisten meines Vertrauens! Da ist es mir egal, wie viel er wo und worüber "publiziert" hat!  Für mich entscheidet, ob er was von seinem Fach versteht!

Aber Du gehst dann wohl lieber zur Kiosktante Deines Vertrauens, die ja ganz viele Zeitschriften über Zahnmedizin im Sortiment hat, gelle?

Und wenn Du mal was auf der Lunge haben solltest (was ich Dir auf keinen Fall wünsche!), wendest Du Dich gleich direkt an die taz, die sitzen ja an der Quelle des allheilenden Wissens?!?! Na dann, gute Genesung!



Gruß
SilverBanditS

#26 Biber

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Geschrieben 19 Februar 2019 - 21:43

wenn ich Zahnschmerzen habe, (...)

Wer sonst als Du persönlich sollte auch mit Deinen Zahnschmerzen zu irgendeinem Zahnarzt gehen können? Aber das nur am Rande.

Deine Vergleiche hinken nicht, die fahren beidseitig amputiert im Rollstuhl und haben - wobwohl wir erst Mitte Februar haben - ausgesprochen gute Chancen auf den Titel im Wettbewerb um den - nunja, sagen wir mal unpassendsten Vergleich des Jahres.

Aber um in Deinem Bild zu bleiben: der Dentist Deines Vertrauens verpasst Dir eine Vollnarkose, und als Du wieder wach wirst, fehlen Dir drei Zähne. Würdest Du diesen Vertrauensdentisten nochmal in Deinem Mund herumfummeln lassen, wenn Du - von wem auch immer - erführest, daß die aktuelle Behandlungsmethode für die von Dir gehabten Zahnschmerzen seit mehr als 14 Jahren in Zahn unter örtlicher Betäubung mit Krone versehen wäre und Dein Vertrauensdentist Dir auf Nachfrage sagt 'Jo, stimmt, habe ich jetzt auch gehört, aber ist doch egal, immerhin haben Sie jetzt drei Zähne weniger, die Ihnen Probleme bereiten können'?

Köhler versteht möglicherweise was von seinem Fach. Das zu diesem seinem Fach die Beurteilung von Feinstaubgrenzwerten gehört, hat er bisher nicht bewiesen - ganz im Gegenteil. Was macht ihn also zu einem der wenigen Experten in diesem Bereich?

Was genau wirfst Du der taz eigentlich vor? Wäre das, was dort steht, richtig, wenn es in der Blöd gestanden hätte?

Wie kann es sein, daß keinem der 'Fachleute', die Köhlers Meinung unterstützen, die Fehler in dem von ihnen unterzeichneten Schreiben aufgefallen sind? Und was ist mit den Aussagen der Fachleute, die mit Köhler in keinster Weise übereinstimmen - alles Trottel?


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

Ein Land ist nicht nur, was es tut - es ist auch das, was es duldet. (Tucholsky)

 


#27 Bluey

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Geschrieben 19 Februar 2019 - 22:36

Trotz allem ist es doch irgendwie merkwürdig: ich kann mich an Zeiten erinnern - meine so in den 80er bis 90er Jahren -, da galt der Diesel als sehr umweltfreundliches Auto. Dann mit einem Mal sollten Dieselabgase krebserregend sein. Einige Zeit später kamen die TDIs und CDIs auf und alles war irgendwie wieder gut. Auch, weil ja Rußpartikelfilter u.ä. eingebaut wurden. Wiederum später kam der Gedanke auf, man wolle das E-Auto fördern. Nur hat man offensichtlich nicht den gemeinen Autokäufer nach seinen Wünschen und Vorstellungen gefragt. Warum auch! Die Politik meint ja, sie wisse schon, was gut sei für den Bürger. Und trotzdem hat sich dieser Bürger doch tatsächlich erdreistet, der politischen Meinung und gewünschten Richtung nicht zu folgen. Was also macht man? Man ersinnt sich Möglichkeiten, wie man es halt auf Umwegen schafft, den "dummen" Bürger umzustimmen. Folglich diskutiert man schnell Preiserhöhungen die Spritpreise betreffend, ggf. auch die Kfz-Steuer. Aber das ist ja nicht so populär. Schon mal gar nicht in Zeiten, wo AFD und Konsorten immer mehr an Zulauf zu gewinnen scheinen. Ein schlechtes Ansinnen also. Nächste Möglichkeit: man versucht es über den Umweltgedanken, denn da sind ja doch eher recht viele zu packen. Die Rechnung scheint auch aufzugehen..... wäre da nicht doch der ein oder andere Unbeugsame, der sich dem politischen Trachten zu widersetzen versucht. Statt sich nun mit der Thematik sachlich auseinanderzusetzen und zu schauen, ob nicht vielleicht doch zumindest ein Quentchen Wahrheit dran ist an den Zweifeln, versucht man den Widersacher als mehr oder weniger dumm und ignorant dastehen zu lassen. Völlig egal, ob er Prof.Dr. und Lungenspezialist ist. Egal. Und da kommt der Rechenfehler nur gerade recht, um das zuvor skizzierte Bild zu bestätigen.

 

Ehrlich gesagt: ich neige eher dazu, einem Lungenspezialisten Glauben zu schenken als unseren Politikern, die sich für Lügen etc. auch nicht zu schade sind. Bislang habe ich auch noch von keiner Studie gelesen oder gehört, die die Behauptungen die Stickoxyde betreffend bestätigen. Auch nicht, worauf genau die Grenzwerte basieren.

 

Daß das E-Auto längst nicht so grün und öko ist wie behauptet, sollte eigentlich auch jedem klar sein. Woher soll der viele Strom kommen?! Auch die Akkus sind nicht ohne Probleme, gerade was die Entsorgung betrifft. Liest man etwas darüber? Nein. Warum wohl nicht?!


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Gruß .......... Bluey

"Wenn über eine (dumme) Sache Gras gewachsen ist, kommt garantiert ein Kamel und frißt es herunter."
"Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!"

Kein 11 September, kein Terror, kein Afghanistan, kein Euro, keine Krise, 1l Diesel für umgerechnet 36 ct....

...das waren die 80er...


#28 SilverBanditS

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Geschrieben Gestern, 07:02

@Bluey: Leider kann man nur einmal "Gefällt mir" klicken! Ich hätte es hier sonst hinter jedem Satz getan!


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Gruß
SilverBanditS

#29 rth

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Geschrieben Gestern, 09:47

@Bluey, nicht nur die Entsorgung der Akkus ist ein Problem. Die Gewinnung der erforderlich Rohstoffe, vielfach durch Kinderarbeit unter katastrophalen Umweltbedingten, ist ein größeres Problem.
Die erhebliche Feuergefahr kommt noch hinzu.
Stoppt den Raserirrsinn – schützt Mücken und Fliegen!

#30 SilverBanditS

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Geschrieben Gestern, 10:29

Umweltverschmutzung (oder eher -verseuchung?!) und Kinderarbeit ist ja nicht so schlimm! Findet ja nicht hier statt, sondern ganz weit weg!

Hauptsache für unsere grünen Gutmenschen ist HIER immer alles schön ÖKO!



Gruß
SilverBanditS

#31 m3_

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Geschrieben Gestern, 22:26

Das war wohl nix.

@biber: Das war (ohne wohl) nix :P  :lol: . Sehr empfehlenswert ist der eben gelaufene Beitrag bei plusminus/ARD. Es wurde die Grenzwertfindung der WHO in den 90er durchleuchtet (Protokolle der Arbeitskreise) mit Fazit "wissenschaftlich zum Fremdschämen"....."belegt absolut nichts"...

Ebenso wurde die Formelanwendung "auf Tote sublimiert" vom maßgeblich involvierten Helmholtz-Zentrum von einem Mathematiker zerlegt. Sie wurde falsch angewendet. Das UBA rudert jetzt....Ob nun der ökopopulistische Verein DUH sein Totenkopf- und Hustvideo zurückziehen wird?

 

Du und der taz-Journalist sind typisch klein-rumfrickelnde, temporäre Oberwasser- und Nebelkerzen-Leute. Es soll sogar Schwachmaten geben, die wegen dieser vermeintlich glorreichen Nachrechnung der plastischen Vergleichsbeispiele von Prof. Köhler mit vielen Annahmen nun diese Zeitung abonnieren :doofwinkt: .

:nolimit:


"Regeln setzen ein, wo die Intelligenz aufhört"

"Die Autobahn ist schließlich nicht für eine Geschwindigkeit von nur 80 oder 100 km/h gemacht", Landesverkehrsminister Otto Ebnet.

"§2, schonmal gehört?" Autobahnpolizistin Patrizia Kaiser zu einem Linksschleicher

#32 SilverBanditS

SilverBanditS

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Geschrieben Heute, 07:58

Habe den Beitrag bei PlusMinus auch gesehen. In der ARD scheint - zumindest beim Diesel-Thema - Objektivität in den Journalismus zurückgekehrt zu sein.

Nur die Helmoltz-Tante ist sich weiterhin keiner Schuld bewusst! War aber auch zu erwarten, sie war ja federführend bei der 6000-Tote-Studie!

 

Und nun sag' mir mal einer, was ist hier wirklich Populismus und Volksverdummung?! DUH und UBA mit ihren "Studien" und dem unsäglichen Diesel-Toten-Spot oder Prof. Köhler und Mannen, die die Hysterie anprangern???



Gruß
SilverBanditS