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Spd-parteitag Fordert Tempo 130 Auf Autobahnen


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1035 Antworten in diesem Thema

#1001 zorro69

zorro69

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Geschrieben 08 September 2017 - 06:38

Die Story von Alberto mit dem  QR codes ist natürlich Quatsch, aber die Versuchung uns alle auf Schritt und Tritt zu verfolgen sehe ich schon. Gerade in Zeiten der Terrorbedrohung wollen die Behörden wissen, wer wann wo war. Warum wird jetzt gerade wieder eine Software zur Gesichtserkennung an öffentlichen Plätzen getestet?  Das ist vor ca 10 Jahren schon mal erfolglos eingestellt worden, weil die Fehlerquote viel zu hoch war. Heute sind aber in vielen Geräten Handies, wie Tablets aber auch Kfzs GPS Empfänger drin, und genauso gut können dort kleine Sender eingebaut werden, um einem Dritten zu verraten, wo man gerade ist. Apple bietet ja eine Suchfunktion an, wo man erkennen kann, wo sich ein verlorenes Handy zuletzt aufgehalten hat.

 

Alberto hat nun Angst um seine kleinen Steuerschummeleien, das sei ihm als Rentner nun gegönnt. Ich sehe es eher auf einer politischen Ebene. Wenn der Staat weiss, wer wann mit wem Kontakt hatte, und das flächendeckend, UND dann Leute wie Erdogan (zB.als AfD Leute verkleidet) an die Macht kommen, ists mit der politischen Freiheit geschehen.  Man stelle sich vor Erdogan würde heute schon über den Datenschatz verfügen, den wir in Deutschland gerade einfahren. Die halbe Einwohnerschaft müsste um ihre Existenz fürchten.

 

Das sehe ich als große Gefahr und wende mich daher, wie Alberto,  gegen die große Datensammelwut.


Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates

#1002 andicorsa

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Geschrieben 08 September 2017 - 07:13

Digitalisierung först.
Bedenken second.

Datenreichtum statt Datensparsamkeit.

...

#1003 Alberto

Alberto

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Geschrieben 08 September 2017 - 07:19

Lieber Zorro,

 

ich habe nicht Angst um meine kleinen Steuerschummeleien, sondern ich habe versucht, zu erklären, welche finanzielle Größenordnung hinter der lückenlosen Erfassung aller gefahrenen Kilometer liegen wird.

 

Damit wollte ich erklären, warum diese 500 Mio. Kosten - bei 600 Mio. Einnahmen eben NICHT sinnlos sein werden.

Die Volksseele wird beruhigt, dass ja NUR die Ausländer zur Kasse gebeten werden - vermutlich über eine Vignette.

 

Aber - die Deutschen werden "en passant" lückenlos überwacht und registriert - und das völlig legal, denn es dient ja der Mautkontrolle.

 

Was dabei an zu viel aufgeschriebenen Kilometern bei den vielen Selbständigen in Form von Steuernachzahlungen herauskommt, das lässt sich sehen (habe ich auch dargestellt).

 

Wundert ihr Euch nicht, dass keiner der hier mit postenden Polizisten etwas zu der "elektronischen Abmeldung" sagt?

Die müssten doch wissen, wie das nun überwacht werden soll?

 

Es macht ja nur Sinn, wenn das Orig.-Kennzeichen auf dem Fahrzeug verbleibt und dann mittels einer App abgescannt (QR-Code) wird, um das Fahrzeug wirksam abzumelden.

 

Nur dann ist das Kennzeichen ja noch voll bestempelt und sieht ganz normal aus.

 

Wie will man überprüfen, ob ein solches Fahrzeug nun schon abgemeldet ist oder nicht? Das kann nur durch permanentes Abtasten des QR-Codes geschehen!  Die Frage ist: Hat die Polizei z.B. dafür demnächst auch "Handscanner?"  Oder wird das über die Mautbrücken permanent überwacht?  Deren Laser sind jedenfalls aktiv - das ist sicher, denn ein normaler Radarwarner erkennt das.

 

Es wird die lückenlose Bewegungs-Kontrolle geben, - da bin ich mir sicher.  Und dies.... ohne Beweise! Denn der Staat wird uns seine Ideen nicht verraten.

 

Gruß

Alberto



#1004 andicorsa

andicorsa

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Geschrieben 08 September 2017 - 08:49

Wie es geht habe ich beschrieben und wo du nachlesen kannst habe ich geschrieben.


Das Wappen muß ab für die elektronische Abmeldung...

#1005 rth

rth

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Geschrieben 08 September 2017 - 10:12

@Alberto, für eine lückenlose Überwachung wird der QR Code nicht benötigt.

Die Fahrgestellnummer unten rechts in der Windschutzscheibe kann während der Fahrt ausgelesen werden. Ab 2018 müssen alle Neufahrzeuge mit einem Unfallmelder ausgestattete sein. Das ist GPS plus mobiler Datensender. Viele Autos haben das schon heute. Bewegungsdaten der Handys können aufgezeichnet werden. (War für Mitte 2017 flächendeckend für alle geplant, ist auf unbestimmte Zeit verschoben).
Die Überwachung ist schon längst da, offiziell genutzt werden darf sie nur mit richterlicher Anordnung.
Stoppt den Raserirrsinn – schützt Mücken und Fliegen!

#1006 Bluey

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Geschrieben 08 September 2017 - 13:46

Aber - die Deutschen werden "en passant" lückenlos überwacht und registriert - und das völlig legal, denn es dient ja der Mautkontrolle.

Lückenlos? Wie soll das gehen? Wenn ich mich außerhalb der BAB bewege, wird gar nichts registriert.
 

Was dabei an zu viel aufgeschriebenen Kilometern bei den vielen Selbständigen in Form von Steuernachzahlungen herauskommt, das lässt sich sehen (habe ich auch dargestellt).

"Herauskommen KÖNNTE....". Ich halte es nach wie vor für weit hergeholt.
 

Wundert ihr Euch nicht, dass keiner der hier mit postenden Polizisten etwas zu der "elektronischen Abmeldung" sagt?
Die müssten doch wissen, wie das nun überwacht werden soll?

Was soll ich dazu denn sagen?
Nö, weiß ich (noch) nicht.
 

Die Frage ist: Hat die Polizei z.B. dafür demnächst auch "Handscanner?"

Dazu ist mir nichts bekannt.

Oder wird das über die Mautbrücken permanent überwacht?

siehe wie vor

Deren Laser sind jedenfalls aktiv - das ist sicher, denn ein normaler Radarwarner erkennt das.

Tja.... und die große Frage lautet: was genau erfaßt dieser Laser denn nun?!
 

Es wird die lückenlose Bewegungs-Kontrolle geben, - da bin ich mir sicher.  Und dies.... ohne Beweise! Denn der Staat wird uns seine Ideen nicht verraten.

Glaub ich nicht.

Gruß .......... Bluey

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Kein 11 September, kein Terror, kein Afghanistan, kein Euro, keine Krise, 1l Diesel für umgerechnet 36 ct....

...das waren die 80er...


#1007 Biber

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Geschrieben 08 September 2017 - 22:21

Was soll das?
Ihr müsst mir doch nicht folgen bei meinen Ansichten.

Stimmt. Können wir auch nicht, solange Du nicht mal den Versuch machst, irgendwas zu erklären.
 

Warum soll ich das beweisen? Mir reicht ein Anfangsverdacht...

Du mußt nichts beweisen. Und natürlich kann und darf Dir ein 'Anfangsverdacht' reichen. Aber Du darfst nicht erwarten, daß alle Menschen, die keinen Aluhut aufhaben, das auch so sehen.
 

Wenn Euch das keine Angst macht - mit den QR-Codes, dann lasst es eben geschehen, wie es vermutlich geschehen wird..

Es macht keine Angst, und nein, es wird nichts geschehen. Weil schon Deine Grundannahmen falsch und unbegründet sind.
 

ich habe versucht, zu erklären, welche finanzielle Größenordnung hinter der lückenlosen Erfassung aller gefahrenen Kilometer liegen wird.

Hast Du nicht. Du hast etwas behauptet, ohne auch nur den Ansatz eines Beleges für diese Behauptung zu liefern, und auf dieser unbelegten und erkennbar abstrusen Behauptung eine Erklärung zusammengebastelt, mit der Du eine Erklärung für Deine Behauptung liefern wolltest.
 

Damit wollte ich erklären, warum diese 500 Mio. Kosten - bei 600 Mio. Einnahmen eben NICHT sinnlos sein werden.

Die Erklärung hat nicht funktioniert.
 

Die Volksseele wird beruhigt, dass ja NUR die Ausländer zur Kasse gebeten werden - vermutlich über eine Vignette.

Die Volksseele ist nicht beunruhigt und die Vignette nicht vermutlich.
 

Aber - die Deutschen werden "en passant" lückenlos überwacht und registriert - und das völlig legal, denn es dient ja der Mautkontrolle.

Nein.
 

Was dabei an zu viel aufgeschriebenen Kilometern bei den vielen Selbständigen in Form von Steuernachzahlungen herauskommt, das lässt sich sehen (habe ich auch dargestellt).

Nein, hast Du nicht. Du hast auf der Grundlage einer unbelegten Aluhuttheorie eine Behauptung aufgestellt, ohne auch nur für irgendwas irgendeinen Beleg zu liefern.
 

Wundert ihr Euch nicht, dass keiner der hier mit postenden Polizisten etwas zu der "elektronischen Abmeldung" sagt?

Warum sollten sie?
 

Die müssten doch wissen, wie das nun überwacht werden soll?

Wissen sie. Und nicht nur sie. Und das unterscheidet sie von Dir. Du bist ja nicht mal bereit, die entsprechenden Erklärungen zu lesen.
 

Nur dann ist das Kennzeichen ja noch voll bestempelt und sieht ganz normal aus.

Echt? Woher weißt Du das?
 

Das kann nur durch permanentes Abtasten des QR-Codes geschehen!

Nein.
 

Die Frage ist: Hat die Polizei z.B. dafür demnächst auch "Handscanner?"

Da kann ich Dich beruhigen: viel zu kompliziert und aufwendig, außerdem weiß man ja nicht, ob die Burschen daran denken, die Teile auch einzusetzen. Nein, das läuft anders. In den Ausschreibungen der letzten 36 Monate für neue Polizeifahrzeuge wird bundesweit explizit der Einbau einer Vorrichtung für die automatische Kennzeichenabtastung und QR-Code-Auslesung gefordert, und zwar für beide Richtungen (also voraus- genauso wie hinterherfahrende Fahrzeuge). Über VW weiß ich aus zuverlässiger Quelle, daß die nach einigen Testreihen auf ihrem Gelände in Ehra Lessin inzwischen problemlos die Kennzeichen vorausfahrender Fahrzeuge bis zu einer Entfernung von 753 Meter entsprechend auslesen können. Bei hinterherfahrenden Fahrzeugen gibt es noch Probleme (aktuell ist man erst bei 28,6 Meter), aber die werden sich lösen lassen.

 

Guck Dir mal einen neuen Polizei-Passat genau an, dann wirst Du ihm Kühlergrill und in der Heckscheibe schon die entsprechenden Vorrichtungen erkennen, in die die Geräte eingesetzt werden, sobald sie endgültig funktionstüchtig sind. Und bis Opel und Ford nachziehen ist es nur eine Frage der Zeit.

Das Bluey hier den Ahnungslosen spielt, kann niemand verwundern. Natürlcih weiß er Bescheid, aber natürlich darf er das nicht zugeben.


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

Ein Land ist nicht nur, was es tut - es ist auch das, was es duldet. (Tucholsky)

 


#1008 Alberto

Alberto

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Geschrieben 09 September 2017 - 13:38

Da haben wir es doch!  753 m nach vorne und 28 Meter nach hinten.  Wie weit ist es wohl von einer Mautbrücke bis zum vorderen Kennzeichen?

 

Was ich jetzt schreibe, kann ich natürlich niemals beweisen. Die liebe Obrigkeit wird auch dazu nichts Konkretes veröffentlichen:

 

1. Die totale Bewegungs-Überwachung aller Deutschen - zumindest, wenn sie mit dem Auto über Landstraßen und Autoibahnen fahren - wäre wohl einen Aufschrei in der Bevölkerung wert. Deshalb wird das auch niemand so propagieren.

 

2.Die Maut - nur für Ausländer - dagegen... findet doch so manche Zustimmung, denn wir werden ja schließlich auch fast überall abkassiert.

 

3. Der Show-Kampf in der Koalition genau um diese Maut war ja wohl ein schönes Ablenkungsmanöver, denn vor ein paar Jahren schon wurden ja wohl die QR-Codes eingeführt. Und diese dienen nun - wieder als Beruhigungs-Vorwand - nur dem Fortschritt, - nämlich der einfachen elektronischen Abmeldung eines Fahrzeugs?  ja ja - wer es glaubt...

 

Würde man - Stand heute - ein Handy überwachen wollen - lückenlos - so bräuchte man für den Einzelfall einen richterlichen Beschluss.

Die Vorratsdaten-Speicherung ist bekanntlich ja schon gescheitert - und das war nur eine Speicherung auf 3 oder 6 Monate - und eben nicht deren lückenlose Auswertung!

 

Aber jetzt?  Nachdem auch alle inkl. Frau Merkel der Maut zugestimmt haben... na - das muss man dann ja auch überwachen, nicht wahr?

Man müsste es nicht, denn jedes deutsche Kennzeichen ist ja von der Maut befreit.  Aber - so einfach wird es nicht werden.

 

Die Nebeneffekte dieser lückenlos überwachten und aufgezeichneten Bewegungsprofile sämtlicher deutsch zugelassener Fahrzeuge... die kann man sich ausmalen.

 

Wie gesagt - das kann ich nicht beweisen... allerdings glaube ich ganz fest daran, dass es genau so kommen wird.

 

Schlaft weiter und träumt weiter von der schönen digitalen Welt!

 

Gruß

Alberto



#1009 KlausK

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Geschrieben 09 September 2017 - 13:51

Mensch Alberto, das dürfte Ironie gewesen sein, auch wenn Biber das nicht explizit gekennzeichnet hat.

@Biber: bitte korrigieren wenn ich falsch liege.


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#1010 Bluey

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Geschrieben 09 September 2017 - 18:25

:lol: Ich möchte auch wetten, daß es süße Ironie war. Eigentlich unschwer zu erkennen. ;)


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Gruß .......... Bluey

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#1011 andicorsa

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Geschrieben 09 September 2017 - 18:53

Ja muß, die 28 Meter sind völlig unbrauchbar, wer fährt schon auf ein Polizeifahrzeug so nah auf?
Wäre doch nur für Stadtverkehr oder Zivilfahrzeuge gut. Nein, das muß Ironie gewesen sein.

@Alberto:
wie wäre es wenn du mal die Sachen ansiehst die ich dir geschrieben habe?

Dann muß auch niemand auf die Idee kommen die Polizei prüft mit Handscannern alle Autos ob abgemeldet.

Wenn abgemeldet - dann Wapperl ab. Das ist immer noch analoges Humaneyeschnittstellenüberwachen.
Wie die HU Plakette die immer noch nur so überwacht wird.


Wobei ich da für eine strikte Überwachung und automatische Ahndung bin.

Mit Pflicht für Prüfer und Mitarbeiter der Zulassungsstelle bei Abmeldung Verstöße zu melden.
Aber keine Sorge, das ist nur nötig bis die automatische Datenbank steht.

Nach dem KISS Prinzip hat ein Fahrzeug maximal 3 Jahre HU. Wird in dieser Zeit +2 Monate keine
Abmeldung oder HU hinterlegt gibt es ein automatisches Bußgeld. (weniger HU kann genauso hinterlegt werden)
Und erfolgt nach dem 4. Monat immer noch keine neue HU geht es in die Zwangsstillegung.
Erst gebührenpflichtige Androhung und nach 2 Wochen die Nutzungsuntersagung.


Also ist nach spätestens 3 Jahren und 2 Monaten die Meldepflicht nicht mehr nötig.
Auch die Überwachung auf der Straße kann man sich dann schenken. geht automatisch.


Es ist auch kein Problem ob das Fahrzeug am öffentlichen Verkehr teilnimmt - die HU ist ein Verstoß gegen die
StV Z O. mit Z...
Es ist egal wo sich das Fahrzeug befindet und ob es genutzt wird.

Und sollte es in Spanien sein und du das mitteilen bin ich dafür, daß die spanischen Behörden das erfahren.
Steuerhinterziehung, Zulassungsverstöße usw...

Evtl. Spezialfälle wie komplett zerlegt darf man einem Richter vortragen. Wir sind hier ja in einem Rechtsstaat.
Der kann dann Gnade vor Recht ergehen lassen.


Es ist auch kein Datenschutzproblem, denn es ist ein Halterverstoß. Die Daten sind bekannt.
Sollte ein eingetragener Halter der Meinung sein er wäre nicht der Unter-Halter des Fahrzeugs dann
darf er das einem Richter vortragen. Wir sind hier ja in einem Rechtsstaat.
Ich würde raten für nachvollziehbare papiernachweisbare Geldflüsse bei Versicherung und Steuer zu sorgen.
Sonst kann der Richter auch das Indiz der Eintragung höher werten als das "ich bin nur wegen der
Versicherung eingetragen und ich krieg das Geld von Tochter/Sohn/Sonstigem bar zurück".
(Urteil vorhanden wenn gewünscht)


btw:
Das ist mein voller Ernst und dafür setze ich mich auch politisch ein.
Also bis auf Spanien, aber eigentlich eine gute Idee. :D

#1012 Biber

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Geschrieben 10 September 2017 - 15:09

Da haben wir es doch! 753 m nach vorne und 28 Meter nach hinten. Wie weit ist es wohl von einer Mautbrücke bis zum vorderen Kennzeichen?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Kommt doch ganz darauf an, wie dicht das Fahrzeug an der Mautbrücke dran ist.
 

Was ich jetzt schreibe, kann ich natürlich niemals beweisen.

Mußt Du auch nicht. Aber genau das macht es absolut glaubwürdig. Wenn man es beweisen könnte, stände es ja in den üblichen Zeitungen. Und wir wissen ja, wie sehr die lügen. Solange es da also nicht drinsteht, muß es stimmen.
 

Würde man - Stand heute - ein Handy überwachen wollen - lückenlos - so bräuchte man für den Einzelfall einen richterlichen Beschluss.

Bräuchte man. Also Konjunktiv. Da Du aber nie erfahren wirst, daß sie Deine Handys überwachen, kannst Du auch nicht dagegen vorgehen.
 

Wie gesagt - das kann ich nicht beweisen... allerdings glaube ich ganz fest daran, dass es genau so kommen wird.

Wieso wird? Glaubst Du wirklich, die nutzen die Mautbrücken nicht jetzt schon? Schlaf weiter und träum schön!

Apropos digitale Welt: Du gehst doch hoffentlich per VPN und Tor ins Netz, oder?


Und nein, das ist natürlich keine Ironie. Wie kommt ihr bloß darauf?

 

 

 


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

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#1013 m3_

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Geschrieben 11 September 2017 - 22:25

So, das Interview in der autobild hat auch nichts ergeben :schreck: , die Tempolimitfrage wurde nicht gestellt :wand: ! Ein schlechteres Entre konnte der neue Chefredakteur Thomas Drechsler wirklich nicht abliefern. Vielleicht kann jemand noch ein "In" beim neuen "Kompetenz-Center Auto" der BILD-Gruppe voranstellen.

 

@biber: Wirklich toll sind deine Mülleimer-Rhetorik-Tapeten hier :elch: !  Aber was ist nun mit deiner werten Einschätzung auf der Skala 0 bis 10, s. o.? Als Speditionsgewerbefachmann hast Du sicherlich auch TRUCKER gelesen. Also, hau mal eine Zahl raus.

:nolimit:


"Regeln setzen ein, wo die Intelligenz aufhört"

"Die Autobahn ist schließlich nicht für eine Geschwindigkeit von nur 80 oder 100 km/h gemacht", Landesverkehrsminister Otto Ebnet.

"§2, schonmal gehört?" Autobahnpolizistin Patrizia Kaiser zu einem Linksschleicher

#1014 Biber

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Geschrieben 13 September 2017 - 20:11

Eine Mehrheit der Deutschen ist für ein Tempolimit.


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

Ein Land ist nicht nur, was es tut - es ist auch das, was es duldet. (Tucholsky)

 


#1015 Bluey

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Geschrieben 13 September 2017 - 20:27

Ganz ehrlich: dieser Umfrage glaube ich nicht. Es wurden - angeblich repräsentativ - 2000 Leute befragt. Mehr nicht. Das kann angeblich noch so repräsentativ sein, ich möchte wetten, daß bei einer weitaus höheren Zahl an Befragten ein anderes Ergebnis erzielt würde. Belegen kann ich das natürlich nicht. Aber wenn ich bspw. nur mal so mein Umfeld betrachte, da gibt es niemanden, der ein generelles Tempolimit befürwortet. Und solcherlei Diskussionen kommen immer wieder auf.

 

Der einzige, der mir bekannt ist, der solches propagiert, ist ein Kollege. Aber der fährt auch nur einen Smart und könnte eh kaum schneller als 130 km/h fahren. Aus dem Grund - meinte er - würde ihn ein 120 km/h-Limit auch nicht stören, er würde es sogar befürworten. Jau, glaub ich ihm sogar. Denn damit könnte er fast unbedrängt mit seinem Smart auch mal die linke Spur für eine längere Zeit für sich beanspruchen. :lol:

 

Scherz beiseite: ich hoffe doch sehr, daß so etwas nie kommen wird. Ein intelligentes Verkehrslenkungs- und -leitsystem ja, aber bitte kein generelles Limit, welches die VT auch zu Zeiten auf (zB) 120 km/h festnagelt, wo fast kein Verkehr herrscht, die Autobahn über drei Spuren verfügt und man vllt sogar bis zum Horizont schauen kann. Da macht ein Limit IMHO einfach keinen Sinn!


Gruß .......... Bluey

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#1016 Biber

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Geschrieben 13 September 2017 - 20:53

Es wurden - angeblich repräsentativ - 2000 Leute befragt. Mehr nicht. Das kann angeblich noch so repräsentativ sein, ich möchte wetten, daß bei einer weitaus höheren Zahl an Befragten ein anderes Ergebnis erzielt würde.

Wenn die Auswahl der Befragten tatsächlich repräsentativ erfolgt, reichen grundsätzlich sogar 1.000 Teilnehmer aus. Wenn - wie hier - auch noch zwischen Frauen und Männern und Altersgruppen differenziert wird, ist eine breitere Basis allerdings sinnvoll (mal abgesehen davon, daß es sich hier wohl um eine online durchgeführte Omnibus-Befragung handeln dürfte, für die per se gern mehr Teilnehmer angesprochen werden). Das durchführende Institut hat jedenfalls keinen schlechten Ruf.
 

Aber wenn ich bspw. nur mal so mein Umfeld betrachte, da gibt es niemanden, der ein generelles Tempolimit befürwortet.

Könnte am Alter und am Umfeld liegen. wink.png


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#1017 hartmut

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Geschrieben 13 September 2017 - 21:29

Scherz beiseite: ich hoffe doch sehr, daß so etwas nie kommen wird. 

 

Der allgemeine Trend geht aber gerade in Richtung, Autos dürfen nicht schneller als Fahrräder sein. Bin gespannt wenn die Forderung kommt, alle Fahrzeuge sollen die gleiche Höchstgeschwindigkeit, sprich 80km/h auf Autobahnen fahren dürfen. 

 

MfG.

 

hartmut


Ich hab zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem!

Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück!

#1018 EinfachDieter

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Geschrieben 13 September 2017 - 23:31

Halte ich für absolut repräsentativ, denn nach Abzug von:

- Habe überhaupt kein Auto (ggf. mit Sozialneid)

- Die meisten haben viel stärkere Autos (ggf. mit Sozialneid)

- Will eh nicht schneller

- Allgemeine Unkenntnis (Raser auf offenen Autobahnstrecken sind die absolute Hauptunfallsache)

 

sind die 52% plausibel.


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#1019 gerre

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Geschrieben 14 September 2017 - 15:52

Eine Mehrheit der Deutschen ist für ein Tempolimit.

Mit Umfragen kann man alles beweisen. Man muß nur die Befragten passend auswählen: Pro Limit im Müsliladen, contra an der BAB-Raststätte. Habe schon von mehreren Umfragen gelesen, die für und die gegen ein Tempolimit waren.


J.M.Keynes: "Auf lange Sicht sind wir alle tot."


#1020 Tiefkühlpizza

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Geschrieben 14 September 2017 - 16:33

2014 EU Statistik.

Quelle? Googeln macht schlau.

 

42 Tote je einer Million Verkehrsteilnehmer bei Unfällen im Straßenverkehr in Deutschland.

20 Länder in der EU sind schlechter. 6 sind besser.

 

Geschwindigkeit als Unfallursache oder nicht? Ausbauzustand der Straßen, Anteil Stadt/ Land/ BAB, ... - Gute Ansätze um mit dem Zerpflücken zu beginnen. Die eigene Ansicht ist immer die Richtige. Aber meine ist am Richtigsten (Abgesehen von der Grammatik).

 

Wichtigkeit der Mindestgeschwindigkeit NUR nach Todesfällen: Sehr gering

Beispiel? Diabetestote 2006 je 1 Million: 296

Schlechtes Beispiel da Genetik usw. usf. mitspielt. Aber es zeigt, wie Politik gemacht wird. Je populistischer das Thema desto willkommener für's Parteiprogramm. Ist nicht neu.

 

Warum kann der 130 Fahrer nicht 130 fahren und der KSF mit dem Chiron nach 32s nicht 400? 3 Spuren, gut ausgebaut, Rücksicht und Umsicht - Paßt doch alles. Verkehrstote sind akzeptabel.


Ideen für die Signatur ~ Zucker im Bier


#1021 Biber

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Geschrieben 15 September 2017 - 16:53

(...)

Wenn Du schon stumpf-dumpfe Stammtischparolen von Dir gibst, solltest Du wenigstens versuchen, nicht auch noch Deine mathematische und statistsiche Unfähigkeit zu beweisen.
 

Mit Umfragen kann man alles beweisen. Man muß nur die Befragten passend auswählen: Pro Limit im Müsliladen, contra an der BAB-Raststätte.

Ach. Und wo hast Du herausgefunden, daß Ipsos das so gemacht hat?
 

Verkehrstote sind akzeptabel.

Ich wäre gern dabei, wenn Du das der einen oder anderen Witwe bzw. dem ein oder anderen Waisen erklärst.


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

Ein Land ist nicht nur, was es tut - es ist auch das, was es duldet. (Tucholsky)

 


#1022 fritz the cat

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Geschrieben 16 September 2017 - 20:05

Eine Mehrheit der Deutschen ist für ein Tempolimit.

Ist die Fragestellung der Umfrage bekannt? Erste Regel bei einer Umfrage ist das die Formulierung der Frage so gewählt sein muss das das gewünschte Ergebnis rauskommt.

Irgendwann am Ende der 90er haben es Welche geschafft unter Grünen eine Umfrage so zu gestalten das dabei eine Mehrheit gegen ein Tempolimit war. Ziel dieses Experments war der Beweis das man mittels Formulierung der Frage das Ergebnis geziehlt vorherbestimmen kann.

 

Ich wage mal die Behauptung das die Frage ob ein generelles Limt auf Autobahnen sinnvoll ist so ziemlich das kleinste Problem in Deutschland ist.



#1023 Biber

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Geschrieben 17 September 2017 - 09:14

Ist die Fragestellung der Umfrage bekannt?

Ja.
 

Erste Regel bei einer Umfrage ist das die Formulierung der Frage so gewählt sein muss das das gewünschte Ergebnis rauskommt.

Erste Regel bei Umfrageergebnissen, die einem nicht passen: irgendwas behaupten, was zwar nichts mit der Realität zu tun hat, aber immer wieder gern gehört wird. Im Zweifel reicht auch das angebliche Churchill-Zitat.
 

Irgendwann am Ende der 90er haben es Welche geschafft unter Grünen eine Umfrage so zu gestalten das dabei eine Mehrheit gegen ein Tempolimit war. Ziel dieses Experments war der Beweis das man mittels Formulierung der Frage das Ergebnis geziehlt vorherbestimmen kann.

Davon habe ich auch gehört. Alllerdings wurde die Umfrage Anfang der 90er unter KSF u.ä. durchgeführt und zeigte, daß die für Tempolimit von :120: auf Autobahnen und :80: auf Landstraßen eintraten.


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

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#1024 EinfachDieter

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Geschrieben 17 September 2017 - 14:18

 

 

Erste Regel bei Umfrageergebnissen, die einem nicht passen: irgendwas behaupten, was zwar nichts mit der Realität zu tun hat, aber immer wieder gern gehört wird. Im Zweifel reicht auch das angebliche Churchill-Zitat.

 

Es ist uns natürlich allen klar, dass man sich für Gestalten wie dir die komplette Umfrage sparen und irgendeine Zahl behaupten könnte - Fragestellung ebenfalls komplett egal

 

 

Tiefkühlpizza, on 14 Sept 2017 - 17:33, said:

snapback.png

Verkehrstote sind akzeptabel.

Ich wäre gern dabei, wenn Du das der einen oder anderen Witwe bzw. dem ein oder anderen Waisen erklärst

 

Es werden wohl tagtäglich tausende Todesnachrichten überbracht, gehört eben zum Leben dazu



#1025 fritz the cat

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Geschrieben 17 September 2017 - 17:03

 

Ist die Fragestellung der Umfrage bekannt?

Ja

 

Und die Frage lautete? Das die Umfrage nur aus dieser Frage "Sind Sie für ein generelles Tempolimit auf Autobahnen?" wage ich mal zu bezweifeln. Da fehlt wohl noch Einiges bei der Fragestellung



#1026 Biber

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Geschrieben 17 September 2017 - 19:10

Und die Frage lautete?

Das blau hinterlegte in meinem Beitrag ist ein Link. Da klickst Du drauf und - voilá! - schon landest Du auf einer neuen Seite. Auf der ist links ein Bild zu sehen, da klickst Du drauf und - schon wieder voilá! - schon landest Du auf einer Seite, in der Du eine vergrößerte Abbildung dieses Bildes siehst. Dort findest Du dann sicher ohne große Schwierigkeiten die Fragestellung. Als besonderen Service kannst Du dort übrigens auch die Auswertung der Antworten nachlesen.
 

Das die Umfrage nur aus dieser Frage "Sind Sie für ein generelles Tempolimit auf Autobahnen?" wage ich mal zu bezweifeln.

Ach was. Darüber hatte ich bereits in #1016 spekuliert.
 

Da fehlt wohl noch Einiges bei der Fragestellung

Was denn so?


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#1027 Bluey

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Geschrieben 17 September 2017 - 19:24

Es werden wohl tagtäglich tausende Todesnachrichten überbracht, gehört eben zum Leben dazu

Der Tod gehört zum Leben. D'accord. Aber zu schreiben "Verkehrstote sind akzeptabel" (vor allem, wenn man sich vor Augen führt, vor welchem Hintergrund sie denn akzeptabel sein sollen), ist schon sehr grenzwertig bzw. frech! Verkehrstote gehören zum normalen Leben eben nicht dazu und sind (oder sollten) daher auch nicht akzeptabel sein. Sie sind aber leider nicht ganz zu vermeiden.
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Gruß .......... Bluey

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#1028 m3_

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Geschrieben 22 September 2017 - 01:19

Eine Mehrheit der Deutschen ist für ein Tempolimit.

@biber: Thema verfehlt. Unhöflich von Dir auch, nicht auf eine sogar wiederholte zum Thema passende Frage zu antworten, gerade wenn Du in einem anderen Thread selbst deswegen @blaulicht anmahnst. Also ganz schwach von Dir. Ich will Dich aber nicht ganz so schwach dastehen lassen, deswegen schlage ich für Dich eine Brücke zurück zur Thematik: 

Wenn die "Mehrheit der Deutschen" für ein Tempolimit ist, warum fordert Martin denn nicht ein Tempolimit, dann hätte er doch ganz einfach die Mehrheit zum Kanzler :doofwinkt: ?

:nolimit:


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#1029 andicorsa

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Geschrieben 22 September 2017 - 08:55

Ich behaupte eine Volksabstimmung würde positiv für ein Tempolimit ausfallen.

 

Weil es den meisten egal ist.

 

In etwa sieht das dann so aus:

20 % dafür, 18 % dagegen und 62 % gehen nicht hin. Über die Hälfte hat damit dafür gestimmt.

Und anders ausgedrückt: Macht 82 % die nichts gegen ein Tempolimit haben. :130:

 

 

Mein voller Ernst.

Vergleiche dazu die Volksabstimmung Bayern zum Rauchverbot.    :rtfm:

 

(man muß die Pro und Contra Stimmen auf die niedrige Wahlbeteiligung runterrechnen

und dann die Nichtwähler zu den Befürwortern zählen. Dann kommt man auf über 85 %

die nichts gegen das Rauchverbot hatten. Tatsächlich dafür abgestimmt hatten nur 23 %

der Wahlberechtigten. Man muß eben unterscheiden zwischen Wahlbeteiligten,

Wahlberechtigten, Bevölkerung... und ob man % auf % bezieht... Statistik ist echt witzig.)



#1030 Bluey

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Geschrieben 22 September 2017 - 11:47

 

Eine Mehrheit der Deutschen ist für ein Tempolimit.

Wenn die "Mehrheit der Deutschen" für ein Tempolimit ist, warum fordert Martin denn nicht ein Tempolimit, dann hätte er doch ganz einfach die Mehrheit zum Kanzler :doofwinkt: ?

Weil die Leute offenbar (und hoffentlich) nicht so schlicht sind, allein aufgrund solch einer Forderung seitens des Schulz ihn zum Kanzler wählen zu wollen.


Gruß .......... Bluey

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#1031 rth

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Geschrieben 22 September 2017 - 13:26

Schlichte Frage, wann hat Martin Schulz ein generelles Tempolimit auf BAB gefördert?
Stoppt den Raserirrsinn – schützt Mücken und Fliegen!

#1032 Bluey

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Geschrieben 22 September 2017 - 15:03

Das wird Dir @m3_ bestimmt in ca. 6 Monaten beantworten.


Gruß .......... Bluey

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#1033 Biber

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Geschrieben 22 September 2017 - 21:56

Weil die Leute offenbar (und hoffentlich) nicht so schlicht sind, allein aufgrund solch einer Forderung seitens des Schulz ihn zum Kanzler wählen zu wollen.

Nuuun, es scheint aber zumindest ein Leut zu geben, der schlicht genug ist, jemanden allein deshalb nicht zu wählen, weil derjenige sich nicht explizit gegen ein Tempolimit ausgesprochen hat...
 

Schlichte Frage, wann hat Martin Schulz ein generelles Tempolimit auf BAB gefördert?

Falsche Frage. Für Leute wie m3_ ist entscheidend, ob sich jemand gegen ein generelles BAB-Tempolimit ausgesprochen hat. Nun haben die Schreiberlinge in m3_'s bevorzugter Informationsquelle den Herrn Schulz nicht gefragt und der hat dieses außerordentlich wichtige, um nicht zu sagen wahlentscheidende Thema offenbar auch nicht von sich aus angesprochen (was ihn aus Sicht von m3_ doppelt verdächtig macht). Das lässt eigentlich nur eine Interpretation zu: Schulz fo(e)rdert ein generelles Tempolimit auf Autobahnen - ist doch logisch, oder?


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#1034 rth

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Geschrieben 22 September 2017 - 22:17

@Biber, nach der alten Formel "Wer nicht ausdrücklich für mich ist, ist gegen mich" hast du natürlich Recht.
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#1035 fritz the cat

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Geschrieben 23 September 2017 - 19:22

 

Und die Frage lautete?

Das blau hinterlegte in meinem Beitrag ist ein Link. Da klickst Du drauf und - voilá! - schon landest Du auf einer neuen Seite. Auf der ist links ein Bild zu sehen, da klickst Du drauf und - schon wieder voilá! - schon landest Du auf einer Seite, in der Du eine vergrößerte Abbildung dieses Bildes siehst. Dort findest Du dann sicher ohne große Schwierigkeiten die Fragestellung. Als besonderen Service kannst Du dort übrigens auch die Auswertung der Antworten nachlesen.

 

 

 

Woher soll ich das wissen? Aber das eine Umfrage nur aus dieser Frage ohne weitere Kommentare des Auftraggebers bestand wage ich zu bezweifeln.

Oder wie es schon vor Jahren mal Einer, der sich beim Studium mit Umfragen was dazuverdiente, meinte, sag mir die gewünschte Antwort und ich formuliere die passende Frage dazu.

Umfragen sind wie Statistiken. Man muß nur die Fragestellung passend formulieren damit das gewünschte Ergebnis rauskommt.

 

Mal zwei Beispiele, man darf raten wo mehr Leute pro Limit wären.

[ ] Sind sie für ein generelles Limit auf Autobahnen wenn damit 1000 Menschenleben gerettet werden?

[ ] Sind sie für ein generelles Limit auf Autobahnen wenn wegen dem dann geringeren Spritverbrauch die Steuern und Abgaben auf den Sprit um 20Cent erhöht werden müssen um Steuerausfälle aufzufangen?



#1036 Biber

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Geschrieben 23 September 2017 - 21:48

Woher soll ich das wissen?

'tschulligung. Ich hatte gedacht, nach über 13 Jahren Mitgliedschaft im Forum wüßtest Du das mit Farbe und Link und so.
 

Aber das eine Umfrage nur aus dieser Frage ohne weitere Kommentare des Auftraggebers bestand wage ich zu bezweifeln.

Hmm. Ist 'n büsschen schwierig, wenn jemand so gar keine Ahnung hat von Umfragen und so, wo fängt man dann an, dem was zu erklären? Aber ich versuch's nochmal.
Wie bereits in #1016 erwähnt, nehme ich an, daß die Frage nach dem Tempolimit ein Teil einer Omnibus-Umfrage war. Natürlich kann die Frage auch 'allein' gestellt worden sein, als Blitzumfrage z.B. Ist aber egal: falls es zu der Umfrage irgendwelche Kommentare des Auftraggebers gab, sind die mit Sicherheit nicht Bestandteil der Umfrage. Warum auch? Die Frage ist schließlich problemlos ohne weitere Erläuterungen beantwortbar. Wahrscheinlich hast Du ja auch genau deshalb darauf verzichtet, die Frage zu beantworten, was denn so fehlt bei der der Fragestellung.
 

Oder wie es schon vor Jahren mal Einer, der sich beim Studium mit Umfragen was dazuverdiente, meinte, sag mir die gewünschte Antwort und ich formuliere die passende Frage dazu.

Jaja. Wird von ich-weiß-doch-wie-die-Ergebnisse-zustande-kommen-Leuten genauso gern gebracht wie das angebliche Churchill-Zitat. Wird durch Wiederholung nicht besser und ist bei der hier vorliegenden Fragestellung per se irrelevant.
 

Umfragen sind wie Statistiken. Man muß nur die Fragestellung passend formulieren damit das gewünschte Ergebnis rauskommt.

Stimmt. Also, zumindest, wenn man keine Ahnung von Umfragen und Statistiken hat.
 

Mal zwei Beispiele (...)

Nice try. Und was genau hat das nun mit der von mir zitierten Umfrage zu tun?


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

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