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Geschwindigkeitsverstoß In Belgien - Bitte Um Infos Und Erfahrungsberi


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6 Antworten in diesem Thema

#1 Arnti

Arnti

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Geschrieben 03 Juli 2012 - 20:00

Liebe Gemeinde,

am Tag des großen "Blitz"-Marathons in NRW habe ich per Post einen Anhörungsbogen bekommen - aus Belgien.

Mit meinem restlichen Schul-Französisch könnte ich den Fragebogen sogar ausgefüllt zurück schicken, aber folgende Gründe halten mich davon ab:

1. mein mangelndes Vertrauen in die belgische Geschwindigkeitsmessung: Ich wurde angeblich mit 149 km/h (abzüglich Toleranz 140 km/h) bei erlaubten 120 km/h auf der Autobahn geblitzt. Wer den Zustand der Autobahnen in Belgien (speziell in der Wallonie) sieht bzw. spürt und sein Auto liebt, der fährt dort schon freiwillig nicht schneller als 100. Dass ich da fast 150 gefahren sein soll, halte ich schlichtweg für ausgeschlossen. Ein Beweis- bzw. Messfoto habe ich übrigens nicht erhalten.

2. die Höhe der Geldstrafe: In einschlägigen deutschen Verkehrsportalen steht bei 20 km/h zu schnell in Belgien nur:"ab 100 Euro". Wieviel Euros sind es denn genau, muss ich auch mit 200 rechnen? (in meinem Anhörungsbogen steht darüber nichts drin)

3. die Hoffnung auf Verfahrenseinstellung bei Nicht-Antwort: Ich weiß, dass es seit 2010 ein EU-weites Verkehrsrechtsmittelabkommen zur Eintreibung von Bußgeldern im EU-Ausland gibt. Aber wird der belgische Staat wirklich den Aufwand betreiben, mit weiteren Mahnbescheiden und Verwaltungskosten 100 Euro von mir einzutreiben versuchen, wenn das Bußgeld am Ende doch in Deutschland verbleibt, wo ich lebe (so ist die Regelung) ? Der Verstoß liegt im übrigen eineinhalb Monate zurück.

Wäre es nach belgischem Recht vielleicht sogar möglich, durch bloßes Verneinen des Verstoßes auf dem Anhörungsbogen das Verfahren schon zur Einstellung zu bringen?

Würde mich freuen, wenn der eine oder andere von Euch mit sachdienlichen Infos oder eigenen Erfahrungen zu meinen obigen Fragen Stellung nimmt.
Danke dafür im Voraus und Gruß,
Arnti

#2 rth

rth

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Geschrieben 03 Juli 2012 - 21:59

Hallo,
ich denke du bist im falschen Forum. Ich werde einen Mod bitten dich ins "Ausland" zu verschieben.
Stoppt den Raserirrsinn – schützt Mücken und Fliegen!

#3 HarryB

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Geschrieben 04 Juli 2012 - 02:07

Ausgefuehrt....
Zur Zeit keine Signatur vorhanden!

#4 KlausK

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Geschrieben 04 Juli 2012 - 18:58

Hallo,
das belgische (wie auch einige andere) Kennzeichensystem kennt keine Trennung., für den Ableser ist die Kennzeichen B-SI XXXX und BS-I XXXX gleich. Lässt sich Dein Kennzeichen mit anderer Trennung auch auf einen anderen Zulassungbezirk anwenden?

#5 Arnti

Arnti

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Geschrieben 04 Juli 2012 - 22:26

Hallo Klaus,
danke für Deinen Hinweis. Habe mal nachgesehen, leider kann ich mit meiner Buchstabenkombination kein anderes Ortskennzeichen bilden...
In meinem Anhörungsbogen ist allerdings auch ein Trennstrich zwischen den Buchstaben vorhanden.

#6 Wavestar0759

Wavestar0759

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Geschrieben 07 Juli 2012 - 23:14

Hallo Arnti, seit wann muss ein deuscher Autofahrer denn Französische können :closedeyes:
Soweit ich mich an andere Threads hier erinnern kann, steht DIr ein Schreiben in feinstem Deutsch zu.
Die holländischen Nachbarn zumindest sind dazu in der Lage. Die schreiben Dir sogar gleich mit rein, was es nach verpassen der ersten, bzw. der zweiten Zahlungsfrist kostet :schreck:
Gruß Wavestar
In Bier sind weibliche Hormone. Trinkt man zu viel davon, redet man wirr und kann kein Auto mehr fahren... (Craig David, Popsänger)

#7 maetes

maetes

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Geschrieben 09 Juli 2012 - 11:17

Schreibe denen doch in Englisch/Deutsch,dass du freundlicher Weise um einen Anhörungsbogen in dt. oder englischer (falls mächtig) Sprache bittest, da du der französischen Sprache absolut nicht mächtig bist. In der Regel senden sie dir dann den Bogen in der gewünschten Sprache.

Bei den Belgiern kommt meist nur der Anhörungsbogen mit der vorgeworfenen Tat ohne Vermwerk, was es kosten wird. Der Strafbeleg kommt dann meist nachdem der Anhörungsbogen wieder bei denen eingegangen ist und der Vorwurf zugegeben wird.

Solltest du den Verstoss nicht zugeben, wird das Verfahren meist direkt an das Gericht weiter geleitet und dort weiter behandelt (was meist teurer kommt).