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#879496 Provokante Frage An Die Motorradfahrer

Geschrieben von juschi am 13 September 2017 - 23:57

Kann man als routinierter Sportmotorradfahrer, hält man sich konsequent an die Geschwindigkeitsbeschränkungen, inzwischen überhaupt noch Spaß im Sinne des sportlichen Motorrad fahrens haben?

 

 

Abgesehen des "Frischluft schnupperns", das man genauso mit einem 125er Roller haben könnte?

 

These:

 

Ich habe den Eindruck, dass Geschwindigkeitsbeschränkungen, insbesondere in kurvenreichen Strecken zunehmend

 

1. danach ausgerichtet sind, dass auch noch das letzte denkbare motorisierte Vehikel, sei es ein zwanzig Jahre alter Fleischerei-Verkaufswagen in Form eines Seegelbotes oder sei es ein vierzig Jahre alter Bulli, sicher um die Ecke kommen können.

 

2. immer von völliger Ortsunkenntnis und Fahranfängertum ausgegangen wird, so dass man selbst noch unter Fatigue und mangelnder Kenntnisse sicher unterwegs ist

 

3. Kirchtumpolitik eine wesentliche Rolle spielt. Der Bürgermeister verkündet stolz Tempo Dreißig, damit es im eigenen Ort leiser wird.

 

4. Grüne politische Ansichten eine wesentliche Rolle spielen. Beispiel: Seit die Grünen in BW an der Macht sind, wurden weite Strecken von autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen, die bisher keinen Unfallschwerpunkt darstellten, limitiert. In anderem Zusammenhang auch die Diskussion über die A81

http://www.swp.de/ul...0-12165376.html

 

5. beliebte Strecken, auf denen erfahrungsgemäß zu schnell gefahren wird, deswegen besonders limitiert sind, weil Tempoüberschreitungen scheinbar "eingepreist" sind. Beispielsweise beliebte Motorradstrecken oder sehr lange, sehr breite und insgesamt sehr gut ausgebaute Geraden bei dem es sachlich keinen Grund für Tempolimits gibt (Einmündungen, Abbiegespuren, Kreuzungen) außer zu viele massive Regelübertretungen.

 

Alle fünf Punkte haben jeweils etwas für sich, zumindest Teilweise. Warum eine Kurve, die man mit einem SSPler nachweisbar mit 220 nehmen kann (Ich rede nur von der Fahrphysik, nicht von dem was sinnvoll ist), nicht auf 80 limitieren, wenn sie damit für einen fünfundachzigjährigen mit Opel Senator zu schnell wäre? Gesuindheitsuntersuchungen werden ja seitens der Politik abgelehnt,so dass auch ein 102-Jähriger herumfahren darf. Da kommt dann sofort die Folgefrage auf: Warum die selbe Kurve nicht gleich auf 60 limitieren, weil der 7,5 Tonner mit siebzigjährigem Fahrer da vielleicht nicht sicher durchkommt? Ist ja schließlich unsere Gemeinde. Wollen wir das Risiko eingehen fragt der Bürgermeister. Ach was, machen wir 50 draus die Isetta muss da durch und wenn die umherkugelt haben wir eine Staatshaftungsklage sagt der Hauptamtsmitarbeiter. Was sagt der Stadtrat? Wollt ihr das Risiko tragen dass eine Isetta kugelt? Schließlich hat die eine Zulassung, genauso wie Motorräder ohne Rück- oder Bremslicht!  Antwort: Um Gottes Willen - Wir stellen ein Schild gefährliche Kurve auf und machen 40 draus. Die Anwohner, die die Bauplätze an der Durchgangsstraße zu QUadratmeterpreisen zum Preis einer Sumpflandschaft gekauft hattem beschweren sich auch schon über den überraschenden Verkehrslärm! Können wir denen nicht noch weiter entgegen kommen?

 

Natürlich, ich überspitze in dem Beispiel stark. Auf der anderen Seite, zu was führt das alles in Kombination für uns Sportmotorradfahrer?

 

Hält man sich konsequent an die Gescheindigkeitsbeschränkungen, die meiner Ansicht nach eine Folge von Kombinationen der oben genannten fünf Punkte sind (Ohne Anspruch auf Vollständigkeit), dann kann man das Fahren eines Sportmotorrades auch sein lassen.

 

-In die Kurven legen ist nicht (denn die 1965 Vespa 150 Sprint muss da ja auch durchkommen ohne aufzusetzen sowie auch der W110 aus 1968), daher ist eine Geschwindigkeit, bei der man sich die Reifen nicht eckig fährt auch gar nicht zulässig.

 

-Beschleunigen aus der Kurve ist daher auch nicht, schon ein, zwei Sekunden am Hahn ziehen einer SSPler bedeutet Owi Bereich.

 

-Auf Gerader mal fünf Gerade sein lassen ist auch nicht, denn die sind häufig ja prophylaktisch limitiert.

 

Bleibt nur noch Autobahn fahren. Aber dafür reicht ein Sporttourer.

 

 

 

Ein VW Caddy Fahrer mag meinen Beitrag nicht nachvollziehen können, der eine oder andere Motorradfahrer vielleicht. Zumindest alleine deswegen, weil die Sportreifen und gar Hypersportreifen tatsächlich immer noch in rauen Mengen verkauft werden, obwohl sie wenig Lauflistung haben und damit teuer sind. Wer sich mit diesen Reifen am Töff an die StVO hält, hat den falschen Reifen gekauft, oder, sagen wir es anders herum, wer sich konsequent an die StVO hält, begiebt sich in Gefahr einen Sportreifen zu kaufen. Sport oder gar Hypersportreifen haben nämlich einen sehr engen Temperaturbreich in dem sie haften und ich vermut stark, dass wer diese Reifen kauft auch weiß, dass man mit StVO konformem Verhalten keine 50 Grad Karkassentemperatur erreicht. Ich halte meine Frage daher für keine akademische.


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#882450 Antilasee

Geschrieben von peco am 05 April 2018 - 17:09

Hallo zusammen,
Hat einer noch einen gebrauchten Al G9 über
Lg
Peco
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#865110 Neuer Einseitensensor Es X

Geschrieben von andi am 06 Februar 2016 - 21:28

Servus,

sehe gerade dass ESO einen völlig neuen Einseitensensor ES X entwickelt hat, wird auch als ES7.0 bezeichnet.
Hat jetzt zusätzlich zu den 5 Sensoren einen Laser, einen eigenen Akku und arbeitet vollständig kabellos nur mit Funk / Wlan. ;-)

Ist in der Schweiz bereits durch Metas zugelassen!

https://youtu.be/FhrO-bOpGZY

https://youtu.be/OOResfEoXNc

Schönen Gruß!
Andi
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#862162 Neue Testwebsite Warn- Und Störtechnik

Geschrieben von Roger01 am 09 November 2015 - 21:06

Hallo,

 

ich hoffe ich darf hier darauf hinweisen, dass es ab sofort eine neue Testseite geben wird, auf der alles getestet wird, was nicht Niet- und Nagelfest ist!

Gerne nehme ich Eure Wünsche für Tests entgegen und versuche diese zu berücksichtigen. Unterstützt wird die Seite von verschiedenen interessierten Technik-Freaks so wie ich ;-). Ich werde auch hier im RF wie immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und auch diverse neue Videos und Links zu Tests hier online stellen, wenn gewünscht. Ihr werdet staunen, was ich so alles in der Mangel bisher hatte. Ausserdem wird diese Testseite sich erheblich von den bisherigen Test/Kaufwebsites unterscheiden, die bisher nur leider ein Ziel hatten, undzwar den Verkauf nur weniger schlechter oder mittelmäßiger aber dafür teurer Produkte. Wir testen alles und sagen Euch wo der Warner oder Störer gut ist und wo er nun wirklich nichts taugt, einschliesslich diverser Empfehlungen welcher Softwarestand jeweils der Beste ist! Also seid gespannt, nach und nach werden diverse Tests online gestellt werden!

 

 

http://radarwarner-test.eu/?p=19

 

Gruß

Roger01

 


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#851519 Allen Ein Frohes Und Ruhiges Weihnachtsfest

Geschrieben von Gast225 am 23 Dezember 2014 - 05:33

Ich wünsche allen Mitgliedern* und sonstigen Nutzern* des Forums ein frohes, besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest.

 

Möge der Weihnachtsmann seinen Geschenkesack über allen ausschütten und wenn es nur Kohlen sind, kann man diese immer noch im Kamin verfeuern.

 

 

 

* Alle Funktionsbezeichnungen gelten sowohl in männlicher als auch weiblicher Form.

 

Und wer kein Weihnachtsfest feiert, auch dem gelten meine Grüße und Wünsche.


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#868070 Schlechtes Bild Bitte Um Hilfe

Geschrieben von HarryB am 07 Mai 2016 - 03:31

[mod]
'Blitzer12312', du darfst dich hiermit als virtuell abgewatscht betrachten! Mit anderen Worten, wenn du deinen Diskussionsstil nicht grundlegend änderst, werde ich deinem Auftritt hier ein schnelles Ende bereiten!
Wir sind hier sicherlich kein Häkelverein und bewerfen uns hier mit Wattebällchen, aber du übertreibst es ganz gewaltig. Meinungsverschiedenheiten kann man auch ohne persönliche Beleidigungen artikulieren....
[/mod]

[mod]
Ergänzung:

Ich habe kurzen Prozess gemacht und ihn gebannt, da er bereits verwarnt war.

Gast225
[/mod]
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#883424 Wir Freuen Uns Das Sich Qtreiberin Bereit Erklärt Hat Das Team Zu Vers

Geschrieben von hartmut am 04 Juli 2018 - 09:06

Unser Team hat sich vergrößert. Wir freuen uns das QTreiberin sich bereit erklärt hat als Moderatorin mitzumachen.

 

MfG.

 

hartmut


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#880696 Mal Wieder Mehrfachaccount Löschen.

Geschrieben von hartmut am 16 November 2017 - 04:04

Bevor es jetzt wieder einen Aufschrei wegen Zensur oder sonst was gibt.

 

Es fällt immer wieder auf das plötzlich neue User kommen, die sich auffallend gut auskennen, nicht mit fachlichen, aber mit personenbezogenen Wissen.

 

Meine Wenigkeit war so frei und hat mal einige User überprüft. Eigentlich weniger einige als ein paar bestimmte. Dabei sind immer wieder Verbindungen aufgefallen zwischen Neuanmeldungen und gebannten oder auf Vorschau gesetzten Usern.

 

Die werde ich kicken.

 

Antraxbriefe, Bomben und sonstige Nettigkeiten bitte an mich.

 

MfG.

 

hartmut 

 

 


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#847941 Crazy World

Geschrieben von F1F2 am 06 Oktober 2014 - 01:37

 

Ist es unsere Aufgabe, in anderen Ländern für Bildung uvm. mehr zu sorgen? Grundsätzlich meine ich: ganz sicher nicht!

 

Super Einstellung. Kommt ungefähr dem Nahe "Warum soll ich den RTW rufen für jemanden den ich angefahren hab, ist ja nicht mein Leben..." ...da  schämt man sich schon nur beim Lesen für solche Leute....denkst Du es ist deren Aufgabe für den hiesigen Überkonsum aufzukommen? Wir sind dafür Verantwortlich, dass wir in einer abartigen Wegwerfgesellschaft leben, die immer nach dem neusten und besten strebt und dafür über Leichen geht. Am Ende ist etwas veraltet oder das MHD läuft in 4 Tagen ab und sofort muss man es wegwerfen und die Arbeit und alles was dran hängt mit. Und wieso? Weil Leute wie Du ins Geschäft gehen mit der Einstellung "Ist mir doch egal wie es produziert wurde, es ist ja nicht meine Aufgabe das zu kontrollieren, sollen andere dafür aufkommen"

 

 

 

 

Unser Wohlstand nimmt bei seinem Wachstum keine Rücksicht auf die in dem Land, auf dessen Kosten wir es uns gutgehen lassen, vorherrschende Religion. Unabhängig davon unterscheidet sich der Islam in Bezug auf das Verhalten gegenüber Ungläubigen grundlegend von z.B. dem Buddhismus (wenn man die Aussagen einzelner Prediger zugrunde legt).

Sag an, oh Du offenbar Allwissender: auf welche Länder nehmen wir konkret und in welchem Maße, in welcher Form keine Rücksicht? Wo wirkt sich unser Wohlstand, unser Wachstum in welchem Maße konkret aus? Auf wessen Kosten lassen wir es uns konkret wie, also in welchem Maße, gutgehen?

 

 

Ich hoffe Du fühlst Dich wohl, wenn Du Dein Handy benutzt. Oder vielleicht trägst Du gerade Kleidung aus Baumwolle? Zum Glück wird diese in (Vorsicht Sarkasmus) so richtig Wasserreichen Gebietenangebaut.

So weit ich weiß fährst Du ab und an auch mal Dein Motorrad weiter als in den Graben und dafür brauchst Du wohl oder Übel auch Benzin, was dazu führt, dass Staaten in denen es ein hohes Rohölvorkommen gibt, viele Menschen leiden müssen. (Kriege um Ländereien, Umweltschäden etc.). Und wer ein Sparfuchs ist, der tankt auch noch fleißig E10, praktisch gesehen also Essen, was anderen fehlt. Auch unterstützt man damit praktisch noch Gruppen wie Al-Quaida .

Länder wie Syrien haben auch einen Export und ich glaube kaum, dass in Syrien viel Wert auf den Schutz der Arbeiter gelegt wird, geschweige denn Kinderarbeit unterbunden wird. 

 

Eine Fotoreihe von BR mit dem Titel "Kinder bezahlen für die Ungerechtigkeit" finde ich ziemlich aufschlussreich. Durchaus sind hier auch Staaten vertreten in denen es Unruhen gibt. Weiter ist zu erwähnen, dass viele Luxusgüter von Kindern hergestellt werden, wie zum Beispiel Teppiche.

 

Tag für Tag arbeiten Hunderttausende für unsere Wohlstand, Kinder und Erwachsene. Klar sind nicht überall Krawalle, aber wie soll das auch gehen? Wenn Du kein Leben kennst indem Du nicht 14 Stunden täglich arbeiten gehst. Wenn Du keine Alternative kennst, weil Du nicht die Möglichkeit hast etwas zu lesen oder im Fernseher zu sehen, wirst Du wohl kaum aufmucken. Und wenn Du dann doch auf die Idee kommen solltest, dann bist Du Deinen Job los, Deine Familie kann sich nichts mehr zu Essen leisten und alles nur, weil Du Quer geschossen hast. Diese Bürde würde ich nicht tragen wollen.

 

Weiter geht es mit dem guten deutschen Export, für uns gut für Länder wie Frankreich, Spanien, Portugal etc. schlecht. Ein Wirtschaftsgigant der alles verschluckt, wie die Supermarktketten die die Krämerläden vertrieben. Am Ende führt das dazu, dass in anderen Ländern Menschen arbeitslos werden und bei uns anstatt neue Arbeitskräfte eingestellt mehr Maschinen hingestellt werden.

Auch interessant ist innerhalb Deutschlands passieren Ungerechtigkeiten von denen wir "profitieren" und andere leiden. Die Firma Müllerhat ein Werk in Bayern geschlossen und dann schön subventioniert eine neue Fabrik in Sachsen eröffnet. Mit weniger Mitarbeitern und geringerem Stundenlohn. 

 

Ich hoffe das beantwortet teilweise Deine Frage....

 

 

 

 

 

Hallo, PedroK.,

zu 1) Warum verlieren wir solche Menschen? Tun wir zu wenig für Bildung, für ihre Chancen?

diese Frage stellen sich Eltern halbwüchsiger Kinder in jedem Land der Welt immer wieder.

 

Für diese "Rattenfänger" ist es, wie bei der Sage aus Hameln, ein Leichtes, ihre Opfer zu finden, denn in dem Alter sind die Jugendlichen oft labil, haben keinen Bock auf die Schule oder die Arbeit und lassen sich durch alle möglichen Versprechungen leicht ködern.

 

 

Die Chancen sind wirklich gering. Das liegt aber weniger an der Tatsache, dass es nicht genügend Arbeits- und Ausbildungsplätze gibt, sondern das die Wirtschaft gerne einen Mangel sugeriert, der eigentlich gar nicht da ist. Da ist man schon demotiviert, wenn man bei 10 Bewerbungen 9 Absagen bekommt, nur weil der Chef gerne die Auswahl hätte. Das ist etwas das in viele Köpfe junger Menschen nicht rein geht, die fragen sich "wieso bekomme ich keinen Job, wenn doch so viele Arbeitskräfte fehlen?". Ich finde das diese Reportage das ganze schön aufarbeitet.

 

Je weniger Erfolg man als Jugendlicher hat, desto mehr kann man sich für Versprechungen begeistern. Gerade der Jugendliche der zum Islam konvertiert ist kann ich nachvollziehen. Man hat auf einmal das Gefühl es gibt eine Gemeinschaft. Man hat Interesse für ihn aufgebracht, er fühlte sich vielleicht verstanden.

 

Die gleiche Frage wird doch auch immer gestellt, wenn es um Rechtsradikale geht, wieso sind sie immer noch anziehend für junge Menschen? Ganz einfach: Sie geben einem das Gefühl, man wäre etwas besonderes, etwas besseres und das wird auch nach außen gezeigt. Zuerst imponiert dieser Stolz der Menschen, dann später merkt man, dass man auch dazu gehören kann und das dort Menschen sind die einen mögen und sich auch interessieren. Vielen fehlt es von zu Hause aus, dass sich jemand um sie kümmert oder die elterliche Sorge kommt bei manchen auch nicht richtig an. Gerade als Jugendlicher fühlt man sich schnell vernachlässigt, weil man als Kind eher die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern hatte, die mit zunehmender Anzahl der Lebensjahre abnimmt.

 

Vielleicht gerade wegen der Strukturen, die oft engmaschiger sind als die eines "normalen" Vereins z.B., kämpfen junge Erwachsene gerne für ihre Einstellung. Sie haben vielleicht keine Zeit sich wirklich kritisch mit der Materie auseinander zu setzen oder können es vielleicht auch gar nicht, weil sie nie etwas hinterfragen mussten. Oder sie handeln überstürzt, nur um zu rebellieren, weil man weiß dass die Eltern das auf gar keinen Fall wollen.

 

 

Ich glaube der Schlüssel ist selbstständiges Denken und lernen Konsequenzen aus dem eigenen handeln zu ziehen. Leider wird das aber nur selten gemacht.

 

So ich glaube das reicht mal fürs erste :D


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#888816 Zu Schnell

Geschrieben von Bluey am 10 Juni 2019 - 18:10

Ein immer wieder interessantes Thema. Vor allem deswegen, weil oftmals gerade die, die sich über zu Hohe Geschwindigkeiten daheim in "ihrer" Straße genau dann aufregen, wenn sie sich anderswo nicht an die vorgegebenen Geschwindigkeiten halten und erwischt werden. Das typische Wasser predigen, aber selbst Wein trinken.

Spielstraßen, Tempo-30-Bereiche, neuerdings gern auch im näheren Umfeld von Kindergärten etc., alles gut und schön. WENN es denn auch sinnvoll ist. Ich kenne hier einige Stellen, wo seit einiger Zeit :30: gilt, aufgrund von Kigas u.ä.. Ich frage mich allerdings, warum dort nun :30: stehen, nämlich weil es dort in den letzten Jahren noch nie zu Unfällen mit Kindern gekommen ist. Muß man heutzutage wirklich alles und jeden überall in Watte packen? Wie ist meine Generation nur groß geworden ohne all diese Ein- und Beschränkungen? Oder wurden wir ganz einfach nur anders erzogen und haben die Straße eben nicht mit dem Spielplatz verwechselt?
Ich kann mich gut erinnern, daß auch wir in meiner Wohngegend auf der Straße spielten. Kam ein Auto, so rief immer jemand (AAAUUUUTOOOOOOO) und alles flitzte an die Seite. Das Auto fuhr langsam an uns vorbei und alles war gut. Allerdings galt nicht :30:, sondern ganz normal :50: .
Wo ist heute das Problem? Warum muß alles bis ins letzte Detail reguliert und vor allem langsamer werden? Warum lassen sich die Menschen (offenbar freiwillig/gewollt) so sehr entmündigen und verlagern die gesamte Verantwortung auf andere?!

Naja, heute, wo die Hubschraubereltern Hochkonjunktur haben, der Individualverkehr zu einem Dinosaurier vergangener Zeiten degradiert wird, wundert mich so langsam gar nichts mehr. Nur manchmal erwische ich mich schon bei dem Gedanken: "früher war vielleicht nicht alles, aber doch so einiges erheblich besser"!
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#886942 Wie Gesundheitsgefährdend Sind Feinstaub Und Nox ?

Geschrieben von Bluey am 27 Januar 2019 - 22:53

Mag sein, daß ich mich täusche, aber mein Eindruck ist: man wollte gern bis zum Jahr X (genau weiß ich es leider nicht mehr) so und so viele zugelassene E-Autos auf den Straßen haben. Daraus wird offenkundig nichts. Nicht einmal ansatzweise. Es ist schon blöd, wenn die Bevölkerung nicht umsetzen will, was sich einige wenige auf ihre Fahnen geschrieben haben.

 

Also, was mancht man? Eben: man verteufelt die Verbrenner (zunächst einmal den Diesel, der Benziner ist sicher sehr bald auch noch dran) und (als Vorschlag) man verteuert den Sprit. Damit macht man die Verbrenner insgesamt künstlich deutlich teurer und das aus meiner Sicht viel zu teure E-Auto salonfähig. Super!
 
Was ich mich in der aktuellen Dabatte hingegen frage ist:
 
- wo steht genau nachzulesen (wisschenschaftlich belegt und nachvollziehbar), daß tatsächlich viele tausend Menschen jährlich an Feinstaub und Nox sterben?
- warum wird nur im Straßenverkehr eine drastische Reduzierung gefordert, an davon gleichermaßen oder noch viel mehr betroffenen Arbeitsplätzen hingegen geschieht offenbar nichts?
- hat man sich überhaupt schonmal Gedanken gemacht, was wäre, wenn tatsächlich quasi über Nacht sehr viele zeitnah auf ein E-Auto umsteigen wollten? Woher sollen die ganzen Akkus kommen (von den Autos ganz zu schweigen) und vor allem: was geschieht mit den Akkus, wenn sie das Zeitliche segnen? Mich beschleicht da ein negativ belegter Vergleich zu den ehemals ach so hoch gelobten und dann doch als giftigen Sondermüll entlarvten Energiesparlampen.

- woher soll der ganze Strom kommen, um die vielen E-Autos zu laden? Zumal ja in mehr oder weniger absehbarer Zeit kein Atom- und Kohlestrom mehr erzeugt wird. Daß das Wetter gern mal anders spielt, als man es gern hätte, tsssssss....... unvorhersehbar natürlich. Und wenn's passiert, muß man eben das E-Auto stehen lassen. Fährt man 30 km oder noch (viel) mehr mit dem Fahrrad. Oder doch gleich zuhause bleiben? Oder man wartet locker ein bis zwei Stunden auf den nächsten Bus......
 
Was den Diesel betrifft, so habe ich kürzlich den Autohändler meines Vertrauens befragt. Er sagte:
 
"man habe sich (angeblich) an geltendes EU-Recht gehalten. Die entsprechenden Schaltungen (bei zu niedrigen oder zu hohen Temperaturen) wären noch vor einigen Jahren von der damaligen Bundesregierung als im Rahmen geltenden Rechts für ok befunden worden. Aus seiner Sicht völlig unverständlich, warum man jetzt so täte, als wäre alles böse, was seinerzeit gut bzw. ausreichend war.
Was nutzt eine adblue-Einspritzung bei zu niedrigen (außen oder Motor) Temperaturen, wenn diese erst ab einer bestimmten Temperatur ihre volle Wirkung erzielt? Gleiches gilt, wenn der Motor zu heiß ist. In beiden Fällen wird die Einspritzung nicht völlig zurückgefahren, sondern lediglich reduziert. 1., weil etwas anderes überhaupt keinen Sinn ergäbe (weil keine höhere Wirkung erzielt wird) und 2., weil dadurch Schäden am Motor verhindert werden."

 
Bei all den Umfragen, wie viele Leute für oder gegen ein Tempolimit auf Autobahnen stimmen, würde mich doch sehr interessieren:

- wo wohnen/leben/arbeiten/bewegen sich diese Menschen hauptsächlich? a) in einer größeren oder großen Stadt mit entsprechenderm ÖPNV? oder b) auf dem Land ohne entspr. ÖPNV-Möglichkeiten?
- haben diejenigen, die für ein TL stimmen, überhaupt ein Auto? Fahren die in der Hauptsache nur auf innerstädtischen und/oder Landstraßen? Oder auch (und nicht nur selten) auf der Autobahn? Bedenkt man dabei auch, daß auf den Autobahnen deutlich weniger als 10% aller schweren Unfälle geschehen?! Es hört sich ja markig an, wenn man sagt: bei :130: ballert keiner mehr mit 200 km/h auf ein anderes Auto. Wo bitte schön passiert denn sowas ständig, häufiger oder überhaupt? Und welche Fahrzeuge fahren denn in Wesentlichen in Stauenden? Pkw oder doch eher die Lkw?!
 
Ich habe das Gefühl, daß nicht wenige für ein TL stimmen, die schon lange kein Auto mehr haben oder nie eins hatten, in einer Großstadt leben und jeden Tag mit Bus oder Bahn fahren (können). Von den Widrigkeiten in ländlichen Regionen aber haben sie Null Ahnung. Von dem, was auf den Autobahnen geschieht, erst recht nicht. Wenn ich mich auf der Autobahn bewege und der Verkehr eh nur noch zwischen 100 und max 140  zuläßt, braucht es keine :130: . Wenn ich mich bspw. nachts nahezu mutterseelenallein auf der BAB bewege, warum soll ich dann nicht auch 200 km/h fahren dürfen?!
 

Kürzlich las ich einen interessanten Artikel auf Spiegel-Online, in dem sich ein Professor XY (seines Zeichens Berater der Bundesregierung) dafür aussprach, Tempolimits auf BABen einzuführen, das Autofahren allgemein erheblich zu verteuern und letztlich damit auch die Leute zu zwingen (!!!! freiwillig? Überzeugung? Was ist das?!), auf ÖPNV umzusteigen. Auf die Frage, was denn mit den vielen Leuten in ländlichen Bereichen sei, wo es den ÖPNV nur spärlich gäbe, und auch die vielen Pendler betreffend, die mit den Auto sehr viel schneller und flexibler zur Arbeitsstelle kämen, kam die Antwort:
 
Wo ein Wille, da ein Weg!  :wacko:  :wand:
 
Für diese selten dämliche Aussage hätte ich ihm eine klatschen können!
 
Was mich aber völlig aus der Fassung brachte, war: dieser Mann, Berater der Bundesregierung, ein Mann, der offenbar deutlichen Einfluß auf entsprechende Entscheidungsfindungen hat,
- lebt in einer Großstadt, lebte noch nie auf dem Lande
- hat noch nie ein Auto besessen (warum auch, braucht er in der Großstadt ja auch nicht).
Dieser Mann, offensichtlich vollgestopft mit theoretischen Wissen, dafür aber ohne jede praktischen oder realen Erfahrungswerte, dieser Mann sitzt "da oben" und will Einfluß nehmen auf die "völlig ahnungslosen da unten" und ihnen quasi vorschreiben, wie sie zu leben haben.
 
Manchmal denke ich wirklich, ich bin im falschen Film!


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