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Lenkrad Verreißen - Ursachen? Wer Ist Verursacher?


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269 Antworten in diesem Thema

#1 m3_

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Geschrieben 11 November 2004 - 01:50

der Polizeidirektion Erlangen vom 8./9.11.04

Zwei Verletzte und zwei Autos mit Schrottwert
Gestern Abend, um 19.55 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn zwischen dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen und der Anschlussstelle Tennenlohe ein Verkehrsunfall, bei dem eine 43-jährige Frau aus Simmelsdorf schwer verletzt wurde und ein Sachschaden in Höhe von 11.000,- € entstand.
Die Tochter der 43-Jährigen wollte mit ihrem Peugeot-Kleinwagen einen Sattelzug überholen und wechselte auf die mittlere Überholspur, knapp hinter einen Lieferwagen. Dessen Fahrer musste seinerseits jedoch verkehrsbedingt abbremsen.
Um ein Auffahren zu verhindern, zog die 18-jährige Fahrerin ihren Kleinwagen kurzentschlossen nach links auf die zweite Überholspur. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet ins Schleudern und prallte gegen den Sattelzug, den sie gerade überholen wollte. Von dort abgewiesen, überschlug sich ihr Pkw, prallte gegen die Mittelschutzplanken und blieb schließlich mit Totalschaden kopfüber auf der linken Überholspur liegen.
Die Beifahrerin erlitt Kopf- und Handverletzungen und wurde vom BRK in die Uni-Klinik eingeliefert.
....
Etwas glimpflicher aber nicht minder spektakulär ging es bei einem Verkehrsunfall zu, der sich zwei Stunden zuvor auf der Autobahn zwischen Höchstadt und Erlangen ereignet hatte.
Eine 28-jährige Verwaltungsangestellte aus Kitzingen war wohl nicht ganz bei der Sache, als sie auf der rechten Spur so dicht auf einen Sattelzug aufschloss, dass eine Kollision unmittelbar bevorstand. Um das Auffahren zu verhindern verriss sie im letzten Augenblick die Lenkung, was zur Folge hatte, dass sich ihr Pkw überschlug .
Die Fahrerin erlitt dabei leichte Blessuren, ihr Audi hatte allerdings nur noch Schrottwert. Die Schadenshöhe beläuft sich auf 11.000,- €.



Was/Wer ist die Ursache für das Verreißen bzw. den Kontrollverlust?
Können Parallelen zum A5-Prozeß gezogen werden?

:huh:
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#2 HarryB

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Geschrieben 11 November 2004 - 02:01

Was/Wer ist die Ursache für das Verreißen bzw. den Kontrollverlust?

Wer behauptet da, es gaebe keine dummen Fragen? :huh:

Können Parallelen zum A5-Prozeß gezogen werden?

Auf gar keinen Fall - zumal in beiden genannten Faellen gar kein Prozess statt findet, oder?

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#3 Kaimann

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Geschrieben 11 November 2004 - 06:48

@ m3

Guter Hinweis. Bevor man sicher einschlägt, kämpft man sicher, in diesen Fällen ausweichen / flüchten.

Die Folgen waren bereits beim Elchtest zu bewundernund sind von unseren Autobahnmuttchen sicher nicht mehr zu kontrollieren.

Und da ist der A5 Vergleich durchaus zulässig.

MfG

Kaimann

#4 HarryB

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Geschrieben 11 November 2004 - 07:34

@ m3

Guter Hinweis. Bevor man sicher einschlägt, kämpft man sicher, in diesen Fällen ausweichen / flüchten.

Die Folgen waren bereits beim Elchtest zu bewundernund sind von unseren Autobahnmuttchen sicher nicht mehr zu kontrollieren.

Und da ist der A5 Vergleich durchaus zulässig.

MfG

Kaimann

Da muss ich doch jetzt gleich mal nachhaken und fragen, warum denn der A5 Vergleich "durchaus zulaessig" waere?

Halten wir uns doch mal folgendes vors Auge:

[...]wollte mit ihrem Peugeot-Kleinwagen einen Sattelzug überholen und wechselte auf die mittlere Überholspur, knapp hinter einen Lieferwagen. Dessen Fahrer musste seinerseits jedoch verkehrsbedingt abbremsen.
Um ein Auffahren zu verhindern, zog die 18-jährige Fahrerin ihren Kleinwagen kurzentschlossen nach links auf die zweite Überholspur. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet ins Schleudern [...]
und
[...]Eine 28-jährige Verwaltungsangestellte aus Kitzingen war wohl nicht ganz bei der Sache, als sie auf der rechten Spur so dicht auf einen Sattelzug aufschloss, dass eine Kollision unmittelbar bevorstand. Um das Auffahren zu verhindern verriss sie im letzten Augenblick die Lenkung, was zur Folge hatte, dass sich ihr Pkw überschlug. [...]

In beiden (!) Faellen ist die Ursache von Anfang an von denen gesetzt worden, die am Steuer des verunfallten Wagens sassen. Im A5-Fall wurde die Ursache - laut Gerichtsurteil - von dem gesetzt, der zu schnell von hinten auf das verunfallte Fahrzeug aufgefahren (nicht im Sinne von Beruehren!) ist.
Ich finde, man muss schon sehr engsitzende Scheuklappen tragen, um da eine Parallele herstellen zu koennen.

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#5 Blaulicht110

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Geschrieben 11 November 2004 - 11:32

Ich sehe das anders, es ist egal ob man aus dem Grunde verreisst, dass einer davor bremst oder einer von hinten ankommt.
Wenn jemand von hinten ankommt und es gibt keine Möglichkeit zur Seite langsam rüberzuziehen, dann hat man noch die Möglichkeit Gas zu geben. Wenn einer davor bremst, sollte man ebefalls (ggf. stark) bremsen. Sicher, man kann auch versuchen auszuweichen, aber man darf dabei nicht vergessen, dass man jenseits der 100 keine hecktischen Lenkbewegungen machen sollte. Der Hinweis auf den Elchtest lässt grüßen, da lag die A-Klasse bei rund 60kmh aufm Dach.

#6 HarryB

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Geschrieben 11 November 2004 - 11:49

Ich sehe das anders, es ist egal ob man aus dem Grunde verreisst, dass einer davor bremst oder einer von hinten ankommt.

Das stimmt insofern, als man die Auswirkung des Verreissens betrachtet, also das Ergebnis. Hier aber wurde nach der Ursache gefragt, nochmals zur Erinnerung:

Was/Wer ist die Ursache für das Verreißen bzw. den Kontrollverlust?


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#7 Blaulicht110

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Geschrieben 11 November 2004 - 11:57

Die Ursache ist die eigene Unaufmerksamkeit und das anschliessende Erschrecken, dass da mal nicht wie sonst immer nix ist sondern nur ein anderes Auto.

So ganz frei nach dem Motto: "ach ich gug mal nach einer Stunde Bahnfahrt mal zum ersten mal in den spiegel... Ups was ist denn da... *erschreck* und ab dafür in den Graben... "

#8 Holger

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Geschrieben 11 November 2004 - 12:17

dann hat man noch die Möglichkeit Gas zu geben


Sicher. Aber im Kia-Kleinwagen nützt das nichts. Der ist mit 140 (oder 150, was weiß ich ...) km/h nämlich schon am Anschlag. Was natürlich nicht heissen soll, dass hektisches Verreissen die adäquate Reaktion wäre.

Die Fälle sind allesamt wohl kaum miteinander vergleichbar:

A5-Unfall: Glaubt man dem Urteil, wurde durch das sehr schnelle Herannahen des Herrn F. eine Situation geschaffen, die von der verunglückten Kia-Fahrerin als so plötzlich, unvorhergesehen und extrem gefährlich empfunden wurde, dass sie sich zu einer reflexartigen, das Fahrzeug und ihre Fahrfähigkeiten überfordernden Spontanreaktion veranlasst sah. Was geschehen wäre, wenn sie - ausgehend von der nun einmal vorliegenden Situation - "alles richtig gemacht" hätte (Gas geben oder:etwas langsamer nach rechts rüber oder: einfach weiterfahren oder oder oder ...): wir können es nicht mehr rekonstruieren. Es ist nicht auszuschliessen, dass es auch dann geknallt hätte, weil Herr F. aufgefahren wäre. Selbst wenn man zu Ungunsten der Fahrerin annimmt, dass sie sich nicht ganz "legitim" auf der linken Spur befunden hätte (weil rechts frei gewesen wäre): das hätte niemanden berechtigt - und sei er auch noch so zügig unterwegs gewesen - so bedrohlich schnell und dicht aufzufahren, dass Leute ohne Stahlseil-Nerven solchermaßen genötigt in Panik geraten. Nach allem was man weiß, ist sie ihm ja nicht urplötzlich nach links vor die Haube gezogen.

18-jährige Peugeot-Fahrerin: Nach der Hergangsschilderung Anfängerfehler, den leider auch sog. "Fortgeschrittene" oft machen: keinen Sicherheitsabstand gehabt, sich dadurch selbst in eine Zwangslage gebracht, für deren Bewältigung Fahrfertigkeiten, Fahrzeug oder beides nicht ausreichten.

28-jährige: gepennt und dann beim Aufwachen vor Schreck falsch reagiert. Sollte keinem, kann aber jedem passieren.
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#9 m3_

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Geschrieben 12 November 2004 - 03:19

@harryb: korrekt, sollte besser der A5-Unfall heißen ;)

Ich sehe folgende Parallelen:
1.) Verreißen des Lenkrades ursächlich wegen eines anderen VT. Was ist der Unterschied, wenn einmal ein VT vor einem verkehrsbedingt abbremst, ein anderes mal ein VT verkehrsbedingt von hinten ankommt?
2.) Wie schon von blaulicht110 und holger geschrieben: in selbstgebrachte Zwangssituation (hauptursächlich!) hektisch reagiert.
3.) dreimal Damen, sollte aber eine statistische Schwankung sein.
^_^
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#10 Kaimann

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Geschrieben 12 November 2004 - 06:20

@M3 ,Holger, Blaulicht : Zustimmung


@Harry

Tragen Elche auch manchmal Scheuklappen?


^_^

Kaimann

#11 HarryB

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Geschrieben 12 November 2004 - 07:59

Ich sehe folgende Parallelen:
1.) Verreißen des Lenkrades ursächlich wegen eines anderen VT. Was ist der Unterschied, wenn einmal ein VT vor einem verkehrsbedingt abbremst, ein anderes mal ein VT verkehrsbedingt von hinten ankommt?

Der wesentliche Unterschied ist der, dass man es im ersten Fall selbst in der Hand hat, ob man nun hektisch werden muss oder nicht. Sicherheitsabstand eingehalten und aufmerksam fahren und schon ist das Problem auf eine ganz einfache Art und Weise nahezu vollstaendig eliminiert. Im zweiten Fall koennte man das Problem auch durch Aufmerksamkeit minimieren, was aber, wenn keine Moeglichkeit zum Ausweichen vor dem heranrasenden Schnelleren gegeben ist und der trotzdem nicht deutlich abbremst?

2.) Wie schon von blaulicht110 und holger geschrieben: in selbstgebrachte Zwangssituation (hauptursächlich!) hektisch reagiert.

Mit dem feinen, aber doch sehr gewichtigen Unterschied, dass die Dame auf der A 5 sich nicht selbst in diese Zwangssituation gebracht hat, sondern jemand anders dafuer hauptursaechlich (!) gewesen ist. Nach Meinung zweier unabhaengiger Gerichte soll das ein gwisser Herr F. gewesen sein....

Tragen Elche auch manchmal Scheuklappen?

Ich jedenfalls habe noch nie einen Elch mit Scheuklappen gesehen, noch habe ich jemals davon gehoert, dass dem so sein koennte.... Warum auch, Elche sind selbstbewusst genug, dass sie nicht scheuen brauchen.

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#12 stang66

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Geschrieben 12 November 2004 - 09:50

Klar handelt es sich beim Verreissen um einen Fahrfehler. Ist mir allerdings (beidesmal durch selbst verursachte Situationen) auch schon als Fahranfaenger passiert. Nicht gerade verrissen; aber doch die Lenkung heftiger eingeschlagen als noetig / sinnvoll war. Ratzfatz hat sich das Auto dann aufgeschaukelt (bei weichem Fahrwerk) oder gleich gedreht (bei "hartem" Fahrwerk). Ergebnis: Kontrollverlust=nur noch Passagier. Wie das ganze danach ausgeht, haengt von aeusseren Umstaenden ab wie Verkehr oder feststehende Hindernisse.

Die drei Damen haben sich jeweils daemlich verhalten, weil sie nicht bei der Sache waren und/oder den gefahrenen Geschwindigkeiten nicht gewachsen. Erschrocken sind sie alle drei, da sie nicht vorausschauend gefahren sind. Ursache war in zwei Faellen (A5 und die 18-jaehrige) ein Einfluss von aussen, in einem Fall (die 28-jaehrige) totale Schlafmuetzigkeit.
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#13 Wilfried Webber

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Geschrieben 13 November 2004 - 04:04

Tragen Elche auch manchmal Scheuklappen?

Manchmal, aber nur manchmal, haben Elche ein kleines Bisschen Haue gern ... ^_^

-SCNR-
Gegen "Sicherheitsbedenken".

#14 HarryB

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Geschrieben 13 November 2004 - 04:09

Tragen Elche auch manchmal Scheuklappen?

Manchmal, aber nur manchmal, haben Elche ein kleines Bisschen Haue gern ... ^_^

-SCNR-

Da moechte ich dann mal an das Schild erinnern, welches im alten Tolstefanz in Berlin am Eingang hing: Wer Gewalt saet kann die Ernte gleich mitnehmen! ;) :)

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#15 Kaimann

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Geschrieben 13 November 2004 - 06:09

im alten Tolstefanz in Berlin

Mal etwas OT : Wo war das eigentlich genau?

War Ende der 70er /Anfang der 80er manchmal in Berlin bei Freunden und auch in diesem Lokal. Das war bis eben völlig vergessen. Meine damalige Freundin sprach oft davon und stets mit leuchtenden Augen.

Hilf´mir doch mal auf die Sprünge.

Kaimann

#16 HarryB

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Geschrieben 13 November 2004 - 06:54

Das erste Tolstefanz war am Lehniner Platz, das zweite dann im Europa Center (oder war es das Gebauede daneben?), erster Stock. Eingang war, wenn ich mich recht entsinne, neben dem Kino... Tauentzienstrasse (eben nochmal im Stadtplan nachgeschaut hab')...

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#17 annoying

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Geschrieben 13 November 2004 - 21:49

Der gleiche Effekt wie bei den Urlaubsfahrern mit B....kontainer. Kommt das Gespann ins Schlingern wird auf die Bremse gelatscht. Wenn man der Logik folgen würde und Gas geben, wäre mancher Unfall vermeidbar. Aber wie man weiß - eine ungewohnte Situation und Überreagiert.
Der Vergleich zu dem A5 ist nicht abwägig - im Gegenteil denke ich auch, dass erst schlafgemützt wird und - huch ! plötzlich ist da was und statt ruhig zu bleiben bricht eben Hektik aus. Das Abschätzen von Geschwindigkeiten und Abständen ist vielen nicht vertraut.
Vorausschauendes Fahren : Gas geben wenn alle anderen noch bremsen.
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#18 ruhrpott1986

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Geschrieben 13 November 2004 - 22:23

Der gleiche Effekt wie bei den Urlaubsfahrern mit B....kontainer. Kommt das Gespann ins Schlingern wird auf die Bremse gelatscht. Wenn man der Logik folgen würde und Gas geben, wäre mancher Unfall vermeidbar. Aber wie man weiß - eine ungewohnte Situation und Überreagiert.
Der Vergleich zu dem A5 ist nicht abwägig - im Gegenteil denke ich auch, dass erst schlafgemützt wird und - huch ! plötzlich ist da was und statt ruhig zu bleiben bricht eben Hektik aus. Das Abschätzen von Geschwindigkeiten und Abständen ist vielen nicht vertraut.


Ääähm... gehe ich richtig in der Annahme, dass du mit "B....kontainer" einen Wohnanhänger meinst?
Dann allerdings möchte ich dir unterstellen, dass du eine solche Situation noch nie erlebt hast. Denn wenn ein Gespann ins Schlingern gerät, aus welchem Grund auch immer, dann ist es genau falsch, Gas zu geben und zu versuchen, den Tross "zu strecken". Das würde es nur noch schlimmer machen. Vielmehr ist Bremsen das einzig Richtige. Liest man immer wieder in Fahrsicherheitstipps o.Ä. !!!

btw:
Auf 'ner Urlaubsfahrt hab ich sowas mal selbst erlebt. Wir hatten 'nen Anhänger mit Boot dran und sind schon ~100 gefahren, da überholt uns doch so'n Spinner mit Wohnanhänger mit bestimmt 110. Schon neben uns hat der zu schlingern angefangen. Er gibt auch noch Gas, das Ding schaukelt sich immer mehr auf, und mein Vater, der damals am Steuer saß, hat schonmal gebremst. War auch nötig, denn kaum fing der Typ an wieder einzuscheren, da ist die Fuhre dann völlig aus der Kontrolle geraten. der Zug-Pkw ist rechts inne Leitplanke geschrammt, dabei ist die Anhängekupplung abgerissen und der Anhänger hat sich einmal um die eigene Achse gedreht und war kurz vorm umkippen. Der Pkw ist dann noch quer über die BAB links in die Leitplanke gescheppert.
Ironie des Schicksals dabei: Als der Fahrer ausgstiegen war, sagte er, dass der Anhänger eigentlich einer Bekannten gehöre, der ein paar Wagenlängen dahinter fuhr, und die sich aber die Fahrt nicht so zugetraut hätte und ihn deshalb fahren lassen hat... :vogelzeig:
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#19 annoying

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Geschrieben 14 November 2004 - 01:06

Dann allerdings möchte ich dir unterstellen, dass du eine solche Situation noch nie erlebt hast.

Mußt nicht unterstellen, kannst sicher davon ausgehen. Diese Information habe ich von einem Fernfahrer, der mein vollstes Vertrauen hat und zur Zeit meiner Führerscheinprüfung bestätigte mein Fahrlehrer mir das ebenso. Für mich klingt das sehr logisch, da das Gespann auseinander gezogen wird. So ähnlich ist es ja auch bei einem Wagen ohne Anhänger durch eine Kurve. Immer mit Gas - nie auf die Bremse. Einfach eine Sache der Physik.
Weshalb und wieso der Wagen da auf der BAB in deinem berichteten Fall weiterhin aufschaukelte, ist mir ein Rätsel. Wer weiß was da noch war...Luftdruck der Reifen / Dummfug am Steuer ? :vogelzeig:
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#20 fritz the cat

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Geschrieben 14 November 2004 - 01:38

Wenn der Hänger ins Schlingern kommt bist du zu schnell,wenn du dann Gas gibst wirst du noch schneller.Wie soll sich da das Gespann beruhigen?Da wurden schon viele Versuche gemacht,immer mit dem gleichen Ergebnis,stark bremsen damit das Gespann schnellstmöglich unter die kritische Geschwindigkeit kommt.
:vogelzeig: Fahrlehrer und Fernfahrer erzählen auch mal Müll.Immer daran denken,nichts hält länger als Gerüchte und falsche Meinungen.Die pysikalischen Gesetze sind nicht immer auf Anhieb logisch.

#21 ruhrpott1986

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Geschrieben 14 November 2004 - 02:08

Genau. Fahrleerer erzählen auch gerne mal, es gebe in der Probezeit die 0 Promille-Grenze. Alles schon erlebt. Ob der Fernfahrer Bullshit erzählt, oder ob es zumindest bei Aufliegern (wo ja der Auflagepunkt vor der HA ist) was nützt, Gas zu geben, kann ich nicht beurteilen.
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#22 ruhrpott1986

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Geschrieben 14 November 2004 - 02:27

So ähnlich ist es ja auch bei einem Wagen ohne Anhänger durch eine Kurve. Immer mit Gas - nie auf die Bremse. Einfach eine Sache der Physik.


Auch hier kommt's drauf an, in welcher Situation man ist:

Mit Heckantrieb mag das ungefähr stimmen, aber mit Frontantrieb gibt's Situationen, in denen die Reifen soviel damit zu tun haben, die Querbeschleunigung zu kompensieren, dass Gasgeben ein Durchdrehen der Räder verursacht, was ja bekanntlich die Antriebsachse ausbrechen lässt.

Wie gesagt, mit Heckantrieb kommt man dadurch vielleicht sogar noch besser um die Kurve, aber mit Frontantrieb untersteuert das Fzg. Deshalb muss man in dem Fall vom Gas gehen, evtl. sogar durch leichtes bis mittelstarkes Bremsen einen Lastwechsel hervorrufen, damit man die Kurve noch kriegt. Und das ist nicht nur ausgiebig durch Tests meinerseits :mecker: erwiesen, sondern auch physikalisch nachvollziehbar!

Hoffe, ich konnte dir das einleuchtend erklären :vogelzeig:
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#23 annoying

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Geschrieben 15 November 2004 - 01:32

Hoffe, ich konnte dir das einleuchtend erklären

Ne, das nicht. Ich denke dabei an die Rallyfahrer, die sowohl Heck-, wie auch Fronttrieb haben. ( Allrad lassen wir mal bei Seite )
Durch die Antriebsbewegung und den Lenkeinschlag, wir das Fahrzeug entweder in eine Richtung gezogen oder geschoben.Das Abdriften zum Kurvenäußeren nimmt dabei immer mehr ab. Das Anbremsen macht man kurz vor der Kurve.

sondern auch physikalisch nachvollziehbar

Komme ich nicht mit hin.
Mach du nochmal. :lol:
War der Anhänger eine Segeljacht/-boot mit hohem Schwerpunkt wegen Schwert unten ? dann würde sich das von selbst erklähren.
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#24 ruhrpott1986

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Geschrieben 15 November 2004 - 17:00

Ich denke dabei an die Rallyfahrer, die sowohl Heck-, wie auch Fronttrieb haben.
Durch die Antriebsbewegung und den Lenkeinschlag, wir das Fahrzeug entweder in eine Richtung gezogen oder geschoben.Das Abdriften zum Kurvenäußeren nimmt dabei immer mehr ab. Das Anbremsen macht man kurz vor der Kurve.

sondern auch physikalisch nachvollziehbar

Komme ich nicht mit hin.
Mach du nochmal. :lol:

Da sich die meisten VTs auf Asphalt bewegen, hatte ich das auch zugrunde gelegt. Das mit der Antriebsbewegung und dem Lenkeinschlag stimmt auf Asphalt nur, solange die Räder nicht wegen zuviel Gas durchdrehen. Die Rallyefahrer driften auch mit Frontantrieb, und zwar nicht weil sie Gas geben und lenken, sondern weil sie das Auto mit der Handbremse in den Drift zwingen und je nach bedarf Gas geben und gegenlenken. Geht halt einfach schneller. Auf Schotter dagegen sind leichte Drifts wahrscheinlich auch ohne Handbremse möglich. In diesem Fall würde ich dir Recht geben.

Klar bremst man vor der Kurve an, aber wenn man dann noch zu schnell ist und einem die Straße ausgeht, dann

muss man in dem Fall vom Gas gehen, evtl. sogar durch leichtes bis mittelstarkes Bremsen einen Lastwechsel hervorrufen, damit man die Kurve noch kriegt.

Gas geben bringt da bei Frontantrieb nix, denn dann drehen die Räder durch und man fliegt erst recht ab.
btw: "Lastwechsel" heißt, dass sich durch das Bremsen Last von der HA auf die VA verteilt (deswegen geht ein Auto beim Bremsen vorne runter). Grund hierfür: Schwerpunkt über den Achsen + Masseträgheit.
Da die VA somit schwerer belastet wird als vorher, hat sie mehr Grip und man kann besser einlenken. Gleichzeitig hat die HA weniger Grip (weil weniger Last), und das Heck kommt im Idealfall ein wenig nach außen, was das einlenken nochmal erleichtert. Got it? ;)

War der Anhänger eine Segeljacht/-boot mit hohem Schwerpunkt wegen Schwert unten ? dann würde sich das von selbst erklähren.

Wir hatten den Bootsanhänger dran, der Unfallwagen hatte nen Wohnanhänger.
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#25 Billy Joe

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Geschrieben 16 November 2004 - 01:50

auszug aus den Nuernberger Nachrichten von heute!

#1    Nachdem sein Fahrzeug die Verkehrseinrichtungen touchierte, überschlug es sich und blieb anschließend auf der Seite liegen
  #2      Unachtsamkeit auf das rechte Bankett geraten. Anschließend kam der schwere Lastzug ins Schleudern und stürzte um
  #3    bog der 24-jährige Fahrer irrtümlich am AK Nürnberg-Ost in Richtung Amberg-Tschechien ab. Beim Versuch, seinen Fehler zu korrigieren um geradeaus in Richtung Würzburg - Frankfurt weiterzufahren, geriet der Bus ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und kippte seitlich um.

Habe das gefuehl dass bei der Ausbildung der fahrzeug fuehrer ihn Germany irgendwie etwas schief leuft :lol:

#26 annoying

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Geschrieben 16 November 2004 - 14:57

Jetzt mal im Ernst Billy - gibt's das bei euch nicht ?
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#27 annoying

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Geschrieben 16 November 2004 - 21:03

@Ruhrpott. Bis zum Scheitelpunkt bremsen und dann Stoff. Ist es das was wir beide meinen ?

...sondern weil sie das Auto mit der Handbremse in den Drift zwingen...

"Je nach Bedarf mit der Handbremse ..." nur bei Kehren. Sonst mit Unterstützung der Antriebskraft.

aber wenn man dann noch zu schnell ist und einem die Straße ausgeht, dann...

Meist werden die Fahrzeuge raus geworfen weil die Bremse nicht mehr losgelassen wird, dabei wäre die Geschwindigkeit längst niedrig genug... das Einlenken möglich.
Ich denke nochmal darüber nach.
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#28 Billy Joe

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Geschrieben 16 November 2004 - 23:09

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Jetzt mal im Ernst Billy - gibt's das bei euch nicht ?

Habe es bis jetzt noch nicht gesehen,oder gelesen dass sich Autos auf gerader fahrbahn bei Lastwechsel ueberschlagen,obwohl unsere Autos laut Deutscher bewertung keine Strassenlage haben und eben wie eine Gummikuh aufschwimmen :D Schlechte weiche Federung,kein ESP,oder sonstige Hilfsmittel um einen schlechten Fahrer zu helfen :kopfschuettel:
Kiddig aside,sicher passiert das auch bei uns ,aber nicht in dem ausmass als in Deutschland,und ich lese eben Deutsche Pressemeldungen um mein Deutsch zu verbessern,hoffe es hilft :)

#29 annoying

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Geschrieben 17 November 2004 - 00:51

@Billy : ach jetzt weiß ich, bei Euch gehen die Wagen immer schon in Flammen auf oder explodieren :kopfschuettel:
Ne, Schertz bei Seite, menschliches Versagen, falsche Einschätzung einer Situation oder Überreaktion, wie wahrscheinlich im Fall der anfangs aufgeführten Unfälle mit Überschlag.
Bei euch ist ein Tempolimit ? Kann damit zusammen hängen. Oder habt ihr nur große, breite, gut ausgebaute Straßen bei denen in jeder einigermaßen schönen Kurve auch gleich ein Lichterbaum an Warnschildern und Blinklichtern steht ?
Wo ist wo du wohnst ?
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#30 Billy Joe

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Geschrieben 17 November 2004 - 01:20

annoying

falsche Einschätzung einer Situation oder Überreaktion, wie wahrscheinlich im Fall der anfangs aufgeführten Unfälle mit Überschlag.

Genau das ist es :kopfschuettel:

Bei euch ist ein Tempolimit ? Kann damit zusammen hängen.

Highways :D City Limit :lol: :) Abhaengig von der Breite der Strasse
Der Verkehr auf den Highways fliest mit zirka 120 -140km/h und wird auch von der Polizei gedultet,auser an langen Wochenenden,dann wird auf einigen Highways kontroliert, Photo Radar, Lichtschranken, abstandsmessung, sind hir nicht erlaubt,die einzige art wie dich die Cops erwischen ist entweder durch hinterherfahren,oder mit Lasergun,aber sie muessen dich unter allen umstaenden anhalten,und die Personalien aufnehmen, sagen ich war nicht der Fahrer ;) unmoeglich!

Oder habt ihr nur große, breite, gut ausgebaute Straßen bei denen in jeder einigermaßen schönen Kurve auch gleich ein Lichterbaum an Warnschildern und Blinklichtern steht ?

Innenstadt wie bei euch, Ausenbezirke ,gut ausgebaute mehrspurige Strassen! aber lichterbaueme mit warnschildern und Blinklichter ,sind nicht in der Mode. es bleibt jedem selbst ueberlassen ob er sich in einer engen kurve um den naechsten Baum wickeln wird, Dummheit,und unfaehigkeit seine Geschwindigkeit einzuschaetzen, muss eben bestraft werden! :D

Wo ist wo du wohnst ?

Oakville Ontario ,20 km West of Toronto. Province of Ontario, Canada!

#31 Blaulicht110

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Geschrieben 17 November 2004 - 01:47

Habe das gefuehl dass bei der Ausbildung der fahrzeug fuehrer ihn Germany irgendwie etwas schief leuft :D

Das liegt daran, dass in Deutschland zu spät und zu kurz ausgebildet wird. Man wird nur ausgebildet, sich einigermaßen an die Schilder zu halten (tut nachher eh keiner) und es wird nicht ausgebildet, ein Fahrzeug sicher zu führen. Die einen lernen es dann nach n Paar Unfällen/Ausflügen ins grüne, die anderen sterben dabei und manch einer schaffts auch von sich aus ohne Unfälle fahren zu lernen...

Leider seh ich keine Möglichkeit diesen Stand zu ändern... Ich weiß allerdings auch nicht, wie es so in Nordamerika beigebracht wird.

Ich für meinen Teil mag selbst hier in Deutschland nicht im Flachland auf Schnurrgeraden Strecken zu fahren (Landstrasse). Zum Einen weil man dann Nachts von Gegenverkehr schon von Weitem geblendet wird, zum Anderen, weil man da geneigt ist, schneller zu fahren und man es entweder nicht kann, weil andere VTs noch da sind, oder weil man einfach angst haben muss, geblitzt zu werden... Da fahr ich lieber die Breiten kurvigen Landstrassen bei uns in den "Bergen" (die ein Schweizer oder ein Bayer wohl eher als Hügel bezeichnen würde) oder halt auf der Autobahn, die kann dann auch ruhig gerade und flach sein :) :kopfschuettel:

Ich denke ich würde mich auf Nordamerikanischen Strassen nicht sehr wohl fühlen... (egal mit welchem Auto)

Gruß

Blaulicht110

#32 annoying

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Geschrieben 17 November 2004 - 02:08

Das liegt daran, dass in Deutschland zu spät und zu kurz ausgebildet wird. Man wird nur ausgebildet, sich einigermaßen an die Schilder zu halten (tut nachher eh keiner) und es wird nicht ausgebildet, ein Fahrzeug sicher zu führen....

VOLLTREFFER !
Wie oft sieht man Fahrschulfahrzeuge, die direkt am Anfang des Beschleunigungsstreifens mit :kopfschuettel: auf die Fahrbahn raus ziehen.... "ach, ist das alles lustig hier" Dass so `geschulte' Leute keine Ahnung von dem Ding haben, das sie bewegen, noch von dem, was um sie herum ab geht, bleibt wohl ohne Zweifel.
@Billy. Muß mal auf meinem Globus schauen wo du wohnst.
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#33 HarryB

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Geschrieben 17 November 2004 - 05:20

Kiddig aside,sicher passiert das auch bei uns ,aber nicht in dem ausmass als in Deutschland...

Das moechte ich anzweifeln... Entweder wird beim Ausmass in D'land ueber- oder auf der anderen Seite untertrieben.

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#34 Billy Joe

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Geschrieben 17 November 2004 - 16:22

Das moechte ich anzweifeln... Entweder wird beim Ausmass in D'land ueber- oder auf der anderen Seite untertrieben.

Harry
I just have one question, who lives and drives in Canada ? You or me, I think that I’m qualified to make a statement about our traffic situation.. We have a Radio station ,which transmits every hour on the hour any slowdowns or accidents on any Highways within the Greater Toronto area,, this includes the surrounding municipalities, which in includes approximately 5 million people .
This report will include rollovers, and this only happens perhaps once every 2 weeks, so please do not imply that we are not telling the truth. The fact is, that these reports in the German media are based on accidents which have happened , if you like it or not.

Blaulicht110

Ich weiß allerdings auch nicht, wie es so in Nordamerika beigebracht wird.

Der hauptgrund wesshalb wir hir weniger rollovers haben ist nicht die Ausbildung der Fahrer,sonder die niederige gefahrene Speed, hier wird eben nicht so schnell gefahren als in Germany.Nicht dass wir nicht schneller fahren moechte,es geht eben nicht immer da der Verkehr es nicht zulaesst! :geil:

#35 annoying

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Geschrieben 17 November 2004 - 17:15

Billy, bei uns schaffen manche einen `rollover ' auch bei ca. 80 oder weniger.
Was ich mir denken kann ist, dass ihr weniger aggressiv fahrt - was soll es auch bringen bei ca. 100 km/h.
Was die Verkehrsdichte angeht... wir arbeiten daran !Und dann sind da einfach dermaßen Geschwindigkeitsunterschiede.... Wie Blaulicht schon schrieb : ...... es wird nicht ausgebildet, ein Fahrzeug sicher zu führen.....
" so please do not imply that we are not telling the truth"
Es ist doch nicht, dass dir jemand was unterstellen will, es ist für uns hier fast nicht zu verstehen. Ich rätsele auch wie das möglich sein kann.
Wie arbeiten euere Fahrschulen ? Ihr macht den Führerschein mit 16 ?

Habe auch schon geschaut wo du wohnst. Das Gedicht von der Schwalbe, die über den Erisee flog, mußte ich vor langen Jahren auswendig lernen "...von Detroid flog sie nach Buffalo, die Herzen aber sind frei und froh....wie weit noch Steuermann ? ...ob's Klippen ob's Stein, jagd er die Schwalbe mitten hinein...John Meinard...." Das ist nicht so sehr weit von dir.
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#36 HugoKlein

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Geschrieben 17 November 2004 - 18:03

Wenn ich bei anderen mitfahre achte ich oft darauf, wie mein Fahrer fährt und vergleiche das mit meinem Fahrstil. Dabei fällt mir häufig auf, dass Autofahrer das Lenkrad auf der Autobahn mit zwei Fingern festhalten, es geht ja so schön geradeasus. Und wenn dann mal was nicht so läuft wie gewohnt geht es ab in die Wiese. Generell fehlt vielen das Verständnis für Fahrphysik, ich hatte da neulich wieder eine lustige Diskussion, in der mir mein Gesprächspartner das Märchen vom Fronttriebler erzählte, der sich durch Gasgeben aus der Kurve herauszieht. Er konnte oder wollte meine Argumentation nicht nachvollziehen, wie so viele. Am Eindrucksvollsten ist da immer noch, wenn man selbst mal erlebt hat was passiert, wenn man in der Kurve am Limit noch Gas gibt. Deshalb kann ich nur jedem raten, sich auf einen Verkehrsübungsplatz zu begeben und unter fachkundiger Anleitung das richtige Lenken und Bremsen zu trainieren.

#37 Billy Joe

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Geschrieben 17 November 2004 - 21:06

Wie arbeiten euere Fahrschulen ? Ihr macht den Führerschein mit 16

?
http://www.mto.gov.o...radu/index.html
Da kannst du nachlesen was benoetigt wird um einen Schein in Ontario zu bekommen.

dass ihr weniger aggressiv fahrt - was soll es auch bringen bei ca. 100 km/h.

Stimmt mit dem weniger aggressiv,aber 100 faehrt eigentlich selten jemand auf den Highways,meistens wird so um die 120-130km/h gefahren,dann sind allerdings noch die fearless Drivers :geil: welche sich eigentlich nichts um die limits kuemmern, da eben die ueberwachung in Canada nicht besonders streng,und sehr selten ist!

dass dir jemand was unterstellen will, es ist für uns hier fast nicht zu verstehen

Desshalb versuche ich ja es zu erklaeren :(

Und dann sind da einfach dermaßen Geschwindigkeitsunterschiede....

Welche sich aber bei zunehmender Verkehrsdichte von selbst loesen

Das Gedicht von der Schwalbe      Das ist nicht so sehr weit von dir.     

Lake Erie,60km suedlich, Buffalo zirka 80 km

#38 m3_

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Geschrieben 18 August 2005 - 05:14

A 9 / PEGNITZ / PLECH. Eine 42-jährige Autofahrerin aus München war am Vormittag in Richtung Berlin bei Pegnitz aus Unachtsamkeit zu weit nach links geraten, verriss ihr Lenkrad und stieß gegen einen einen danebenfahrenden 62-Jährigen aus Winkelhaid, der mittlere Fahrspur benutzte. Dabei geriet das Fahrzeug der Münchnerin weiter ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Anschließend schleuderte das Fahrzeug quer über die Fahrbahn und blieb rechts an der Böschung stehen. Die Münchnerin erlitt leichte Verletzungen und an den Fahrzeugen und Autobahneinrichtungen entstand ein Schaden von rund 40.000 €.

Auszug aus Pressebericht Polizei Oberfranken, 15.8.05
:rolleyes:
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"Die Autobahn ist schließlich nicht für eine Geschwindigkeit von nur 80 oder 100 km/h gemacht", Landesverkehrsminister Otto Ebnet.

"§2, schonmal gehört?" Autobahnpolizistin Patrizia Kaiser zu einem Linksschleicher

#39 HarryB

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Geschrieben 18 August 2005 - 05:54

Und, hast Du dir es jetzt zur Aufgabe gemacht, Presseberichte der Polizei Oberfranken zu recherchieren und sie hier zu publizieren? Was soll uns das wohl bringen, ausser der Gewissheit, dass Unfaelle passieren? :rolleyes:

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#40 Grobi

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Geschrieben 18 August 2005 - 14:41

IMHO kann das eine Erklärung für viele Unfallspuren auf gerader Strecke sein. Ich wundere mich immer wieder, wieso man Schleuder- und Einschlagspuren auf geraden Autobahnen findet.

Offensichtlich durch dieses unkontrollierte Lenkradverreißen... ;)

Grobi
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#41 Zöllner

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Geschrieben 18 August 2005 - 19:26

Hallo und guten Abend,
eigentlich hat jedes Auto mit der Lenkung vorne einen sogenannten "Teewageneffekt", d.h., ein kurzes Verreissen der Lenkung macht kaum etwas aus, wenn man das Lenkrad sofort wieder loslässt. Das Auto wird sofort wieder geradeausfahren. Es empfiehlt sich, das einmal auf freiem Flugfeld auszuprobieren, es funktioniert. Die Geschwindigkeit kann man dann langsam steigern.
Übrigens, ich war mal Lkw-Fahrer mit damals Klasse 2, später Kl. C1E u. CE, (2004 wegen meiner nachlassenden Sehkraft nicht mehr verlängert) habe viele Ladungen mit Hänger gefahren. Dabei ist es mir auch einmal passiert, der ganze Zug kam bei voller Beladung ins Schlingern und das wurde immer schlimmer. Da habe ich dann wohl genau das richtige gemacht, indem ich vorsichtig vom Gas bin und die Geschwindigkeit reduziert habe. Das war ein verdammt unangenehmes Gefühl!
Auch ist es mir einmal passiert, es war zwischen Bruchhausen-Vilsen und Hoya, ich folgte mit meinem Fiat einem BMW, der ca 200 m vor mir durch eine S-Kurve zog. Ich mit der gleichen Geschwindigkeit hinterher, wie gelernt in der Kurve noch Gas gegeben. Und was passierte? Das Auto reagierte nicht mehr auf den Lenkeinschlag und zusätzlich durch plötzliche Nässe in der Kurve flog ich dann geradeaus in einen Acker.
Klassisches Untersteuern.
Die Radlager vorne beide kaputt und die Spur verzogen hat mich ein Bauer dann dort wieder herausgezogen. Das war Lehrgeld!

#42 m3_

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Geschrieben 06 Januar 2006 - 06:16

hier mal wieder etwas Aktuelles. Neutrale Feststellung: die fahrzeugführende Person ist männlich.

Unfallgeschehen auf der Autobahn
Von seinen beiden im Fond sitzenden Kindern abgelenkt verlor ein 45-jähriger Autofahrer aus Bad Vilbel in der Nacht zum Donnerstag auf der Autobahn, Höhe Aschaffenburg die Kontrolle über seinen Skoda. Als er sich nach seinen Kindern umdrehte, verzog er das Steuer und fuhr nahezu ungebremst in die Mittelschutzplanken. Anschließend wurde sein Auto gegen einen auf gleicher Höhe fahrenden Sattelzug geschleudert. An dem Skoda entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 10.000 Euro. Die Insassen blieben unverletzt. Die Schäden an dem Sattelzug und den Einrichtungen der Autobahndirektion belaufen sich auf rund 1.300 Euro.

Auszug aus Pressebericht Polizei Unterfranken, 5.1.06

:lol:
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#43 falco1

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Geschrieben 06 Januar 2006 - 10:51

Moin m3,

verziehen und verreißen sind ja zwei unterschiedliche paar Schuhe.
Verziehen bei niedrigen Geschwindigkeiten: Fahrzeug ändert Fahrtrichtung
Verziehen bei hohen Geschwindigkeiten: Fahrzeug gerät in´s Schleudern oder kippt um
Verreißen bei niedrigen Geschwindigkeiten: Fahrzeug dreht und bleibt stehen, kann aber auch umkippen
(durfte schon ´nen Micra in ´ner 30-er Zone selbst wieder mit auf die Beine stellen)
Verreißen bei hohen Geschwindigkeiten: Fahrzeug wird schleudern oder umkippen

Die eigentliche Sache ist:
Beim Verziehen kann ich eher noch korrigierend eingreifen, beim Verreißen dann eher nicht mehr...

Die Grenzen sind dabei natürlich fließend.

Ralph

#44 Mark-RE

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Geschrieben 06 Januar 2006 - 11:45

Fernfahrer und Fahrleher gehören ja auch nicht gerade zu den Hochgebildetesten Leuten.

Ich hab in der Fahrschule aber auch gelernt, dass die einen das so sagen und die anderen das so sagen, (gesgeben, bremsen, etc)

Mir wurde ebenfalls beigebracht, dass man eben NICHT gas geben soll, weil man dann noch schneller wird und die Motorleistung oft sowieso nicht unbedingt ausreicht, um das Gespann ordentlich durchzustrecken.
Auch wurde mir von starkem bremsen dringstens abgeraten, weil dies dort hinten alles aus der Bahn bringen würde.
Es wurde geraten vorsichtig anzubremsen und die Geschwindigkeit zu verlangsamen und KEINE HEKTISCHEN BEWEGUNGEN zu machen, denn es wäre genug Zeit um langsam zu bremsen und dann beruhige sich das alles wieder.

Mir ists sowieso nur einmal passiert, menschliches Fehlverhalten gepaart mit technischer unzulänglichkeit.
Mein Metzgerkombi ist schaltet gerade bei 6200 Touren vom 3. in den 4. Gang, die Würstchenbude ist zu schwer, bzw. der Windwiederstand zu hoch, also verlangsamt er wieder, ich schalte Manuell in den 3. zurück (Automatik), da wird er wieder schneller, ich blicke in den Spiegel und dabei knallt er vorne bei 6500 im 3. Gang in den Begrenzer...

Da war sowieso nixmehr mit Gasgeben, also blieb mir nur, gas wegnehmen, das Bremsen hatte sich da mit 2 Tonnen am Harken erledigt. Weiter ging es dann mit 5.500 Touren im 3. Gang...

mfg, Mark
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#45 FränkyR1

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Geschrieben 06 Januar 2006 - 12:35

Mal zurück zum Thema....

plötzlich, unvorhergesehen und extrem gefährlich empfunden

Sicherlich - Drängeln auf Autobahnen ist ja ein dermaßen unvorhersehbares Ereignis, das passiert so unglaublich selten... :lol: Nächstens wird man noch zum Tode verurteilt, weil man sich "zu rasch" an eine Vorfahrt-berechtigte Straße angenähert hat und ein Fahranfänger daraufhin in den Graben fährt...

was aber, wenn keine Moeglichkeit zum Ausweichen vor dem heranrasenden Schnelleren gegeben ist und der trotzdem nicht deutlich abbremst


Das erinnert mich an die Ausrede "Ich mußte ja bei rot fahren, da der mir sonst draufgefahren wäre". BTW, wer sagt denn, das Rolf aufgefahren wäre? Dieser Prozess ist doch ein Witz - hier wird jemand verurteilt, nur um einen Sündenbock zu finden, den man als Abschreckungsobjekt benutzen kann...
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#46 carterarch

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Geschrieben 06 Januar 2006 - 12:48

Fernfahrer und Fahrleher gehören ja auch nicht gerade zu den Hochgebildetesten Leuten.

.....ganz im gegensatz zu Dir,nicht wahr? :lol:

Carterarch
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#47 carterarch

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Geschrieben 06 Januar 2006 - 12:54

Mal zurück zum Thema....

plötzlich, unvorhergesehen und extrem gefährlich empfunden


Sicherlich - Drängeln auf Autobahnen ist ja ein dermaßen unvorhersehbares Ereignis, das passiert so unglaublich selten... :lol: Nächstens wird man noch zum Tode verurteilt, weil man sich "zu rasch" an eine Vorfahrt-berechtigte Straße angenähert hat und ein Fahranfänger daraufhin in den Graben fährt...

was aber, wenn keine Moeglichkeit zum Ausweichen vor dem heranrasenden Schnelleren gegeben ist und der trotzdem nicht deutlich abbremst

Das erinnert mich an die Ausrede "Ich mußte ja bei rot fahren, da der mir sonst draufgefahren wäre". BTW, wer sagt denn, das Rolf aufgefahren wäre? Dieser Prozess ist doch ein Witz - hier wird jemand verurteilt, nur um einen Sündenbock zu finden, den man als Abschreckungsobjekt benutzen kann...

Da kann ich Dir nur zustimmen!

Vielleicht wäre es doch nochmal eine überlegung wert,Fahranfänger mit der pflicht zum gut sichtbaren großen "A" auf der heckscheibe zu belegen?
Gruß
CArterarch
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#48 Hildi

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Geschrieben 06 Januar 2006 - 13:26

Mahlzeit zusammen,..

um bei dem Thema "plötzlich und unvorhergesehen" zu bleiben:

wenn ich "normal" auf den Verkehr achte kann das eigentlich nur passieren wenn ein VT von rechts "plötzlich" auf meine Spur zieht,
oder ein Tier oder Kind "plötzlich" auf die Fahrbahn rennt
oder ein Ball oder sonstiger Gegenstand plötzlich auf der Fahrbahn erscheint

So etwas würde ich als "plötzlich und unvorhergesehen" ansehen.

Wenn ich aber abgelenkt werde z.B.
-am Handy rumspielen (Nr. wählen oder sms schreiben)
-Zigarette anzünden oder im Auto verlieren oder im Ascher ausdrücken
-nach den Kindern auf dem Rücksitz schauen
-Straßenkarte oder sonstige Wegbeschreibung studieren..... usw

bei diesen Beispielen ist es nicht mehr "unvorhergesehen" weil ich es selber provoziere, ich bin selber für diese Situation verantwortlich.

Eine Unsitte finde ich es auch meinen Beifahrer bei Gesprächen Minutenlang anzusehen (als Fahrer). So etwas klappt in amerikanischen Filmen, die können sich stundenlang ansehen und erstaunt gucken oder sonstiges ohne das die von der Spur abweichen aber im richtigen Leben ist bestimmt keiner böse oder beleidigt wenn ich ihm während der Fahrt nicht tief in die Augen schaue. Da kann so ein Verhalten schonmal zum "erstaunten" aufblicken führen wenn "plötzlich" vor einem die Bremslichter extrem nahe kommen.

Tja,.. und dieses Thema vonwegen wenn einer so schnell so dicht auffährt:
ich habe noch nicht gehört das einer bei "normaler" Fahrt jemandem hinten aufgefahren ist (damit meinte ich jenseits der 120 km/h). Das welche auf Stauenden aufgefahren sind hört mann/frau ja öfters. Oder im Nebel auf langsamfahrendere VT. Aber bei normalen Sichtverhältnissen und "normalen" Verkehrsverhältnissen???.. wenn ja.. gibt es da Beispiele??

Also mir persönlich ist es noch nicht passiert das ich bei "normalem" Überholen Angst bekomme das der hinter mir fahrende nicht rechtzeitig bremsen würde.

Vielleicht liegt das auch an der Art des Überholens?
Wenn ich weiß ich brauche 5 Minuten um an dem LKW vorbei zu kommen dann warte ich schon eine extrem große Lücke ab um zu überholen oder bleibe am besten gleich dahinter weil der Zeitgewinn nicht so groß wäre. Es gibt viele Leute die brauchen ewig um an dem Überholten vorbei zu kommen.. ist fast wie beim "Elefantenrennen" mit den LKW's. Ich meine mich aber daran zu erinnern das mit indestens 10 km/h Geschwindigkeitsunterschied zu überholen sei,... gilt aber vielleicht auch nicht überall.

Kleine Anmerkung zwischendurch:
Ich wurde letztens von der Polizei in Zivil rausgewunken,.. war zu schnell unterwegs..gefilmt.. usw. Polizei macht hinter mir die Lampen an.. Schriftzug Polizei usw..
Ich sofort bei der nächsten Gelegenheit raus gefahren. Polizist kommt ganz erstaunt zu mir an die Fahrerseite und meint: mann, sie reagieren aber schnell, das sind wir von Frauen garnicht gewohnt.
Ich: "wieso,.. dafür ist doch der Rückspiegel da das ich da ab und an mal reinschaue?"
Polizist: "Ist aber selten,.. erst letztens sind wir wieder einer Dame über 8 km hinterher gefahren bis die uns und unsere Aufforderung zum anhalten bemerkt hat."

Soviel zum Thema "plötzlich und unvorhergesehen"

#49 dagegen

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Geschrieben 06 Januar 2006 - 14:41

Wenn euch irgendwas spanisch vorkommt: Immer bremsen! Idealerweise hat man bis kurz vor dem Einschlag schon soviel Geschwindigkeit abgebaut, dass man auch noch gefahrlos ein Ausweichmanöver hinkriegt!
Fahrsicherheitstrainings sollten Vorschrift werden!
Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Reifen.
"Autobahnen sind ja dazu da, dass man schnell fährt." (Franz Müntefering 2006 in sterntv)

#50 FränkyR1

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Geschrieben 06 Januar 2006 - 15:05

Tja,.. und dieses Thema vonwegen wenn einer so schnell so dicht auffährt:
ich habe noch nicht gehört das einer bei "normaler" Fahrt jemandem hinten aufgefahren ist (damit meinte ich jenseits der 120 km/h). Das welche auf Stauenden aufgefahren sind hört mann/frau ja öfters. Oder im Nebel auf langsamfahrendere VT. Aber bei normalen Sichtverhältnissen und "normalen" Verkehrsverhältnissen???.. wenn ja.. gibt es da Beispiele?


Eben, Eben! Die einzigen Auffahrunfälle, die ich sonst noch kenne, sind die, wenn ein langsameres Fahrzeug ausschert und die Geschwindigkeit des sich von hinten annähernden Fahrzeugs falsch einschätzt. (Sowas ist bei Rolf´s Fall, natürlich nicht passiert nieeemals. Ich hatte auch noch niee einen Hals, wenn ich mit hoher Geschwindigkeit fahre und wegen eines netten und umsichtigen Menschen, der meint, mit 105,86 km/h plötzlich (100 Meter vor mir) einfach ausscheren zu müssen, um einen LKW zu überholen. DAS nenne ich unvorhergesehen. :lol:
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