um's vorweg zu nehmen, ich hab gesucht und nix gefunden ;-)
Mein Problem:
Ich befuhr eine Landstraße ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.
Vor einer langgezogenen Linkskurve stand ein Schild "Baustelle" mit dem Zusatz "Verschmutzte Fahrbahn". Eine Geschwindigkeitsbegrenzung erfolgte nicht - ich bremste dennoch auf ca. 60-70 km/h ab.
Nach ca. 100 Metern war dann tatsächlich auf der linken Seite ein Baustelle, die aus einem Schotterweg auf die Landstraße führte. Ab dieser Stelle war die Fahrbahn dann auch für ca. 20 Meter leicht verschmutzt (deutlich sichtbare, staubige Fahrspuren von LKWs).
Weitere 50 Meter weiter (also ca. 70 Meter nach der Baustellenausfahrt) liegt direkt neben der rechten weißen Fahrbahnmarkierung ein etwas mehr als Faustgroßer Schotterstein (offensichtlich vom LKW gefallen, aber definitiv aus der Baustelle), den ich natürlich mit dem rechten Vorderrad erwischt habe. Ergebnis: Reifen und Felge im Eimer.
Nun stellen sich mir folgende Fragen:
- wie lange muss ich mit (weiteren) Verschmutzungen nach einer Baustellenausfahrt überhaupt rechnen?
- muss ich überhaupt mit dermaßen großen Steinen rechnen?
- hätte ich meine Geschwindigkeit noch mehr vermindern müssen, auch wenn kein zusätzliches Schild dies fordert?
Da ich mir vorstellen kann, dass es bei der Schadensregulierung wieder gezeter gibt, würde ich mich auch über weitere Argumente und Tipps sehr freuen.
Gruss Holzi














