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Der Autobahnlimitierungswahn In Franken Geht Weiter


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264 Antworten in diesem Thema

#251 Gast225

Gast225

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Geschrieben 15 November 2015 - 18:18

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#252 Dixie

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Geschrieben 15 November 2015 - 20:29

Ein weiterer Blechschaden auf Höhe Eltersdorf:

 

Erlangen: Mit 1,62 Promille in eine Baumgruppe

 

Pkw-Fahrer kam im Bereich bei Eltersdorf von der Fahrbahn ab

 

ERLANGEN - Ein 54-Jähriger kam im Bereich der Anschlussstelle Eltersdorf mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte in eine Baumgruppe.

 

Der 54-jährige Fahrer blieb bei dem Unfall am frühen Samstagsmorgen auf der A 73 unverletzt, allerdings wurde der Pkw total beschädigt und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Die Beamten der Verkehrspolizei stellten schnell einen Grund für die Fahrt ins Gehölz fest: Ein Test am Alcomaten ergab einen Wert von 1,62 Promille.

 

http://www.nordbayer...ruppe-1.4788205

 

Mit 1,62 Promille gegen einen Baum gefahren? Da waren bestimmt die viel zu hohen (zur Zeit noch) :100: schuld. Ich fordere :30:!


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Unwort des 20. Jahrhunderts: »Anwohner«.

#253 m3_

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Geschrieben 23 August 2016 - 23:02

@dixie&xander: Die :80: nun bei Eltersdorf sind ein Witz, wo selbst schon die :100: ein Witz waren!  Die dumm-dreiste Begründung von Tempolimitminister Joachim Herrmann ist kabarettreif. Ein weiteres Gefälligkeitstempolimit für Gutmenschen und Provinzpolitiker. Der rote Faden dieser Gefälligkeitstempolimits ("für Wählerstimmen") mit dem unsäglichen Lückenschlußlimit A9 Sophienberg geht leider weiter nun mit der A73 Zollhaus - Hafen-Ost beidseitig:

 

...

 habe eine umfassende Analyse der Verkehrssituation in diesem Bereich der A 73, die Herrmann extra durchführen ließ, 

....

Die Autobahndirektion sehe ein Risiko, so der Minister, dass sich hier potenzielle Gefahrenbereiche entwickeln können. Die von Freller und Frieser angeregte Tempobegrenzung auf 120 km/h komme somit „als Abhilfemaßnahme ganztägig infrage“, heißt es vom Minister weiter, „zumindest bis die Rückstausituation entschärft wird“.

...

 
Aus "Fuß vom Gas: Herrmann stimmt Tempolimit auf A73 zu", www.nordbayern.de, 01.08.16;  http://www.nordbayer...1?searched=true
 
Diese Kabarettleistung von Hr. Herrmann ist klar rechtswidrig, also untragbar und in 2018 abzuwählen.
:nolimit:

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"Die Autobahn ist schließlich nicht für eine Geschwindigkeit von nur 80 oder 100 km/h gemacht", Landesverkehrsminister Otto Ebnet.

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#254 KlausK

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Geschrieben 24 August 2016 - 06:58

Vielleicht erstmal gegen die "Kabarettleistung" vorgehen?

#255 Dixie

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Geschrieben 24 August 2016 - 12:03

Sollte man eventuell die Autobahndirektion darauf hinweisen, daß für ebendiese Situation – nämlich Rückstaugefahr – die Verkehrsbeeinflussungsanlagen für teures Geld installiert wurden und dann schon immer ein Limit angezeigt wird, während die Geschwindigkeit nur dann freigegeben wurde, wenn diese Gefahr nicht vorhanden ist?


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#256 Biber

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Geschrieben 24 August 2016 - 21:13

Diese Kabarettleistung von Hr. Herrmann ist klar rechtswidrig

Deine Klage dagegen hatte also Erfolg?
 

Sollte man eventuell die Autobahndirektion darauf hinweisen, daß für ebendiese Situation – nämlich Rückstaugefahr – die Verkehrsbeeinflussungsanlagen für teures Geld installiert wurden und dann schon immer ein Limit angezeigt wird, während die Geschwindigkeit nur dann freigegeben wurde, wenn diese Gefahr nicht vorhanden ist?

Mach mal. Und poste dann die Antwort, bitte.


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#257 m3_

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Geschrieben 29 August 2016 - 22:35

 

Diese Kabarettleistung von Hr. Herrmann ist klar rechtswidrig

Deine Klage dagegen hatte also Erfolg?
 

@biber: Was soll ich dazu antworten? Deine Frage enthält keinen Sachverstand? Dir ist unbekannt, dass Rechtswidrigkeit auch ohne Urteil besteht? Deine Mülleimerrhetorik greift bei mir nicht. Ich unterstelle Dir dagegen keine Dummheit und Du weißt genau, dass bei Verwaltungsgerichten die Verfahrensdauer sehr lange (ca. 2,5 Jahre) sind.

 

@klausk: Herrmann&Co. haben mehrere Trümpfe in der Hand. Sie wissen, dass Kläger generell selten sind. Bei "Klein-Limits" wie hier oder "Noch-weiter-runter-Limits" wie A73 Eltersdorf erst recht. Dann Vasallengericht ggf. mit Deckelung von VGH (Bayern-Filz). Die Verfahrensdauer! Neubau der Strecke auf 6-Spuren kommt, somit nur ein Pyrrhussieg. Im Worstcase, wenn es tatsächlich ein Kläger geben sollte und es damit ernst werden würde, könnten die Behörden vor Veröffentlichung der Details durch ein Gerichtsurteil relativ einfach und schnell mit ein paar Knopfdrücke die VBA wieder freischalten.

:nolimit:


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#258 Biber

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Geschrieben 30 August 2016 - 20:55

Was soll ich dazu antworten?

Wie wäre es mit der Wahrheit: Ich kläffe nur, ich beiße nicht. Oder auch Ich töne zwar viel rum, aber ich krieg' den Arsch nicht hoch, tatsächlich was zu unternehmen.
 

Dir ist unbekannt, dass Rechtswidrigkeit auch ohne Urteil besteht?

Natürlich nicht. Aber Du scheinst zu vergessen, daß sie erst durch ein Urteil festgestellt wird.
 

Deine MülleimerrRhetorik greift bei mir nicht.

Ich habe das mal korrigiert.
 

Ich unterstelle Dir dagegen keine Dummheit

Dafür hättest Du auch eher keinen Grund. Ich Dir aber auch nicht (also, Dummheit unterstellen).
 

und Du weißt genau, dass bei Verwaltungsgerichten die Verfahrensdauer sehr lange (ca. 2,5 Jahre) sind.

Nö, weiß ich nicht. Solche Pauschalaussagen kommen üblicherweise nur von Dir. Aber egal - möchtest Du damit andeuten, Du hast das entsprechende Verfahren angestrengt und wartest jetzt auf das Urteil?


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#259 m3_

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Geschrieben 05 Dezember 2016 - 22:33

Nachtrag: Der zweite bayerische Streich mit Billigautobahnausbahn war der Anstieg bei T&R Frankenhöhe A6 in Fahrtrichtung Nürnberg. Die Limitierungspossen der Autobahndirektion Nordbayern und deren Chefs wie Innenminister Herrmann zeigt sich hier wunderbar. In einem Tempolimitversuch :130: 6-19 Uhr auf längeren Stück mußte nun eine 120er-Zone eingebettet werden :lol: . Ein Schildbürgerstreich par excellence.
:nolimit:

....nun sind die :130: 6-19 h aus 2005 weg. Damit entfällt auch die dortige Abzocke.

:nolimit: 


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#260 m3_

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Geschrieben 05 Dezember 2016 - 22:40

 

Solche Pauschalaussagen kommen üblicherweise nur von Dir. 

@biber: Zweimal fehlerhaft von Dir. 

 

 

Aber egal - möchtest Du damit andeuten, Du hast das entsprechende Verfahren angestrengt und wartest jetzt auf das Urteil?

Ein Kumpel von mir überlegt, ob er sich den Fall mal anschaut. 
:nolimit:

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#261 Biber

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Geschrieben 05 Dezember 2016 - 22:50

Zweimal fehlerhaft von Dir.

Okay, einmal finde ich: üblicherweise war überflüssig. Und das zweite Mal?
 

Ein Kumpel von mir überlegt, ob er sich den Fall mal anschaut.

Ah. Das kennt man als Quelle: eine Arbeitskollegin der Schwester einer Tante der Nichte meiner Schwester kennt jemanden, der von einem gehört hat (ad infinitum). Anders ausgedrückt:

Ich kläffe nur, ich beiße nicht. Oder auch Ich töne zwar viel rum, aber ich krieg' den Arsch nicht hoch, tatsächlich was zu unternehmen.


When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm better.

 

 

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#262 m3_

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Geschrieben 13 April 2017 - 12:25

@biber: Ich freue mich jetzt schon auf deine "Ich-beiße-nicht"-Schelte und dein "ich-kenn-zwar-deinen-Bekanntenkreis-nicht-versuche-aber-meine-geschwollenen-Pseudo-Weisheiten-abzusondern"-Geschwätz.

 

Wir haben leider wieder eine neue Limit-Posse vorliegen. Ich dachte zu erst, hoffentlich irgendwie nur provisorisch (Baustellen-Zuflauf, Aufbau etc.), hat sich nun aber verfestigt auf der A3 Wü - N nach der AS Höchstadt. Bisher wurde an der AS das Nachtlärmlimit :100: aufgehoben, inzwischen jedoch mit :120: verlängert bis P Seeleite, Kilometrierung 363,0. Beschilderung ist abzockgeeignet. Hat sich nun nun bestätigt, die Meßstelle A3 Gremsdorf ist für den Blitzmarathon aufgeführt (Seite 3 unten):

http://mediadb.nordb...ttelfranken.pdf

 

Hintergrund: Klassisch Lokalpolitiker (SPD) popeln rum:

https://spd-erh.de/n...n-bei-hessdorf/

 

Dann wird 2014 abgesagt:

http://www.infranken...rt154303,719598

 

Die Frage ist, was jetzt dazu geführt hat, bei einer Autobahn, die es dort so schon "ewig" gibt? @biber: Fährst Du nicht  F - N? Beiß doch mal!

:nolimit:


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#263 Z282

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Geschrieben 13 April 2017 - 22:19


Die Frage ist, was jetzt dazu geführt hat, bei einer Autobahn, die es dort so schon "ewig" gibt?

:nolimit:

Grundsätzlich ist diese Frage berechtigt, und ich kann den Ärger langjähriger Nutzer nachvollziehen, wenn plötzlich solche Beschränkungen scheinbar aus dem Nichts auftauchen. Aber es ist durchaus im Rahmen des Möglichen, daß sich auf Bestandsstrecken Gründe für Geschwindigkeitsbeschränkungen aus Verkehrssicherheitsgründen entwickeln, die auch einer kritischen Hinterfragung standhalten (also etwa das Vorliegen weit überdurchschnittlicher Unfallraten mit gleichzeitiger Häufung geschwindigkeitsbedingter Unfälle). Dies kann verschiedene Gründe haben:

 

- Nachlassende Griffigkeit der Fahrbahndecke

- Einrichtung einer stauträchtigen Baustelle stromabwärts

- Veränderte Verkehrsverhältnisse, z. B. durch Ansiedlung eines großen Logistikbetriebs mit entsprechend sprunghaft angestiegener Lkw-Belastung einer AS

 

Wichtig ist dann, im Vorfeld nach milderen Alternativen zu suchen (z. B. Lkw-Überholverbot) und die Anordnung der Geschwindigkeitsbeschränkung als ultima ratio zu behandeln. Wichtig ist auch, z. B. bei Griffigkeitsdefiziten Druck auf den Baulastträger aufzubauen und auf eine Deckenerneuerung o. ä. zu drängen. Bei stauträchtigen Baustellen kann die Ergänzung einer Stauwarnanlage oder die Wahl einer weniger stauträchtigen Baustellenverkehrsführung ggf. weit wirksamer und zielführender sein als stumpf eine Geschwindigkeitsbeschränkung anzuordnen. Und - sobald gefahrenmindernde Maßnahmen wie die Deckenerneuerung durchgeführt sind - aufheben. Das kann im Ergebnis trotzdem bedeuten, daß man erst einmal, duchaus auch längere Zeit, mit der Geschwindigkeitsbeschränkung leben muß. Auf der A 3 WÜ-N startet dieser Tage die ÖPP zum sechsstreifigen Ausbau, durchgehendes Baurecht besteht m. W. schon. Da bleibt in absehbarer Zeit sowieso kein Stein auf dem anderen. Vorher kommt eh Tempo 80, danach rechne ich nicht mit einem Fortbestand dieser Geschwindigkeitsbeschränkung.



#264 m3_

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Geschrieben 18 April 2017 - 21:09

 

.....wenn plötzlich solche Beschränkungen scheinbar aus dem Nichts auftauchen. Aber es ist durchaus im Rahmen des Möglichen, daß sich auf Bestandsstrecken Gründe für Geschwindigkeitsbeschränkungen aus Verkehrssicherheitsgründen entwickeln, die auch einer kritischen Hinterfragung standhalten (also etwa das Vorliegen weit überdurchschnittlicher Unfallraten mit gleichzeitiger Häufung geschwindigkeitsbedingter Unfälle). 

 

@z282: Ich weiß! Manchmal werden sogar nur aus anderer Unfallkostenbetrachtungen plötzlich Limits. Es gibt die skurrilsten Begründungen. Selbst Zufallshäufungen werden genutzt. Wenn "Spuren" zu suchen sind oder man suchen will, dann findet man immer etwas.

 

- Nachlassende Griffigkeit der Fahrbahndecke

..

- Veränderte Verkehrsverhältnisse, z. B. durch Ansiedlung eines großen Logistikbetriebs mit entsprechend sprunghaft angestiegener Lkw-Belastung einer AS

 

Ganz allgemein, da wir noch nicht wissen, was die Gründe für o. g. Tempolimit sind:

Bei nachlassender Griffigkeit reichen bekannterweise Gefahrenschilder wie Schleudergefahr etc.. Geringe Griffigkeit ist auch i. d. R. "nur" ein Nässeproblem.

Grundsatzprobleme wie AS-Probleme sind immer mit milderen Maßnahmen lösbar. Dazu muß nicht eine Schnellverbindung von A nach B zerhackt werden. Die Autobahn-Direktion Nordbayern hat z. B. gerade auf der A3 Kitzingen in Gegenrichtung mal ein Schwachmaten- :120: weggenommen. 

 

Wie gesagt, im Moment sieht es eher so aus, daß die Behörden / die Politik den geplagten Anwohner vor Ausbau noch billig Tempolimits schenkt.

Sicher dagegen ist, wenn die Meßstelle morgen beim Blitzermarathon tatsächlich aktiviert wird und es nicht gerade schneit, dann ist sie für die dringend notwendigen Spitzenreitermeldungen ideal :whistle: .

:nolimit:


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#265 F1F2

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Geschrieben 22 April 2017 - 12:59

 
Wie gesagt, im Moment sieht es eher so aus, daß die Behörden / die Politik den geplagten Anwohner vor Ausbau noch billig Tempolimits schenkt.
Sicher dagegen ist, wenn die Meßstelle morgen beim Blitzermarathon tatsächlich aktiviert wird und es nicht gerade schneit, dann ist sie für die dringend notwendigen Spitzenreitermeldungen ideal :whistle: .
:nolimit:


Nicht nur für Spitzenmeldungen sind diese Reglementierungen relevant, sondern auch dafür dass jeder auf einmal ein Raser ist (ich beziehe mich auf die Pressemeldungen, dass beim Blitzermarathom tausende "Raser" gemessen wurden, wovon ein Großteil den Führerschein behalten durftem also aus Bagatellen werden jetzt Raser). Viele Autofahrer sind völlig irritiert über die vielzahl von Rasern und natürlich will der Ottonormalversager nicht zu diesem kriminellen Pack gehören....

Zur Regelementierung im Allgemeinen fällt mir bei uns im Ssarland auf der A6 richtige Wahnsinnslimits auf, die Richungsabhängig aufgestellt sind. :D
Fährt man z.B. von Saarbrücken nach St Ingbert stellt man fest, dass jetzt ein 100km/h-Limit zuerst besteht um den Lärm für Anwohner zu minimieren. Finde ich persönlich jetzt nicht ganz so tragisch, weil es nur eine Strecke von 400m ungefähr ist und danach kam früher ein Aufhebungsschild und man konnte wieder beschleunigen. Kurz nach dem Aufhebungsschild folgt die Fechinger Talbrücke (man erinnert sich vielleicht an letztes Jahr, als diese gesperrt war und es ein rieisges Verkehrschaos gab). Die Baustelle dort ist mittlerweile verschwunden, ebenso wie das Aufhebungsschild, somit hat man das Limit einfach mal stillschweigend ohne aufsehen verlängert. Auf der Gegenseite gilt im übrigen kein Limit.
Nach der Fechinger Talbrücke kommt man zur Grummbachtalbrücke auf der schon seit ich denken kann Warnbarken rumstehen. Bevor man die Brücke passiert kommt eine aneinanderreihung verschiedener Limits, die jedoch nur bei Nässe gelten. Fährt man aber auf der Gegenrichtung zu Saarbrücken hin hat man ein allgemeines Limit mit 60km/h. Der Sinn hat sich bisher nich nicht so recht erschlossen, zumal dort nie gebaut wurde. Irgendwie versagt bei uns des öfteren die Limitprüfung.
Ich bin mal gespannt, wann die Limits angeglichen werden und vorallem auch wie.

LG f1f2
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