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Neuer UN-Klimabericht Teil III


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3418 Antworten in diesem Thema

#3401 Bluey

Bluey

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Geschrieben 02 Februar 2020 - 18:33

BTT

Ok. Er hatte sein Schlußplädoyer. Es lohnt sich eh nicht, bei völlig verbohrten Leuten nachzufassen. Soll er in seiner Welt weiterleben. Werde mich zu dem Quatsch also nicht weiter einlassen.


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Gruß .......... Bluey

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...das waren die 80er...


#3402 SilverBanditS

SilverBanditS

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Geschrieben 11 Februar 2020 - 12:16

Genau: BTT

 

Während in Deutschland die linksgrünen Tagträumer und MINT-fernen Öko-Ideologen den Ausstieg aus der Kernenergie weiter fleißig vorantreiben, ohne für adäquaten Ersatz sorgen zu können, wird an anderen Stellen ebenso fleißig, wenn auch in den deutschen Medien fast zwanghaft totgeschwiegen, an der "Renaissance der Kernenergie" gearbeitet.

 

So arbeitet nach den Russen nun auch Rolls Royce an Minireaktoren der III./IV. Generation zu deutlich geringeren Erstellungskosten und einer Leistung von etwa 300 MW (was der durchschnittlichen installierten/theoretischen Leistung von 300 Windrädern entspricht)...

 

https://www.eike-kli...mini-reaktoren/

 

...während gleichzeitig auch an der Lösung der immer wieder als Totschlagargument dienenden Endlagerung erfolgreich gearbeitet wird...

 

https://www.achgut.c..._schnellreaktor

 

Wo bleiben da noch die Grusel-Szenarien von Jahrtausenden, ach was Jahrmillionen an Endlager-Dauer, wenn die endgültig verbrauchten Brennstoffe nach 200 bis 300 Jahren auf das natürliche Maß der (Hintergrund-)Radioaktivität abgeklungen sind.

Da sind wir doch mal gespannt, ob die nach jeweils etwa 20 Jahren anfallenden und nicht-verrottbaren Windrad-Flügel aus GFK auf den Deponien dieser Welt nicht noch in Jahrmillionen von diesem physikalisch-technischen sowie ökonomisch-ökologischen Wahnsinn mahnend berichten werden...

 

Aber wie immer in Deutschland, haben Annabert Harbock das alles bereits haarscharf durchgerechnet und der Kobold wird auch weiterhin dafür sorgen, dass das Netz der Speicher ist und wir gem.. Cem immer genügend Gigabyte Strom zur Verfügung haben. Und Antonia lässt sich die lockige Pracht von den Windrädern fein trocken pusten und wird dann erhobenen Hauptes vom Hof reiten.

 

(Wer im letzten Absatz Ironie/Sakasmus findet, darf  selbige sich ausschneiden und an die Wand tackern)



Gruß
SilverBanditS

 

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André Gide (frz. Schriftstelle, 1869 - 1951)


#3403 zorro69

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Geschrieben 11 Februar 2020 - 15:56

wer ist denn Antonia ?


Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates

#3404 hartmut

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Geschrieben 11 Februar 2020 - 19:35

Während in Deutschland die linksgrünen Tagträumer und MINT-fernen Öko-Ideologen den Ausstieg aus der Kernenergie weiter fleißig vorantreiben, ohne für adäquaten Ersatz sorgen zu können, wird an anderen Stellen ebenso fleißig, wenn auch in den deutschen Medien fast zwanghaft totgeschwiegen, an der "Renaissance der Kernenergie" gearbeitet.

 

(Wer im letzten Absatz Ironie/Sakasmus findet, darf  selbige sich ausschneiden und an die Wand tackern)

 

Und damit wird gesagt, Ende Diskussion um das Thema, Anfang Polemik.

 

Kann also nichts kommen was Wert ist zu diskutieren.  

 

Wer was über Endlager wissen will, Asse ist ein gutes Beispiel.

 

MfG.

 

hartmut


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#3405 Zöllner

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Geschrieben 11 Februar 2020 - 22:24

 

Während in Deutschland die linksgrünen Tagträumer und MINT-fernen Öko-Ideologen den Ausstieg aus der Kernenergie weiter fleißig vorantreiben, ohne für adäquaten Ersatz sorgen zu können, wird an anderen Stellen ebenso fleißig, wenn auch in den deutschen Medien fast zwanghaft totgeschwiegen, an der "Renaissance der Kernenergie" gearbeitet.

 

(Wer im letzten Absatz Ironie/Sakasmus findet, darf  selbige sich ausschneiden und an die Wand tackern)

 

Und damit wird gesagt, Ende Diskussion um das Thema, Anfang Polemik.

 

Kann also nichts kommen was Wert ist zu diskutieren.  

 

Wer was über Endlager wissen will, Asse ist ein gutes Beispiel.

 

MfG.

 

hartmut

 

Endlager werden mit der neuen Technologie, übrigens in Deutschland erfunden, nicht mehr benötigt.

https://dual-fluid-reaktor.de/



#3406 hartmut

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Geschrieben 12 Februar 2020 - 03:17

Endlager werden mit der neuen Technologie, übrigens in Deutschland erfunden, nicht mehr benötigt.

 

https://dual-fluid-reaktor.de/

 

 

Es werden immer gerne sehr einfache und simple Methoden angepriesen. Bei genauer Betrachtung steht nichts dahinter.

 

https://www.heise.de...or-4467167.html

 

MfG.

 

hartmut


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#3407 SilverBanditS

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Geschrieben 12 Februar 2020 - 09:01

@hartmut. da kramt heise Vorgänge aus den 1980'er Jahren (Jülich) hervor und ignoriert, dass wir (also natürlich nicht Deutschland, aber sonst) inzwischen über 35 Jahre Entwicklung weiter sind, ebenso wie Du offenbar nicht in dem verlinkten Achse-Artikel gelesen hast...

 

 

 

Der BN-800-Reaktor im russischen Kernkraftwerk Belojarsk ist n des Nuklearkonzerns Rosatom jetzt mit einer ersten Charge MOX-Brennelementen aus der Serienfertigung in Betrieb.nach Angabe

 

...und somit nicht mehr nur theoretisch sondern bereits praktisch mit der Weiterverwertung von sog. "Atomabfall" bzw. "Atommüll" begonnen wurde.

 

Im Übrigen wird sich durch die aktuelle Ausstiegs-Politik Deutschlands am vermeintlichen Endlager-Problem rein gar nichts ändern, da  sich der bislang angefallene (und noch weiterhin anfallende) deutsche Restbrennstoff davon nicht in Luft auflösen wird. D.h. mit dieser Politik werden wir in der Tat ein sehr viel schwerwiegenderes Endlager-Problem in Zeitdimensionen von mehreren tausend Jahren haben. Es sei denn wir verscherbeln unseren "Müll" (wie in anderen Bereichen oft und gerne auch) einfach an andere "Abnehmer", von denen wir allerdings i.d.R. nicht genau sagen können, wie sie damit dann umgehen.

 

Aber auch das ist ein typisch deutsch-linksgrünes Phänomen, dass man die eigenen Umwelt-/Klima-Probleme gerne in möglichst weit entfernte Regionen "auslagert" und meint, damit seien die Probleme doch gelöst. NEIN, sind sie definitiv nicht.

 

Auch wenn D der Meinung ist, seinen gesamten Energiebedarf aus Wind/Sonne/Wasser/Biomasse (also den sog. "Erneuerbaren") decken zu können, während sich andere die Bäuche vor Lachen kaum halten können, wird der Rest der Welt DIESEN Weg nicht mitgehen. Das ist meine Prognose. Du kannst sie gerne in ein paar Jahrzehnten bei Kerzenschein und Lagerfeuer wieder hervorkramen und mit der dann herrschenden Realität vergleichen. 

 

PS: Sollte ich mit meiner Prognose falsch liegen, würde ich gerne einen Kasten Bier Deiner Wahl spendieren, den wir dann in trauter Zweisamkeit gemütlich nierderringen könnten! Kannst'e mir druff festnagln!


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#3408 Biber

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Geschrieben 16 Februar 2020 - 00:24

Klimaschutz hat Vorteile gegenüber Nichtstun. Daran ändern auch die sog. 'Klimafragen' nichts, die offenbar kürzlich irgendwo durchs Netz gegeistert sind.


Diskutiere nie mit einem Idioten. Erst zieht er Dich auf sein Niveau herunter und dann schlägt er Dich mit Erfahrung. (G.B. Shaw)

 

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#3409 Bluey

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Geschrieben 16 Februar 2020 - 00:58

Klimaschutz hat Vorteile gegenüber Nichtstun. Daran ändern auch die sog. 'Klimafragen' nichts, die offenbar kürzlich irgendwo durchs Netz gegeistert sind.

1. Link:

 

  • Laut einer Modellrechnung wäre es wirtschaftlich sehr lohnend, die Erderwärmung auf rund zwei Grad zu begrenzen.
  • Bei diesem Grenzwert wären die Gesamtkosten von Klimaschutz und Klimaschäden am geringsten.

Hervorhebungen durch mich. Sprechen denke ich für sich selbst.

  • "Immaterielle Verluste" wie Todesfälle und Artensterben gingen allerdings nicht in die Analyse ein.

Tja.... das ist ja auch zu vernachlässigen, nehme ich mal an. Genauso wie es offenbar nicht weiter beachtenswert ist, daß Tesla für seine Fabrik in Brandenburg ca. 90 Hektar Wald roden lassen will, bislang aber noch überhaupt nicht geklärt ist und feststeht, ob überhaupt und - wenn denn - in welchem Umfang Ausgleichsmaßnahmen ergriffen werden. Wo sind sie denn, die vielen Umweltschützer, die den "Hambi" so aggressiv verteidigen? Ist der Wald in Brandenburg weit weniger wert und wichtig? Oder ist die Rodung nicht weiter tragisch, weil man ja etwas bauen will, was angeblich für die Umwelt ist?

 

Zitat:

 

Irgendwo dazwischen sollte ein Optimum von nicht allzu teuren Schäden und noch überschaubaren Klimaschutz-Kosten liegen. Aber wo?

Der Aussage würde ich zustimmen. Aber die Antwort für die Gretchenfrage fällt offenbar auch den Wissenschaftlern nicht gerade leicht. Wie auch, wo sich das Wetter eh kaum über einen längeren Zeitraum verläßlich vorhersagen läßt und man daher mit vielen Unbekannten, hätte, wäre, vielleicht etc. arbeitet bzw. arbeiten muß. Aber obwohl man ja offenbar nicht wirklich verläßlich weiß, ob, wann und wie..... man ist sich ganz sicher, daß..... . Diese Argumentationsweise ist schon irgendwie komisch.

 

 

BTW: ein Link, der sich hinter einer Bezahlsperre verbirgt, ist so viel wert wie eine hohle Nuss. Nämlich gar nichts.


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#3410 Biber

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Geschrieben 16 Februar 2020 - 01:31

Sprechen denke ich für sich selbst.

Du hast sicher andere Quellen. Oder Fakten. Oder Hinweise darauf, daß die Modellrechnungen fehlerhaft sind. Verlink' sie doch bitte.
 

Genauso wie es offenbar nicht weiter beachtenswert ist, daß Tesla für seine Fabrik in Brandenburg ca. 90 Hektar Wald roden lassen will, bislang aber noch überhaupt nicht geklärt ist und feststeht, ob überhaupt und - wenn denn - in welchem Umfang Ausgleichsmaßnahmen ergriffen werden.

Stimmt. Wenn Tesla das nicht genehmigt bekommt, haben sie ein Problem.
 

Wo sind sie denn, die vielen Umweltschützer, die den "Hambi" so aggressiv verteidigen?

Du bist doch aus NRW. Fahr hin und frag sie.
 

Ist der Wald in Brandenburg weit weniger wert und wichtig?

Ist er. Ausgleichflächen werden trotzdem vorgeschrieben werden.
 

BTW: ein Link, der sich hinter einer Bezahlsperre verbirgt, ist so viel wert wie eine hohle Nuss. Nämlich gar nichts.

Mag sein. Von welchem Link sprichst Du?


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#3411 Bluey

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Geschrieben 16 Februar 2020 - 12:16

Du hast sicher andere Quellen. Oder Fakten. Oder Hinweise darauf, daß die Modellrechnungen fehlerhaft sind. Verlink' sie doch bitte.

Nein, ich habe keine anderen Quellen. Mir ging es auch nicht darum, Deine Aussagen oder Deine Quellen zu widerlegen, sondern aufzuzeigen, daß doch verdammt viel völlig unsicher und mehr Spekulation zu sein scheint. Warum sonst nutzt man so sehr den Konjunktiv?!
 

Stimmt. Wenn Tesla das nicht genehmigt bekommt, haben sie ein Problem.

Wenn Tesla was genau nicht genehmigt bekommt? Die Rodungsmaßnahmen? Ja, in dem Fall hätten sie ein Problem, aber Gründe und Naturschützer allgemein dürften jubeln. Zum Teil jedenfalls.
 

Du bist doch aus NRW. Fahr hin und frag sie.

NRW ist groß und der Hambi weit weg. Werde also wegen einer Frage nicht dort hinfahren.
 

Ausgleichflächen werden trotzdem vorgeschrieben werden.

Aha. Wo ist denn jetzt Deine Quelle für Deine Behauptung?
 

Mag sein. Von welchem Link sprichst Du?

Von dem zweiten, den Du oben angeführt hast. War allerdings ein Popup, das fälschlicherweise wie eine Bezahlaufforderung zur Leseberechtigung aussah.
Ja, ich habe diese Klimafragen auch gelesen. Und offenkundig wird oder werden mal wieder jene, die sich kritisch zur Sachen - wenn auch fragend - äußern, als "Klimaleugner" diffamiert. Es geht in dieser Sache doch schon lange gar nicht mehr um einen sachlichen und sachbezogenen Dialog, sondern viel mehr darum, den anderen als Deppen, als Lügner, als dumm etc. zu diffamieren. Nur so wird man niemanden von seiner Meinung überzeugen.

 

Ich glaube, würde man den Klimaschutz mit deutlich weniger Radikalität, weniger Einschnitten und -schränkungen für die Bevölkerung und letztlich bzw. insbesondere weniger zusätzlicher Kosten versuchen umzusetzen, wäre die allgemeine Akzeptanz auch größer, der Widerstand geringer. Aber nein, man muß es ja mit der Brechstange versuchen. Nun wirst Du wahrscheinlich sagen, daß es ja eigentlich schon fünf nach zwölf sei und es deshalb größter Anstrengungen für einen Klimaschutz bedürfe. Dem halte ich entgegen, daß auch das letztlich auf konjunktivierte Aussagen der Wissenschaft beruht, die sich zwar grundsätzlich sicher sind, daß alles schlimmer werden WÜRDE, aber so wirklich konkreter werden sie nicht. Können sie auch nicht, weil es sich nicht verläßlich vorhersagen läßt. Und daß die anstehenden Maßnahmen und damit verbundenen Kosten als "Ökodiktatur" empfunden werden, kann ich da sehr gut verstehen.


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#3412 Biber

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Geschrieben 16 Februar 2020 - 18:35

Nein, ich habe keine anderen Quellen. Mir ging es auch nicht darum, Deine Aussagen oder Deine Quellen zu widerlegen, sondern aufzuzeigen, daß doch verdammt viel völlig unsicher und mehr Spekulation zu sein scheint. Warum sonst nutzt man so sehr den Konjunktiv?!

Weil es sich um eine Modellrechnung auf Basis der aktuell verfügbaren Daten handelt. Ein durchaus übliches wissenschaftliches Procedere, wie es täglich stattfindet. Bis zum Beweis des Gegenteils bzw. der Fehlerhaftigkeit des Modells darf man von dessen Richtigkeit ausgehen.
 

Aha. Wo ist denn jetzt Deine Quelle für Deine Behauptung?

Eine ist hier. Im übrigen war in den Berichten zur Genehmigung des Werkes und der Rodung regelmäßig (gefühlt sogar jedes Mal) von Ausgleichsflächen die Rede.
 

Ich glaube, würde man den Klimaschutz mit deutlich weniger Radikalität, weniger Einschnitten und -schränkungen für die Bevölkerung und letztlich bzw. insbesondere weniger zusätzlicher Kosten versuchen umzusetzen, wäre die allgemeine Akzeptanz auch größer, der Widerstand geringer.

Wo genau sind die bisher tatsächlich umgesetzten Maßnahmen denn radikal und haben Einschnitte und -einschränkungen für die Bevölkerung zur Folge? Über den Kostenaspekt kann man sicher diskutieren, aber auch den sehe ich aktuell eher noch nicht als besonders hoch an.
 

Dem halte ich entgegen, daß auch das letztlich auf konjunktivierte Aussagen der Wissenschaft beruht, die sich zwar grundsätzlich sicher sind, daß alles schlimmer werden WÜRDE, aber so wirklich konkreter werden sie nicht.

Das, was sie konkret vorhersagen, und das, was weltweit passiert, reicht völlig aus für ein radikales Umsteuern. Es sei denn, man will nicht akzeptieren, daß sich die Auswirkungen unseres Handelns der letzten Jahrzehnte jetzt zeigen und die Auswirkungen unseres aktuellen Handelns diese Auswirkungen weder umkehren noch stoppen. Nur ein radikales Umsteuern kann viellicht noch eine Klimakatastrophe verhindern.


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#3413 Zöllner

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Geschrieben 16 Februar 2020 - 21:50

Tesla hat bisher noch kein Geld verdient. Die Investoren zahlen bisher noch ein, das Klima ändert sich aber derzeit schon. Wenn Tesla das "geschenkte" Grundstück erst einmal hat, rennen die Geschäftsführer als erstes zur Bank und holen sich dafür Geld, indem die Grundschuld beliehen wird.

Wenn das ganze nichts wird - und damit rechne ich - sind die ganz schnell weg und die Banken versuchen dann, über das Bundesland Brandenburg den Schaden wieder herein zu bekommen.

Wer zahlt? Immer der Steuerzahler. :nunja:



#3414 Bluey

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Geschrieben 17 Februar 2020 - 00:21

Weil es sich um eine Modellrechnung auf Basis der aktuell verfügbaren Daten handelt. Ein durchaus übliches wissenschaftliches Procedere, wie es täglich stattfindet. Bis zum Beweis des Gegenteils bzw. der Fehlerhaftigkeit des Modells darf man von dessen Richtigkeit ausgehen.

Ah ja.... auf eine Modellrechnung gebe ich allerdings nicht viel. Daß aktuell verfügbare Daten längst nicht immer stimmen (müssen), hat man ja auch schon oft genug erlebt. Da ist es mir auch völlig egal, ob das ein allgemein übliches wissenschaftliches Procedere ist.
 
Man darf vielleicht, aber man muß nicht.
 

Wo genau sind die bisher tatsächlich umgesetzten Maßnahmen denn radikal und haben Einschnitte und -einschränkungen für die Bevölkerung zur Folge? Über den Kostenaspekt kann man sicher diskutieren, aber auch den sehe ich aktuell eher noch nicht als besonders hoch an.

Ich bezog mich auf das, was im kommenden Jahr auf uns alle zukommen wird, wenn die entsprechenden Steuererhöhungen greifen.

 

Was zB Dieselfahrverbote betrifft, sind die entsprechenden Einschänkungen schon nicht gerade gering, zumal es auch nicht gerade wenige betrifft.
 

Das, was sie konkret vorhersagen, und das, was weltweit passiert, reicht völlig aus für ein radikales Umsteuern. Es sei denn, man will nicht akzeptieren, daß sich die Auswirkungen unseres Handelns der letzten Jahrzehnte jetzt zeigen und die Auswirkungen unseres aktuellen Handelns diese Auswirkungen weder umkehren noch stoppen. Nur ein radikales Umsteuern kann viellicht noch eine Klimakatastrophe verhindern.

Ja, das durfte man sich schon vor Jahren vergleichbar anhören. Später interessiert es dann niemanden mehr, wenn es doch nicht so eingetreten ist, wie man es zuvor behauptet hat.

Man kann natürlich hergehen - macht man offensichtlich ja auch - und behaupten, daß all jenes, was jetzt weltweit so passiert, einzig und allein oder insbesondere dem Klimawandel zuzuschreiben sei. Der muß halt für alles herhalten.

 

Ich glaube nicht, daß es zu einer Klimakatastrophe - wie auch immer die aussehen oder was auch immer genau das sein soll - kommen wird. Das Klima ändert sich, sicher. Aber der Mensch wird sich an die sich verändernden Gegebenheiten anpassen. Und falls Du es immer noch nicht verstanden haben solltest: wir (Deutschland) werden da rein gar nichts aufhalten. Und andere Länder, die einen bedeutend größeren Anteil am Klimawandel haben (sollen), interessiert es offenbar überhaupt nicht. Wir können uns also wohl drehen nd wenden, wie wir wollen: wir ändern nichts! Deshalb täten wir vielleicht auch gut daran und auf mögliche Veränderungen und Folgen vorzubereiten.


Gruß .......... Bluey

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#3415 Sobbel

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Geschrieben 17 Februar 2020 - 07:00

Molin Moin

 

 

Wer zahlt? Immer der Steuerzahler.

Aber hoffentlich nur der Brandenburger

 

 

 

Gruß


Mal etwas von Goethe:

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, in der sie gelten."
"Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen."
"Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten."
"Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch."

#3416 SilverBanditS

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Geschrieben 17 Februar 2020 - 12:54

Klimaschutz hat Vorteile gegenüber Nichtstun. Daran ändern auch die sog. 'Klimafragen' nichts, die offenbar kürzlich irgendwo durchs Netz gegeistert sind.

...hättest Du Dir mal die originalen 16 Fragen (und aufgelisteten Argumente) durchgelesen und wärst nicht bei diesen unsäglich populistischen Spiegel-Artikel kleben geblieben, Du könntest erkennen, dass keiner der Unterzeichner den Klimawandel leugnet! 

Die beiden Spiegel-Damen scheinen dies aber auch nicht getan zu haben, da es ihnen vollkommen ausreicht, all jene, die nicht im Klima-Alarm-Singsang laut und kräftig mitgrölen, einfach als "Klimawandelleugner" abzustempeln. Auf die 16 Fragen sind die beiden "Fach"-Frauen jedenfalls an keiner Stelle ernsthaft eingegangen. Anstatt womöglich diese sogar durch Argumente oder Belege zu entkräften, versteift man sich darauf, die Gegenseite als "neue Rechte" (soll wohl heißen Neo-Nazis?) zu diffamieren. Da ist es inzwischen sogar schon verwerflich, wenn Patrick Moor (Mitbegründer von Grennpeace Kanada) "mehrmals von der FDP eingeladen wurde". 

 

Aber dennoch danke ich Dir auf's Tiefste für den Link zu diesem journalistischen Sahnestückchen, auf den ich ohne Dein Dazutun garantiert nicht gestoßen wäre, bestätigt er mich doch in meiner festen Überzeugung, dass der Spiegel das Terrain seriösen Journalismus auch nach Relotius nicht wieder betreten hat! Das Gegenteil ist vielmehr der Fall.

 

Also nochmals Danke, Danke, Danke für diese absolut schlüssige und unwiderlegbare  "Beweisführung".



Gruß
SilverBanditS

 

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André Gide (frz. Schriftstelle, 1869 - 1951)


#3417 SilverBanditS

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Geschrieben 17 Februar 2020 - 13:16

 

Sprechen denke ich für sich selbst.

Du hast sicher andere Quellen. Oder Fakten. Oder Hinweise darauf, daß die Modellrechnungen fehlerhaft sind. Verlink' sie doch bitte.

 ...muss @Bluey das wirklich? Wäre es nicht angebracht, Du liefertest uns eine Quelle, die plausibel belegt, dass die Klimamodelle es (wenigstens einmal) geschafft hätten, die Klima-Geschichte (also das, was bereits war) korrekt zu berechnen, bevor wir über die "Berechnung" der Zukunft philosophieren?! Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was Du uns da so liefern kannst. 

Denn eines ist doch wohl unbestreitbar: Sind Modelle nicht mal in der Lage, die Vergangenheit korrekt darzustellen, werden sie mit sehr großer Sicherheit die Zukunft ebenfalls nicht berechnen können. Oder bist Du da anderer Auffassung? Wenn ja, dann hätte ich gerne die Lottozahlen vom kommenden Samstag von Dir. Und ich schwöre Stein und Bein, wenn das hinhaut, dann bist Du mich ein für alle mal los hier im RF! Dann würde ich nämlich, nicht ganz Klimaneutral, das Weite suchen.

 

 

Ist der Wald in Brandenburg weit weniger wert und wichtig?

Ist er. Ausgleichflächen werden trotzdem vorgeschrieben werden.

...Du willst uns doch damit nicht suggerieren, dass diese Verpflichtung nicht ebenso für RWE beim "Hambi" bestand, zuzüglich der anstehenden Renaturierung des Tagebau-Areals nach Abschluss des Abbaus?! Netter Versuch, ist aber gescheitert!

 

PS: Begib Dich einfach mal in die Region um Leipzig. Da kannst Du Dir anschauen, was aus Tagebauen so werden kann.



Gruß
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#3418 rth

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Geschrieben 17 Februar 2020 - 14:28

@SilverBanditS, ich habe was gegen Extreme aller Art.
Ich bin für den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung, halte aber die Besetzung des Hambacher Forstes für Unrecht, die Räumung war richtig. Besetzung der Tagebaue für gefährliche Straftat.
Datteln 4 gehört ans Netz, alte Stromerzeugunger abgeschaltet. Besetzung Unrecht.
Autoverkehr muss einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, Betrüger wie VW bestraft, Limit auf BAB ist nach der nächsten Bundestagswahl sehr wahrscheinlich.
Die Diskussion über alte Diesel wird sich in Kürze für alte Benziner wiederholen. Ergebnis?
Kurzstreckenflüge abgeschafft.

Mir ist klar, alles "unbewiesene" Meinung, ich fürchte einen "Grünen" Bundeskanzler.
Stoppt den Raserirrsinn – schützt Mücken und Fliegen!

#3419 SilverBanditS

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Geschrieben 17 Februar 2020 - 15:22

Mir ist klar, alles "unbewiesene" Meinung, ich fürchte einen "Grünen" Bundeskanzler.

...Gott bewahre uns davor! Ich würde einen solchen auch "fürchten"!

 

Und das rufe ich als überzeugter Atheist!



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