Ich mach hier keinen Aufriss...Ich habe ein kostenfreies Konto im Nicht Eu Ausland. Die Überweisung erfolgt online bequem vom Sessel aus.
Wo du einen Aufriss siehst, bleibt fraglich. Ärgern hin oder her, es verursacht
Kosten Gebühren und das ist doch lustig
Es wurde gefragt, wie man einen Verwaltungsaufwand in die Höhe treibt, ich hab nur mitgeteilt, wie ich das mache. Meinetwegen braucht sich der Mitarbeiter auf der Behörde auch nicht über mich ärgern, wenn das Behördenkonto mit 8 Euro Sepa Gebühren belastet wird. Mir ist es prinzipiell egal, ob sich jemand ärgert oder nicht. Ich habe nur mitgeteilt, dass dem Behördenkonto 8 Euro Gebühr in Rechnung gestellt werden, wenn man Zahlungen von einem ch Konto anweist.
Es geht für mich um das Prinzip;
Unser Land wird von größtenteils Juristen und Betriebswirten regiert. Genau dazu möchte ich etwas sagen:
Mein Strafrechts-Prof sagte irgendwann zu Beginn des Studiums mal sinngemäß: "ein Jurist ist wie ein Pathologe, es wird alles haarklein zerlegt, jeder Sachverhalt, dann wird geprüft und dann wird das ganze wieder zusammengesetzt- das Ergebnis ist erstmal nicht wichtig, die vielen kleinen Zwischenschritte sind ausschlaggebend." und "jeder dieser vielen kleinen Schritte muss nachvollziehbar und überlegt sein."
Ein Betriebswirt erlernt in seiner Ausbildung gerade betriebswirtschaftliches (zukunftsorientiertes) Denken und Handeln, Berechnungen zur Produktionsoptimierung, Gewinnoptimierung, Kostenkalkulationen etc. etc. etc.
Angenommen der Landrat (jetzt nicht der Landrat vom oben genannten Landkreis), sondern irgend ein fiktiver Landrat wäre strohdoof, hätte die Hauptschule nicht geschafft, hätte die eine Hälfte seines Hirns versoffen, die andere Hälfte verkifft und anschließend sein Hirn Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Dieser fiktive Landrat hätte dennoch Mitarbeiter, welche den o.g. Berufsgruppen angehören. Gleichzeitig muss man sagen, dass auf einem Amt nicht nur ein Betriebswirt oder ein Jurist arbeitet.
-> Kurz gesagt, wenn ein Unfähiger eine Entscheidung trifft, gibt es sicher immer hinter dem Unfähigen noch eine handvoll klar denkender Menschen / Mitarbeiter, welche den Unfähigen auf Fehlplanungen hinweisen könnten.
Fällt es im öffentlichen Dienst nicht auf, wenn Gelder verschleudert werden, stört es niemanden? Welcher Private würde sich ein Grundstück kaufen und ein Haus drauf bauen, sich nach kurzer Zeit doch umentscheiden, Haus abreißen und stattdessen Wiese anpflanzen?
In seinem Leben könnte dies ein normaler Mensch (jeder von uns) einmal machen, dann wäre er hoch verschuldet oder pleite.
Gegenteilig, sind im öffentlichen Haushalt finanzielle Fehltritte an der Tagesordnung, da stört es aber denjenigen, der für die Fehltritte verantwortlich ist, nicht, weil es da ein Konto gibt, welches immer wieder von Steuergeldern, Buß- und Verwarngelder gefüllt wird.
Selbstverständlich lässen sich diese oder ähnliche betriebswirtschaftliche Schwachsinnigkeiten und volkswirtschaftlich schädliches Verhalten auch auf Bundesregierungsebene anwenden.
Beispiel:
Unser Staat ist hoch verschuldet, (ok, es betrifft viele Staaten, ich beziehe mich aber auf eine Reportage, die Deutschland betrifft) die Schulden hat unser Staat hauptsächlich bei den Banken.
Letztes Jahr hat aber unser Staat genau für diese Banken, wo er sich regelmäßig seit über 60 Jahren Geld leiht, gebürgt, als es darum ging, Griechenland mit Macht an die EU zu binden.
Ich frag mich gerade, ob ein Schuldner (der Staat) sich für seinen Gläubiger (den Banken) verbürgen kann oder ob das nur geht, wenn ein Jurist mit einem Betriebswirt gemeinsame Sache machen und ob es moralisch vertretbar ist, das Volk so beschissen zu verarschen.
Aus diesem Gründen verstehe ich das Anliegen des TE. Er will ja die 5 Euro bezahlen. Warum sollte nicht der verbundene Verwaltungsaufwand in die Höhe gepushed werden? Mit sinnlosen Planungen, sinnlosen Investitionen, sinnlosen Kreisgebietsreformen und damit sinnloser Neuvergabe von Zulassungsbezirken (neue KFZ-Kennzeichen), kennen sich die Behörden doch aus. Da kann doch auch ein sinnloser Mitarbeiter seine sinnlose Arbeitszeit dafür nutzen und Einzelbeträge zusammen zu addieren oder Verwendungszwecke den Zahlungseingängen zuordnen.
In meinem Fall weiß ich, dass die 8 Euro Gebühr dem Empfänger nicht weh tun. Dem Empfänger soll nicht finanziell geschadet werden, es handelt sich lediglich um Gebühren, die eben jemand tragen muss.
Letztendlich:
Der EU Gesetzgeber hat den Weg für den europäischen Zahlungsverkehr geebnet, mit welchen Kosten dieser Weg gepflastert ist, lag auch in der Entscheidungskraft des "Bauherren". Wenn es den Staat also stören würde, dass ich Kosten verursache, wenn ich geforderte Zahlungen anweise, könnte der Staat mir einerseits mitteilen, dass Überweisungen gebührenfrei zu erfolgen haben.
Andererseits könnte die Behörde ja ein eigenes Konto im Ausland einrichten

, dann könnte sie von mir kostenfrei Zahlungen empfangen.
Da aber, wie in meinen o.g. Beispielen generell betriebswirtschaftlich unorganisiert gearbeitet wird und Verluste größzügig auf unser aller Schultern abgeladen werden, kann ich also mit sehr ruhigen Gewissen bei der Wahl meiner Zahlungsmöglichkeiten auf die, für den Empfänger ungünstigste zurückgreifen.
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mir ist klar, dass SGB Leistungen vom Staat getragen werden, ich habe in Gedanken die derzeitige Gesetzeslage oberflächlich mit der Gesetzeslage verglichen, als es noch Arbeitslosenhilfe gab.
Zu dieser Zeit wurde die Leistung vollständig vom Staat bewirkt und der Bedürftige musste z.B. seine Miete von diesen staatlichen Mitteln bestreiten.
Seit 6(?) Jahren wird aber z.B. der Teil, der Leistung, welcher die Mietausgaben ausmacht von Kommunaler Ebene getragen. Diese Ausgaben hatte die Kommune vorher eben nicht.
Also habe ich den Vergleich mit der Erhöhung der Leistungen unglücklich gewählt. Kommunal korrekt ausgedrückt musste es dann heißen, dass unabhängig von der Art meiner Überweisung, der zugestandene Wohnraum pro Person nicht erhöht wird.