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Der Autobahnlimitierungswahn In Franken Geht Weiter


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305 Antworten in diesem Thema

#301 rth

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Geschrieben 04 November 2019 - 21:57

@Dixie, ich würde dir gerne Zustimmen. Aber, für mich ist die SPD untergangsverliebt. Die Mitglieder werden für Austritt aus der GroKo stimmen. Damit Neuwahl; usw.

 

Warten wir es ab.


Stoppt den Raserirrsinn – schützt Mücken und Fliegen!

#302 m3_

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Geschrieben 05 November 2019 - 04:51

@ycb: Was ist mit Sebastian Körber (FDP) los :schreck: ? Von CSU-Provinzpolitikern ist man inzwischen leider auch schon gewöhnt - siehe A73 Wendelstein -, daß sie sich - wie bei SPD-Provinzpolitiker üblich - für Tempolimits "stark machen" und ihren "guten Draht" zum unsäglichen Kaffee&Kuchen-Wahlgeschenke-Tempolimitminister Jogi vermeintlich spielen lassen, welcher dann bei Kaffee&Kuchen-Autobahn-Besuche medial "Tempolimit kommt" verkündet und die arme Autobahndirektion Nordbayern dann "Spuren" und rechtliche Winkelzüge für eine Geschwindigkeitsbeschränkung suchen muß.

 

Der ganze Fall ist ein Desaster / Schildbürgerstreich :fool: , man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll! Da wird für viel Geld eine Autobahn auf den neuesten Stand der Technik gebracht, dabei wohl in Deutschland der einzigartigste Lärmschutzkanal mit 8,5 Meter hohen Wänden, und die Behörde/Politik führt dann ein Lärmschutzlimit ein :wand: . Wie bescheuert muß man da sein :vogelzeig: ?

 

Die Tempolimit-Ära von Joachim Herrmann geht mit der Autobahn GmbH zum Glück am 31.12.2020 zu Ende. Man kann nur hoffen, daß dann die erste Amtshandlung die Entrümpelung von politischen Tempolimits ist. Und Jogi kann für Kaffee&Kuchen dann seinen Chauffeur zu Boxenstopps an T&R anweisen :whistle: 

:nolimit:


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"Die Autobahn ist schließlich nicht für eine Geschwindigkeit von nur 80 oder 100 km/h gemacht", Landesverkehrsminister Otto Ebnet.

"§2, schonmal gehört?" Autobahnpolizistin Patrizia Kaiser zu einem Linksschleicher

#303 m3_

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Geschrieben 05 November 2019 - 05:15

@Dixie, kann sein. Für dich zur Info, die AfD sind für mich die Brauen. 

@rth: Für Dich zur Info, die AfD sind die Blauen. Und in Sachen "Klima" und "Tempolimit" sind sie richtig gut! Und wenn die Hiobsbotschaften in der Wirtschaft so weitergehen, dann geht die Schere zwischen den Blauen und Grünen noch richtig auf.

:nolimit:


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#304 Dixie

Dixie

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Geschrieben 06 November 2019 - 00:44

@ycb: Was ist mit Sebastian Körber (FDP) los :schreck: ? Von CSU-Provinzpolitikern ist man inzwischen leider auch schon gewöhnt - siehe A73 Wendelstein -, daß sie sich - wie bei SPD-Provinzpolitiker üblich - für Tempolimits "stark machen"

:nolimit:

 

Bei Forchheims OB Kirschstein (SPD) ist die Sache relativ klar: Er kam ins Amt, da die CSU unfähig war, nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt des jahrzehntelang amtierenden CSU-Oberbürgermeisters schnell einen schlagkräftigen Nachfolger zu finden, so daß durch diese Schützenhilfe der linke SPD-Dauerkandidat Kirschstein ins Amt rutschen konnte. Seitdem zieht er seine Agenda durch.

 

Körber (FDP) ist noch einmal ein ganz anderer Fall. Da ich bereits in den »Genuß« kommen durfte, diesen Herrn persönlich zu erleben, kann ich nur feststellen, daß ich noch nie zuvor einen so meinungslosen und aalglatten »Versorgungspolitiker« (also jemand, dem die Politik egal ist, der aber durch Amt und Mandat finanziell versorgt sein möchte) gesehen habe.

 

Körber hat folglich für alles (!) kandidiert, was die Politik in dieser Richtung so bietet: Bundestag, Oberbürgermeister, Stadtrat, Kreistag, Landtag ... Nicht jedoch beispielsweise für den Bezirkstag (weil man dort von den mauen Sitzungsgeldern seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten kann) usw.

 

Und so ergibt sich auch seine politische »Einstellung«: Er ist für das Limit, weil er sich dadurch bessere Wahlchancen erhofft. Wäre es andersherum, würde er seine »Meinung« von heute auf morgen ändern. Dasselbe gilt für alle anderen politischen Themen.

 

Strafbar oder rechtswidrig ist dies alles natürlich nicht. Einzig und allein stellt sich die Frage: Wer wählt so was?

 

Daß Herrmann seinem Präsidenten der AD Nordbayern, der ja noch vor wenigen Wochen betont hatte, daß ein Limit auf Höhe Forchheim nicht in Frage käme, schon wieder in den Rücken fällt, spricht Bände. Hier geht es längst nicht mehr um Verkehrssicherheit, sondern nur noch um plumpe Anbiederung an »Anwohner«, weil man sich die eine oder andere Wählerstimme mehr erhofft (was noch nicht einmal funktionieren wird, da die lauten Autohasser ohnehin nicht CSU wählen).

 

Union und SPD erreichten bei der Landtagswahl in Thüringen zusammen gerade noch 30,0 %. Auf Bundesebene blüht ihnen dasselbe, wenn sie nicht langsam aufwachen und »auf den Boden spröder, bürgerlicher, notfalls langweiliger Politik zurückkehren, anstatt das rot-grüne Narrenschiff Utopia zu besteigen« (Franz Josef Strauß, 1986).

 

FJS war übrigens leidenschaftlicher Schnellfahrer ...


Warnen, warnen, warnen!
Unwort des 20. Jahrhunderts: »Anwohner«.

#305 m3_

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Geschrieben 08 November 2019 - 03:07

@dixie: Besten Dank für den politischen Überblick dort. Dann sollte der Chef vom Hr. Körber ihn wieder in Spur bringen. Gerade die FDP schreibt sich die Freiheit des Einzeln als fundamentales Ideal sowie die Ablehnung von staatlicher Gängelung auf die Fahne. Von der FDP erwartet man intelligente Lösungen und keine Verbote, sprich die richtige Forderung wäre eine bauliche Verbesserung/Erweiterung des Lärmschutzes gewesen:

"Wir brauchen eine Verlängerung der Wände", so der Anwohner unter Beifall. Der Oberbürgermeister teilte die Meinung und sicherte zu, sich dafür einzusetzen.

Aus "Tempolimit auf der A73 bei Forchheim "Augenwischerei" - Oberbürgermeister Kirschstein (SPD) sieht keine Chance für dauerhaftes Tempolimit"; www.nordbayern.de, 07.11.19; https://www.nordbaye...9?searched=true

 

Die Autobahndirektion Nordbayern hat ja bis Dezember noch ein paar Tage Zeit an einer Pressemitteilung zu feilen. Ich bin ja echt gespannt, wie sie das alles so hinbiegen werden :whistle: .

:nolimit:


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#306 Z282

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Geschrieben 08 November 2019 - 20:55

Daß Herrmann seinem Präsidenten der AD Nordbayern, der ja noch vor wenigen Wochen betont hatte, daß ein Limit auf Höhe Forchheim nicht in Frage käme, schon wieder in den Rücken fällt, spricht Bände.

 

 

Macht er ihm halt den Abschied zum 1.1.21 leicht.